Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Roberta Neri zieht in den Ryanair-Aufsichtsrat ein

Mit Wirksamkeit zum 1. Feber 2024 wird die ehemalige ENAV-Chefin Roberta Neri als so genannter Non-Executive-Director in das Kontrollgremium der Ryanair Holdings plc einziehen. Roberta Neri ist ehemalige CEO von ENAV, dem italienischen Flugsicherungsunternehmen, wo sie den Börsengang an der italienischen Börse leitete.  Davor war sie CFO von ACEA, einem der größten italienischen Versorgungsunternehmen. „Wir freuen uns, dass Roberta Neri unsere Einladung angenommen hat, ab dem 1. Februar 2024 Mitglied des Aufsichtsrats von Ryanair Holdings plc zu werden. Roberta Neri bringt beträchtliche Erfahrung in den Bereichen Luftfahrt, Regulierung und Wirtschaft in diese Rolle ein. Wir freuen uns darauf, dass Roberta als hochrangige italienische Wirtschaftspersönlichkeit einen wichtigen Beitrag zu unserem Aufsichtsrat leisten wird, wenn Ryanair im nächsten Jahrzehnt in ganz Europa mehr kostengünstige Flüge und nachhaltiges Wachstum anbietet“, so Ryanair-Chairman Stan McCarthy.

weiterlesen »

Flughafen Athen erhält Börsenzulassung

Der geplante Börsengang des griechischen Hauptstadtflughafens ist einen wichtigen Schritt vorangekommen, denn die Börse von Athen hat die notwendige Zulassung erteilt. Die Regierung beabsichtigt rund 30 Prozent über die Börse zu privatisieren. Zunächst soll es ein Angebot an Investoren und bestehende Aktionäre geben. Wiederholt wurde versucht den Airport an die Börse zu bringen, jedoch wurde das Vorhaben dann jeweils abgeblasen. Zuletzt wegen dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Nun wären alle Voraussetzungen für die Notierung an der Börse der griechischen Hauptstadt gegeben.

weiterlesen »

Auch die EASA lässt B737-900ER überprüfen

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde hat vor wenigen Tagen angeordnet, dass auch bestimmte Boeing 737-900ER außerordentlich untersucht werden müssen. Das europäische Pendant Easa hat die Direktive übernommen. Konkret geht es darum, dass einige Modelle mit den identen Blades, die zur Verdeckung nicht benötigter Notausgänge dienen, wie jene Boeing 737-Max-9, die in einen Vorfall verwickelt war, ausgerüstet sind. Die FAA hat insgesamt 171 B737-Max-9 temporäres Flugverbot erteilt. Nun soll überprüft werden, ob auch bei den so konfigurierten B737-900ER Mängel bestehen oder nicht.

weiterlesen »

Lufthansa reduziert Frequenzen auf Südosteuropa-Strecken

Die Lufthansa Group wird im Sommerflugplan 2024 ihre Präsenz in Belgrad, Ljubljana, Skopje, Zagreb und Sarajevo reduzieren. Dies soll im Zusammenhang mit den Triebwerksproblemen bei der A320neo-Reihe-Teilflotte stehen. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com soll die geplante Aufstockung auf 21 wöchentliche Flüge zwischen München und Belgrad verworfen worden sein. Es soll bei 14 wöchentlichen Flügen bleiben, wobei es in ausgewählten Wochen bis zu 18 Umläufe geben soll. Ljubljana soll ab April 2024 nur noch einmal täglich angesteuert werden. Die Skopje-Strecke soll ab Mai 2024 auf acht Umläufe pro Woche reduziert werden. In Zagreb vollzieht man sowohl ab München als auch ab Frankfurt angekündigte Aufstockungen vorläufig nicht. Die Kapazität sinkt ebenfalls, da statt Airbus A320 kleinere Embraer 190 eingesetzt werden sollen. Sarajevo soll achtmal statt zehnmal pro Woche angesteuert werden.

weiterlesen »

Jahreszahlen: Griechische Flughäfen so vielen Passagieren wie noch nie

Sämtliche griechischen Flughäfen zusammengerechnet konnten im Jahr 2023 einen neuen Rekord verzeichnen. Die Airports hatten gemeinsam so viele Fluggäste wie noch nie und konnten auch das bisherige Allzeithoch aus dem Jahr 2019 übertreffen, teilte die Zivilluftfahrtbehörde HCAA mit. Nach den vorläufigen Daten der HCAA für das Jahr erreichten die griechischen Flughäfen, zu denen der Internationale Flughafen Athen (AIA), die 24 von der HCAA verwalteten Regionalflughäfen und die 14 von Fraport Greece betriebenen Regionalflughäfen gehören, ein Passagieraufkommen (national und international) von 72.613.658, ein Anstieg um 14 Prozent gegenüber 63.672.121 im Jahr 2022 und um 13,2 Prozent gegenüber 64.169.005 im Jahr 2019. In Bezug auf die Gesamtflüge im Zeitraum Januar-Dezember 2023 haben die griechischen Flughäfen insgesamt 561.869 Flüge abgewickelt, mehr als 552.492 im Jahr 2022 und 526.155 im Jahr 2019. Die gesamte 12-monatige Flugaktivität stieg um 1,7 Prozent gegenüber 2022 und um 6,8 Prozent im Vergleich zu vor dem Jahr 2019.

weiterlesen »

Eurowings baut in Hannover und Dortmund weiter aus

Im Sommerflugplan 2024 wird die Fluggesellschaft Eurowings ab Hannover weitere neue Strecken anbieten. Es handelt sich um die Ziele Bergamo, Stockholm-Arlanda und Pula. Ab 1. Mai 2024 will die Lufthansa-Tochter ihre Bases Hannover und Stockholm-Arlanda zweimal wöchentlich miteinander verbinden. Die operative Durchführung der Flüge ist für die Verkehrstage Mittwoch und Sonntag geplant. Nach Bergamo geht es ab 6. Mai 2024 zweimal wöchentlich. Mit Wirksamkeit zum 4. September 2024 soll auf vier Umläufe pro Woche aufgestockt werden. Eine weitere Neuaufnahme ist Pula, das ab 18. Mai 2024 jeweils an Dienstagen und Samstagen ab Hannover angeboten werden soll. Von Dortmund aus wird Eurowings ab 10. Mai 2024 neu zweimal wöchentlich nach Chania fliegen. Die operative Durchführung ist für die Verkehrstage Montag und Freitag vorgesehen.

weiterlesen »

B737-Max: FAA untersagt Boeing die Anhebung der Fertigungsrate

Eigentlich wollte Boeing die Fertigungsrate der B737-Max-Reihe deutlich erhöhen. Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts, denn die Zivilluftfahrtbehörde FAA untersagt dem Hersteller jegliche Aufstockung der Produktion. Die Boeing 737-Max-Reihe kann auf eine äußerst unrühmliche Vorgeschichte zurückblicken: Nach zwei Totalverlusten wurde ein weltweites Flugverbot verhängt. Nach und nach sind schwere Mängel und Schlampereien ans Tageslicht gekommen. Auch steht der Vorwurf im Raum, dass der Hersteller weder Ziivilluftfahrtbehörden noch Kunden ausreichend über sicherheitsrelevante Dinge informiert habe. Nach umfangreicher Prüfung und zahlreichen Nachbesserungen hat die FAA die Baureihen Max-8 und Max-9 freigegeben. Allerdings warten die Max-7 und die Max-10 noch immer auf die Zertifizierung. Die FAA erklärte damals, dass die Boeing 737-Max-Reihe wohl jener Maschinentyp sein soll, der umfangreicher als jedes andere Flugzeug geprüft wurde. Es handle sich um das sicherste Zivilflugzeug der Welt. Anfang dieses Monats verlor eine von Alaska Airlines betriebe Boeing 737-Max-9 während dem Steigflug ein Blade. Die FAA ordnete umgehend ein Flugverbot sowie die Inspektion baugleicher Jets an. Dabei wurden schwere Mängel gefunden. Zum Beispiel berichten Alaska Airlines und United Airlines von vielen losen Bolzen und Schrauben. Die Direktive der FAA sieht vor, dass die betroffenen Flugzeuge vor dem möglichen Wiedereinsatz in Stand gesetzt werden müssen. Es müssen alle losen Schrauben, Bolzen und sonstige Mängel behoben werden. Die Befestigungselemente der Blades, die sich vor nicht benötigen Notausgängen befinden, müssen gesondert geprüft und bei Bedarf angezogen werden. Für Boeing hat die Angelegenheit ein weiteres Nachspiel: Eigentlich wollte man die monatliche Fertigungsrate der B737-Max-Reihe auf 38 Maschinen pro Monat anheben.

weiterlesen »

IAG: EU-Kommission prüft geplante Air-Europa-Übernahme vertieft

Schon seit einigen Jahren beabsichtigt die International Airlines Group, der unter anderem Iberia und British Airways angehören, den spanischen Mitbewerber Air Europa zu übernehmen. Im ersten Anlauf ist das Vorhaben gescheitert. Der zweite Versuch wird nun von der EU-Kommission vertieft geprüft. Damit führen die Wettbewerbshüter derzeit zwei Phase-II-Prüfungen durch, denn auch der von Lufthansa beabsichtigte Einstieg beim Skyteam-Mitglied Ita Airways wird genauer unter die Lupe genommen. Bereits im ersten Anlauf hatte die EU-Kommission hinsichtlich der beabsichtigten Übernahme von Air Europa durch die IAG schwere Bedenken. Letztlich ist das Vorhaben dann vorläufig abgeblasen worden. Im weiteren Verlauf wurde dann eine neue Strategie ausgearbeitet. Zwischenzeitlich konnte die IAG über die Umwandlung von Darlehen bereits Minderheitsgesellschafter von Air Europa werden. Beabsichtigt ist die vollständige Übernahme und Fusion mit Iberia. Die EU-Kommission teilte aber mit, dass man Bedenken hat, dass sich das Angebot auf mehreren innerspanischen Routen sowie auf Kurz- und Langstrecken von/nach Spanien verkleinern könnte und dadurch bedingt die Preise für Konsumenten deutlich steigen könnten. Die EU-Kommission teilte weiters mit, dass die Phase-II-Prüfung gemäß der gesetzlichen Bestimmungen bis maximal 7. Juni 2024 abgeschlossen werden soll. Erst dann wird feststehen, ob der Deal – gegebenenfalls unter Auflagen – durchgewunken wird oder aber untersagt wird. Während der Prüfung haben die IAG und Air Europa die Möglichkeit Zugeständnisse anzubieten.

weiterlesen »

Charter: Smartwings nimmt Friedrichshafen-Teneriffa auf

Im Auftrag eines Reiseveranstalters wird die tschechische Fluggesellschaft Smartwings im Herbst des laufenden Jahres eine Nonstopverbindung zwischen Friedrichshafen und Teneriffa bedienen. Der Erstflug ist für den 27. September 2024 angekündigt. Geflogen werden soll jeweils am Verkehrstag Freitag. Diese Charterroute ist vorerst bis zum 1. November 2024 befristet. Eine eventuelle Fortführung ist nicht ausgeschlossen, jedoch hat der Tour Operator darüber noch nicht final entschieden.

weiterlesen »

Autovermietungen: Deutsches Recht kann auch im Ausland gelten

Im Kleingedruckten der Geschäftsbedingungen von gewerblichen Autovermietungen verstecken sich oftmals Zusatzgebühren, die mitunter kräftig ins Geld gehen können. Beispielsweise ist bei fast allen Anbietern eine Bearbeitungsgebühr für das Weiterleiten von Strafzetteln zu finden. Je nach Vermieter kann diese mitunter teurer sein als das Bußgeld, das an die Behörde zu entrichten ist. Die Verbraucherzentrale Bundesverband klagte vor dem Landgericht Frankfurt am Main gegen den Deutschland-Ableger der international tätigen Autovermietung Hertz. Im Kern ging es darum, dass dieser Anbieter für die Bearbeitung von behördlichen Strafzetteln eine pauschale Gebühr in der Höhe von 40 Euro verlangt. Diese ist sowohl in den Geschäftsbedingungen als auch im Preisverzeichnis ersichtlich. Allerdings kommt es stark darauf an über welche Landesseite oder über welchen Vermittler die Buchung erfolgt, denn in Deutschland soll die Bearbeitungsgebühr 29,75 Euro betragen, jedoch wenn man über die gleiche Page in Spanien bucht, sollen 40 Euro anfallen. In der Bundesrepublik wird die Gebühr jedoch nur dann kassiert, wenn das Bußgeld tatsächlich berechtigt war. Das heißt, dass wenn sich nachträglich rausstellt, dass der Fahrer nichts an die Behörde bezahlen muss, soll man auch an Hertz keine Gebühr bezahlen müssen. Das betrifft aber nicht Buchungen im Ausland, denn hier sollen die 40 Euro immer anfallen, egal ob der Strafzettel nachträglich aufgehoben wird oder nicht. Vor Gericht argumentierte Hertz damit, dass die deutsche Gesellschaft lediglich für das Geschäft in Deutschland zuständig wäre. Buchungen im Ausland, beispielsweise für Spanien, vermittle man innerhalb des Netzwerks bzw. Konzerns weiter. Für diese würde dann spanisches Recht gelten und im konkreten Fall

weiterlesen »