Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Eurostar setzt Amsterdam-London temporär aus

Der private Eisenbahngesellschafte Eurostar muss aufgrund von Sanierungsarbeiten die Direktverbindung zwischen Amsterdam und London aussetzen. Derzeit ist vorgesehen, dass zwischen Juni 2024 und Jänner 2025 diese Route pausiert wird. Das Unternehmen wartet auf die Errichtung eines neuen Terminals, in dem die Grenzformalitäten erledigt werden können. Dieses soll voraussichtlich ab Jänner 2025 zur Verfügung stehen. Reisenden wird aber während der sechsmonatigen Pause ein Ersatz zur Verfügung stehen, denn Eurostar richtet Zubringerzüge ab Amsterdam und Rotterdam nach Brüssel ein. Dort muss umgestiegen werden.

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Lufthansa Technik legt Wachstumsprogramm vor

Lufthansa Technik legt mit „Ambition 2030“ ein ambitioniertes Wachstumsprogramm auf, um ihre Position in der technischen Betreuung von Flugzeugflotten weiter auszubauen. Insbesondere im Triebwerksbereich erwartet das Unternehmen eine dauerhaft erhöhte Nachfrage nach Reparatur- und Überholungsleistungen. Neben der steigenden Zahl älterer Triebwerke im globalen Flugbetrieb trägt dazu die höhere Wartungsintensität neu entwickelter Triebwerke bei.  Das Programm „Ambition 2030“ sieht für die kommenden Jahre umfassende Investitionen in den Ausbau des Kerngeschäfts, die Erweiterung von Standorten und der internationalen Präsenz, potenziell auch durch Zukäufe, sowie den Ausbau digitaler Geschäftsmodelle vor. 2022 erwirtschaftete Lufthansa Technik mit weltweit rund 22.000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 5,6 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr peilt das Unternehmen erstmals nach der Corona-Krise wieder einen Umsatz von mehr als 6 Milliarden Euro an. 2023 erreicht Lufthansa Technik voraussichtlich das zweite Rekordjahr in Folge. „Als global führende Airline-Gruppe betreiben wir über 700 Flugzeuge in 13 Flugbetrieben. Damit gehören wir zu den größten Fluggesellschaften weltweit. Angesichts der anhaltenden Herstellerprobleme – insbesondere bei Triebwerken – ist der strategische Wert unserer Lufthansa Technik als integraler Teil der Lufthansa Group in den vergangenen Monaten nochmals deutlich gestiegen. Wir sehen dies als große Chance, unsere Techniksparte mit einem ambitionierten Wachstumsprogramm strategisch weiterzuentwickeln und ihre Profitabilität weiter zu steigern. Als erste Adresse für Airlines aus der ganzen Welt und attraktiver Arbeitgeber für viele tausend Menschen wird Lufthansa Technik auch künftig ein integraler Bestandteil des wirtschaftlichen Erfolgs der Lufthansa Group sein. Wir haben noch viel vor mit Lufthansa Technik“, so Detlef Kayser, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Lufthansa Technik.

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Sommer 2024: Ita Airways kündigt Ferienziele ab Linate und Rom an

Die Fluggesellschaft Ita Airways hat für den Sommerflugplan 2024 die Aufnahme einiger saisonaler Strecken ab Mailand-Linate und Rom-Fiumicino angekündigt.  Zu diesen zählen unter anderem: Rhodos, Ibiza, Palma de Mallorca, Menorca, Heraklion, Korfu, Lampedusa und Pantelleria. Weiters sollen ab der Hauptstadt Nonstopflüge nach Kefalonia und Split bedient werden. Der Verkauf von Flugscheinen zu den Ferienzielen, die saisonal im Sommer 2024 angeboten werden, wurde bereits aufgenommen.

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Flughafen Frankfurt mit zusätzlichen CT-Kontrolllinien

Im Abflugbereich B-West des Terminals 1 des Frankfurter Flughafens wurden drei weitere Kontrolllinien, die mit CT-Technik ausgerüstet sind, in Betrieb genommen. Diese sollen die Sicherheitskontrollen beschleunigen, denn beispielsweise Laptops, Tablets und Flüssigkeiten müssen nicht mehr entnommen werden. Derzeit sind die so genannten CT-Scanner noch auf dem Vormarsch, denn an vielen Airports, so auch in Frankfurt am Main, dominieren noch die herkömmlichen Geräte. Diese werden aber Schritt für Schritt durch die moderne Technik abgelöst. Diese greift auf die Technologie der Computer-Tomographie zurück. Das ermöglicht dem Sicherheitspersonal auf den Bildschirmen dreidimensionale Ansichten vom Inhalt der kontrollierten Handgepäckstücke zu erhalten. Auch sind die Geräte in der Lage Flüssigsprengstoffe zu erkennen. Dies hat zur Folge, dass bei Kontrollen mit neuen CT-Scannern die bekannte 100-Mililiter-Sackerl-Regelung nicht gilt, sondern beispielsweise größere Behälter mitgenommen werden dürfen. Am Flughafen Frankfurt am Main werden die neuen Scanner sukzessive ausgerollt. In den Bereichen A und Z sind bereits 20 Linien damit ausgerüstet. Bis alle modernisiert sind, wird noch so einiges an Zeit vergehen, denn der Großflughafen verfügt derzeit über 160 Kontrolllinien. Das neue Terminal 3 soll bereits ab der Eröffnung mit der neuesten Technik ausgestattet sein.

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Flughafen München: Rechtsstreit um T2-Satellit beigelegt

Das Satelliten-Terminal des Flughafens München ist schon seit einigen Jahren in Betrieb. Bis zuletzt beschäftigten Bau und Planungen noch das Landgericht München. Nun ist der langjährige Rechtsstreit vergleichsweise beigelegt wurden. Im Jahr 2016 wurde der Satellit, der dem Terminalkomplex 2 zugeordnet ist, in Betrieb genommen. Dadurch ist die Abfertigungskapazität signifikant gestiegen. Verbunden ist das Gebäude mittels einer unterirdischen Bahn mit dem Hauptgebäude des T2. Allerdings kam es zu Streitigkeiten zwischen dem Bauherrn und dem Planungsbüro. Beide Streitparteien haben sich gegenseitig verklagt. Die Terminalgesellschaft warf Baumängel vor und hat einen Teil der vereinbarten Gelder einbehalten. Die Folge daraus: Es kam zu einer Gegenklage, die eben die Finanzmittel einbringlich machen sollte. Insgesamt wurde um etwa 28 Millionen Euro gestritten. Vor der 11. Zivilkammer das Landgericht München wurde nun ein Vergleich geschlossen. Laut Mitteilung des Gerichts, in der inhaltliche Details nicht kommuniziert wurden, sieht dieser vor, dass damit sämtliche Ansprüche wechselzeitig verglichen sind. Damit endet der jahrelange Rechtsstreit mit einer Einigung ohne Urteil.

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Fliegendes Personal: Qatar Airways lockert die Freizeit-Vorschriften

Immer wieder stand Golfcarrier Qatar Airways aufgrund äußerst restriktiver Vorschriften, die man den Besatzungen an den dienstfreien Tagen gemacht hat, im Kreuzfeuer der Kritik. Nun wurde bekannt, dass die Bestimmungen stark gelockert werden. Erst vor wenigen Tagen hat Badr Mohammed Al Meer den langjährigen Firmenchef Akbar Al Baker abgelöst. Die neue Firmenleitung will eine Art „neue Ära“ einleiten und verabschiedet sich von vielen restriktiven Vorschriften, die man dem fliegenden Personal gemacht hat. Immer wieder wurde kritisiert, dass Qatar Airways den Besatzungen scharfe Vorgaben zum Verhalten während dienstfreier Zeiten gemacht hat. Beispielsweise konnte es vorkommen, dass das Verlassen des Crewhotels untersagt war. Auch gab es so genannte „Sperrstunden“, die verhängt wurden. Im ersten Schritt will Qatar Airways den Besatzungen weniger Vorgaben machen und diese haben somit mehr Möglichkeiten – beispielsweise bei dienstbedingten Aufenthalten im Ausland – ihre Freizeit zu gestalten. Auch soll es künftig die so genannten „Sperrstunden“, die es bislang vor freien Tagen und Jahresurlaub gegeben hat, nicht mehr geben. Diese wären aufgehoben worden, ist aus Kreisen des Unternehmens zu hören. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Verbesserungen der Arbeitsbedingungen folgen werden. Verschiedene TV-Dokumentationen haben sich in der Vergangenheit mit dem Umstand, dass in Doha Mitarbeiterunterkünfte mit strengen Vorschriften eingerichtet sind, befasst.

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Finnair hat keine Staatskredite mehr offen

Die Fluggesellschaft Finnair hat mitgeteilt, dass das staatlich garantierte Darlehen, das im März 2021 aufgrund der Corona-Pandemie gewährt wurde, mittlerweile vollständig durchbezahlt wurde. Dem Carrier wurde ein Volumen von maximal 400 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dieses hat Finnair vollständig in Anspruch genommen. Nach der Rückzahlung des Kapitaldarlehens und der zuvor zurückgezahlten Hybridanleihe hat das Unternehmen keine Darlehen mehr, die als Eigenkapital gelten. Bei der im November 2023 durchgeführten Bezugsrechtsemission von Finnair in Höhe von 570 Millionen Euro zeichnete der finnische Staat seinen Anteil an den neuen Aktien auf der Grundlage der ihm zugeteilten Bezugsrechte. Der finnische Staat zahlte den Zeichnungspreis der Aktien, indem er ihn mit einem entsprechenden Betrag des Kapitaldarlehens verrechnete. Dieser Betrag belief sich auf 318,6 Millionen Euro. Die Differenz wurde laut Finnair an den Staat zurücküberwiesen.

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Comac feiert zehn Millionen ARJ21-Fluggäste

Der chinesische Flugzeugbauer Comac teilte mit, dass mit dem Muster ARJ21 zwischenzeitlich die Zehn-Millionen-Passagiere-Marke überschritten wurde. Der Jubiläumsfluggast befand sich an Bord von China Southern Flug CZ3892. Nebst der Comac C919 ist der ARJ21 eines der beiden ambitionierten Zivilflugzeugprojekte der Volksrepublik China. Seine Ähnlichkeit zur MD80-Reihe von McDonnell Douglas ist kein Zufall, denn einst sollte die MD-90 in Lizenz gefertigt werden. Dazu kam es aber im Nachgang der Übernahme von MD durch Boeing nicht mehr. Der chinesische Hersteller nutzte auf Basis des Lizenzabkommens einige Komponenten und entwickelte auf der Grundlage den ARJ21. In gewisser Weise kann man diesen daher als eine Weiterentwicklung der MD-80-Reihe sehen. Es gibt jedoch enorme Unterschiede und an dieser Stelle ist auch klarzustellen, dass es keine „Kopie“ ist, sondern übernommene Komponenten ordnungsgemäß lizenziert sind. Seit Juni 2016 wurden insgesamt 177 ARJ21 an Kunden ausgeliefert. Mit wenigen Ausnahmen sind alle Operators in der Volksrepublik China ansässig. Laut Comac ist das Muster auf mehr als 400 Routen zu 140 Städten auf etwa 1.800 Flügen pro Woche im Einsatz. Mittlerweile hätten sich über zehn Millionen Fluggäste an Bord einer ARJ21 befunden. Der Jubiläumspassagier war am 24. November 2023 mit China Southern Airlines auf der Strecke Guangzhou-Jieyang unterwegs.

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Sarajevo: Subventionen gehen an Wizz Air, Sunexpress und Ryanair

In Sarajevo wurden kürzlich Subventionen für die Aufnahme neuer Flugstrecken ausgeschrieben. Insgesamt haben sich fünf Carrier beworben, wobei der Zuschlag an Wizz Air, Ryanair und SunExpress vergeben wurde. Während Wizz Air bereits am Flughafen Sarajevo aktiv ist, sind es die beiden anderen Anbieter nicht. Laut Mitteilung sollen Tui Airways und Lot die Bedingungen des Tenders nicht erfüllt haben. Auch Norwegian hat sich beworben, jedoch die Unterlagen zu spät eingebracht, so dass diese Airline im Vergabeverfahren ausgeschlossen wurde. Noch ist offen welche Route an welchen Carrier vergeben wird. Da auch Destinationen wie Singapur und Hongkong auf dem Wunschzettel der Regierung zu finden sind, ist es sehr unwahrscheinlich, dass mit den Subventionen Betreiber für alle Routen gefunden werden können.

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Ende einer Ära: Carpatair hat letzte Fokker 100 ausgeflottet

Die rumänische Fluggesellschaft Carpatair hat in den letzten Tage ihre letzten beiden Regionaljets des Typs Fokker 100 außer Dienst gestellt. Damit endet in Europa eine Ära, denn es handelte sich um die letzten ihrer Art in Europa, die im kommerziellen Flugdienst standen. Die Fokker 100 wird damit nicht komplett vom europäischen Himmel verschwinden, denn beispielsweise verfügen das französische Verkehrsministerium und die slowakische Regierung noch über insgesamt drei Exemplare. Diese werden aber nicht für reguläre Passagierflüge verwendet. Carpatair war der letzte Operator, der dieses Muster – beispielsweise – für ACMI- und Charterflüge eingesetzt hat. Die YR-FKB ist die letzte Einheit, die vom rumänischen Carrier außer Dienst gestellt wurde. Dieser Regionaljet wurde im Jahr 1991 an American Airlines ausgeliefert. Nach einem kurzen Gastspiel in Kanada ging diese Fokker 100 im August 2005 an Carpatair. Dort stand die Maschine bis zuletzt im Einsatz. Nun verabschiedete man die YR-FKB, die die Firmengeschichte des rumänischen Carriers maßgeblich mitgeprägt hat. Mittlerweile ist die Fokker 100, die einst das Rückgrat vieler Regionalflotten war und unter anderem von Austrian Airlines und KLM Cityhopper in größerer Stückzahl betrieben wurde, immer seltener anzutreffen. In Australien betreiben einige Regionalfluggesellschaften dieses Muster, jedoch ist bei allen schon die Ablöse fix. Ebenso ist die Fokker 100 noch in Afrika und im Iran im Einsatz. Auch in Deutschland und der Schweiz spielte dieses Muster eine durchaus große Rolle. Die Fluggesellschaft Helvetic Airways war über viele Jahre hinweg mit einer reinen Fokker-100-Flotte unterwegs. Unter anderem die ehemalige Contact Air hat einige Exemplare im Auftrag von

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