Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flughafen Hamburg baut eigene Solar-Tochter auf

Der Hamburger Flughafen hat eine Tochtergesellschaft, die sich mit der Errichtung und dem Betrieb von Photovoltaikanlagen beschäftigen wird, gegründet. Diese trägt den Namen Sustainable Energy Solutions GmbH & Co. KG.  Investiert werden zunächst rund 70 Millionen Euro. Ziel ist es, dass die Airport City vollständig und unabhängig mit elektrischem Strom versorgt werden kann. Die SES wird als Eigentümerin und Betreiberin des Parks voraussichtlich ab 2027/2028 die dort aus Windkraft gewonnene Energie für den Flughafen zur Verfügung stellen. Die beiden Geschäftsführer der neuen Tochtergesellschaft sind bereits in anderen Positionen am Hamburger Flughafen tätig: David Liebert, Bereichsleiter Real Estate Management, sowie Johannes Scharnberg, Bereichsleiter Kommunikation, Politik und Umwelt, bilden seit Juni 2023 die Doppelspitze der SES. 

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Risse: FAA lässt sämtliche Boeing 747-8 überprüfen

Vor einigen Tagen hat die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA bezüglich dem Maschinentyp Boeing 747-8 eine Lufttüchtigkeitsanweisung herausgegeben. Betroffen sind mögliche Risse im Bereich des hinteren Schotts am Rumpf. Derzeit geht die FAA davon aus, dass sämtliche Maschinen betroffen sein könnten. Laut Boeing werden die Risse dadurch verursacht, in dem während der Montage des Flugzeugs übermäßig und anhaltende innere Zugspannungen verursacht wurden. Letztlich führt dies später zu Spannungsrissen. Die FAA-Direktive sieht vor, dass sämtliche Maschinen der Typen B747-8I und B747-8F auf mögliche Risse überprüft werden müssen. Im Bedarfsfall haben entsprechende Reparaturen vorgenommen zu werden, so die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde, unter deren Aufsicht der Flugzeugbauer Boeing steht.

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Halbjahreszahlen: Lufthansa Technik mit kräftigem Gewinn-Plus

Lufthansa Technik, die Wartungssparte des Kranich-Konzerns, konnte im ersten Halbjahr 2023 den Umsatz um rund 20 Prozent steigern. Als besonders stark erwies sich dabei das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Das Adjusted-Ebit verbesserte sich um 50 Millionen Euro auf 291 Millionen Euro. Damit konnte der Konzern im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um etwa 20,7 Prozent zulegend. Der Umsatz stieg um 20,8 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro.

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Juli 2023: Airbus liefert 65 Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte seit Jahresanfang insgesamt 381 Verkehrsflugzeuge ausliefern. Damit steigerte man sich um rund elf Prozent. Zuletzt im Juli 2023 konnte der Hersteller 60 Neubestellungen an Land ziehen. Gleichzeitig übergab man 65 Maschinen verschiedener Typen an zahlreiche Kunden.

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Sommer 2024: Sunexpress kehrt nach Graz zurück

Nach jahrelanger Abwesenheit plant die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress im Sommerflugplan 2024 ihr Comeback auf dem Flughafen Graz. Man plant die Steiermark bis zu viermal wöchentlich mit Antalya zu verbinden.  Es ist schon länger her, dass Sunexpress Linienflüge von/nach Graz angeboten hat. Mit Wirksamkeit zum 2. April 2024 wird das Joint-Venture von Turkish Airlines und Lufthansa zunächst drei wöchentliche Antalya-Umläufe anbieten. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag durchgeführt werden.  Während der Sommerferien 2024 stockt Sunexpress das Angebot auf. Zusätzlich zu den genannten Tagen will man ab 30. Juni 2024 bis zum Ende der Flugplanperiode auch an Sonntagen fliegen. Vorerst ist die Verbindung zwischen Graz und Antalya bis Ende Oktober 2024 befristet. Ob diese auch im Winter 2024/25 angeboten wird, ist noch nicht entschieden. 

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Klage abgewiesen: Reisepass ist eine „Selbstverständlichkeit“

Pauschalreisen bieten Passagieren durchaus viele Vorteile, jedoch sind diese keine „Vollkasko-Versicherung“ gegen Nichtinformieren. Das Amtsgericht München entschied in erster Instanz, dass Tour Operators nicht dazu verpflichtet sind darüber zu informieren, dass der Reisepass mitgeführt werden muss.  Während in Österreich der Besitz des Reisepasses der Regelfall ist und nur wenige Menschen über einen Personalausweis verfügen, ist es in Deutschland anders. Viele Einwohner haben lediglich das zuletzt genannte Dokument, weil sie glauben keinen Reisepass zu benötigen. Dies kann jedoch dazu führen, dass man in viele Länder nicht reisen darf.  So geschehen im November 2022: Der nunmehr unterlegene Kläger wollte mit einer Begleitperson nach Dubai fliegen und konnte keinen gültigen Reisepass vorweisen. Somit endete die Fernreise bereits am Airport. Er klagte anschließend auf Rückzahlung des Reisepreises und argumentierte, dass seitens des Tour Operators nicht darüber informiert worden wäre, dass für die Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate eben dieses Dokument notwendig ist.  Weiters wurde vor Gericht vorgebracht, dass der Veranstalter beziehungsweise das Reisebüro, das als Erfüllungsgehilfe fungiert hätte, nicht über die Einreisebestimmungen der VAE aufgeklärt habe. Insbesondere habe man nicht über die Notwendigkeit des Besitzes eines Reisepasses sowie etwaige Fristen für die Erteilung eines Visums gesprochen. Daher wurde auf Rückzahlung des Reisepreises in der Höhe von 2.200 Euro geklagt.  Das Amtsgericht München entschied in erster Instanz unter der Geschäftszahl 171 C 3319/23 zu Gunsten des Reiseveranstalters. Der Richter sieht keine Verletzung der Informationspflicht, denn Veranstalter und Reisebüros müssen lediglich über allgemeine Pass- und Visumserfordernisse informieren und ungefähre, aber nicht verbindliche, Fristen nennen. Im

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Schauinsland-Reisen erlangt Bonitäts-Zertifikat

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen konnte seitens des Gläubigerschutzverbandes Creditreform ein Zertifikat für gute Bonität verliehen bekommen. Dabei erreichte der Reiseveranstalter 131 Punkte. Das Bonitätssiegel „CrefoZert“ hat Schauinsland-Reisen-Geschäftsführer Gerald Kassner persönlich entgegengenommen. „Das ist für mich und mein Team eine besondere Anerkennung. Wirtschaftliche Solidität zeichnet uns aus“, so Gerald Kassner. „Wir sind im vergangenen Jahr gestärkt aus der Krise gekommen und der Dank dafür gilt vor allem meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die eine solche Auszeichnung mit ihren Anstrengungen erst möglich gemacht haben.“

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Air Connect fliegt für Aeroitalia nach Wien

Kürzlich wurde bekannt, dass die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia demnächst eine Nonstopverbindung zwischen Ancona und Wien aufnehmen wird. Diese soll nicht selbst, sondern von einem Subunternehmer bedient werden. Im Rahmen eines Wetlease-Vertrags wird die operative Durchführung der angekündigten Aeroitalia-Route durch das rumänische Luftfahrtunternehmen Air Connect erfolgen. Als Fluggerät kommen Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 zum Einsatz. Für beide Luftfahrtunternehmen handelt es sich um eine linienmäßige Wien-Premiere.

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Croatia Airlines bedient Frankfurt-Dubrovnik auch im Winter

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines wird künftig ganzjährig zwischen Dubrovnik und Frankfurt am Main fliegen. Während der Winterperiode 2023/24 sollen – mit Unterbrechungen – bis zu drei wöchentliche Umläufe angeboten werden. Bislang handelte es sich um eine saisonale Strecke, die nur während dem Sommer bedient wurde. Derzeit soll eine durchaus hohe Nachfrage bestehen, die sich auch aus Umsteigern am größten Lufthansa-Drehkreuz ergibt. Sowohl die Kranich-Fluglinie als auch Croatia Airlines gehören dem Luftfahrtbündnis Star Alliance an.

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Ohne geht es (noch) nicht: Bordkarten im Wandel der Zeit

Einst war der Check-in für Flüge, abgesehen von wenigen Ausnahmen, nur persönlich am Schalter möglich. Die Sitzplätze wurden früher oftmals manuell mittels Papier-Plänen oder abziehbaren Stickern vergeben. Mittlerweile genügt bei den meisten Airlines ein QR-Code, der mit dem Smartphone vorgewiesen werden kann.  Die technischen Neuerungen der letzten Jahrzehnte haben auch dazu geführt, dass die Einsteigekarten einem stetigen Wandel unterworfen sind. Mittlerweile befinden wir uns in einer Art Übergangsphase vom QR-Code zur Gesichtserkennung, denn beispielsweise Lufthansa testet in Frankfurt, München und Berlin ein solches System. Reisende müssen dann überhaupt keine Bordkarte mehr vorweisen, denn man wird automatisch mit Hilfe von Kameras und einem ausgeklügelten EDV-System im Hintergrund erkannt.  In der Vergangenheit gab es auch Linienflüge, für die man überhaupt keine Buchung und somit auch keine Bordkarte im klassischen Sinn benötigt hat. Es handelte sich um so genannte Shuttle-Verkehre, die besonders in den USA populär waren. Unter dem Namen „Air-Bus“ unterhielt Lufthansa ein solches Produkt zwischen Hamburg und Frankfurt. Man konnte nicht reservieren, sondern stieg ins Flugzeug ein und bezahlt wurde dann erst bei der Stewardess. Nach und nach wurden die meisten dieser doch sehr unkomplizierten Flugverkehre auf die heute bekannte Vorab-Reservierung umgestellt. Es gibt noch einige wenige Shuttle-Verkehre, bei denen man erst am Airport über einen Automaten, Schalter, neuerdings auch Apps reservieren und bezahlen kann.  Vordruck, Sticker und Kugelschreiber  Früher wurden Bordkarten häufig auf Vordrucken mit dem Kugelschreiber ausgestellt. Manche Airlines haben auch Sitzpläne mit abziehbaren Nummern genutzt. Somit wussten immer alle Check-in-Agents welche Plätze schon vergeben sind und welche noch

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