Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Birmingham: Start-Up Hans Airways steht ohne Flugzeug das

Bereits im Feber 2024 wurde die De-Registrierung der einzigen Maschine des Startups Hans Airways eingeleitet. Nun wurde der Airbus A330 formell an den Leasinggeber zurückgegeben. Bislang konnte das Projekt kein AOC erlangen.  Geplant war die Aufnahme von Nonstopflügen zwischen Birmingham und dem Vereinigten Königreich. Es scheint so als würde auch Hans Airways ähnlich wie Flypop im Sand verlaufen. Eine weitere Gemeinsamkeit gibt es auch, denn Lessor Carlyle Aviation konnte für die einstige G-KJAS einen neuen Leasingnehmer finden: Hifly Malta, die das Flugzeug nun als 9H-HFH nutzt. 

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Green Fares der Lufthansa Group weiterhin nur schwach nachgefragt

Die „Green Fares“ der Lufthansa Group erweisen sich auch weiterhin als regelrechter Ladenhüter, denn seit der Einführung sollen diese nur rund 265.000 mal verkauft worden sein.  Die genannte Kundenanzahl wurde im Zuge der Kommunikation der jüngsten Halbjahreszahlen genannt und versteht sich nicht für Lufthansa exklusiv, sondern gruppenweit, also auch inklusive der Tochtergesellschaften, die diesen „Öko-Tarif“ ebenfalls anbieten. Angesichts der stark gestiegenen Fluggastzahlen ist der Absatz des „Green Fares“ eher mau.  Immer wieder steht die Luftfahrt unter Greenwashing-Vorwürfen. Auch der vergleichsweise teure „Green Fare“ der Lufthansa Group stand bereits in der Kritik. „Grün“ soll daran sein, dass der Aufpreis zu 20 Prozent in SAF fließen soll und der Rest in Klimaschutzprojekte. Dabei wird der konzerneigene Anbieter Compensaid genutzt.  

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Charleroi: Ryanair-Piloten erneut zum Streik aufgerufen

Für die kommende Woche ist an der belgischen Ryanair-Basis Charleroi erneut ein Pilotenstreik angekündigt. Die Gewerkschaften rufen ihre Mitglieder für den 14. und 15. August 2023 neuerlich zur Arbeitsniederlegung auf. Es handelt sich bereits um die dritte Streikrunde in diesem Tarifkonflikt. Unter anderem fordern die Arbeitnehmervertreter höhere Löhne und insbesondere die Rücknahme der pandemiebedingten Kürzung der Bezüge. Auch fordern die Gewerkschafter eine bessere Verteilung der Ruhezeiten. Mitte und Ende Juli 2023 haben bereits Pilotenstreiks an der Ryanair-Basis Charleroi stattgefunden. Es ist zum Ausfall von hunderten Flügen gekommen. Da der 15. August 2023 in einigen EU-Staaten ein Feiertag ist, rechnen die Arbeitnehmervertreter damit, dass diesmal besonders viele Reisende betroffen sein könnten. Man bittet diesbezüglich um Verständnis. Derzeit ist noch offen wie viele Flugzeugführer sich tatsächlich am Streik beteiligen werden. Jene Flüge, die mit Maschinen und Crews anderer Bases durchgeführt werden, dürften planmäßig stattfinden. Dies schließt das Angebot ab Brüssel ein, denn die dortige Basis wurde bereits vor einiger Zeit geschlossen. Ryanair will in den nächsten Tagen den Notflugplan für Charleroi für die beiden Streiktage bekanntgeben. Die Gewerkschaften haben mitgeteilt, dass man so lange zu Arbeitsniederlegungen aufrufen wird bis der irische Carrier die Forderungen erfüllt.

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Menzies erhält Ground-Handling-Lizenz am Flughafen Belgrad

Das Ground-Handling-Unternehmen Menzies will künftig auch am Flughafen Belgrad aktiv werden. Man will dabei vom Umstand, dass die Regierung im Vorjahr das Monopol aufgehoben hat, profitieren.  Menzies teilte mit, dass man nun die Zulassung für die komplette Bandbreite der Ground-Handling-Services am Flughafen Belgrad erhalten habe. Der lokale Ableger wurde erst im vergangenen Jahr gegründet. In einer Mitteilung schreibt man unter anderem, dass man auch antreten würde, um die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern. Zuletzt gab es immer wieder Kritik in Belgrad. 

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Halbjahreszahlen: Croatia Airlines fliegt wieder profitabel

Nach langer „Durststrecke“ konnte Croatia Airlines im ersten Halbjahr 2023 wieder in die schwarzen Zahlen fliegen. Der Carrier teilte mit, dass man einen Nettogewinn in der Höhe von 1,69 Millionen Euro geschrieben hat.  Dem gegenüber steht, dass man im Vergleichszeitraum des Vorjahres mit 21,8 Millionen Euro in den roten Zahlen war. Auch vor der Pandemie war man nicht profitabel, denn die ersten sechs Monate des Jahres 2019 schloss man mit einem Fehlbetrag von 11,9 Millionen Euro ab. 

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Italien: MSC übernimmt Alis Cargo

Die Reederei MSC hat die italienische Frachtfluggesellschaft Alis Cargo mehrheitlich übernommen. Diese soll Anfang 2024 mit einer Boeing 777F neu an den Start gegangen. Bis dahin will man den Carrier mit Sitz am Flughafen Malpensa komplett übernommen. „Der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Alis Cargo ist ein Schritt, um die Kapazitäten von MSC Air Cargo zu erweitern und unseren Kunden ein qualitativ hochwertiges und konsistentes Angebot zu bieten. Ich bin ebenso stolz darauf, dass wir einen Partner gefunden haben, der eine gemeinsame Vision mit uns teilt und ein starkes Fundament geschaffen hat, das wir hoffentlich weiter ausbauen werden“, so Jannie Davel, Senior Vice-President bei MSC. Alis Cargo war während der Corona-Pandemie mit so genannten Preightern aktiv. Man setzte zwei Passagierflugzeuge des Typs Boeing 777-200ER als Behelfsfrachter ein. Allerdings ist dies seitens der EASA nicht mehr erlaubt, so dass der Flugbetrieb seit Ende 2022 ruht. Auch wurden AOC und Betriebsgenehmigung durch die ENAC stillgelegt. Unter der neuen Eigentümerschaft von MSC soll der Neustart erfolgen. Auch soll die Flotte, die derzeit aus null Flugzeugen besteht, schrittweise hochgefahren werden. Es ist anzunehmen, dass MSC die Expansion künftig nicht mehr über den Partner Atlas Air, sondern über die hauseigene Fluggesellschaft vorantreiben wird. Alis Cargo soll nach Außen als MSC Air Cargo auftreten.

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Mal Fluggastbrücke, mal Busboarding: Warum eigentlich?

An vielen Flughäfen erfolgt das Einsteigen in Verkehrsflugzeuge, soweit technisch möglich, über so genannte Gangways. Diese sind bei Passagieren beliebt, denn man kann bei jedem Wetter trockenen Fußes direkt zum Flugzeug kommen. Allerdings haben diese für die Airlines und die Reisenden auch Nachteile.  Fluggastbrücken haben umgangssprachlich viele Bezeichnungen. Der Sinn und Zweck der Erfindung ist aber simpel: Die Passagiere sollen so rasch und komfortabel wie möglich in ihr Flugzeug gelangen. Da man keine Busfahrt und keinen Fußweg über das Vorfeld absolvieren muss, bevorzugen viele Fluggäste diese Form des Boardings.   Ursprünge und erste Pioniere  Der weltweit erste Flughafen, der Fluggastbrücken einsetzte, war der Minneapolis-Saint Paul International Airport in den USA im Jahr 1959. Diese Innovation revolutionierte den Flugbetrieb und legte den Grundstein für eine neue Ära des Passagierkomforts. In Europa folgten schnell andere Flughäfen, darunter der Flughafen London Heathrow und der Frankfurter Flughafen.  In der D-A-CH-Region dauerte die Einführung der Gangways noch ein wenig länger, denn erst ab Ende der 1960er-/Anfang der 1970er-Jahre begannen die Airports nach und nach mit der Aufrüstung. In Deutschland zählten – nebst Frankfurt am Main – auch München und Düsseldorf zu den Pionieren. Später folgten beispielsweise Hamburg und Berlin-Tegel. In Österreich zog Wien-Schwechat nach. In der Schweiz war der erste Airport mit Fluggastbrücken Zürich-Kloten.  Vor- und Nachteile für Fluggesellschaften und Passagiere  Für Passagiere bieten Fluggastbrücken offensichtliche Vorteile. Sie ermöglichen einen nahtlosen Übergang zwischen Terminal und Flugzeug, ohne dass man Wind und Wetter ausgesetzt ist. Zudem spart es Zeit und Mühe, da lange Fußwege vermieden werden. Allerdings

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Winter 2023/24: British Airways fliegt bis zu 12 wöchentliche Köln-Heathrow-Umläufe

British Airways plant den Flughafen Köln/Bonn im Winterflugplan 2023/24 bis zu zwölfmal pro Woche an das Drehkreuz London-Heathrow anzubinden. In der genannten Frequenz will das IAG-Konzernmitglied mit Wirksamkeit zum 30. Oktober 2023 geplant. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag je zwei Flüge geplant sind. An Dienstagen und Samstagen will man je einen Umlauf durchführen.

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33 Jahre alte B737: Voyage Air gibt einziges Flugzeug zurück

Viele Jahre lang musste sich die bulgarische Voyage Air darum bemühen in die Luft zu kommen. Es gelang erst im Jahr 2020 mit einer betagten Boeing 737-500. Nur ein Jahr später stellte man den Flugbetrieb ein, um im Sommer 2020 mit einer noch älteren Boeing 737-400 wieder abzuheben. Nun hat man die einzige Maschine ausgeflottet. Derzeit sind AOC und Betriebsgenehmigung von Voyage Air übergangsweise ruhend gestellt. Der Carrier hat dies Anfang dieses Jahres bei der bulgarischen Zivilluftfahrtbehörde beantragt und im März 2023 die Erlaubnis erhalten. Vorerst darf man auf eigenen Antrag hinweg für zumindest sechs Monate keine kommerziellen Flüge durchführen. In der Luft war man zuletzt im September 2022. Gegründet wurde Voyage Air bereits im Jahr 2007. Seit 2009 hat man versucht die Zulassung als Airline zu bekommen. Erst im Jahr 2020 ist es gelungen in die Luft zu kommen. Damals hat man eine Boeing 737-500, die als LZ-TER registriert war, eingesetzt. Dieses Flugzeug wurde ursprünglich im Jahr 1992 an China Southern Airlines ausgeliefert. Doch dauerhaft erfolgreich war der bulgarische Carrier nicht, denn bereits ein Jahr später musste man den Flugbetrieb temporär pausieren. Im Sommer 2022 war Voyage Air dann mit der mittlerweile über 33 Jahre alten Boeing 737-400, die die Registrierung LZ-PRS trägt, wieder in der Luft. Man griff gar die einstigen Pläne in Bremen eine Basis zu errichten wieder auf, jedoch kam es dazu letztlich dann nicht. Mittlerweile wurde diese Maschine, die geleast war, an den Leasinggeber zurückgegeben. Ob es für den Oldie einen neuen Leasingnehmer geben wird

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Nach vielen Verzögerungen: Nigeria Air soll im Oktober 2023 abheben

Nach jahrelangen Verzögerungen soll es im Oktober 2023 so weit sein: Nigeria Air soll mit zunächst acht Maschinen den Flugbetrieb aufnehmen. An der Neugründung ist Ethiopian Airlines mit 49 Prozent beteiligt. Deren Geschäftsführer, Mesfin Tasew, erklärte vor wenigen Tagen, dass es sich bei der Initial-Flotte von Nigeria Air um sechs Narrow- und zwei Widebodies handeln wird. Der neue Carrier soll sowohl den lokalen als auch den internationalen Markt bedienen. Die Mehrheit der Anteile befindet sich in den Händen von Unternehmen aus Nigeria sowie dem Nigerian Sovereign Fund. Der Staat ist mit fünf Prozent im Boot. Die Neugründung ist durchaus umstritten. Aufgrund einer Klage des nationalen Verbands der Fluggesellschaften hat sich der Start gleich mehrfach verzögert. Azman Air, Air Peace, Max Air, Topbrass Aviation und United Nigeria Airlines werfen der Regierung vor, dass diese quasi über die Hintertür den Inlandsmarkt für Ethiopian Airlines öffnen würde. Man ist der Ansicht, dass das wirtschaftliche Überleben der bestehenden Fluggesellschaft in Gefahr sein könnte. Tasew gab sich zuletzt zuversichtlich, dass man nach mehreren Verzögerungen im Oktober 2023 tatsächlich Nigeria Air in die Luft bringen kann. Erstmals wurde das Projekt im Jahr 2018 während der Farnborough Air Show vorgestellt. Damals wurde verkündet, dass man binnen fünf Jahren auf 30 Maschinen wachsen will. Bislang konnte man aber noch keinen einzigen Flug durchführen.

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