Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Halbjahreszahlen: Aeroitalia erstmals profitabel

Kaum eine in Italien tätige Fluggesellschaft hat ihr Streckennetz so häufig geändert wie Aeroitalia. Dennoch soll es dem Unternehmen gelungen sein im ersten Halbjahr 2023 in die schwarzen Zahlen zu fliegen. Laut offizieller Erklärung sollen die Einnahmen um 47,11 Millionen Euro gestiegen sein. Unter dem Strich steht letztlich ein Gewinn vor Steuern in der Höhe von 6,72 Millionen Euro, der in etwa 14,27 Prozent der Einnahmen entspricht. Der Verwaltungsrat von Aeroitalia hat die von der Geschäftsleitung für das erste Halbjahr 2023 vorgelegten Zahlen kürzlich abgesegnet. Der Betriebsgewinn soll aufgrund eines Beschlusses der Gesellschafterversammlung vollständig in das Flottenwachstum investiert werden. In diesem Zusammenhang wurde erklärt, dass bereits weitere Operating-Leasing-Verträge abgeschlossen wurden. Bis Jahresende soll die Flotte im Eigenbetrieb auf zehn Maschinen erweitert werden. Dazu kommen Flugzeuge, die im Rahmen von Wetlease-Verträgen von anderen Airlines betrieben werden. Beispielsweise ist die rumänische Air Connect mit zwei ATR72-600 im Streckennetz des italienischen Carriers unterwegs.

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Tokio: Air Japan hebt im Feber 2024 ab

Anfang Feber 2024 wird der schon seit einiger Zeit angekündigte All-Nippon-Airways-Ableger Air Japan den Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst soll die Route Tokio (Narita)-Bangkok mit Boeing 787 bedient werden.  „Wir hoffen, dass wir mit dem Start von Air Japan das Beste aus Japans Flugzeugkabinen präsentieren und damit die Reise unserer Gäste bereichern können“, sagte Hideki Mineguchi, Präsident von Air Japan. „Wir sind begeistert von dem Produkt und freuen uns darauf, unsere ersten Passagiere an Bord begrüßen zu dürfen.“  Die Flotte der Neugründung wird aus Maschinen des Typs Boeing 787-8 bestehen. Diese sind mit 324 Sitzen in All-Eco-Bestuhlung ausgerüstet. Die Mahlzeiten an Bord können bei der Ticketreservierung oder an Bord erworben werden. Insgesamt stehen darüber hinaus 13 verschiedene vorbestellbare Mahlzeiten zur Verfügung, darunter auch vegetarische und andere Mahlzeiten, die diätetische und religiöse Einschränkungen berücksichtigen. Zudem werden Menüs angeboten, die von Passagieren jeden Alters genossen werden können. 

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BER sucht Ideen für Nachnutzung der Ex-SXF-Terminals

Während der Corona-Pandemie wurden die teilweise noch aus DDR-Zeiten stammenden Abfertigungsgebäude des ehemaligen Flughafens Schönefeld, die zuletzt als BER-Terminal 5 bezeichnet wurden, außer Dienst gestellt. Nun sollen sich drei Architektur- und Planungsbüros um die mögliche Nachnutzung kümmern.  Seitens der Betreibergesellschaft ist man der Ansicht, dass man die Kapazitäten der ehemaligen Schönefeld-Gebäude nicht mehr benötigt. Ganz abwegig ist das nicht, denn Berlin hatte zuletzt um rund eine Million Passagiere pro Monat weniger als vor der Corona-Pandemie. Auch das Angebot ist spürbar geschrumpft, da beispielsweise Easyjet nur mehr auf „Sparflamme“ ab dem BER unterwegs ist.  „Die Entwicklung eines modernen und nachhaltigen Quartiers im nördlichen Teil des Flughafenareals ist der Start für eine umfassende Transformation des Standorts durch die Flughafengesellschaft. Wir wollen das Umfeld des BER neu denken und durch eine unkonventionelle, ökonomisch sinnvolle und nachhaltige Entwicklung zukunftsfähig gestalten. In unmittelbarer Nähe des Flughafens wird in den kommenden Jahren ein modernes und lebendiges Stadtquartier entstehen, das den heutigen Standort entscheidend verändern und prägen wird“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach. 

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Preisdeckel für Flugtickets: Airlines lehnen italienische Pläne ab

Der italienischen Regierung stößt es sauer auf, dass zahlreiche Fluggesellschaften ihre Ticketpreise stark erhöht haben. Man bereitet nun ein Dekret vor, das es zumindest von/nach Sizilien und Sardinien untersagen soll während dem Sommer mehr als 200 Prozent des Durchschnittspreises zu verlangen. Dagegen laufen die Airlines, vertreten durch die Verbände Ibar und Assaero, Sturm. Man argumentiert unter anderem, dass ein derartiger Markteingriff nicht mit dem EU-Marktregeln in Einklang zu bringen wäre. Man stellt bereits Rechtsmittel in Aussicht und warnt davor, dass der eine oder andere Carrier Flugzeuge abziehen könnte und ab anderen Staaten zum Einsatz bringen könnte.

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Sommerferien 2023: Paderborn kann Vorkrisenaufkommen um 14 Prozent übertreffen

Der Flughafen Paderborn wurde während der Sommerferien von Nordrhein-Westfalen von 151.836 Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um 25 Prozent zulegen. Das Vorkrisenaufkommen wurde um 14 Prozent übertroffen. Laut Mitteilung des Airports ging man zunächst von einem Plus um die zehn Prozent heraus. Dieses wurde deutlich überschritten, was unter anderem auch auf den Umstand, dass die Maschinen von/nach Paderborn stark ausgelastet waren, zurückgeführt wird. Zu den beliebtesten Zielen gehörten Antalya, Palma de Mallorca, griechischen Inseln, das ägyptische Hurghada sowie die neuen Destinationen Alicante und Málaga, die von Ryanair bedient werden. „In den NRW-Sommerferien hatten wir in 2023 so viele Fluggäste wie seit zehn Jahren nicht mehr. Wir freuen uns sehr über diesen zusätzlichen Aufwind. Die vergangenen Wochen haben eindrucksvoll bewiesen, welchen hohen Stellenwert der Heimathafen bei den Menschen in unseren Regionen Ostwestfalen, Lippe und Südwestfalen genießt. Die starken Zahlen sind für uns Ansporn, um die weitere Entwicklung des Flughafens gezielt voranzutreiben sowie das hohe Serviceniveau zu halten und möglichst noch auszubauen“, kommentiert Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser die jüngsten Passagierzahlen.

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Frankfurt: Singapore Airlines kündigt A380-Wiedereinsatz an

Ab Ende März 2024 wird Singapore Airlines wieder täglich mit dem Maschinentyp Airbus A380 Kurs auf Frankfurt am Main nehmen. Der Carrier begründet die Entscheidung mit der weiterhin starken Nachfrage. Auch auf einigen anderen Routen wird man die Frequenzen aufstocken. Dies beinhaltet die Wiedereinführung der täglichen A380-Dienste zwischen Singapur und Frankfurt, den Einsatz von A350-900-Großraumflugzeugen im Mittelstreckenverkehr nach Cairns und Male, die Wiederaufnahme von Direktflügen zwischen Singapur und Barcelona sowie eine Erhöhung der Flugfrequenzen auf oder über das Niveau vor der Pandemie auf verschiedenen Strecken. Zu den Zielen, die das Vor-Pandemie-Niveau erreichen oder übertreffen werden, gehören Ahmedabad (Indien), Peking und Shanghai (China), Kopenhagen (Dänemark), Da Nang (Vietnam), Darwin, Melbourne und Perth (Australien), Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), Tokyo-Haneda (Japan), Seattle und Houston (Vereinigte Staaten von Amerika). Alastair Hay-Campbell, General Manager Germany, Switzerland and Austria bei Singapore Airlines, sagte: „Wir freuen uns sehr, die A380 aufgrund der großen Buchungsnachfrage wieder in Frankfurt willkommen zu heißen. Mit der Veröffentlichung des Singapore Airlines Sommerflugplans 2024 können alle unsere Kunden ihre Reisen bereits jetzt planen. Unsere Passagiere können den Komfort des A380-Superjumbo genießen und haben gleichzeitig bei Reisen mit uns eine größere Auswahl und Flexibilität, da wir weiterhin unser Netzwerk an die Nachfrageentwicklung anpassen und erweitern werden“.

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Sommerferien 2023: Köln/Bonn hatte 1,7 Millionen Passagiere

Der Flughafen Köln/Bonn wurde während der Sommerferien von Nordrhein-Westfalen von rund 1,7 Millionen Reisenden genutzt. Während dem Kalendermonat Juli 2023 hatte man rund 1,1 Millionen Fluggäste und lag damit um 14 Prozent unter dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie erreicht hat. Spitzentag war bislang der gestrige Sonntag (6. August) mit rund 41.000 Reisenden. Insgesamt zählte Köln/Bonn am vergangenen Wochenende von Freitag bis Sonntag rund 120.000 Passagiere. „Es ist sehr erfreulich, dass die Erholung im Luftverkehr weiter voranschreitet und wir in den Sommerferien noch einmal mehr Fluggäste als im Vorjahr begrüßen konnten“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Auch in den kommenden Wochen erwartet der Flughafen ein gleichbleibend hohes Reiseaufkommen. „Wir gehen davon aus, dass dieser Aufwärtstrend bis zum Herbst anhält und wir auch im August und September jeweils wieder mehr als eine Million Fluggäste bei uns begrüßen dürfen“, so Schmid. Beliebtestes Urlaubsland war in dieser Saison die Türkei mit mehr als 430.000 Reisenden, dahinter folgten Spanien (mehr als 350.000 Passagiere) und Italien (knapp 150.000 Passagiere). Das populärste Ziel der Fluggäste war Antalya mit knapp 195.000 Reisenden. Auf den Plätzen zwei und drei lagen Palma de Mallorca (knapp 180.000 Passagiere) und Istanbul (mehr als 115.000 Passagiere).

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Azerbaijan Airlines und Air Astana vereinbaren Codeshare

Die Fluggesellschaften Air Astana und Azerbaijan Airlines arbeiten künftig im Rahmen eines neuen Codeshare-Abkommens zusammen. Dieses betrifft insbesondere die Verbindung zwischen Baku und Almaty.  Die beiden Fluggesellschaften bedienen diese Strecke ab sofort in beide Richtungen fünfmal pro Woche mit gemeinsamen Flügen. Das Codesharing mit Azerbaijan Airlines ist bereits das siebte Codeshare-Abkommen von Air Astana. Ähnliche Vereinbarungen unterhält die Fluglinie bereits mit Lufthansa, Asiana Airlines, Bangkok Airways, Cathay Pacific, KLM Royal Dutch Airlines und Turkish Airlines. Air Astana prüft zudem weitere Partnerschaften mit anderen Fluggesellschaften auf Codesharing- oder Interlining-Basis. 

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Deutschland: Eurowings stellt wieder unbefristet ein

Die Lufthansa-Tochter Eurowings nimmt eigenen Angaben nach wieder unbefristete Einstellungen vor. Dies betrifft primär das fliegende Personal. Derzeit befindet man sich für die Bases Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn und Stuttgart auf der Suche nach Piloten.  Auch sucht man Flugbegleiter, Techniker und IT-Experten. Derzeit geht das Unternehmen, das sich neuerdings selbst als „größter Ferienflieger Deutschlands“ tituliert davon aus, dass man noch in diesem Jahr die 5.000-Mitarbeiter-Schwelle durchbrechen wird. 

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Nach über drei Jahren: Air China feiert München-Comeback

Nach über drei Jahren Abwesenheit hat Air China in der vergangenen Woche das Comeback auf dem Flughafen München gegeben. Man bietet nun wieder tägliche Peking-Flüge an.  Zum Einsatz kommen moderne Langstrecken-Flugzeuge vom Typ Boeing B777-300ER. Zum Comeback gab es bei der Ankunft und beim Abflug der Maschinen für alle Fluggäste Lebkuchenherzen. Der letzte Passagierflug zwischen München und Peking fand am 23. März 2020 statt. Anlässlich des Erstfluges freuten sich Vertreter von Air China und des Münchner Flughafens zusammen mit der Crew über den Neustart. 

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