Amely Mizzi

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Amely Mizzi

UFO und VC gewinnen gemeinsam drei Sitze im Lufthansa-Aufsichtsrat

Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Unabhängige Flugbegleiter Organisation haben bei den jüngsten Wahlen der Arbeitnehmer-Delegierten in den Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG erstmals gemeinsame Kandidaten aufgestellt. Dabei konnten diese drei Sitze im Kontrollgremium gewinnen.  Die Delegiertenkonferenz zur Wahl der Arbeitnehmervertreter wählte kürzlich Arne Karstens, Finanzvorstand der VC und stellv. Sprecher der Konzerntarifkommission auf der Gewerkschaftsliste sowie UFO-Vorständin und ehemalige Lufthansa Tarifkommissionsprecherin Sara Grubisic sowie den Lufthansa Kapitän und erfahrenen Personalvertreter Tim Busse (VC) auf der Arbeitnehmerliste in das Kontrollgremium der Deutschen Lufthansa.    „Unser Dank gilt der enormen Unterstützung der Belegschaft, mit deren Hilfe wir eine große Anzahl an  Stimmen für das fliegende Personal holen konnten. Unser erklärtes Ziel ist es, sich für alle Mitarbeitenden und eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft des Lufthansa Konzerns einzusetzen“, freut sich UFO-Vorsitzender, Daniel Kassa Mbuambi. „Gratulieren möchten wir auch Jamila Jadran von der Konzerngemeinschaft Zukunft, mit der wir bereits im Vorfeld eine Kooperation vereinbart haben, die als langfristige Zusammenarbeit auch über den Aufsichtsrat hinaus geplant ist. Durch ihr fundiertes Wissen über Prozesse am Boden und bei der Technik ergänzt sie hervorragend unser Team“, so Kassa Mbuambi weiter.  „Wir möchten auch allen anderen Gewählten gratulieren und freuen uns auf eine gute und enge Zusammenarbeit zum Wohle aller Konzerngesellschaften und Beschäftigten. Die Herausforderungen können nur als starke Gemeinschaft gemeistert werden und unsere gewählten Aufsichtsräte werden ihre Kompetenz konsequent für einen starken Luftfahrtkonzern einsetzen, in dem ein gutes Produkt nur mit Wertschätzung für die geleistete Arbeit möglich ist“, so Lars Frontini VC Vorstand abschließend. 

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Russland-Sanktionen: Aeroflot gehen die Bremsen aus

Obwohl es russischen Airlines auch weiterhin gelingt Ersatzteile für Muster, die außerhalb der Russischen Föderation gefertigt wurden, über indirekte Kanäle zu beschaffen, scheint das eine oder andere Teil dennoch knapp zu werden. Besonders Bremsen von Airbus- und Boeing-Flugzeugen scheinen knapp zu werden. Laut einem Bericht der Moscow Times soll Aeroflot ihre Flugzeugführer angewiesen haben verschlissene Bremsen während der Landung abzuschalten. Es geht dabei nicht darum, dass die betroffenen Jets gänzlich ohne Bremsen landen sollen, sondern lediglich, dass einzelne Systeme nicht zur Verfügung stehen. Wie viele Flugzeuge von verschlissenen Verzögerungssystemen betroffen sind, ist unklar. Die Moscow Times behauptet, dass seit Ende Juli zwei Airbus A321, und je ein A320 und A330 sowie fünf Boeing 777 über keine vollständig funktionstüchtigen Bremsen verfügen sollen. Dies birgt Gefahren, denn Aviatorschina zitiert aus einer internen Anweisung an die Piloten von Aeroflot: „Das Flugzeug wird dazu neigen, sich auf die Seite zu drehen, auf der die Bremsen nicht deaktiviert sind. Achten Sie auf diese Tatsache, insbesondere bei der Landung auf einer nassen Piste mit Seitenwind!!! Die Breite der Landebahn ist begrenzt. Es besteht die Gefahr des Überfahrens der Landebahn!!!“. Von der russischen Zivilluftfahrtbehörde wurde abgesegnet, dass Maschinen mit einzelnen deaktivierten Bremsen noch maximal zehn Tage im Einsatz sein dürfen, sofern keine Ersatzteile zur Verfügung stehen. Danach müssen diese temporär stillgelegt werden. Ob dies dann tatsächlich erfolgt oder ob die Flugzeuge einfach weiterfliegen, lässt sich nicht unabhängig prüfen. Seit dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation in die Ukraine können russische Airlines keine Ersatzteile auf dem regulären

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Weeze mit neuem Sommerferien-Rekord

Der deutsche Flughafen Weeze konnte während der Sommerferien des Bundeslands Nordrhein-Westfalen kräftig zulegen. Während der sechs Wochen hatte man 279.117 Fluggäste und damit um etwa 50 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch die Anzahl der Flugbewegungen war deutlich höher. Diese legten um 48 Prozent auf 1.645 Starts und Landungen zu. Der Airport teilte mit, dass man damit einen neuen Sommerferien-Rekord erzielt habe. Aufgrund der Nähe zu den Niederlanden rechnet man damit, dass in den nächsten Wochen noch viele weitere Fluggäste die Angebote der ab Weeze tätigen Airlines nutzen werden. „Die Zahlen der Sommerferien bestätigen den deutlichen Aufwärtstrend an unserem Flughafen. Die preisgünstigen Tickets ab Weeze sind bei Urlaubern und für Besuche bei Familie oder Freunden in diesem Jahr besonders gefragt.“, sagt Dr. Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze. Zudem sei der Flughafen bei seinen Gästen bekannt für eine zügige und reibungslose Abfertigung. Das gelte auch bei der Rückkehr.  Das Gepäck der Gäste rotiere nur wenige Minuten nach der Landung bereits auf dem Gepäckband. In den vergangenen Monaten wurden von Weeze aus 39 Ziele in zehn Ländern angeflogen. Zum Vergleich: 2022 waren es noch 28 Ziele. Doch auch in den nächsten Wochen wird am Flughafen in Weeze unverändert Hochkonjunktur herrschen. Der Grund: In einigen niederländischen Provinzen dauern die Sommerferien an, viele Niederländer starten von Weeze aus in den Urlaub. Daher dauert die Feriensaison an dem grenznahen Flughafen sogar noch bis Anfang September.

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Deutschland: Ryanair sucht 150 neue Flugbegleiter

Die Ryanair Group befindet sich in Deutschland auf der Suche nach 150 weiteren Flugbegleitern, die ab deutschen Airports eingesetzt werden sollen. Dazu veranstaltet das Unternehmen am 16. August 2023 und am 23. August 2023 offene Bewerbertage.  Die erste Veranstaltung beginnt am 16. August 2023 um 10 Uhr 30 und wird im Leonardo Hotel Köln/Bonn-Airport durchgeführt. Am 23. August 2023 lädt Ryanair im Park Inn by Radisson Nürnberg – ebenfalls ab 10 Uhr 30 – zum offenen Bewerbertag ein.   Vor Ort können sich die Teilnehmer über die Tätigkeit als Flugbegleiter informieren und sich bei Interesse gleich bewerben. Es ist also sinnvoll, wenn aussagekräftige Unterlagen gleich mitgebracht werden. Es ist keine Terminvereinbarung notwendig.  „Wir freuen uns, eine große Einstellungskampagne für 150 Flugbegleiter/-innen in Deutschland ankündigen zu können. Wir laden alle, die sich bewerben möchten, dazu ein, unsere Einstellungsveranstaltungen in Köln am Mittwoch, den 16. August, und in Nürnberg am Mittwoch, den 23. August, zu besuchen, um das Team kennenzulernen und mehr über diese spannenden Aufgaben zu erfahren. Wir freuen uns darauf, im Vorfeld des Winters 2023 und des Sommers 2024 neue Flugbegleiter/-innen an Bord begrüßen zu dürfen, denn Ryanair wird weiter wachsen und bis 2034 300 Millionen Passagiere befördern“, so Ryanairs Chief People Officer Darrell Hughes. 

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Saudia setzt auf 20 weitere Airbus A321neo

Kürzlich hat Saudi-Arabian Airlines unter dem Motto „A neo way of flying“ die Erweiterung ihrer Flotte um 20 weitere Airbus A321neo angekündigt. Diese sollen bis 2026 eingeflottet werden, so das Unternehmen.  „Wir freuen uns, unsere Flotte mit dem neuen Airbus A321neo zu erweitern. Unsere Priorität ist es, unseren Gästen das bestmögliche Erlebnis zu bieten und die Welt nach Saudi-Arabien zu bringen. Um dieses Versprechen einzulösen, werden wir auch weiterhin hochmoderne Flugzeuge von den besten Herstellern der Welt kaufen“, so Saudia-Chef Ibrahim Koshy. Wir loben Airbus für die kontinuierliche Verbesserung der Leistung ihrer Flugzeuge, die mit dem Ziel von Saudia übereinstimmt, den Gästen das bestmögliche Erlebnis zu bieten und gleichzeitig zu einer nachhaltigeren Luftfahrt beizutragen. 

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Online-Bewerbertag: Austro Control sucht wieder Nachwuchs-Fluglotsen

Am 9. August 2023 hält die österreichische Flugsicherung Austro Control neuerlich einen Online-Bewerbertag für Personen, die sich für den Beruf als Fluglotse interessieren. Diese können sich aus erster Hand informieren und sofern gewünscht auch gleich bewerben.  Der Jobtag wird am Mittwoch, den 9. August 2023 in der Zeit von 17 Uhr 00 bis 19 Uhr 00 online durchgeführt. Eine Anmeldung unter www.startfrei.at ist erforderlich. Gesucht werden junge Menschen im Idealalter zwischen 17 und 26 Jahren mit Matura, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, gerne im Team arbeiten und stressresistent sind. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. 

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Sundair fliegt Jubiläumspassagier nach Burgas

Der bulgarische Flughafen Burgas konnte in der Vorwoche die Eine-Million-Passagiere-Marke durchbrechen. Der Jubiläumsfluggast ist am 2. August 2023 mit Sundair aus Deutschland eingeflogen.  Die Reisende, die mit ihrer Familie unterwegs war, bekam einige Souvenirs als Andenken an ihren besonderen Flug überreicht. Sie erhielt von Fraport Twin Star Airport Management AD einen gebrandeten Rucksack und Koffer sowie zahlreiche Souvenirs, und von der incamming agency srl holiday service, die die Touristen des deutschen Reiseveranstalters Shauinsland reisen betreut, der ein Hauptaktionär der Fluggesellschaft SundAir ist, wurde sie mit einem Gutschein für eine Fahrt auf einem VIP-Katamaran an unserer südlichen Schwarzmeerküste überrascht.   In diesem Jahr erholt sich das Verkehrsaufkommen des Flughafens Burgas allmählich, mit einem Wachstum von +13% für den Zeitraum Januar – Juli 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wobei alle Top-10-Märkte ein Wachstum im Vergleich zu 2022 aufweisen.  Für den gleichen Zeitraum (Januar-Juli) im Vergleich zu 2019 wird immer noch ein Niveau von -39 % gemeldet, was sowohl auf das Fehlen von Flügen aus wichtigen Märkten wie Russland, Weißrussland und der Ukraine als auch auf die langsamere Erholung einiger traditioneller Einreisemärkte wie Deutschland, Großbritannien, Israel und die Tschechische Republik zurückzuführen ist. Im Gegensatz dazu verzeichnete Polen im Berichtszeitraum einen Anstieg der Fluggastzahlen um 16 % im Vergleich zu 2019. Auch zwei andere mitteleuropäische Märkte verzeichneten einen Anstieg der Flüge: Ungarn und Österreich, die im Berichtszeitraum um über 80 % zulegten. 

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Air Belgium hat neuen Investor gefunden

Die Fluggesellschaft Air Belgium hat seit der Aufnahme des Flugbetriebs erhebliche Verluste angehäuft. Mittlerweile summierte sich der Fehlbetrag auf etwa 92 Millionen Euro. Nun soll ein neuer Investor dem Unternehmen unter die Flügel greifen. Im Feber des Vorjahres erhielt Air Belgium eine Cash-Injektion und im Dezember 2022 halfen die Aktionäre dem defizitären Carrier mit einem Kredit in der Höhe von sieben Millionen Euro aus. Allerdings reichten die Mittel aus, um den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten, jedoch nicht um die angehäuften Verluste ausgleichen zu können. Nun soll man laut der Agentur „L-Post“ einen neuen Investor gefunden haben. Dieser soll ein verbindliches Angebot zur Übernahme einer Minderheitsbeteiligung von 49 Prozent vorgelegt haben. Auch sollen maximal 14,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Strategie soll jedoch verändert werden und ist eine elementare Bedingung für den Einstieg. So soll sich Air Belgium künftig deutlich breiter aufstellen und die Geschäftssegmente ACMI und Frachtdienstleistungen erweitern. Die eigenen Passagierflüge sollen nicht aufgegeben werden, aber unrentable Routen durch möglicherweise profitablere Strecken ersetzt werden. Beispielsweise soll in Richtung USA und Asien expandiert werden. Der Einstieg des neuen Investors, der noch nicht namentlich genannt wurde, steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der entsprechenden Gremien. Auch müssen noch behördliche Bewilligungen eingeholt werden.

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Emirates hatte bislang 160.000 Premium-Economy-Passagiere

Vergleichsweise spät, um genau zu sein erst im August 2022, hat Golfcarrier Emirates Airline die Premium-Economy-Class an den Start gebracht. Zwischenzeitlich wurde diese von etwa 160.000 Reisenden genutzt, teilte das Unternehmen mit.  Das Premium-Economy-Sitzdesign ist das Ergebnis einer zweijährigen Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Hersteller Recaro und der Fluggesellschaft. Emirates bietet sein Premium-Economy-Produkt derzeit auf Flügen zu elf Destinationen und in 20 Flugzeugen des Typs Airbus A380 an. Zusätzliche Ziele kommen hinzu, sobald weitere Jets mit dem neuen Produkt ausgestattet und in den Liniendienst aufgenommen sind.  Fast die Hälfte aller Premium-Ecomomy-Kunden sind Alleinreisende, die in den Urlaub fahren, während die andere Hälfte Paare und Familien sind. Über 60 Prozent der Gäste, die einen Premium-Economy-Flug gebucht haben, waren Emirates Skywards-Mitglieder und Stammkunden der Fluggesellschaft. Derzeit bietet Emirates das Premium-Economy-Produkt auf folgenden Strecken an: Von Dubai nach London-Heathrow, Sydney, Melbourne, Auckland, Christchurch, Singapur, Los Angeles, New York-JFK, Houston und San Francisco. Ab dem 29. Oktober 2023 wird das Angebot um Mumbai und Bengaluru erweitert, weitere Ziele werden in Kürze bekannt gegeben. 

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Quartalszahlen: Wizz Air ist zurück in der Gewinnzone

Die Wizz Air Group konnte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn in der Höhe von 61,1 Millionen Euro schreiben. Demgegenüber steht ein Verlust von 450 Millionen Euro, den man im Vergleichszeitraum des Vorjahres eingeflogen hat. Im Jahr 2022 wurde Wizz Air von den stark gestiegenen Treibstoffpreisen hart getroffen, denn im Gegensatz zum Mitbewerber Ryanair hat man die Kerosinpreise nicht abgesichert. Der pinkfarbene Lowcoster hat dann die Fuel-Hedging-Geschäfte wieder aufgenommen. Dies dürfte sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gelohnt haben. Genutzt wurde der Carrier von 15,3 Millionen Passagieren. Eigenen Angaben nach hat man damit eine neue Rekordmarke erzielt. Allerdings hätte dieser Wert laut Wizz Air höher ausfallen können, jedoch musste man das Angebot aufgrund von weiterhin gestörten Lieferketten zurückfahren. Dies führt auch dazu, dass man die Wachstumsprognose bezogen auf die angebotenen Sitzplatzkilometer im Jahr 2023 auf 25 Prozent abgesenkt hat. Die Konzernleitung des Billigfliegers prognostiziert für das Geschäftsjahr 2023/24 einen Überschuss in der Höhe von 350 bis 450 Millionen Euro. Vor wenigen Tagen hat man bekanntgegeben, dass bei Airbus 75 zusätzliche Airbus A321neo bestellt wurden.

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