Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Belgrad: Air Serbia fliegt neu nach Palermo und Ohrid

Seit wenigen Tagen bietet AIr Serbia Nonstopflüge zwischen Belgrad und Palermo an. DIese werden an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient. Im Regelfall kommen ATR72 zum Einsatz.  „Die Kombination aus Geschichte, Tradition, Kultur und Unterhaltung macht Palermo zu einem sehr attraktiven Urlaubsziel, das sowohl für Aktivurlauber als auch für diejenigen attraktiv ist, die sich lieber am Strand mit einem Buch entspannen. Durch die Einführung einer Direktverbindung zu dieser Stadt können Reisende diese italienische Insel in weniger als zwei Stunden erreichen. Mit den Direktflügen nach Catania, die wir vor kurzem eingeführt haben, haben die Passagiere die Möglichkeit, Flüge zu kombinieren und so ganz Sizilien kennen zu lernen. Wir sind überzeugt, dass viele diese Gelegenheit nutzen werden“, sagte Boško Rupić, General Manager Commercial and Strategy, Air Serbia.  Ebenfalls neu im Streckennetz ist die ab Belgrad angebotene Verbindung nach Ohrid. Diese soll jeweils an montags, mittwochs, freitags und samstags mit ATR72 bedient werden. „Bei der Auswahl von Reisezielen achten die Reisenden sehr auf deren Erreichbarkeit. Eine direkte Flugverbindung ist oft ein entscheidender Faktor. Vor diesem Hintergrund haben wir seit Anfang 2023 unser Streckennetz um mehr als 20 Städte in Europa, Nordamerika, Asien und Afrika erweitert, die wir 2022 noch nicht angeflogen haben. Ab heute können Sie mit Direktflügen von Air Serbia auch Ohrid erreichen. Wir glauben, dass die neue Strecke für die Passagiere interessant sein wird und sie motivieren wird, ihren Urlaub am mazedonischen Süßwassermeer zu verbringen“, sagte Boško Rupić, General Manager Commercial and Strategy, Air Serbia. 

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Absichtserklärung: Startup Flyv will 100 E-Flugzeuge kaufen

Das in Stuttgart ansässige Startup Flyv hat im Rahmen der Paris Air Show bekanntgegeben, dass man eine Absichtserklärung über den Erwerb von bis zu 100 E-Flugzeugen des Typs Electra unterschrieben hat. Das Dokument wurde bereits vor der Flugschau in den Vereinigten Staaten von Amerika unterzeichnet.  Flyv setzt sich dafür ein, die Anbindung ländlicher Gebiete in Europa und später weltweit zu verbessern, indem es kleinere, besser zugängliche Flughäfen nutzt. Der strategische Einsatz der Tecnam P2012 Traveller, eines neunsitzigen Pendlerflugzeugs mit beeindruckender Kurzstreckenleistung, gewährleistet einen effizienten und umweltbewussten Betrieb. Eigene KI-Algorithmen sind die „geheime Soße“ des Unternehmens, die es ihm ermöglichen, maßgeschneiderte Flugnetze auf dezentralen Luftverkehrsrouten zu erstellen und die Flugpläne an die Passagiernachfrage und die betrieblichen Zwänge anzupassen.  Flyv ist überzeugt, dass die Zukunft der Luftfahrt in hybriden und elektrischen Lösungen liegt. Daher möchte Flyv mit dem neunsitzigen hybrid/elektrischen eSTOL-Flugzeug Electra von Electra.aero aus den USA in die Luft gehen. Firmenchef Anton Lutz war kürzlich Zeuge der Demonstration der Goldfinch“-Technologie von Electra am Manassas Regional Airport in Virginia, und das Unternehmen macht weitere Fortschritte bei der Umsetzung seiner Absichtserklärung über 100 Electras.  „Unsere Ambitionen bei Flyv beschränken sich nicht nur auf den Luftfahrtsektor. „Uns schwebt eine breitere Ausweitung auf das gesamte Transport-Ökosystem vor“, sagt Flyv-Geschäftsführer Tomislav Lang. „Deshalb freuen wir uns auf MOVE, eine Gelegenheit, innovative Konzepte wie Mobility as a Service (MaaS) und unsere Version, AMAAS – Aviation as a Service, zu erforschen.“ Bei Flyvs Ansatz für Flugreisen geht es nicht nur um die Minimierung von CO2-Emissionen. „Indem wir den

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Ethiopian feiert 25 Jahre USA-Flüge

Im Juni 1998 ist die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines erstmals zwischen Äthiopien und den Vereinigten Staaten von Amerika geflogen. Der Premierenflug führte nach Washington D.C.. Nun feiert mand en 25-jährigen Bestand der Transatlantik-Routen.  Ethiopian und die US-Luftfahrtindustrie verbindet eine langjährige Beziehung, die bis in die 1940er Jahre zurückreicht, als die Fluggesellschaft im Dezember 1945 in Partnerschaft mit Trans World Airlines (TWA) gegründet wurde. Seitdem ist Ethiopian ein Partner von amerikanischen Luftfahrtunternehmen wie Boeing und GE Aerospace.  Mesfin Tasew, CEO der Ethiopian Airlines Group, gratulierte zu diesem Jubiläum: „Wir freuen uns, diesen Meilenstein zu markieren und das 25-jährige Bestehen unserer erfolgreichen Flüge in die USA zu feiern. Ethiopian hat mit der Aufnahme der Flüge nach Washington D.C. im Juni 1998 eine Vorreiterrolle unter den afrikanischen Fluggesellschaften übernommen. Ethiopian verbindet nun die USA mit Afrika direkt von den Städten Addis Abeba, Lomé und Abidjan aus. Wir sind der US-Regierung und unseren Luftverkehrspartnern zu Dank verpflichtet für die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit in den vergangenen 75 Jahren unserer Reise. Da die USA immer ein wichtiger Teil unseres strategischen Expansionsplans bleiben werden, werden wir auch weiterhin die USA mit dem afrikanischen Markt verbinden, um die Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen zu verbessern.“ 

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Sommerferien 2023: Münster erwartet 250.000 Fluggäste

Der Flughafen Münster/Osnabrück rechnet während der NRW-Sommerferien mit rund 250.000 Fluggästen und somit um zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.  Die Schulferien starten im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen am 6. Juli 2023. Traditionell ist das erste Wochenende besonders nachfragestark.  Die beliebtesten Reiseziele in diesem Sommer ab Münster/Osnabrück sind Palma de Mallorca mit 28 wöchentlichen Abflügen von Eurowings, Ryanair und SmartLynx Airlines. Nach Antalya gibt es bis zu 24 Verbindungen pro Woche durchgeführt von SunExpress und Corendon Airlines. Auch die griechischen Inseln stehen bei den Urlaubern hoch im Kurs. Vom FMO geht es mehrfach wöchentlich nach Kreta, Rhodos, Kos und Korfu. Die Kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa und der ägyptische Badeort Hurghada runden das touristische Flugprogramm ab. Nach Pristina im Kosovo geht es ebenfalls bis zu viermal wöchentlich. Neu im Flugplan sind in diesem Sommer die Ziele Zadar in Kroatien und Monastir in Tunesien.

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Qatar Airways flottet A380 schrittweise endgültig aus

Zu Beginn der Corona-Pandemie ging man bei Qatar Airways noch davon aus, dass man den Maschinentyp Airbus A380 nicht wieder in die Luft bringen wird. Es kam dann anders, denn die Nachfrage ist höher ausgefallen als vom Al-Baker-Management vermutet. Mittelfristig sollen die Jumbos aber durch Neuzugänge des Typs Airbus A380 ersetzt werden.  Allerdings hat man sich selbst ein kleines „Eigentor“ geschossen, denn bedingt durch den mittlerweile beigelegten Streit mit dem europäischen Hersteller hat man für die A350- und A321neo-Bestellungen einige Lieferslots verloren. Konkret bedeutet das, dass Qatar Airways länger als ursprünglich vereinbart auf die georderten Maschinen warten muss. Unter anderem aus diesem Grund will man acht von zehn A380 als Überbrückung betreiben.  Während einer Medienveranstaltung, die auf der Paris Air Show stattgefunden hat, erklärte Qatar-CEO Akbar Al Baker, dass man keine Pläne habe die beiden verbliebenen Superjumbos wieder in die Luft zu bringen. Bereits in der Vergangenheit äußerte sich der wortstarke Manager dahingehend, dass dieser Maschinentyp für die von ihm geleitete Fluggesellschaft ein Fehlkauf gewesen wäre.  Ab dem Jahr 2025 sollen 18 A350-900 an den Carrier mit Sitz in Doha ausgeliefert werden. Man wird dann mit dem Phase-Out der A380-Teilflotte beginnen. Es handelt sich bei der genannten Anzahl um jene Maschinen, die aufgrund des Streits von Airbus zunächst storniert wurden und dann wieder in die Piipeline aufgenommen wurden. Weiters wartet man auf die Übergabe von 21 A350-1000.  Bei Konkurrent Boeing hat man einige 777X-9 bestellt. Wann man diese übernehmen kann, ist noch völlig offen. Der Zeitplan des Herstellers ist ins

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Manchester: Gericht verurteilt betrunkenen Randalierer zu Geldstrafe

In Manchester musste sich ein 33-jähriger Mann vor Gericht verantworten, weil es vor einem Ryanair-Flug vorgezogen hat die Sicherheitsdemonstration der Crew zu stören. Zunächst soll er herumgepöbelt haben und anschließend gar randaliert haben.  Der unruly PAX wollte am 26. Juli 2022 von Manchester nach Santander fliegen. Er war gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin und seinem Sohn unterwegs. Der Flug war allerdings stark verspätet, denn statt um 13 Uhr 00 ging es erst um 20 Uhr 30 Lokalzeit los. Die Wartezeit nutzte der Mann offenbar, um sich in den Lokalen am Airport zu „betanken“.  So kam es, dass er die Ryanair-Maschine betrunken betreten hat. Die Auswirkungen seines übermäßigen Alkoholkonsums bekam dann die Crew ab, denn während der Sicherheitsdemonstration wurde diese zunächst angepöbelt. Auf Aufforderung dies zu unterlasen reagierte der unruly PAX mit Randalieren.  Das war dann der Besatzung zu viel, denn diese entschied, dass der Trunkenbold aussteigen muss. Da er sich weigerte wurde die Exekutive zur Hilfe geholt. Diese musste ihn dann abführen, wobei er laut Darstellung der Anklagebehörde Widerstand geleistet haben soll.  Vor Gericht stellte es der Angeklagte laut lokalen Medienberichten so dar, dass ihm die Polizei seinen Urlaub ruiniert hatte. Auch wäre er verletzt worden, weil man ihn so unsanft aus dem Flugzeug gebracht hätte, dass er mit dem Kopf gegen eine Stahlstange geknallt wäre. Die Zeugenaussagen der Beamten hörten sich ein wenig anders an, denn diese sprachen davon, dass der Mann stark nach Alkohol gerochen habe, äußerst unfreundlich und undeutlich gerochen habe, Widerstand geleistet habe und unsicher auf den

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Wirtschaftskammer warnt vor geälschter Markenware in Urlaubsländern

Viele Urlauber kennen diese Situation: Strandverkäufer bieten in vielen Ländern so allerhand Waren an. Auf Märkten, Basaren und in kleinen Geschäften ist vermeintliche Markenware zu verhandelbaren und günstigen Preisen erhältlich. Den meisten ist bewusst, dass es sich oftmals um Fälschungen handelt, doch oft siegt dann die Gier nach einem Schnäppchen. Die Wirtschaftskammer warnt.  Ein billiges T-Shirt mit Markenlogo aus Mallorca, eine Luxusuhr vom Strand aus der Türkei oder eine perfekt imitierte Handtasche vom Straßenverkäufer in Paris: Gefälschte Ware wird gerade in der jetzt startenden Urlaubszeit in Massen verkauft. Zu den Mitbringseln aus dem Urlaub zählen vor allem vermeintliche Marken-Bekleidung, Handtaschen, Sonnenbrillen, Uhren und Schuhe. „Die Urlaubszeit ist die Hochsaison der Marken- und Produktpiraterie – ein Geschäft, das vor allem den heimischen Unternehmern weh tut und Milliarden in die Taschen der Produktfälscher spült“, so Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien.  Obwohl für viele Urlauber der Schnäppchenpreis zählt, ist genau dieser der Hauptansatzpunkt. „Auch wenn es verlockend ist, sollte man drei Mal überlegen, ob man zur gefälschten Handtasche oder Sonnenbrille greift. Die vermeintlich günstige Ware ist oft nur auf den ersten Blick ein Schnäppchen. Fälschungen schaden nicht nur der heimischen Wirtschaft und vernichten Arbeitsplätze bei uns, sie sind häufig billig und unter schlechten Arbeitsbedingungen produziert, von schlechter Qualität und selbst das wenige Geld nicht wert“, so die Handelsobfrau. Ist ein Produkt nur halb so teuer oder kostet es ein Drittel des üblichen Preises, ist es in aller Regel nicht echt: „Das Parfüm einer Edelmarke oder die Luxus-Handtasche an

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BGH spricht Ausgleichsleistungen für verspätete Anschlüsse außerhalb der EU zu

Der deutsche Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Fluggesellschaften auch dann zur Ausgleichsleistung verpflichtet sind, wenn die Verspätung erst auf einem Teilsegment außerhalb der Staatengemeinschaft aufgetreten ist und von einem anderen Carrier durchgeführt wird.  Maßgeblich ist aber, dass es sich um eine durchgehende Buchung handelt, die in einem EU-Staat startet oder endet. Für selbst zusammengestellte Reisen, die für jedes Flugsegment einzelne Tickets beinhaltet, ist das neue BGH-Urteil nicht anwendbar.   Der BGH stellte fest, dass relevant ist, dass es sich um eine durchgehende Buchung einer Airline, die einen einheitlichen Flugschein im Sinne der EU-Fluggastrechteverordnung ausgestellt hat, handelt. Tritt die Verspätung dann erst auf einem Teilsegment außerhalb der Europäischen Union auf oder aber wird durch eine Nicht-EU-Partner-Airline herbeigeführt, spielt laut dem deutschen Höchstgericht keine Rolle. Der Bundesgerichtshof hob die Entscheidungen der beiden Vorinstanzen, die gegenteiliger Ansicht waren, auf. 

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Ex-Air-Baltic-Dash 8-400 geht an Nexus Airlines

Eine de Havilland Dash 8-400, die vormals als YL-BAF in den Diensten von Air Baltic stand, wird künftig als VH-8XB in Australien fliegen. Neuer Operator ist Nexus Airlines. Das Turbopropflugzeug wartete einige Monate am Flughafen Luqa auf bessere Zeiten.  Nach der Rückgabe dieser Maschine durch Air Baltic an den Leasinggeber wurde sie temporär als OY-YFM ins dänische Luftfahrtregister eingetragen. „Gelagert“ wurde das Turbopropflugzeug auf dem maltesischen Flughafen Luqa. Nun wird es an Nexus Airlines gehen. Der australische Carrier sicherte sich insgesamt fünf de Havilland Dash 8-400, mit denen man Westaustralien besser verknüpfen möchte.  

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Flughafen Turku feiert erste E-Flugzeug-Landung

Am Freitag, dem 16. Juni 2023, wurde auf dem Flughafen Turku ein Elektroflugzeug mit dem traditionellen feierlichen Wasser-Salut für den Erstflug begrüßt. An Bord des Flugzeugs befanden sich der CEO der Flughafengesellschaft Finavia, Kimmo Mäki, und der Pilot und Fluglehrer Antti Kirjavainen.  „Es war ein historischer Moment, als die Räder eines Elektroflugzeugs die Oberfläche der Start- und Landebahn berührten und ein neues Kapitel für die Zukunft des Flughafens aufschlugen. Der gesamte Luftfahrtsektor muss alle möglichen Mittel einsetzen, um die Emissionen zu reduzieren. Leise und emissionsfreie Elektroflugzeuge sind ein Teil der Klimalösung der Luftfahrtindustrie“, sagt Kimmo Mäki.  Seit 2017 arbeitet Finavia an der Entwicklung der elektrischen Luftfahrt, zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit der Helsinki Electric Aircraft Association. Die gewonnenen Informationen über die Elektrofliegerei haben Finavia unter anderem bei der Vorbereitung der Ladeinfrastruktur geholfen.  „Das Elektroflugzeug, das heute auf dem Flughafen Turku gelandet ist, ist ein zweisitziges Pipistrel Alpha Electro. Es wurde speziell für Ausbildungszwecke entwickelt. Aufgrund seiner kurzen Startstrecke und hohen Startgeschwindigkeit ist das Flugzeug sehr gut für kleine Flughäfen geeignet“, sagt Janne Vasama, Vorsitzender der Electric Aircraft Association.  Elektroflugzeuge spielen eine wichtige Rolle bei der Klimalösung für den Luftverkehr, aber sie allein werden dessen Zukunft nicht revolutionieren. Es wird davon ausgegangen, dass Elektroflugzeuge am besten für kurze Strecken und kleine Passagierzahlen geeignet sind. Derzeit liegt die Reichweite von Elektroflugzeugen bei 120 Kilometern, wenn nur wenige Passagiere an Bord sind.  Der Schlüssel zur Verringerung der Emissionen im Luftverkehr ist der Ersatz von Kerosin durch einen fossilfreien Antrieb, d. h. durch

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