Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Airhub Airlines fliegt wieder für Ibom Air

Die maltesische Fluggesellschaft Airhub Airlines hat für die 9H-GTS einen neuen Wetlease-Auftrag in Nigeria an Land gezogen. Seit wenigen Tagen ist der Airbus A320 ab Lagos im Auftrag von Ibom Air im Einsatz. Airhub Airlines fliegt gelegentlich Wetlease- und Charteraufträge für Kunden aus Afrika. Das Unternehmen verfügt nebst Mittelstreckenjets auch über Langstreckenflugzeuge. Linienflüge auf eigene Rechnung hat man aber nicht.

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Catering-Probleme: Malaysia Airlines frustriert Passagiere

Die Fluggesellschaft Malaysia Airlines steht derzeit aufgrund des angebotenen Caterings im Kreuzfeuer der Kritik. Hintergrund dürfte sein, dass man sich per 1. September 2023 nach über 26 Jahren vom bisherigen Lieferanten Brahim’s Food Services getrennt hat, aber noch keinen Vertrag mit einem neuen Zulieferer abgeschlossen hat. In einem Statement, das unter anderem auf der Homepage des Carriers zu finden ist, schreibt die Fluggesellschaft lediglich von punktuellen „geringfügigen Änderungen des regulären Speiseangebots an Bord“, die während der „Übergangsphase“ auftreten können. Viele Passagiere scheinen das aber gänzlich anders zu sehen. Beispielsweise macht derzeit ein Fall, auf den eine Business-Class-Passagierin über Social Media aufmerksam gemacht hat, die Runde. Anstatt der üblichen warmen Mahlzeit bekam sie auf einem Flug von Kula Lumpur nach Vietnam lediglich abgepacktes Brot und ein bisschen Obst serviert. In einem anderen Fall soll es ohne vorherige Information überhaupt kein Catering gegeben haben. Mittlerweile schlägt die Unzufriedenheit der Passagiere so große Wellen, dass Malaysia Airlines einen eigenen FAQ-Bereich auf der Firmenhomepage eingerichtet hat. Dabei ist dann gleich die nächste Panne passiert, denn eine Passage befasste sich ursprünglich damit, dass die Reisenden durchaus auch ihre eigenen Speisen mitbringen dürfen. Dies wäre, so die Airline, besonders von regionalen Medien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Unter anderem wäre suggeriert worden, dass es generell kein Catering mehr an Bord gäbe und sich die Passagiere selbst etwas auf Langstreckenflüge mitnehmen müssten. Laut Malaysia Airlines ist es derzeit nicht möglich, dass spezielle Mahlzeiten, Meal-Upgrades bzw. Vorbestellungen für Speisen getätigt werden können. Ohne einen Termin anzugeben kündigt man

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Condor streicht in Köln und Nürnberg

Die deutsche Ferienfluggesellschaft hat einige Flüge, die für den Winterflugplan 2023/24 ab Nürnberg und Köln/Bonn geplant waren, ersatzlos gestrichen. Ebenso hat man das Comeback ab Berlin abgesagt. Ab Köln/Bonn ist die Destination Hurghada abgesagt und in Nürnberg trifft der Rotstift die Ziele Teneriffa und Hurghada. Auch wird Condor im Sommerflugplan 2024 nicht mehr ab Wien-Schwechat fliegen.

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Ex-Chefin Ourmières-Widener klagt Tap auf 5,9 Millionen Euro

Die ehemalige Tap-Air-Portugal Chefin Christine Ourmières-Widener verklagt ihren ehemaligen Arbeitgeber auf 5,9 Millionen Euro. Gemeinsam mit Manuel Beja wurde sie im April dieses Jahres abgesetzt. Hintergrund war, dass eine an das ehemalige Vorstandsmitglied Alexandra Reis ausbezahlte Abfindung in der Höhe von einer halben Million Euro in Portugal hohe Wellen geschlagen hatte. Reis war einst selbst Geschäftsführerin von Tap Air Portugal und gehörte nach ihrer Absetzung weiterhin dem Vorstand an. Vor ihrem Wechsel in ein Regierungsamt erhielt sie seitens der Airline eine Abfindung von 500.000 Euro. Ourmières-Widener und Beja wurde dies negativ zur Last gelegt. Die Politikerin ist unter dem öffentlichen Druck von ihrem Amt zurückgetreten und in der weiteren Folge gab das Verkehrsministerium während einer Pressekonferenz bekannt, dass sowohl Beja als auch Ourmières-Widener ihre Schreibtische ausräumen müssen. Das will die ehemalige Tap-Air-Portugal-Chefin nicht auf sich sitzen lassen und brachte in der Vergangenen Woche eine Klage, die sich gegen Tap Air Portugal und die Konzernmutter Tap SGPS richtet, ein. Gefordert werden 5,9 Millionen Euro, wobei davon etwa vier Millionen Euro auf Verdienstentgang und knapp unter zwei Millionen Euro auf Schadenersatz für den von ihr behaupteten Rufschaden, den sie erlitten haben will. Der Fall ist somit gerichtsanhängig. Die Justiz muss nun entscheiden, ob die Forderungen gerechtfertigt sind oder nicht. Die gesamte Angelegenheit rund um die Abfindung, die dem kurzzeitigen Regierungsmitglied Reis ausbezahlt wurde, schlug in Portugal hohe Wellen und führte zu Politikerrücktritten.

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Charter: Edelweiss legt Zürich-Akureyri auf

Der schweizerische Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air legt im Winterflugplan 2023/24 Charterflüge zwischen Zürich und Akureyri (Island) auf. Diese werden ab 4. Feber 2024 für einige Wochen ab Zürich-Kloten angeboten. Derzeit ist geplant, dass diese Route, die im Auftrag des Tour Operators Kontiki bedient werden soll, bis vorerst 10. März 2024 einmal wöchentlich im Flugplan steht. Als Maschinentyp sind Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 geplant.

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Wetlease: Air Belgium führt für Lot New-York-Flüge durch

Die polnische Fluggesellschaft Lot nimmt im Winterflugplan 2023/24 einen von Air Belgium betriebenen Airbus A330-900 ins Wetlease. Die Maschine soll Angaben des Auftraggebers nach bis mindestens 4. März 2024 im Einsatz bleiben. Lot beabsichtigt das eigemietete Fluggerät primär zwischen Warschau und New York JFK fliegen zu lassen. Normalerweise kommen auf dieser Route Boeing 787 im Eigenbetrieb zum Einsatz. Ab voraussichtlich 29. Oktober 2023 wird diese Strecke während der Winterflugplanperiode 2023/24 von Air Belgium im Auftrag von Lot mit Airbus A330neo bedient.

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Verkehrsbüro Group blickt auf erfolgreichen Sommer 2023 zurück

Der österreichische Reisekonzern Verkehrsbüro Group blickt auf einen „aus touristischer Sicht durchaus erfolgreichen“ Sommer 2023 zurück. Allerdings ortet man bereits spürbare Veränderungen, die die gesamte Branche betreffen könnten. Während dem Ruefa-Trend-Talk erklärte die Geschäftsführerin der Tochtergesellschaft Ruefa Reisen, dass der Sommer 2023 sehr erfolgreich verlaufen ist. Ab und an wäre es durchaus turbulent zugegangen, jedoch: „Die Urlaubslaune und Lust sind enorm. Knapp zwei Monate fehlen ja noch bis zum Ende der touristischen Sommersaison, aber wir liegen für die Nachsaison September und Oktober deutlich besser als 2022 und wir schließen weiter zum Rekordergebnis 2019 auf. Bereits jetzt konnten wir den Umsatz aus dem Sommergeschäft im Vergleich zum Vorjahr um fast 14% steigern. Verglichen mit dem Rekordsommer 2019 liegen wir aktuell bei rund 85%“. Die Buchungen habe man in diesem Jahr deutlich früher als in den letzten Perioden, die stark von der Corona-Pandemie beeinträchtigt waren, bekommen. Dies hatte auch Folgen auf die Preisgestaltung: „Ab dem zweiten Quartal mussten wir schon mit deutlich weniger Angebot, aber gefühlt deutlich höheren Preisen arbeiten – was uns im Reisebüro natürlich ordentlich gefordert hat“, so Freund. Hinsichtlich der Preise habe sich die Einschätzung von Anfang Jänner bestätigt, dass bei den Pauschalreisen gegenüber 2022 im Schnitt eine Verteuerung von 8 bis 10% je Destination zu erwarten sei. Negativ auf das Geschäft haben sich einige Naturkatastrophen ausgewirkt. Besonders stark war Ruefa Reisen vom Brand, der sich auf der griechischen Insel Rhodos ereignet hat, betroffen. Dazu Freund: „Vor allem der Brand im Süden von Rhodos im Juli hat uns über

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Eurowings verleiht Flughafen Salzburg den „Station Award“

Die Fluggesellschaft Eurowings hat dem Flughafen Salzburg, an dem der maltesische Ableger Eurowings Europe eine Basis unterhält, den konzerninternen „Station Award“ verliehen. Damit zeichnet man Airports, mit denen man besonders zufrieden ist, aus. Auch in dieser Sommersaison ist es an vielen europäischen Flughäfen zu Engpässen, längeren Wartezeiten, Verspätungen und Flugausfällen gekommen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum war das Chaos wesentlich erträglicher und nicht so stark auf Personalmangel am Boden zurückzuführen. Dafür brachte sich die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines in Deutschland regelrecht selbst in die Schlagzeilen, denn das estnische Luftfahrtunternehmen, das nur wenige Maschinen selbst betreibt und den Rest von Wetlease-Operators durchführen lasst, hatte mit erheblichen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Am Salzburger Flughafen war im Bereich der Ferienflüge Eurowings Europe der Platzhirsch. Seitens der Lufthansa-Tochter wurde dem österreichischen Airport der „Award für eine exzellente Ground Handling Performance“ verliehen. Damit will man Flughäfen, mit deren Services man besonders zufrieden ist, wertschätzen. „Wir haben diesen Sommer sehr gut gemeistert, unsere Mannschaften haben hoch professionelle Arbeit geleistet und das hat unser größter Airline-Partner, die Lufthansatochter Eurowings, auch dementsprechend honoriert. Ich freue mich sehr über diesen Station Award, der die großartige Leistung unserer operationalen Kollegen und Kolleginnen hervorhebt“, freut sich die Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens, Bettina Ganghofer.

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Wizz Air hat Dortmund-Brasov aufgenommen

In der vergangenen Woche hat Wizz Air eine Nonstopverbindung zwischen Dortmund und Brasov aufgenommen. Diese soll jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag bedient werden. „Angesichts der hohen Nachfrage nach rumänischen Destinationen freuen wir uns außerordentlich, unseren Passagieren mit Brasov das bereits achte Reiseziel in Rumänien anbieten zu können. An den bestehenden Strecken erkennen wir, dass die rumänischen Destinationen sowohl für Heimatreisende als auch für Geschäftsreisende und Touristen von hoher Attraktivität sind“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales. Neben Brasov hat der Dortmunder Flughafen bereits Bukarest, Cluj-Napoca, Timișoara, Târgu Mureș, Suceava, Sibiu und Iași als rumänische Destinationen im Portfolio. Ende Oktober folgt mit Craiova die neunte Destination.

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Indien bewilligt Fusion von Vistara und Air India

Die Konsolidierung innerhalb der von Tata Sons übernommenen Air India Group schreitet weiter voran, denn die geplante Fusion von Vistara und Air India wurde von der lokalen Aufsichtsbehörde bewilligt. Die Marke des zuerst genannten Carriers soll vom Markt verschwinden. Die Flugbetriebe sollen unter der Air India Ltd. zusammengeführt werden. In Zukunft wird man gegenüber den Kunden nur noch als Air India auftreten. Derzeit geht der Konzern davon aus, dass dieser Schritt bis voraussichtlich März 2024 abgeschlossen werden kann. Momentan ist Vistara ein Gemeinschaftsunternehmen von Tata Sons und Singapore Airlines. Letzteres Unternehmen hält eine Minderheitsbeteiligung im Ausmaß von 49 Prozent. Am fusionierten Unternehmen wird der Luftfahrtkonzern aus Singapur dann 25,1 Prozent halten und damit ein wichtiger Aktionär werden. Air India wurde einst von Tata gegründet, jedoch später veräußert. Im Verlauf der Geschichte wurde der Carrier verstaatlicht. Erst nach mehreren Anläufen ist die Privatisierung gelungen. Dabei ging der Zuschlag an Tata Sons. Seither wurde ein umfangreiches Modernisierungsprogramm begonnen und zahlreiche Flugzeuge wurden bestellt. Vistara und Air India sollen zusammengelegt werden. Im Regional- und Lowcostbereich werden Air Asia India und Air India Express zusammengeführt. Ob diese dann später ebenfalls in die Air India Ltd. fusioniert werden, ist noch offen.

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