Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Amtsgericht München: Reiseveranstalter haften nicht für langsame Sicherheitskontrolle

Das Amtsgericht München hatte sich mit der Fragestellung, ob bei Pauschalreisen eine erhebliche Wartezeit bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen einen Reisemangel darstellt. Hintergrund ist, dass ein Urlauber trotz überpünktlichem Anstellen dann doch seinen Flug verpasst hatte. Das Gericht entschied in erster Instanz unter der Geschäftszahl 158 C 1985/23, dass Reiseveranstalter für Verzögerungen und Wartezeiten bei Sicherheitskontrollen an deutschen Airports nicht haftbar gemacht werden können. Das Amtsgericht München stellte fest, dass es sich um eine hoheitliche Tätigkeit des Staats handelt und somit weder der Tour Operator noch die Fluggesellschaft in irgendeiner Form Einfluss darauf haben. Gemeinsam mit seiner Ehefrau ist der Kläger etwa drei Stunden und 20 Minuten vor dem geplanten Abflug am Airport München erschienen. Allerdings hatte er auch Aufgabegepäck, jedoch haben die Schalter der Airline erst um 11 Uhr 00 geöffnet. Gegen 11 Uhr 20 haben sich die Urlauber dann in die Warteschlange der Siko begeben und es dauerte bis 13 Uhr 00 bis diese passiert werden konnte. Vor Gericht wurde angegeben, dass anstatt etwa 20 Kontrolllinien nur eine einzige in Betrieb gewesen sein soll. Im Vorfeld gab es Empfehlungen, dass man mindestens rund drei Stunden vor dem Abflug am Flughafen erscheinen soll, jedoch wurden diese wegen der Tatsache, dass die Airline den Check-in-Schalter erst zwei Stunden vor dem planmäßigen Abflug geöffnet hat, regelrecht ad-absurdum geführt. Bedingt durch die lange Wartezeit auf die Sicherheitskontrolle haben der Kläger und seine Ehefrau dann ihre Flüge verpasst. Da außergerichtlich keine Lösung mit dem Reiseveranstalter gefunden werden konnte, zog man vor Gericht. Allerdings

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Eurowings nimmt Salzburg-Amsterdam auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird Eurowings eine Nonstopverbindung zwischen Salzburg und Amsterdam bedienen. Diese richtet sich hauptsächlich an Wintersportler, die ihre Urlaube in Österreich verbringen wollen. Die Lufthansa Tochter fliegt dann zweimal wöchentlich ab Salzburg nach Amsterdam. Damit erweitert Eurowings ihr Winterprogramm neben Flügen nach Deutschland, Ägypten und auf die Kanaren um die facettenreiche niederländische Metropole.

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Lincoln: Redway gibt nach wenigen Wochen wieder auf

In den Vereinigten Staaten von Amerika muss ein Ticketverkäufer, der sich selbst als „virtuelle Fluggesellschaft“ sieht, nach nur wenigen Wochen wieder das Handtuch werfen. Redway wird per 31. August 2023 den Geschäftsbetrieb einstellen. Unter dieser Marke versuchte die Fly Next LLC Nonstopflüge ab Lincoln zu vermarkten. Die operative Durchführung erfolgte bislang durch GlobalX. Am 31. August 2023 wird der letzte derartige Flug durchgeführt, denn laut Management rechnet sich das Redway-Projekt nicht. Daher zieht man nund en Stecker.

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Indigo least zehn weitere Airbus A320neo

Der Leasinggeber BOC Aviation hat mit der indischen Fluggesellschaft IndiGo einern Leasingvertrag über zehn Airbus A320neo, die noch in diesem Jahr übergeben werden sollen, abgeschlossen. „Wir freuen uns, eine weitere Transaktion mit unserem langjährigen Kunden IndiGo abzuschließen, die es der Fluggesellschaft ermöglicht, ihre Flotte mit Flugzeugen der neuesten Technologie zu erweitern“, so Steven Townend, Chief Financial Officer von BOC Aviation. Für Indigo erklärt Riyaz Peer Mohamed, Chief Aircraft Acquisition and Financing Officer: „Wir freuen uns, dass wir unsere Partnerschaft mit BOC Aviation mit dem Leasingvertrag für diese 10 Flugzeuge ausbauen können. Diese erweiterte Zusammenarbeit mit BOC Aviation ist Teil unserer Expansionsstrategie auf nationalen und internationalen Märkten. Indien gehört derzeit zu den am schnellsten wachsenden Zivilluftfahrtmärkten der Welt, und diese Flugzeuge werden IndiGo helfen, seine Position in der Region zu festigen“.

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Lufthansa: City Airlines weiterhin in der Warteschleife

Der jüngste Lufthansa-Ableger City Airlines hat zwar die erste Maschine übernommen, jedoch bislang den Flugbetrieb nicht aufgenommen. Das könnte auch noch einige Zeit so bleiben. Laut einem Bericht des Handelsblatts soll die Neugründung unter akutem Mangel an Piloten und Fluggerät leiden. Dies habe dazu geführt, dass man den ursprünglichen Zeitplan nicht mehr einhalten kann. Mit der D-AILX wurde kürzlich der erste Airbus A319 auf dem neuen AOC registriert, jedoch steht auch weiterhin kein konkreter Termin für den kommerziellen Erstflug des Cityline-Klons fest.

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Virgin Australia lässt Gepäckstücke per App tracken

Nach rund zwei Jahren Entwicklungszeit hat die Fluggesellschaft Virgin Australia ein neues Smartphone-Tool, das Passagieren ermöglichen soll ihre Gepäckstücke zu tracken gestartet. Dieses wurde ab Mai 2023 getestet und nun allgemein ausgerollt. Zunächst steht das neue Service auf etwa zwei Dritteln des Inlandsnetzes zur Verfügung. Auf internationalen Flügen ist es noch weitgehend nicht verfügbar. Über die App des Carriers sollen die Fluggäste Benachrichtigungen über den aktuellen Standort ihrer Koffer erhalten. Auch will man die Passagiere in dieser Form über das jeweilige Ausgabeband informieren. Virgin Australia räumt ein, dass dieses Tool zwar den Verlust von Gepäckstücken nicht gänzlich ausschließen kann, jedoch dürfte sie in der Lage sein, dass nervöse Passagiere etwas entspannter sein könnten. Der Carrier hat derzeit eine Verlust- bzw. Fehlleitungsqoute von 1,5 Stück pro 1.000 Fluggäste. „Wir wissen, dass die Gefahr des Verlusts von Gepäckstücken für Reisende weltweit ein Problem darstellt, und wir gehen davon aus, dass die heutige Ankündigung vielen Gästen die Gewissheit geben wird, dass sie bei jedem Schritt der Reise wissen, wo sich ihr Gepäck befindet“, so Paul Jones, Chief Customer and Digital Officer der Virgin Australia Group. Der Konkurrent Qantas hat bereits angekündigt, dass man bis Ende dieses Jahres ein vergleichbares Tool in der App verfügbar machen wird.

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Turkish Airlines will Frachterflotte vereinheitlichen

Im Bereich der Frachterflotte will sich Turkish Airlines künftig auf den Maschinentyp Boeing 777-200F beschränken. Am Nachfolgemodell B777-8F ist man momentan nicht interessiert, erklärte Finanzchef Murat Seker gegenüber Aviation Week. Derzeit werden unter der Marke Turkish Airlines Cargo Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing betrieben. Dazu kommen Wetlease-Jets, die von CMA-CGM Air Cargo, ULS Airlines und AirAct angemietet sind. Im Eigenbetrieb möchte Turkish Airlines künftig nur noch B777-200F, von denen man derzeit acht Exemplare hat, haben.

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Iraqi Airways hat vorerst letzten Airbus A220-300 abgeholt

Kürzlich hat Iraqi Airways den fünften Airbus A220-300 übernommen. Das Flugzeug mit der Registrierung YI-ARH ist die vorerst letzte Einheit dieser Order. Der Jet wurde von Mirabel über Olso nach Bagdad überstellt. Im Dezember 2013 hatte sich der irakische Carrier entschlossen fünf Maschinen, die damals noch als Bombardier CS-300 vermarktet wurden, zu bestellen. Derzeit hält man noch elf Optionen für diesen Maschinentyp. Diese wurden noch nicht gezogen, so dass möglicherweise noch weitere A220-300 nach Bagdad verkauft werden könnten. Bombardier hat im Jahr 2017 die Mehrheit des C-Series-Programms an Airbus verkauft. Weniger als ein Jahr später entschieden die Europäer, dass diese Baureihe nun als A220 vermarktet wird. Mittlerweile ist das kanadische Unternehmen nicht mehr an der nunmehrigen Airbus Canada beteiligt. Iraqi Airways hat die fünf A220-300 zwischen November 2021 und Ende August 2023 übernommen. Die Einflottung ist nicht ganz unproblematisch verlaufen, denn erst im Mai 2023 ordnete der Irak ein temporäres Flugverbot, das auf die Probleme mit den PW1500G-Triebwerken zurückzuführen ist, an. Zwischenzeitlich wurde dieses aufgehoben, jedoch hat man bis dato nur die YI-ARE und die YI-ARF in den Linienflugbetrieb zurückgebracht.

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Hamburg: Zweiter Teil der Pistensanierung startet

Ab 30. August 2023 kommt es am Flughafen Hamburg erneut zu einer Pistensperre. Hintergrund ist, dass nun auch die zweite Start- und Landebahn eine neue Deckschicht bekommen. Die Runway 15/33 soll im Zeitraum von 30. August bis voraussichtlich 27. September 2023 nicht zur Verfügung stehen. Daher werden während der Sanierungsarbeiten alle Flüge über die andere Piste, die kurz vor dem Sommer 2023 erneuert wurde, abgewickelt werden.

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Norwegian zieht B737-Max-10-Einflottung in Erwägung

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle zieht erneut die Einflottung des Maschinentyps Boeing 737-Max-10 in Erwägung. Bis zu 30 Optionen, die man für die kleinere Variante Max-8 hält, könnten umgewandelt werden. Im Rahmen der Präsentation der jüngsten Quartalszahlen erklärte Firmenchef Geir Karlsen, dass man nun zur Ansicht gelangt ist, dass die Boeing 737-Max-10 möglicherweise besser für Norwegian geeignet ist als zuvor gedacht. Derzeit wartet man auf die Auslieferung von 50 B737-Max-8 und hält Optionen für bis zu 30 weitere Exemplare. In diesem Zusammenhang sagte Karlsen, dass die Kaufrechte zumindest teilweise in die längere Variante umgewandelt werden könnten. Derzeit hat man 16 B737-Max-8 in der Flotte und rechnet damit, dass man heuer und im kommenden Jahr zahlreiche weitere Einheiten übernehmen kann. Vor längerer Zeit, noch unter dem alten Management, war man bei Norwegian durchaus Feuer und Flamme für die Max-10. Dies änderte sich aber zunächst, denn Karlsen sagte auch, dass man vor einem halben Jahr zur Ansicht gelangt wäre, dass dieses Muster für das Streckenportfolio ungeeignet ist. Nun habe man weitere Informationen erhalten und diese scheinen Norwegian Air Shuttle überzeugt zu haben. Der Firmenchef bestätigte, dass man „ernsthaft prüfe“ die Boeing 737-Max-10 in die Flotte aufzunehmen. Im Detail nannte er, dass man dieses Muster mit etwa 225 Sitzen bestuhlen würde. Ausschlaggebender Faktor für oder gegen eine Bestellung dürfte aber der Kaufpreis, der mit Boeing ausverhandelt werden kann, sein.

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