Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Mai 2023: Frankfurt weiterhin zweistellig unter Vorkrisen-Aufkommen

Der Flughafen Frankfurt am Main wurde im Mai 2023 von 5,1 Millionen Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um 12,2 Prozent zulegen, jedoch liegt man weiterhin um 17,5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau.  Das Frachtaufkommen war zuletzt weiter rückläufig und spiegelt eine gesamtwirtschaftliche Abkühlung wider. Mit 155.963 Tonnen lag der Frachtumschlag (bestehend aus Luftfracht und Luftpost) in FRA um 10,2 Prozent unter dem Niveau vom Mai 2022. Die Zahl der Flugbewegungen stieg leicht um 1,9 Prozent auf insgesamt 37.278 Starts und Landungen, das kumulierte Höchstabfluggewicht (MTOW) wuchs um 5,1 Prozent auf rund 2,3 Millionen Tonnen (jeweils im Vergleich zum Mai 2022).  Auch das globale Flughafennetz von Fraport verzeichnete konzernweit weiteres Wachstum. Der Flughafen Ljubljana (LJU) in Slowenien zählte im Berichtsmonat 110.926 Passagiere (plus 30,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat). An den brasilianischen Fraport-Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) stieg das Verkehrsaufkommen auf über 1,0 Millionen Passagiere (plus 8,1 Prozent). Der Flughafen Lima (LIM) in Peru zählte im Mai 2023 rund 1,7 Millionen Passagiere (plus 14,8 Prozent). Das Gesamtpassagieraufkommen an den 14 griechischen Regionalflughäfen stieg auf 3,3 Millionen (plus 16,7 Prozent). In Bulgarien verzeichneten die beiden Küstenflughäfen Burgas (BOJ) und Varna (VAR) einen kräftigen Zuwachs um 30,3 Prozent auf insgesamt 224.003 Fluggäste. Der Flughafen Antalya (AYT) in der Türkei verzeichnete 3,4 Millionen Passagiere, was einem Plus von 27,7 Prozent entspricht.  Die Gesamtzahl der Passagiere an den von Fraport aktiv gemanagten Flughäfen stieg im Mai 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 16,7 Prozent auf 14,8 Millionen Reisende. 

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Mai 2023: Flughafen Wien nähert sich Vorkrisenniveau an

Der Flughafen Wien-Schwechat wurde im Mai 2023 von 2.700.725 Passagieren genutzt. Damit konnte man das Vorkrisenaufkommen zu 93,9 Prozent erreichen. Gemeinsam mit den Töchtern Kosice und Luqa (Malta) hatte die Firmengruppe 3.469.536 Reisende und somit den Wert von Mai 2019 zu 96,6 Prozent erreicht.  Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte der Standort Wien um 27,8 Prozent zulegen. Gemeinsam mit Kosice und Malta verbesserte man sich als Konzern um 28,2 Prozent. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 2.052.967 (+27,9%) und die der Transferpassagiere auf 641.866 Reisende (+28,0%). Die Flugbewegungen stiegen auf 20.440 Starts und Landungen (+17,6%). Das Frachtaufkommen schwächte sich gegenüber dem Mai 2022 leicht um 3,4% auf 20.239 Tonnen ab.  Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Mai 2023 stieg nach Westeuropa auf 938.358 Passagiere (+23,8% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Mai 2023 insgesamt 226.469 Passagiere (+20,9%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 40.711 Reisende (+43,2%) und nach Afrika 22.393 (+34,9%). In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Mai 2023 insgesamt 77.422 (+39,3%) und in den Fernen Osten 36.860 Passagiere (+344,3%).  Die maltesische Tochter konnte das Vorkrisenaufkommen um 7,7 Prozent übertreffen, denn man hatte im Mai 2023 genau 726.299 Passagiere. Auch Kosice ist im Plus, denn mit 42.512 Fluggästen lag man um 8,4 Prozent über dem Wert, den man im Mai des Jahres 2019 erreichen konnte. 

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Brüssel: Skytanking mit neuen Tankfahrzeugen

Nach einem Großversuch am Flughafen Brüssel mit zwei elektrischen Hydrantenzapfsäulen hat Skytanking zwei speziell angefertigte elektrische Zapfsäulen bestellt. Diese Fahrzeuge werden zur Abgabe von Flugkraftstoff aus dem Unterflurhydrantensystem in die Flugzeuge eingesetzt. Über 2200 Betankungen wurden während der Testphase in den vergangenen Monaten durchgeführt und gaben Aufschluss über die optimale Batterieleistung, das Fahrgestell und die Ladeinfrastruktur. Die Spezialfahrzeuge sollen Anfang 2024 in Betrieb genommen werden. Das Stargate-Projekt, ein EU-Green-Deal-Projekt unter der Leitung des Flughafens Brüssel zur Umsetzung innovativer Lösungen zur Ökologisierung der Flughafenbranche, erforscht neue Wege zur weiteren Dekarbonisierung der Bodenabfertigung. Im Jahr 2022 startete der Stargate-Partner Skytanking eine intensive Testphase mit zwei vollelektrischen Hydranten-Tankstellen am Flughafen Brüssel. Diese von Diesel- auf Elektroantrieb umgerüsteten, maßgeschneiderten Fahrzeuge von Turkish Fuel Services waren belgischer Bauart und wurden getestet, um die notwendigen Erkenntnisse über den Energieverbrauch in Abhängigkeit vom Flugzeugtyp, der durchschnittlichen Entfernung pro Bewegung am Flughafen und den Wetterbedingungen zu gewinnen. Der Test diente auch dazu, die ideale Batteriegröße für jedes Fahrzeug und die optimale Ladeinfrastruktur zu ermitteln. Während des Testzeitraums von Mitte Oktober 2022 bis Mitte Mai 2023 wurden mehr als 2200 Betankungen mit den elektrischen Hydrantenzapfsäulen durchgeführt, um die notwendigen Erkenntnisse zu gewinnen und die Fahrzeuge in einer betrieblichen Umgebung zu testen. Nach diesem erfolgreichen Test wird Skytanking nun ihre eigenen, speziell angefertigten 100% elektrischen Hydrantenzapfsäulen bestellen, die auf einem originalen elektrischen Fahrgestell aufgebaut sind, um eine einfache Reproduzierbarkeit zu ermöglichen.

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Kanada: Westjet nimmt Billigflieger Swoop vom Markt

Die kanadische Billigfluggesellschaft Swoop wird vom Markt verschwinden. Dies gab Eigentümer Westjet bekannt. Die Tochter soll bis etwa Oktober 2023 in die Mainline integriert werden. Zuvor wurde umfangreich mit der Pilotengewerkschaft Alpa verhandelt. Die erzielte Einigung sieht unter anderem vor, dass die Flugzeugführer Lohnerhöhungen von 24 Prozent über vier Jahre erhalten werden. „Die WestJet Group freut sich, in den Verhandlungen mit der ALPA ein branchenweit führendes Abkommen erzielt zu haben, das den Wert und die wichtigen Beiträge unserer derzeitigen und zukünftigen Piloten anerkennt“, so Alexis von Hoensbroech, Chief Executive Officer der WestJet Group. „Diese Vereinbarung stärkt unsere Fähigkeit, Sicherheit und Karrieremöglichkeiten in unserem Unternehmen für die kommenden Jahre zu bieten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der WestJet Group zu sichern“. Swoop wird im Sommerflugplan 2023 wie gehabt unterwegs sein. Mit Wechsel auf die Winterperiode werden die Beschäftigten und die Flugzeuge zu Westjet wechseln. Die Marke wird vom Markt genommen. Im Jahr 2018 wurde der Ultralowcoster, der nun aufgegeben wird, in die Luft gebracht. Man war auf Point-to-Point-Flüge innerhalb Kanadas sowie in Richtung Karibik, USA und Mexiko spezialisiert. Die Flotte setzt sich aus sechs Boeing 737-Max-8 und zehn B737-800 zusammen.

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ÖBB können gesetzlich vorgeschriebene Pünktlichkeit nicht erreichen

Die Österreichischen Bundesbahnen konnten im Vorjahr die gesetzlich vorgeschriebene Pünktlichkeit von 95 Prozent nicht einhalten. Dies zeigt eine Auswertung der Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte, die auf Daten der Schienen-Control, der Schieneninfrastruktur Dienstleistungsgesellschaft und der ÖBB-Infrastruktur AG basiert. Die APF hat insgesamt 21 Millionen Ankünfte in Verkehrsstationen im Personen-Nah- und Fernverkehr unter die Lupe genommen. Im gesamten Nahverkehr der ÖBB-Personenverkehr lag die Pünktlichkeit der Züge 2022, unter Berücksichtigung von Zugausfällen und ungeplanten Schienenersatzverkehren, bei 94,8 Prozent. Dies bedeutet eine knappe Unterschreitung des gesetzlich festgeschriebenen Pünktlichkeitsgrades von 95 Prozent im Nahverkehr. Als pünktlich gilt ein Zug bei der Auswertung dann, wenn er maximal fünf Minuten und 29 Sekunden verspätet ist. Der Hauptgrund für diese Entwicklung war die Erholung der Fahrgastzahlen nach der COVID-19-Pandemie. So wurden mehr Reisende als 2021 befördert, was zu längeren Haltezeiten bzw. Haltezeitüberschreitungen an den Verkehrsstationen führte. Die wenigsten pünktlichen Züge (90,2 Prozent) verkehrten im November 2022. Dafür verantwortlich war der Bahnstreik am 28. November, der den öffentlichen Verkehr in Österreich weitestgehend lahmlegte. Am pünktlichsten verkehren die Züge in Vorarlberg mit einer durchschnittlichen Pünktlichkeit von 96,6 Prozent. Den letzten Platz im Pünktlichkeitsranking teilen sich Oberösterreich und Salzburg mit einer Pünktlichkeit von jeweils 93,3 Prozent im Nahverkehr. Drei Steckenabschnitte verzeichneten in keinem Monat des letzten Jahres eine Pünktlichkeit von mehr als 95 Prozent. In Kärnten sticht dabei die Strecke zwischen Villach und Tarvisio-Boscoverde (IT) negativ hervor. Durchschnittlich verzeichnete die Strecke von/nach Italien eine Pünktlichkeit von 75,6 Prozent. Besonders herausfordernd waren die Monate Juni und August, in denen aufgrund von

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Air Baltic startet zusätzliche Techniker-Ausbildung

Vergangene Woche hat die nationale lettische Fluggesellschaft Air Baltic als Ergänzung ihrer vielfältigen Ausbildungs- und Praktikumsprogramme das verbesserte technische Lehrlingspraktikumsprogramm SkyTech in der technischen Abteilung gestartet. Es bietet eine einzigartige Gelegenheit, praktische Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit erfahrenen Air Baltic-Technikern bei der Diagnose, Reparatur und Wartung mechanischer Systeme von Flugzeugen zu sammeln. Heute haben 15 Studenten ihr Praktikum begonnen. Das Technikerlehrlingsprogramm SkyTech richtet sich an Kandidaten, die über ein umfassendes Verständnis von Flugzeugstrukturen, -systemen und -mechanik sowie deren Lufttüchtigkeit verfügen. Die Ausbildung ist eine anspruchsvolle und lohnende Erfahrung, die eine praktische Ausbildung in allen Aspekten der Flugzeugwartung ermöglicht.

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Bulgaria Air legt Burgas-Flüge ab Brno und Poprad auf

Die Fluggesellschaft Bulgaria Air verbindet im Sommer 2023 die Flughäfen Poprad und Brno mit der bulgarischen Schwarzmeerstadt Burgas. Es handelt sich um ein saisonales Angebot während der Urlaubszeit. Das tschechische Brno wird im Zeitraum von 1. Juli 2023 bis voraussichtlich 4. September 2023 zweimal wöchentlich mit Burgas verbunden. Ab Poprad wird man bereits ab 16. Juni 2023 in selbiger Frequenz fliegen. Allerdings reduziert man mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2023 auf einen wöchentlichen Umlauf. Diese Route ist vorläufig bis 5. September 2023 befristet.

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Mönchengladbach versteigert Flug mit Luftfahrt-Legende

Zum Tag der offenen Tür am 18. Juni laden der Flughafen Mönchengladbach (MGL) gemeinsam mit dem Profi für historische Flugzeuge, Flying Legends GmbH, und der Flugschule Blue Sky Aviation zu einer einmaligen Versteigerung ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet dieses Jahr ein besonderer Gast beim Tag der offenen Tür: die Mustang P-51D „Frances Dell“ der Flying Legends vom Flugplatz Siegerland. Ein Höhepunkt für alle Luftfahrtenthusiasten – und nicht der einzige. Gemeinsam mit der Flying Legends GmbH und der Flugschule Blue Sky Aviation GmbH hat der MGL eine besondere Aktion ins Leben gerufen. Der Sitz des Co-Piloten und der damit verbundene Flug vom MGL zum Flughafen Siegerland mit der Frances Dell wird versteigert. Dem Gewinner winkt die einmalige Chance, den Mythos P-51 selbst zu erleben und zusätzlich etwas Gutes zu tun. Der Erlös der Versteigerung wird vollumfänglich dem Kinderhospiz Insel Tobi e. V. in Mönchengladbach gespendet. Den Rückflug aus dem Siegerland zum MGL übernimmt die Flugschule Blue Sky Aviation GmbH. „Wir freuen uns darauf, den Besucherinnen und Besuchern am Trag der offenen Tür ein einzigartiges Flugzeug präsentieren zu können und gleichzeitig einen Beitrag für den guten Zweck zu leisten“, sagt MGL-Geschäftsführer Andreas Ungar. „Wir hoffen auf eine rege Beteiligung.“ Die Auktion wird über eBay abgewickelt. Interessierte können ihr Gebot vom 06. bis zum 16. Juni 2023 abgeben (Mindestbetrag 500,00 €). Der Mustang P-51D „Frances Dell“ ist ein legendäres Flugzeug, das von der US Army Air Forces entwickelt wurde. Der 1671 PS starke Jagdflieger brachte es auf eine Höchstgeschwindigkeit von über 700

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Mai 2023: Eishockey-WM beflügelte Air-Baltic-Passagierzahlen

Die Fluggesellschaft Air Baltic konnte im Mai 2023 stark von der aufgrund der Eishockey-WM erhöhten Nachfrage profitieren. Der Carrier hatte 437.000 Passagiere an Bord. Man beförderte somit um 53 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahresmonat. Die Anzahl der Flugbewegungen war um 20 Prozent erhöht. Dazu Firmenchef Martin Gauss: „Die Sommersaison ist in vollem Gange, und wir beobachten bereits einen Anstieg der Zahl der Passagiere, die Air Baltic als ihre bevorzugte Fluggesellschaft wählen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass wir kürzlich 20 neue Strecken von allen vier Basen aus aufgenommen haben. Darüber hinaus spielten die 2023 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft und die zusätzlichen Flüge zwischen Riga und Tampere eine wichtige Rolle – so hatten die Fans die Möglichkeit, die lettische Eishockey-Mannschaft zu unterstützen, die stolz die Bronzemedaille gewonnen hat“.

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Innsbruck: Pernetta rechnet mit 950.000 Passagieren

Im ersten Quartal des laufenden Jahres lag der Innsbrucker Flughafen um rund 12 Prozent unter dem Niveau, das man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte. Für das Gesamtjahr 2023 rechnet Geschäftsführer Marco Pernetta mit etwa 950.000 Reisenden.  Im Rekordjahr 2019 hatte der Tiroler Airport 1,13 Millionen Passagiere. Während der Corona-Pandemie wurde Innsbruck in 2020 und 2021 besonders hart getroffen, denn die von verschiedenen Regierungen panisch eingeführten Einreise- und Quarantänebestimmungen haben dazu geführt, dass das für den Flughafen wichtige Incoming-Geschäft sehr stark eingebrochen ist. Vollständig erholt hat man sich davon noch nicht, führt Pernetta gegenüber der Tiroler Tageszeitung aus.  Im Outgoing-Verkehr sollen die Ziele in Griechenland in dieser Saison besonders stark gefragt sein. Auch Italien und Mallorca wären gut gebucht. Der Umstand, dass die vor Ort tätigen Tour Operator auch kleineres Fluggerät einsetzen, sieht der Manager im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung eher positiv, da so Destinationen angeboten werden können, die es ab anderen Airports nicht gibt.  Die momentan hohe Nachfrage sieht Pernetta nicht nur optimistisch, sondern ist der Ansicht, dass diese schnell auch wieder kippen könnte. Derzeit wäre es den Passagieren so einiges wert in den Urlaub zu fliegen oder aber Freunde bzw. Verwandte zu besuchen. Der Markt könne aber schnell kippen, wenn die alltäglichen Teuerungen immer mehr zum Thema werden, so der Innsbrucker Flughafendirektor gegenüber der Tiroler Tageszeitung. Klassische „Last-Minute-Angebote“ sieht er am von ihm geleiteten Airport im Hochsommer 2023 eher nicht, jedoch könne im kommenden Jahr schon wieder alles ganz anders sein. 

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