Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ryanair stationiert Flugzeuge in Kopenhagen

Mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2023 wird die irische Billigfluggesellschaft Ryanair eine Basis auf dem Flughafen Kopenhagen-Kastrup betreiben. Zunächst sollen zwei Maschinen stationiert werden.  Die Entscheidung kommt in Dänemark durchaus überraschend, denn der Lowcoster hat in der Vergangenheit wiederholt das Preisniveau des Airports kritisiert. Mit den zwei Flugzeugen, die ab 1. Dezember 2023 ab Kopenhagen betrieben werden sollen, will man vier neue Routen aufnehmen.  Im Zusammenhang mit der Ankündigung der Route Weeze-Kopenhagen hat sich Ryanair noch einen Fauxpas geleistet und suggeriert, dass man wieder ab Düsseldorf fliegen wird. Zuletzt war man unter der Marke Laudamotion im Jahr 2020 in Düsseldorf aktiv. Entgegen ursprünglicher Zusagen an das Personal hat man sich dann zurückgezogen und dies mit hohen Kosten begründet.  Im Wortlaut teilte der Carrier mit: „Ryanair kündigt neue Strecke von Düsseldorf nach Kopenhagen für Winter ’23 an – Ryanair, Europas Fluggesellschaft Nr. 1, hat heute (22. August) eine neue Strecke von Düsseldorf nach Kopenhagen angekündigt, die ab Oktober im Rahmen des Winterflugplans ’23 dreimal wöchentlich bedient wird. Düsseldorfer Bürger/Besucher können jetzt eine wohlverdiente Winterpause mit dieser aufregenden neuen Strecke nach Kopenhagen buchen und die günstigsten Tarife und die größte Auswahl an Zielen für den Winter ’23 auf www.ryanair.com genießen.“ Bemerkenswerterweise dementierte anschließend ein Sprecher des Unternehmens, dass man Flüge ab Düsseldorf anbieten werde. Vielmehr wäre die Medienmitteilung so zu verstehen, dass man eine zusätzliche Route ab „Düsseldorf/Weeze“ anbieten wird. In der Vergangenheit hat der Carrier bei Mitteilungen im Zusammenhang mit dem Flughafen Niederrhein stets Weeze genannt. Im Reservierungssystem nennt man den

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British Airways bietet Southampton-Salzburg nicht mehr an

Im bevorstehenden Winterflugplan 2023/24 wird British Airways keine Nonstopflüge zwischen Southampton und Salzburg anbieten. Der Verkauf von Tickets wurde bereits eingestellt. Auf Anfrage bestätigte die IAG-Tochter zwar, dass man diese Route nicht mehr im Portfolio hat, nannte jedoch keine Gründe für die Streichung der Salzburg-Flüge ab Southampton. Das Vereinigte Königreich gilt als wichtiger Quellmarkt für den österreichischen Wintertourismus.

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Mexiko: Regierung hat Mexicana-Markenrechte erworben

Die Regierung von Mexiko hat laut Innenministerin Luisa Alcalde den Kauf der Markenrechte sowie einiger Assets der nicht mehr fliegenden Mexicana abgeschlossen. Hierfür hat man etwa 48 Millionen U.S.-Dollar bezahlt.  Die Summe soll überwiegend zur Entschädigung von rund 7.400 Mitarbeitern, die bereits seit 13 Jahren auf offene Löhne warten, verwendet werden. Die Zahlungen sollen seit 15. August 2023 direkt an ehemalige Mitarbeiter, die sich entsprechend melden mussten, geleistet werden.  Die mexikanische Regierung plant den insolventen Carrier unter Führung des Militärs wieder in die Luft zu bringen. Das Vorhaben ist in Mexiko durchaus umstritten und wird kontrovers diskutiert, denn viele sind der Ansicht, dass es nicht die Aufgabe der Streitkräfte ist eine zivile Fluggesellschaft zu unterhalten. 

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Slowakei: Ryanair macht Wizz Air Konkurrenz in Poprad

Die Billigfluggesellschaft Ryanair legt im Winterflugplan 2023/24 wieder Nonstopflüge zwischen London Stansted und dem slowakischen Poprad auf. Diese dürften sich primär an Wintersportler richten. Bereits in der Vergangenheit hatte der Lowcoster diese Route im Portfolio. In den letzten Jahren pausierte diese unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie. Ab 1. November 2023 will Ryanair wieder an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag zwischen Stansted und Poprad v.v. fliegen. Der Mitbewerber Wizz Air hat bereits Flüge zwischen den beiden Städten im Angebot. Allerdings nutzt man in der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs den Luton Airport, jedoch fliegt man an den gleichen Verkehrstagen. Die zusätzlichen Ryanair-Flüge führen daher nicht wirklich zu mehr Flexibilität für potentielle Passagiere.

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Erstkunde: Easyjet Europe setzt digitale Austro-Control-Zertifikate ein

Die österreichische Fluggesellschaft Easyjet Europe nutzt als erster Carrier die von der Austro Control optional bereitgestellten digitalen Lufttüchtigkeitszeugnisse. Diese stehen laut Operator seit 1. Juli 2023 den 126 im OE-Register eingetragenen Airbusjets zur Verfügung. Die erste Maschine, die mit den neuen digitalen Zertifikaten ausgerüstet wurde, war der Airbus A320 mit der Kennung OE-LSQ. Austro Control bietet seit dem 1. Juli ein innovatives Verfahren zur digitalen Signierung und Zustellung aller im Luftfahrzeug mitzuführenden offiziellen Dokumente an, die zuvor in Papierform ausgestellt und übermittelt wurden. In der europäischen Flotte von EasyJet, die aus 126 in Österreich registrierten Flugzeugen besteht und damit die größte Flotte des Landes ist, werden die Lufttüchtigkeitszeugnisse in Papierform nach und nach durch digitale Zertifikate ersetzt. Bislang ist Easyjet Europe der einzige österreichische Operator, der auf diese Lösung zurückgreift. Die digitalen Zertifikate, zu denen Eintragungsschein, Lufttüchtigkeitszeugnis und Lärmzeugnis gehören sind offizielle Zertifikate und werden von den verschiedenen nationalen Zivilluftfahrtbehörden in ganz Europa anerkannt. Dieses neue Verfahren bietet zwei wesentliche Vorteile. Erstens bringt dieser innovative Ansatz erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen mit sich, da die Notwendigkeit entfällt, aktuelle amtliche Dokumente an das Wartungspersonal an verschiedenen Standorten in Europa zu befördern. Zweitens setzt Easyjet dank der digitalen Lufttüchtigkeitszeugnisse seine Digitalisierungsbemühungen im Cockpit fort, um ein papierloses Cockpit zu ermöglichen. „Wir freuen uns, dass Austro Control als eine der ersten europäischen Regulierungsbehörden dieses neue Verfahren einführt und möchten dazu gratulieren. Als Europas führende Fluggesellschaft freuen wir uns sehr über diesen Erfolg, denn Easyjet hat diese Entwicklung von Anfang an unterstützt und gefördert. Dieses

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Verweis auf Abkommen mit UdSSR: Volga-Dnepr will beschlagnahmte An-124 einklagen

Die russische Fluggesellschaft Volga-Dnepr Airlines will sich gegen die Beschlagnahme der Antonov An-124 mit der Registrierung RA-82078, die formell im Juni 2023 vollzogen wurde, zur Wehr setzen. Dazu beruft man sich auf ein Abkommen zwischen der Sowjetunion und Kanada. Die kanadische Regierung hat die am 27. Feber 2022 in Toronto gelandete RA-82078 über einen längeren Zeitraum an die Kette legt. Aufgrund der Sanktionen, die als Reaktion auf den kriegerischen Überfall Russlands gegen die Ukraine eingeführt wurden, durfte die Maschine das Staatsgebiet nicht mehr verlassen. Später hat dann die Regierung beschlossen, dass die An-124 beschlagnahmt und an die Ukraine übergeben wird. Die formellen Beschlüsse dazu hat man im Juni 2023 gefasst. Das will Volga-Dnepr Airlines aber nicht auf sich sitzen lassen: „Es sei daran erinnert, dass die Fluggesellschaft im Auftrag der kanadischen Regierung einen humanitären Flug mit 475 Kubikmetern/60.900 kg COVID-19-Testkits aus China durchführte“. Aufgrund eines Notams, in dem die kanadische Regierung russischen Carriern die Nutzung ihres Luftraums untersagt hat, konnte man Toronto nicht mehr verlassen. Mit dem Umstand, dass das Flugzeug beschlagnahmt wurde und an die Ukraine übergeben werden soll, ist gar nicht glücklich. In einem offiziellen Schreiben verweist man auf den Artikel 9 des Abkommens vom 20. November 1989, das zwischen der Sowjetunion und Kanada abgeschlossen wurde. Man will auf Grundlage dieser bilateralen Vereinbarung ein Schiedsverfahren einleiten, das zum Ziel hat, dass das Flugzeug binnen sechs Monaten zurückgegeben wird oder aber der Wert ersetzt wird. Der Grund warum sich Volga-Dnepr Airlines auf ein Abkommen, das mit dem nicht mehr

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Lufthansa Group reaktiviert Codesharing mit South African Airways

Die Lufthansa Group und South African Airways werden künftig wieder im Rahmen eines Codeshare-Abkommens zusammenarbeiten. Zunächst gilt dieses für Lufthansa-Flüge zwischen Frankfurt am Main und Johannesburg. Die Kranich-Kunden können dann auf Anschlussflüge von SAA umsteigen. In Kürze sollen unter anderem mit Swiss und Austrian Airlines vergleichbare Abkommen reaktiviert werden. Die genannten Fluggesellschaften gehören der Star Alliance an, jedoch waren die Codesharevereinbarungen aufgrund der komplizierten Finanzlage und der Insolvenz von SAA ausgesetzt.

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Finnair-Chef Topi Manner tritt zurück

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird spätestens ab 1. März 2024 einen neuen Chef bekommen, denn Topi Manner hat bekanntgegeben, dass er von seinem Amt als Chief Executive Officer zurücktreten wird. Künftig wird er in gleicher Funktion die Elisa Corporation leiten. Der Manager leitet seit Jänner 2019 die Geschicke von Finnair. Zunächst konnte das Unternehmen unter seiner Führung ein Rekordjahr hinlegen, jedoch kam dann die Corona-Pandemie, von der das finnische Unternehmen stark betroffen war. Im Nachgang des russischen Überfalls auf die Ukraine, die gegenseitige Luftraumsperren als „Nebenfolge“ mit sich gebracht hat, wurde Manner auch außerhalb des skandinavischen Landes einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Der Finnair-CEO erklärte in zahlreichen Medieninterviews warum das von ihm geleitete Unternehmen aufgrund der geografischen Lage besonders stark davon betroffen ist, dass EU-Carriern die Nutzung des Luftraums der Russischen Föderation untersagt ist. Für Fluggesellschaften aus Russland und Weißrussland ist übrigens der EU-Luftraum weiterhin tabu. Beispielsweise Golfcarrier, türkische und chinesische Airlines nutzen weiterhin den russischen Luftraum. Für Finnair wäre dies besonders problematisch, da man aufgrund notwendiger Umwege viele Asien-Ziele, die einst regelrechte Cashcows waren, nicht mehr wettbewerbsfähig bedienen kann. Man flüchtete sich in gewisser Weise ins ACMI-Business. Beispielsweise flog man im Vorjahr mit mehreren Airbus A350 im Auftrag von Eurowings Discover. „Finnair ist aus den beiden Krisen als starke Fluggesellschaft hervorgegangen, wie unsere Finanzergebnisse für das zweite Quartal zeigen“, so Sanna Suvanto-Harsaae, die Vorsitzende des Verwaltungsrats von Finnair. „Das Finnair-Team hat seine Anpassungs- und Wandlungsfähigkeit unter Beweis gestellt, und wir sind in einer hervorragenden Position, um Asien, Europa und Nordamerika weiterhin

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Ryanair: Spanisches Höchstgericht bestätigt millionenschwere Geldstrafe

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat in Spanien im Nachgang eines Streiks, der sich im Jahr 2018 ereignet hat, eine saftige Geldstrafe kassiert. Hintergrund ist, dass man sich zunächst geweigert hat die betroffenen Passagiere der beiden Streiktage vom Juli 2018 zu entschädigen. An den beiden Tagen musste Ryanair aufgrund eines Arbeitskampfs des Kabinenpersonals, zu dem Gewerkschaften aufgerufen haben, insgesamt 320 Flüge von/nach und innerhalb von Spanien streichen. Der Carrier weigerte sich aber Ausgleichsleistungen gemäß Fluggastrechteverordnung an die betroffenen Passagiere zu leisten und vertrat die Ansicht, dass ein Fall höherer Gewalt vorliegen würde. Unter anderem der Europäische Gerichthof hat in vergleichbaren Fällen festgestellt, dass angekündigte Streiks eben keine höhere Gewalt, sondern normales unternehmerisches Risiko sind, zumal es genügend Möglichkeiten gibt diese bereits im Vorfeld abzuwenden. Mit anderen Worten: Wenn Unternehmer es bis zu Streiks eskalieren lassen, müssen diese auch damit leben, dass die betroffenen Fluggäste entschädigt werden müssen. Da sich Ryanair weigerte, verhängte die spanische Zivilluftfahrtbehörde ein Bußgeld in der Höhe von 5,6 Millionen Euro. Dagegen zog der irische Billigflieger vor Gericht. Formell handelt es sich um zwei Verfahren. Jenes, das vom Nationalen Gericht Spaniens entschieden wurde, kann der Billigflieger noch mittels Berufung anfechten. Ganz anders sieht es aber beim anderen Teil des Bußgeldes aus, denn hier hat der Oberste Gerichtshof Spaniens bereits die Berufung von Ryanair abgewiesen und die Entscheidung der Vorinstanz bestätigt. Dieses Urteil kann nicht mehr angefochten werden. Vor dem Nationalen Gericht wurde – noch nicht rechtskräftig – entschieden, dass Ryanair 3,04 Millionen Euro an Bußgeld zu entrichten hat. Rechnerisch

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Winter 2023/24: Emirates stockt Dubai-Heathrow weiter auf

Im Winterflugplan 2023/24 bietet Emirates Airline bis zu sieben tägliche Flüge zwischen Dubai und London-Heathrow an. Die meisten Umläufe werden mit dem Maschinentyp Airbus A380 durchgeführt. An den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag soll ein zusätzlicher Kurs, der mit Boeing 777-300ER durchgeführt wird, eingeführt werden. Es handelt sich um das Kurspaar EK41/EK42. Auch das Angebot nach Glasgow, Birmingham, Stansted, Newcastle und Gatwick wurde zuletzt aufgestockt. Eigenen Angaben nach bietet Emirates Airline wöchentlich 126 Flüge zwischen Dubai und verschiedenen Airports im Vereinigten Königreich an.

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