Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Iata: Einige Regierungen frieren im großen Stil Ticketgelder ein

Für einige Fluggesellschaft wird es zunehmend problematisch, dass Erlöse aus Ticketverkäufen im Ausland seitens weniger Regierungen eingefroren werden. Laut Branchenverband-Iata soll es sich um rund 2,1 Milliarden Euro handeln und damit um 47 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.  Bemerkenswert ist auch, dass zwei Drittel der genannten Summe auf nur fünf Staaten entfallen sollen. Der Rest würde sich laut Iata auf „sehr viele andere Länder“ verteilen. Es handelt sich um Ticketeinnahmen, die lokal im jeweiligen Auslandsmarkt generiert wurden, jedoch aufgrund staatlicher Beschränkungen nicht an die Airline weitergeleitet werden können. Beispielsweise gibt es Regierungen, die die Ausfuhr von U.S.-Dollar – egal, ob als Überweisung, Scheck oder Bargeld – unterbinden. Davon sind auch Airlines betroffen, denn international spielt diese Währung in der Luftfahrt eine sehr große Rolle.  Laut den von der Iata veröffentlichen Zahlen soll Nigeria mit umgerechnet 760 Millionen Euro das meiste Geld zurückhalten. Gefolgt von Bangladesch mit 200 Millionen Euro, Algerien mit 184 Millionen Euro, Pakistan mit 173 Millionen Euro und dem Libanon, der 132 Millionen Euro eingefroren haben soll.  Iata-Chef Willie Walsch warnt davor, dass das zunehmende Einfrieren von Geldern auch Auswirkungen auf die Konnektivität der Länder haben könnte. Er verweist auch darauf, dass einige Carrier ihre Verbindungen wegen eingefrorener Ticketeinnahmen bereits eingestellt haben. Daher appelliert die Iata an die betroffenen Regierungen, dass diese sich an die internationalen Luftfahrtabkommen sowie bilateralen Vereinbarungen halten sollen. 

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Mai 2023: Flughafen BER weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenaufkommen

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wurde im Mai 2023 von 2,1 Millionen Fluggästen genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat hatte man somit um 200.000 Passagiere mehr. Allerdings lag man deutlich unter dem Vorkrisenaufkommen. Im Mai 2019 hatten die damaligen Airports Schönefeld und Tegel gemeinsam 3,2 Millionen Reisende. Der BER verzeichnete im Mai 16.133 Starts und Landungen. Im Mai des Vorjahres waren es 15.669 und im Jahr 2019, vor der Pandemie, 26.142 Flugbewegungen an den damaligen Flughäfen Tegel und Schönefeld. Im vergangenen Monat wurden am BER insgesamt 2.505 Tonnen Luftfracht verladen. Im Mai des Vorjahres waren es 2.433 Tonnen und im Jahr 2019 3.089 Tonnen.

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Heathrow: Unite ruft Sicherheitspersonal zu 31 Streiktagen auf

Während der traditionell reisestarken Sommerzeit ruft die Gewerkschaft Unite das am Flughafen London-Heathrow tätige Sicherheitspersonal zur Arbeitsniederlegung auf. Die Arbeitnehmervertreter gehen davon aus, dass sich rund 2.000 Beschäftigte beteiligen werden.  Angekündigt wurden nicht weniger als 31 Streiktage, die ab dem 24. Juni 2023 an ausgewählten Terminen über die Bühne gehen sollen. Zum ersten Mal werden sich die Sicherheitsbeamten des Terminals 3, die letzte Woche für einen Streik gestimmt haben, mit ihren Kollegen des Terminals 5 und der Sicherheitskräfte des Flughafens an der Streikpostenkette beteiligen. Das Sicherheitspersonal auf dem Campus ist für die Kontrolle des gesamten Personals und aller Fahrzeuge auf dem Weg zum Flughafen zuständig.  Die Arbeitsniederlegung der Beschäftigten am Terminal 3 wird dazu führen, dass zahlreiche Fluggesellschaften in diesem Sommer mit Störungen, Verspätungen und Annullierungen rechnen müssen. Dazu gehören: Virgin, Emirates, Qatar, United, American und Delta. Die umfangreichen Arbeitsniederlegungen am Terminal fünf werden den Sommerflugplan von British Airway stark beeinträchtigen.  „Die Unite macht Heathrow darauf aufmerksam, dass die Streiks am Flughafen fortgesetzt werden, bis der Flughafen seinen Beschäftigten ein faires Lohnangebot macht. Unsere Mitglieder werden in diesem Konflikt die volle Unterstützung der Gewerkschaft erhalten. HAL hat die falschen Prioritäten gesetzt. Es handelt sich um ein unglaublich wohlhabendes Unternehmen, das in diesem Sommer mit Rekordgewinnen und einer Bonanza bei den Managergehältern rechnet. Es wird auch erwartet, dass es riesige Dividenden an die Aktionäre ausschüttet, während seine Beschäftigten kaum über die Runden kommen und weitaus schlechter bezahlt werden als die Beschäftigten an anderen Flughäfen“, so Unite-Generalsekretärin Sharon Graham.   Die Beschäftigten werden

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DDSG stellt Admiral Duck am Flughafen Wien auf

Der Ausflugsschiffbetreiber DDSG hat am Flughafen Wien-Schwechat das Firmenmaskottchen „Admiral Duck“ in einer stattlichen Größe aufgestellt. Weiters wirbt man auf den Screens über den Gepäckbändern für die Schiffsfahrten. Im Gegenzug wird die Flughafen Wien AG führ ihre Dienstleistungen an Bord der Schiffe der DDSG werben. „Der Flughafen Wien bietet sehr attraktive und aufmerksamkeitsstarke Werbeformen am gesamten Standort, von Werbeflächen an der Autobahn über die spektakuläre LED-Werbebrücke bei der Flughafeneinfahrt bis zu Screens und Werbeflächen in den Terminals und vieles mehr. Durch die Terminalpräsenz werden Flugreisende gleich beim Ankommen auf das attraktive Angebot der DDSG Blue Danube aufmerksam. Auch freuen wir uns, unser spannendes Besucherangebot an Bord der DDSG-Blue-Danube-Flotte sichtbar machen zu können“, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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Köln/Bonn: Aegean hat Thessaloniki aufgenommen

Die griechische Fluggesellschaft Aegean verbindet nun den Flughafen Köln/Bonn auch mit Thessaloniki. Bereits seit dem 27. März 2023verbindet AEGEAN zudem Köln/Bonn dreimal pro Woche mit der griechischen Hauptstadt Athen wird immer montags, mittwochs und samstags angeflogen. Der Rückflug findet an denselben Wochentagen statt. Zum Einsatz kommt auf beiden Strecken ein Airbus A320. „Wir freuen uns sehr, dass AEGEAN das Angebot zu Beginn der Sommersaison erweitert und neben Athen mit Thessaloniki ein zweites spannendes Ziel anbietet, das Städtereisende und Badeurlauber gleichermaßen begeistert“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Griechenland mit seiner reichen Geschichte und den unzähligen Inseln ist eine unserer beliebtesten Urlaubsregionen, die jetzt noch einfacher ab CGN zu erreichen ist.“

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Deutschland: Nato-Übung führt zu punktuellen Verspätungen

Die großangelegte Nato-Übung im Luftraum der Bundesrepublik Deutschland führt dazu, dass es zu Verspätungen und Ausfällen im zivilen Bereich kommt. Die Übungen sind wochentags von Montag bis Freitag bzw. in der zweiten Woche bis Donnerstag geplant. Für die Übung werden immer wieder Teile des deutschen Luftraums gesperrt. Aus diesem Grund kommt es bereits heute zu zahlreichen Verspätungen vereinzelter Flüge in Hamburg. Die Deutsche Flugsicherung (DFS), die Fluggesellschaften, der Flughafen Hamburg und alle weiteren Partner am Standort arbeiten mit Hochdruck daran, die Auswirkungen für die Passagiere so gering wie möglich zu halten. Aufgrund der Dynamik dieser Übung ist es nicht möglich, die Beeinträchtigungen von Air Defender für einzelne Flüge vorherzusagen. Aber der Flughafen Hamburg hat sich personell auf mögliche Verspätungen eingestellt. Hamburg Airport bittet alle Passagiere, die während der 9-tägigen Übung einen Flug ab Hamburg Airport gebucht haben oder in Hamburg landen wollen, ihren Flugstatus laufend zu beobachten und sich bei Fragen an die jeweilige Fluggesellschaft zu wenden. Eine Vorhersage für die kommenden Tage ist leider nicht möglich. Da Air Defender die größte Luftübung in der Geschichte der NATO darstellt, liegen noch keine ausreichenden Erfahrungswerte vor. Die Auswirkungen können an den einzelnen Tagen und im jeweiligen Tagesverlauf ganz unterschiedlich sein. Der Flughafen Hamburg erwartet jedoch, dass es durch Air Defender auch in den kommenden Tagen der Übung zu Verspätungen kommen wird.

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Langstrecke: Austrian Airlines startet neues Catering-Konzept

Ab Mitte Juni 2023 will Austrian Airlines unter dem Subbrand „Tastefully Austrian“ ein überarbeitetes Catering-Konzept an Bord der Langstreckenflüge anbieten. Auf der Kurz- und Mittelstrecke bleibt es beim Paid-Catering, wobei der Umfang der Speisekarte seit der erstmaligen Einführung mittlerweile stark geschrumpft ist. Chief Commercial Officer Michael Trestl verspricht, dass das kulinarische Angebot sowie die Präsentation der Speisen und Getränke an Bord der Langstreckenflüge verbessert werden sollen. „Wir möchten unseren Gästen ein fliegendes Stück Österreich bieten – ein kulinarisches Erlebnis auf die österreichische Art“, so der Manager. Das Konzept ermöglicht den Passagieren mehr Gestaltungsmöglichkeiten und Flexibilität, um ihre Mahlzeiten an Bord nach ihren persönlichen Vorlieben anzupassen, verspricht Austrian Airlines. Zudem wurde bereits im April der Flying Chef wiedereingeführt. Die „fliegenden Köche“ sind Angestellte des Cateringbetriebs Do&Co und wurden mit Beginn der Corona-Pandemie temporär abgeschafft. Neu will man auch eine Art „Kaffeehausservice“ an Bord der Langstreckenflüge anbieten. In der Business Class erwarten die Gäste einige Neurungen, darunter ein Bar Snack zum Welcome Drink oder die Erweiterung des Angebots um eine Suppe.Darüber hinaus können die Passagiere zwischen zwei internationalen Hauptgerichten wählen und zusätzlich ein österreichisches Signature Dish genießen. Neu ist auch der Wiener Kaffeehausservice, der in die Kabine gebracht wird. Die Gäste können sich auf eine Vielfalt von Kaffees freuen, die direkt vor ihnen zubereitet und gemeinsam mit dem Dessert serviert werden. Zudem wird ein separater Käsewagen mit Digestivangebot in der Kabine präsentiert. Auch in der Premium Economy und der Economy Class wird es Neuerungen auf den Langstreckendestinationen geben. Dies umfasst neue Rezepte

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Flughafen Mostar verhandelt mit Croatia Airlines und Eurowings

Der Flughafen Mostar verhandelt derzeit mit Croatia Airlines über die Aufnahme weiterer Strecken. Seit kurzer Zeit bedient der kroatische Carrier eine subventionierte Hub-Anbindung an sein Drehkreuz Zagreb. Im kommenden Jahr sollen Flüge nach Rom folgen, sofern man eine Einigung erzielt.  Gegenüber Blejsak.info sagte Flughafendirektor Marko Djuzel explizit, dass man derzeit mit Croatia Airlines daran arbeitet, dass die Zagreb-Flüge auch im kommenden Jahr stattfinden. Weiters wäre geplant, dass künftig auch zwischen Rom und Mostar geflogen wird. Für das Jahr 2025 hofft man auf eine dritte Route.  Auch mit dem deutschen Billigflieger Eurowings sucht man das Gespräch, denn vor der Coronapandemie hatte dieser unter anderem Stuttgart und Düsseldorf im Portfolio. Diese Routen will man wieder haben und verhandelt mit der Lufthansa-Tochter. Derzeit ist noch völlig offen, ob diese sich neuerlich für Mostar begeistern lässt. 

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Salzburg: Eurowings legt Marsa Alam auf

Im WInterflugplan 2023/24 wird die maltesische Eurowings Europe eine Nonstopverbindung zwischen Salzburg und Marsa Alam bedienen. Diese soll einmal wöchentlich ab 26. Oktober 2023 geflogen werden.  Für einen Reiseveranstalter wird die Salzburger Basis von Eurowings Europe ab 6. Jänner 2024 zwischen Kopenhagen und Verona fliegen. Die Flugzeuge des Typs Airbus A320 werden über die Linien-Umläufe in die dänische Hauptstadt kommen, anschließend den Verona-Charter bedienen und dann wieder von Kopenhagen nach Österreich zurückfliegen. Vorerst ist dieser Auftrag bis Mitte März 2024 befristet.  Ab Nürnberg beabsichtigt Eurowings im Winterflugplan 2023/24 auch nach Hurghada zu fliegen. Diese Route soll ab 2. November 2023 bedient werden. Die Anzahl der wöchentlichen Frequenzen variert je nach Woche. 

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Immobilienfirma zieht Insolvenzantrag gegen Spicejet zurück

Ein gegen die indische Billigfluggesellschaft Spicejet eingebrachter Insolvenzantrag wurde aufgrund einer Einigung wieder zurückgezogen. Das Immobilienunternehmen Acres Buildwell hatte zuvor das genannte Rechtsmittel bei Gericht eingebracht. Die Angelegenheit geht bis in den September 2022 zurück, denn aufgrund eines Streits um offene Zahlungen in der Höhe von rund 394.000 U.S.-Dollar brachte Acres Buildwell einen Insolvenzantrag gegen Spicejet ein. Laut einem indischen Medienbericht konnte nun aber eine außergerichtliche Einigung erzielt werden, so dass der Antrag zurückgezogen wurde. Gegen Spicejet liegen noch weitere Insolvenzanträge vor. Beispielsweise seitens eines Leasingunternehmens und eines Unternehmens, das Triebwerke vermietet. Gegen beide Rechtsmittel setzt sich Spicejet zur Wehr und betont in einer Stellungnahme, dass man die betroffenen Flugzeuge bzw. Triebwerke bereits zurückgegeben habe. Man verhandle über außergerichtliche Einigungen.

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