Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Weeze hat Vorjahresaufkommen bereits geknackt

Der deutsche Regionalflughafen Weeze konnte am Montag, den 21. August 2023 das Vorjahresaufkommen übertreffen. Bis zu diesem Tag wurde der Airport von 1.037.269 Reisenden genutzt. Dieser Umstand wird seitens der Geschäftsleitung auch darauf zurückgeführt, dass Ryanair das Angebot ausgebaut hat und sich unter anderem mit Air Arabia Maroc und Sky Express weitere Carrier angesiedelt haben. So verzeichnete der niederrheinische Airport seit Jahresbeginn bis Juli einen Passagierzuwachs von 51 Prozent. Flughafenchef Sebastian Papst sagte: „Wir freuen uns, dass wir das 1 Mio. Jahresendergebnis ’22 nach nur 7 1/2 Monaten übertreffen konnten. Das breite und preisgünstige Flugangebot in Verbindung mit den Vorteilen eines überschaubaren, regionalen Flughafens – das kommt bei unseren internationalen Gästen zunehmend gut an.“ Papst rechnet bis Ende des Jahres mit rund 1,4 Mio. Passagieren.

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Amsterdam: Corendon führt teure Adults-Only-Sitze ein

So genannte Schrei-Babys oder Kinder, die aus Langeweile besonders häufig am Vordersitz rütteln, sind gerade auf Langstreckenflügen für viele Reisende ein Ärgernis. Oftmals sind die Eltern überfordert oder das Verhalten ihrer Kinder ist ihnen schlichtweg egal. Corendon Dutch Airlines will nun auf den geplanten Langstreckenflügen eine „Adults Only“-Zone einführen. Der Carrier beabsichtigt ab 3. November 2023 eine Flugverbindung zwischen Amsterdam und Curaçao anzubieten. Da mal selbst über kein geeignetes Langstreckengerät verfügt, nimmt man Airbus A350-900, die von World2Fly ins Wetlease. An Bord dieser Flugzeuge will man eine spezielle Zone, in der nur Erwachsene sitzen dürfen, anbieten. Der niederländische Ableger des türkischen Reisekonzerns erwartet sich davon, dass es zu weniger Konflikten über den Wolken kommt. Die Zone befindet sich Unternehmensangaben nach im vorderen Bereich des Airbus A350-900 und besteht auch aus neun so genannten XL-Seats, die durch Wände und Vorhänge vom Rest der Kabine abgetrennt werden sollen. Das Mindestalter für die Nutzung soll bei 16 Jahren liegen. Allerdings macht Corendon Dutch Airlines dies nicht nur, um für mehr Komfort sorgen zu können, sondern in erster Linie will man Geld verdienen. Für die normalen Sitze in der Adults-Only-Zone werden pro Strecke 45 Euro fällig und für die XL-Seats verlangt man oneway gar 100 Euro. „Auf unseren Flügen bemühen wir uns stets, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen. Wir sind stolz darauf, die erste niederländische Fluggesellschaft zu sein, die eine Zone nur für Erwachsene einführt, da sie sich an Reisende richtet, die auf ihrer Reise etwas mehr Ruhe suchen. Wir glauben auch,

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Kein Alkohol: Rabiater Australier landet vor dem Strafrichter

Ein 62-jähriger Australier muss sich am 5. September 2023 vor Gericht verantworten, weil er auf einem Qantas-Link-Inlandsflug von Perth nach Karratha eine Flugbegleiterin angegriffen haben soll. Auslöser: Sie weigerte sich ihm Alkohol auszuschenken. Laut lokalen Medienberichten soll der Senior zunächst verbal aggressiv geworden sein. Als andere Passagiere und auch Flugbegleiter eingeschritten sind, um ihn zu beruhigen, soll er komplett ausgerastet sein und die Flugbegleiterin körperlich attackiert haben. Nach der Landung wurde er durch die Polizei verhaftet und muss sich am 5. September 2023 in Karratha vor Gericht verantworten. Qantas hat den Vorfall bestätigt und verweist auf die Null-Toleranz-Politik in Sachen Gewalt an Bord.

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Winter 2023/24: Sundair nimmt Berlin-Las Palmas wieder auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair legt im Winterflugplan 2023/24 wieder Nonstopflüge zwischen Berlin und Las Palmas auf. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Die Durchführung der Flüge soll laut Sundair am Verkehrstag Samstag mit Maschinen der Airbus A320-Reihe erfolgen. Die Wiederaufnahme ist für den 11. November 2023 angekündigt. Vorerst ist diese Route für die Winterperiode 2023/24 befristet.

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Ersatz für A380: Qantas ordert je 12 B787 und A350-1000

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas plant die Langstreckenflotte zu erneuern. Unter anderem je zwölf Airbus A350 und Boeing 787 sollen mittelfristig Maschinen der Typen Airbus A330 und A380 ersetzen. Dies gab der Carrier im Zuge der Präsentation der Zahlen des Geschäftsjahres 2022/23 bekannt. Derzeit ist vorgesehen, dass die zusätzlichen Boeing 787 schrittweise den Maschinentyp Airbus A330 ersetzen sollen. Die zehn Airbus A380 sollen voraussichtlich ab dem Geschäftsjahr 2023 ausgeflottet werden. Als Nachfolger soll das Muster A350 diesen. Weiters betont Qantas, dass man sich bei beiden Herstellern weitere Optionen gesichert habe. Diese sollen bei Bedarf gezogen werden. „Unser finanzieller Rahmen wird auch weiterhin unsere Entscheidungsfindung leiten, und die Staffelung dieser Aufträge in Verbindung mit der Flexibilität, Auslieferungen zu verschieben, gibt uns die Zuversicht, dass wir dies innerhalb unseres Verschuldungsrahmens und durch Erträge finanzieren können, während wir weiterhin Geld an unsere Aktionäre zurückgeben“, erklärt Konzernchef sagte Alan Joyce. Die jüngste Order setzt sich wie folgt zusammen. Bei Boeing hat man acht B787-10 und vier B787-9 bestellt. Bei Airbus hat man sich für 12 A350-1000 entschieden. Die Übernahme der Bestellungen soll ab dem Geschäftsjahr 2027 erfolgen. Gleichzeitig hat man mit beiden Herstellern eine Partnerschaft, die den Zugriff ab etwa 500 Millionen Liter SAF ermöglichen soll, abgeschlossen. Eigenen Angaben nach soll dies etwa 90 Prozent des Bedarfs bis etwa 2030 sein.

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Winter 2023/24: Ryanair legt wieder Marokko-Flüge ab Wien auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird auch im bevorstehenden Winterflugplan 2023/24 ab Köln/Bonn und Wien das Ziel Agadir anfliegen. Ab den beiden Airports sind zwei Umläufe pro Woche geplant. Die genannte Atlantik-Stadt ist ein saisonales Ziel, das zwischen 30. Oktober 2023 und Ende März 2024 angeboten wird. Ab Wien hat man diese Route an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag im Programm. Von Köln/Bonn aus jeweils mittwochs und sonntags. Ab Weeze geht es an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag im Zeitraum von 1. November 2023 bis 30. März 2024 nach Essaouira. Eine weitere Marokko-Strecke bietet der Billigflieger saisonal ab der Basis Stockholm-Arlanda an: Marrakesch soll von 29. Oktober 2023 bis 27. März 2024 jeweils mittwochs und sonntags angeflogen werden.

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Easyjet nimmt erstmals Kurs auf Kairo

Erstmals in der Firmengeschichte wird Easyjet Nonstopflüge nach Kairo anbieten. In der ägyptischen Hauptstadt steuert man allerdings den Sphinx Airport, der sich etwas weiter von der Innenstadt entfernt befindet, an.  Die neue Flugverbindung soll zunächst am dem Luton Airport angeboten werden. Die Gesamtanzahl der Destinationen im Streckennetz des Carriers wächst nach Angaben der Fluggesellschaft auf 157 Stück an. Die Flüge zum Sphinx-Airport sollen ab 31. Oktober 2023 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient werden.  Eassyjet fliegt 21 britische Flughäfen an und bietet über 400 Routen zu 127 Zielen in Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika an. „Wir freuen uns, erstmals Flüge nach Kairo anbieten zu können, was unser konkurrenzloses Kurzstreckennetz ab Großbritannien weiter stärkt und unser Vertrauen in die anhaltend starke Nachfrage nach Reisen aus Großbritannien unterstreicht. Die neue Strecke von London Luton zu diesem ikonischen Zielort erweitert die Auswahl, die wir unseren Kunden anbieten, und bietet eine bessere Anbindung an die Stadt, um sowohl den Inbound-Tourismus als auch Geschäftsreisen zu unterstützen“, so Ali Gayward, Easyjet-Country-Manager für das Vereinigte Königreich.  Der Sphinx-Airport wurde von der ägyptischen Regierung errichtet, um den Flughafen Kairo zu entlasten. Zunächst hielt sich das Interesse in sehr eng gesteckten Grenzen, so dass auch geplant war die in Air Sphinx umbenannte Air Sinai als Billigfluggesellschaft an den Start gehen zu lassen. Zwischenzeitlich hat man Anreize geschaffen, die dazu geführt haben, dass unter anderem Condor, Wizz AIr und künftig auch Easyjet diesen Airport ansteuern. Bei der zuletzt genannten Airline wird man wohl beobachten wie die Route

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Sommer 2024: Alltours hat den Verkauf von Pauschalreisen aufgenommen

Der Reiseveranstalter Alltours hat eigenen Angaben nach rund 70 Prozent des geplanten Angebots für den Sommer 2024 zur Buchung freigegeben. Dies betrifft sowohl klassische Pauschalreisen als auch das so genannte dynamische Programm. Täglich werden weitere Hotels und Flüge in die Systeme eingepflegt. „Für den Sommer 2024 planen wir eine erhebliche Programmerweiterung für alle Destinationen der Mittel- und Fernstrecke sowie für Urlaub mit individueller Anreise“, so Verhuven.

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München: Lufthansa verschiebt Hongkong-Wiederaufnahme in den Sommer 2024

Eigentlich wollte Lufthansa die Nonstop-Flüge zwischen München und Hongkong mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 reaktivieren. Zwischenzeitlich wurde aber der Verkauf eingestellt, denn für diese Route heißt es weiter „bitte warten“. Entgegen der ursprünglichen Planung will die Kranich-Airline nicht ab 29. Oktober 2023, sondern erst ab 31. März 2024, also mit dem Beginn der Sommerflugplanperiode 2024, nonstop zwischen dem zweitgrößten Drehkreuz und Hongkong fliegen. Zu den Gründen machte die Lufthansa keine näheren Angaben.

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Joramco rüstet künftig B737-800 in Frachter um

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing plant in Zusammenarbeit mit Joramco die Umrüstung von Boeing 737 in Frachtflugzeuge auszubauen. Dazu wurde ein entsprechender Vertrag mit dem in Amman ansässigen Unternehmen unterzeichnet.  Laut Boeing handelt es sich um die erste derartige Kooperation mit einem MRO-Anbieter, der im Nahen Osten sitzt. Joramco ist eine Tochtergesellschaft der in Dubai ansässigen DAE. Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer hofft, dass man die umliegenden Märkte besser erschließen kann. Generell wird für Umbaufrachter des Typs Boeing 737-800BCF großes Marktpotential gesehen.  „Wir suchen weiterhin nach Möglichkeiten, unseren Kunden die Kapazitäten für die Umrüstung von Frachtflugzeugen näher zu bringen“, sagte Mike Doellefeld, Commercial Programs Vice President of Engineering Services, Converted Freighters and Sub-Components. „Die Verbindung mit Joramco spiegelt das Potenzial einer wachsenden Region in Kombination mit einem MRO-Partner wider, der in der Lage ist, BCF in der von unseren Kunden erwarteten Qualität zu produzieren.“  DAE-Firmenchef Firoz Tarapore erklärte unter anderem: „Die heutige Ankündigung bekräftigt unser langfristiges Engagement für unseren Geschäftsbereich DAE Engineering. Seit der Übernahme von Joramco im Jahr 2016 hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt, und wir bauen unsere Präsenz in unserer Anlage in Amman, Jordanien, weiter aus, die bis Ende 2024 voraussichtlich 22 Wartungslinien umfassen wird. Diese jüngste Vereinbarung unterstreicht unser Engagement, und wir freuen uns darauf, unsere Beziehung zu Boeing weiter zu vertiefen und neue Produktangebote für den weltweiten Kundenstamm von Joramco zu entwickeln.“ 

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