Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flughafen Nürnberg erfreut sich hoher Sommernachfrage

In der ersten Hälfte der bayerischen Sommerferien wurde der Flughafen Nürnberg von 710.000 Passagieren genutzt. Damit hat man das Vorjahresaufkommen bereits übertroffen, denn im Vergleichszeitraum des Jahres 2022 hatte man 706.000 Reisende. Flughafendirektor Michael Hupe ist der Ansicht, dass das Wachstum, das heuer erzielt wurde, auch auf den erweiterten Sommerflugplan zurückzuführen ist. Derzeit werden 62 Destinationen von 28 Fluggesellschaften bedient. „Die große Nachfrage ist eine Bestätigung unserer Bemühungen um ein möglichst breitgefächertes Angebot“, so Geschäftsführer Michael Hupe, der bereits einen ebenfalls vielfältigen Winterflugplan ankündigt. In den ersten drei Wochen der Sommerferien flogen 373.840 Passagiere von und nach Nürnberg, über 9.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Der bisher verkehrsstärkste Tag war der 15. August 2023 mit 17.626 Passagieren. Die Auslastung der Flugzeuge liegt mit durchschnittlich rund 90 Prozent über der vom letzten Jahr. Beliebtestes Flugziel bleibt das türkische Badeparadies Antalya, das von sieben Fluggesellschaften angeflogen wird und allein rund 130.000 Passagiere zählt. Auch Mallorca ist mit knapp 85.000 Passagieren stark nachgefragt. Im Ranking folgen Istanbul und Frankfurt als internationale Drehkreuze sowie Heraklion auf Kreta. Im Winterflugplan 2023 stehen heuer Ziele in der Türkei, auf den Kanaren und in Ägypten im Fokus. Neu sind Etihad-Holidays-Charterflüge, die von Smartwings bedient werden, nach Abu Dhabi. Die Anbieter Condor und Eurowings beabsichtigten ihre Angebote ab Nürnberg auszubauen. Der zuletzt genannte Carrier wird neu unter anderem nach Marsa Alam fliegen.

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Sommerferien 2023: Bremen mit 258.107 Fluggästen

Der Flughafen Bremen wurde während der sechswöchigen Sommerferien von 258.107 Reisenden genutzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um 17,5 Prozent zulegen, jedoch lag man weiterhin um 14 Prozent unter dem Aufkommen, das man im Jahr 2019 hatte. Die Top 3-Warmwasserziele der Sommerferien waren in diesem Jahr Mallorca, Antalya und Heraklion. Vor allem die Türkei stand diesen Sommer hoch im Kurs der Reisenden: die Strecke nach Antalya konnte mit insgesamt 34.932 Fluggästen einen Anstieg von über 60 Prozent im Vergleich zu den Sommerferien 2022 verbuchen. „Der Bremen Airport ist auch in diesem Jahr gut durch die Sommerferien gekommen“, sagt Flughafen-Chef Dr. Marc Cezanne. „Die Passagiere haben unsere Reisetipps beherzigt, waren zumeist pünktlich am Flughafen und gut vorbereitet. Unsere Kolleginnen und Kollegen am Flughafen haben erneut ihr Bestes gegeben, um unseren Reisenden einen guten Start in den Urlaub zu ermöglichen.“

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Nach Luftangriff aus Israel: Runway des Flughafens Aleppo schwer beschädigt

Der syrische Flughafen Aleppo musste auf unbestimmte Zeit vom Netz genommen werden, da die Start- und Landebahn erheblich beschädigt ist. Dies sollen die Folgen eines Luftangriffs, der von der Luftwaffe Israels durchgeführt worden sein soll, sein. Das Verteidigungsministeriums Syriens verbreitete über eine staatliche Nachrichtenagentur, dass die Runway am frühen Morgen des 28. August 2023 gegen 4 Uhr 30 beschossen worden sein soll. Dabei sollen die Kampfjets aus Israel in der Nähe der Stadt Latakia in den Luftraum von Syrien eingedrungen sein. Das Hauptziel des Angriffs war der internationale Flughafen von Aleppo und der Luftwaffenstützpunkt Al-Nayrab, den Israel als logistisches Zentrum für die vom Iran unterstützten Milizen vermutet. Es ist nicht das erste Mal, dass Israel Luftangriffe gegen Aviation-Ziele in Syrien fliegt. Allein innerhalb der letzten 12 Monate wurde der Flughafen Aleppo bereits fünf Mal angegriffen und musste zumeist für einige Zeit vom Netz genommen werden. Offiziellen Angaben nach sollen die Schäden diesmal recht umfangreich sein, so dass aufwendige Reparaturen notwendig sein sollen. Aus Israel ist zu hören, dass man sich mehr oder weniger zum Angriff bekennt, jedoch nicht spezifiziert welcher Maschinentyp für den Angriff eingesetzt wurde. In Frage kommen F-15 Eagle, F-16 Fighting Falcon oder F-35 Lightning II. Vor einigen Jahren sorgte man weltweit für Aufsehen, denn Israel war die erste Nation, die den Typ F-35 für Angriffe eingesetzt hat. Die F-35 „Adir“ flog Luftangriffe im Libanon und in Syrien.

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Zürich: Edelweiss legt zwei Finnland-Destinationen auf

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss steuert ab Feber 2024 zwei zusätzliche Ziele in Finnland an. Es handelt sich um die Destinationen Ivalo und Kuusamo. Edelweiss fliegt ab 2. Februar bis 22. März 2024 jeweils am Freitag von Zürich nonstop nach Ivalo und Kuusamo. Das erste Sportgepäck der Kategorie Normal wird gratis transportiert. Der Carrier dürfte sich somit gezielt an Wintersportler, die ihre Urlaube in Finnland verbringen wollen richten. Das Streckennetz auf der Kurz- und Mittelstrecke besteht im Winterflugplan 2023/24 aus 39 Destinationen.

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Malta: Swiftair-Ableger Bridges Air hat ersten ATR72-Frachter übernommen

Die maltesische Neugründung Bridges Air kommt ihrem geplanten Start immer näher, denn mit der 9H-BWW hat man den ersten Frachter des Typs ATR72-200 ins Register eingetragen. Das Turbopropflugzeug stammt von Swiftair, zu deren Firmengruppe man gehört. Zunächst will man mit einer ATR72F aus den Beständen der Swiftair Group starten. Der Firmengruppe gehören die operativen Fluggesellschaften Swiftair Hellas, West Atlantic, Cygnus Air und Swiftair an. Auf dem zuletzt genannten AOC führt man auch Passagierflüge, beispielsweise für Uep durch. AOC und Betriebsgenehmigung sollen in absehbarer Zeit durch das TM-CAD erteilt werden. Der Erstflug ist seitens Bridges Air Cargo für das dritte Quartal 2023 angestrebt.

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Erfurt: Freebird legt Antalya-Flüge auf

Die türkische Fluggesellschaft Freebird Airlines beabsichtigt ab Ende September 2023 wieder Nonstopflüge von Erfurt nach Antalya anzubieten. Den Verkauf von Tickets hat man bereits unter anderem über die Firmenhomepage aufgenommen. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass man diese Route ab 29. September 2023 jeweils am Verkehrstag Freitag mit Airbus A320 bedienen möchte. Die Strecke Antalya-Erfurt trägt die Flugnummer FH1207 und der Rückflug wird als FH1208 geführt. Vorerst ist diese Verbindung bis inklusive 3. November 2023 befristet. Es ist eher unwahrscheinlich, dass man in den Winterflugplan 2023/24 verlängern wird, da Freebird diese Route ab Erfurt auch im Vorjahr nur für einige Wochen angeboten hat.

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Leasinggeber klagt Go First wegen illegaler „Ersatzteilgewinnung“

Der irische Leasinggeber ACG Aircraft zieht gegen die insolvente Fluggesellschaft Go First vor Gericht, denn aus Sicht des Flugzeugeigentümers sollen aus zumindest zwei Airbus A320neo wichtige Komponenten ohne Zustimmung ausgebaut worden sein. Am 2. Mai 2023 musste der Flugbetrieb von Go First eingestellt werden, da dem Unternehmen die finanzielle Luft ausgegangen ist. Auch wurde ein Insolvenzverfahren beantragt. Seither bemüht sich das Unternehmen wieder in die Luft zu kommen, jedoch ist dies bislang nicht gelungen. Die Ursache für die Pleite sieht der indische Billigflieger primär in Lieferproblemen von Pratt&Whitney, jedoch hat das U.S.-amerikanische Unternehmen die Anschuldigung nicht unkommentiert auf sich sitzen lassen, sondern öffentlich zum Gegenschlag ausgeholt und behauptet, dass Go First eine langjährige Geschichte in Sachen Zahlungsverzug habe. Als direkte Folge der Pleite haben zahlreiche Leasinggeber ihre Maschinen zurückgefordert und zu erheblichen Teilen auch bereits „einkassiert“. Teilweise sind diese bereits bei anderen Fluggesellschaften, also neuen Leasingnehmern im Einsatz. Doch nicht alle Lessoren sind einfach an ihr Eigentum gekommen, denn ACG Aircraft Leasing ist mit dem Problem konfrontiert, dass zumindest zwei Airbus A320neo aufgrund des Ausbaus zahlreicher Komponenten gar nicht flugfähig sind. Unter anderem deswegen ist man in Delhi vor Gericht gezogen und hat vor dem Obersten Gerichtshof zahlreiche Fotos und Dokumente, aus denen fehlende Teile hervorgehen, als Beweis vorlegt. Und die Liste hat es in sich: Beispielsweise fehlen bei den beiden A320neo Notrutschen, zumindest ein Sidestick-Controller und Triebwerksschaufeln. Damit können die Maschinen aus Sicherheitsgründen nicht abheben. Weiters fehlen auch einige kleinere Komponenten. Der Leasinggeber vermutet, dass diese möglicherweise unrechtmäßig ausgebaut

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Riyadh Air will sich zunächst auf Flüge von/nach Saudi-Arabien fokussieren

Voraussichtlich im Jahr 2025 soll die neue Fluggesellschaft Riyadh Air an den Start gehen. Nun stellte Firmenchef Tony Douglas klar, dass man sich zunächst auf den Verkehr von/nach Saudi-Arabien konzentrieren wird. Dies bedeutet auch, dass Riyadh Air zunächst Konkurrenten wie Qatar Airways, Etihad Airways und Emirates Airline keinen aggressiven Wettbewerb bereiten wird. Letzteres wurde seit dem Bekanntwerden der Pläne spekuliert und durchaus auch durch offizielle Mitteilungen aus Saudi-Arabien „befeuert“. Komplett vom Tisch ist es freilich nicht, dass man in Riyadh ein großes Drehkreuz, an dem Passagiere aus aller Welt umsteigen sollen, machen möchte, jedoch nicht kurzfristig. In der ersten Phase wird sich der geplante Carrier darauf konzentrieren möglichst viele Reisende von/nach Saudi-Arabien zu befördern. Der Ausbau zum einem Hub-Carrier, der es mit den im vorherigen Absatz genannten Konkurrenten aus der Region aufnehmen wird, könnte dann erst später folgen. Gegenüber der Financial Times nannte Tony Douglas, der vormals an der Spitze von Etihad Airways stand, als erstes Ziel, dass Reisende von/nach Saudi-Arabien befördert werden. Die Konzentration auf diese Verkehre stehe im Einklang mit den Entwicklungsplänen des Königreiches. Im Rahmen der so genannten „Vision 2030“ investiert man etwa 100 Milliarden U.S.-Dollar und will damit auch erreichen, dass jährlich rund 100 Millionen Touristen nach Saudi-Arabien kommen. Die Neugründung Riyadh Air ist Bestandteil dieser Planungen. Dass sich der neue Carrier früher oder später zur Konkurrenz für etablierte Golfcarrier entwickeln wird, ist natürlich beabsichtigt. Laut Douglas ist der Wachstumsplan „superaggressiv“, denn bis Ende dieses Jahrzehnts will man zumindest 100 Destinationen ab Riyadh ansteuern. Dadurch werden

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Winter 2023/24: Ryanair nimmt Köln-Agadir auf

Der Billigflieger Ryanair bietet ab 29. Oktober 2023 Nonstop-Flüge ab Köln/Bonn nach Agadir an. Diese sollen jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag durchgeführt werden. „Ryanair und unseren Airport verbindet eine langjährige enge Partnerschaft, und es freut uns sehr, dass die Fluggesellschaft ihrem reichhaltigen Angebot ein weiteres Ziel hinzufügt“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Agadir ist eine reizvolle Urlaubssdestination für unsere Fluggäste – vor allem für diejenigen, die es ins Warme zieht, wenn es bei uns kalt wird.“ Die Flüge starten in Köln/Bonn mittwochs um 6.30 Uhr und sonntags um 7.35 Uhr. Zurück ins Rheinland geht es an denselben Wochentagen, Start in Agadir ist mittwochs um 10.55 Uhr und sonntags um 12 Uhr. Die Flugzeit beträgt vier Stunden, zum Einsatz kommt eine Boeing 737-800.

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Hamburg mit Annahme von „Siko mit Termin“ zufrieden

Der Hamburger Flughafen ist die Ansicht, dass die im April 2023 eingeführte „Sicherheitskontrolle mit Termin“, die man als „Slot & Fly“ vermarktet, gut angenommen wurde. Bislang wurde diese optionale Möglichkeit von rund 250.000 Passagieren genutzt. Auch registriert man eine deutliche Zunahme der Reisenden, die ihre Koffer an Automaten aufgeben. Mittlerweile soll etwa jeder vierte Passagier dieses Service nutzen. Mit fast 2 Millionen Reisenden war es in den sechs Ferienwochen am Hamburger Flughafen so voll wie seit 2019 nicht mehr. Am Spitzentag Freitag, 14. Juli, mit über 370 Flügen nutzten rund 55.000 Passagiere den Flughafen. Dabei waren die Flugzeuge gerade in den ersten beiden Ferienwochen deutlich voller als in den Sommerferien 2019: Die Auslastung stieg von 83 Prozent (2019) auf über 86 Prozent. Für alle Partner am Flughafen bedeutet das, dass pro Flug mehr Passagiere gleichzeitig betreut werden – ob an der Sicherheitskontrolle, beim Gepäcktransport oder beim Einstieg ins Flugzeug. Auch in kommenden Wochen bleibt die Nachfrage voraussichtlich auf einem beständig hohen Niveau: Der Flughafen rechnet bis Ende September in der Spitze mit bis zu 350.000 Fluggästen pro Woche – dies entspricht 85 bis 90 Prozent des Passagieraufkommens im Vergleich zu 2019. „Wir haben in diesen Sommerferien deutlich gespürt, dass gerade die Privatreisenden – darunter viele Familien – wieder mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen. Besonders beliebt sind Klassiker wie Spanien, die griechischen Inseln und die Türkei“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburg Airport. „Dass es trotz des Hochbetriebs in den Terminals weitestgehend reibungslos läuft, liegt zum einen an

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