Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Finnair überführt Vielfliegerprogramm in Avios

Anfang des kommenden Jahres wird Finnair das Vielfliegerprogramm in jenes der IAG überführen. Künftig können Avios, die bei allen Teilnehmern eingelöst werden können, gesammelt werden. Um neue Mitglieder anzulocken, bietet Finnair Plus auf Kurzstreckenflügen in Europa, die von der Airbus-Flotte durchgeführt werden, unabhängig vom Status des Mitglieds einen kostenlosen Internetzugang für Nachrichten an. Darüber hinaus investiert das Programm in geräumigere Lounge-Einrichtungen am Flughafen Helsinki, die für Mitglieder der obersten Stufe bestimmt sind und 2024 eröffnet werden sollen.

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Hifly muss für Niceair-Ticketgelder aufkommen

Das isländische Startup Niceair musste im Mai 2023 Insolvenz anmelden. Für den einstigen Operating Carrier Hifly wird es aber teuer, denn die isländische Behörde SGS hat angeordnet, dass dieser sowohl für die Ausgleichsleistungen als auch für die Erstattung der Flugtickets aufkommen muss. Niceair war eine so genannte „virtuelle Fluggesellschaft“. Man charterte bei Hifly Malta Flugzeuge samt Personal und beauftragte diese mit der Durchführung von Flügen, deren Sitzplätze man im eigenen Namen vermarktet hat. Da der Auftraggeber keine Fluggesellschaft ist, wurde unter dem Code von Hifly geflogen. Letzterer Umstand wird dem ACMI- und Charteranbieter nun zum Verhängnis, denn die isländische Verkehrsbehörde SGS hat in einem ersten Verfahren entschieden, dass Hifly wegen der Streichungen, die am 10. und 11. April 2023 vorgenommen wurde, sowohl Ausgleichsleistungen in der Höhe von 400 Euro pro Passagier und Richtung leisten muss als auch die bezahlten Ticketgelder erstatten muss. Letztere wurden von den Fluggästen aber nicht direkt an den ACMI-Anbieter, sondern an Niceair bezahlt. Das Amt vertritt die Ansicht, dass Hifly dazu verpflichtet ist, da man über die Betriebsgenehmigung für die Durchführung der jeweiligen Flüge verfügt hat. Unabhängig davon von wem man beauftragt wurde, wäre man für die Einhaltung der Passagierrechte verantwortlich. Die Entscheidung betrifft zunächst die beiden genannten Flugtage. Allerdings sind bei der isländischen Behörde noch zahlreiche andere Fälle anhängig, so dass davon auszugehen ist, dass diese ident entscheiden wird. Hifly steht ein Rechtsmittel zu, denn das Unternehmen kann gegen die Anordnung klagen. Nicht selten kommt es vor, dass Passagiere von „virtuellen Fluggesellschaften“ im Reklamationsfall gewissen

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Winter 2023/24: Croatia Airlines baut das Angebot aus

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines bietet im Winterflugplan 2023/24 eine um 13,6 Prozent erhöhte Kapazität an. Die Anzahl der Flüge beabsichtigt man um 11,8 Prozent anzuheben. Auch werden fünf neue Routen angeboten. Der Carrier wird sieben Kroatische Flughäfen mit 13 Airports verbinden. International wird man 23 Strecken anbieten. Die Fluggesellschaft wird auch Inlandsflüge anbieten, die Städte wie Zagreb, Split, Dubrovnik, Pula und Zadar verbinden. Die zuletzt genannte Stadt wird im Winter 2023/24 auch ab München angesteuert. Ebenso hat man Osijek-München nun ganzjährig im Angebot. Der Sommerbetrieb wird in den Winter hinein ausgedehnt, einschließlich Strecken wie Split-Zürich, Rijeka-München und Pula-Zürich. Ursprünglich saisonale Routen wie Split-Kopenhagen, Split-London Heathrow, Dubrovnik-Frankfurt und Zagreb-Mostar wird Croatia Airlines auch im Winter 2023/24 anbieten und teilweise werden auch die Frequenzen angehoben.

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PopulAir: Amapola Flyg mit neuem Markenauftritt

Die schwedische Fluggesellschaft Amapola hat sich einen mit „PopulAir“ einen neuen Namen zugelegt. Auch wurde eine Fokker 50 in neuem Farbenkleid vorgestellt. Der Carrier führt sowohl Passagier- als auch Frachtflüge durch. Derzeit besteht die Flotte aus fünf Fokker 50, wobei es sich um sechs Passagier- und drei Frachtmaschinen handelt. Weiters hat man Jetstream 32, die im Rahmen eines Wetlease-Auftrags von der niederländischen AIS Airlines vertrieben werden. Noch ist die Domain Populair.com auf den bestehenden Internetauftritt von Amapola Flyg umgeleitet. Das Unternehmen hat sich bislang noch nicht zur strategischen Neuausrichtung geäußert.

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Aviareps ist neuer GSA für Azerbaijan Airlines

Die Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines hat den Dienstleister Aviareps zum General Sales Agent für die Länder Deutschland, Spanien, Österreich, Frankreich, Niederlande, Großbritannien und VAE ernannt. Die Zusammenarbeit beginnt mit sofortiger Wirkung. Azerbaijan Airlines, auch bekannt als AZAL, ist die nationale Fluggesellschaft von Aserbaidschan und wurde 1992 als erste nationale Fluggesellschaft des Landes nach dessen Unabhängigkeit gegründet. Von ihrem Drehkreuz in Baku aus bietet Azerbaijan Airlines Verbindungen zu 72 Zielen in Europa, Asien und Nordamerika an. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit eine Flotte von 26 Airbus- und Boeing-Flugzeugen, darunter drei Airbus A320neo und eine Boeing 787-8 Dreamliner.

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Betrunken im Dienst: Flugbegleiterin kassiert Bewährungstrafe

Eine 20-jährige Flugbegleiterin musste sich vor Gericht dafür verantworten, dass sie auf einem Flug von Stockholm-Arlanda nach Riga ihren Dienst in alkoholisiertem Zustand absolvierte. Sie kassierte eine Haftstrafe von 40 Tagen, die zur Bewährung ausgesetzt wurde sowie eine zusätzliche Geldstrafe. Auf den Zustand der Dame wurde ein anderer Flugbegleiter der Airline aufmerksam, der dies seinem Vorgesetzten gemeldet hatte. Nach der Landung in Riga wurde ein Alkoholtest vorgenommen. Da dieser positiv ausgefallen ist, wurde eine Blutabnahme durch einen Amtsarzt angeordnet. Die Laboranalyse hat ergeben, dass sie einen Alkoholspiegel vom 1,18 Promille im Blut gehabt habe. Die zuständige Staatsanwaltschaft erhob Anklage gegen die Kabinenmitarbeiter. Der Fall wurde in der vergangenen Woche vor Gericht verhandelt. Die Flugbegleiterin gab zu ihrer Verteidigung an, dass sie zwar einige Zeit vor dem Dienst Alkohol zu sich genommen habe, jedoch unmittelbar zuvor nicht mehr getrunken hatte. Unabhängig davon wurde sie nach der Landung in Riga aufgrund des positiven Atemalkoholtests, der durch eine Blutanalyse verifiziert wurde, zunächst verhaftet. Das Gericht bewertete bei der Urteilsfindung entlastend, dass die Flugbegleiterin keine Vorstrafen hatte und auch ihre Personalakte der Fluggesellschaft makellos gewesen sein soll. Erschwerend wirkte sich aber aus, dass sie in ihrer Funktion als Kabinenmitarbeiterin für die Sicherheit von vielen Menschen verantwortlich ist. Das Gericht entschied unter Abwägung aller Umstände, dass es mit einer 40-tägigen Bewährungsstrafe und einem Bußgeld das Auslangen finden kann. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Flugbegleiterin noch Rechtsmittel einlegen können.

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Juli 2023: Flughafen Zürich mit 2.915.279 Passagieren

Der Flughafen Zürich-Kloten hatte im Juli 2023 2.915.279 Passagiere. Damit lag man um 16 Prozent über dem Vorjahresmonat, jedoch um sieben Prozent unter dem Aufkommen, das man im Juli 2019 melden konnte. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Juli 2023 bei 2.121.942. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 27 Prozent, was 787.370 Passagieren entspricht. Am 30. Juli reisten 107.969 Passagiere über den Flughafen Zürich, was die höchste Anzahl Passagiere pro Tag seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10 Prozent auf 23.748 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 92 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 142 Fluggästen 1 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1 Prozentpunkt auf 84 Prozent gesunken. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Juli 30.121 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit Juli 2019 wurde 20 Prozent weniger Fracht abgewickelt.

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Lufthansa Technik mit zahlreichen neuen Lehrlingen

Bei Lufthansa Technik haben über 300 junge Menschen ihre Lehrausbildung in verschiedenen Berufen angetreten. Der Wartungskranich teilte mit, dass man aufgrund steigendem Bedarf heuer in Deutschland deutlich mehr Lehrlinge aufgenommen hat. Auch soll es noch offene Ausbildungsplätze in folgenden Bereichen geben: Mechaniker, Elektroniker für Geräte und Systeme sowie Ingenieure, Nachwuchskräfte für die Logistikabteilung. „Spannende Aufgaben, gute Führungskräfte und Kollegen, Karriereperspektiven und Arbeitsplatzsicherheit, das setzen Mitarbeiter heute voraus“, erklärt Andrea Jacobsen, Head of Entry Programs bei Lufthansa Technik. „Darüber hinaus erwarten sie eine umfassende Betreuung während der Ausbildungszeit. Diese Merkmale werden höher von ihnen gewichtet als ein hohes Ausbildungsgehalt oder Vorteile wie beispielsweise vergünstigtes Fliegen oder ein internationales Umfeld.“

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OTA-Dauerstreit: Ryanair mit kleinem Etappensieg gegen Kiwi.com

Der Billigflieger Ryanair hat vor einem Zivilgericht im italienischen Mailand eine Art Etappensieg gegen den Online-Travel-Agent Kiwi.com erzielt. Der Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung, die die „OTA-Verifizierung“ unterbinden soll, wurde abgelehnt. Bereits seit vielen Jahren geht Ryanair gerichtlich gegen OTAs vor. Das Unternehmen wirft diesen vor, dass man Kunden durch vermeintlich niedrigere Preise anlocken würde und anschließend auf Zusatzleistungen wie die Aufgabe von Gepäckstücken saftige Zuschläge erheben würden. Besonders stößt sich Ryanair daran an, dass viele Online Travel Agents die wahren Kontaktdaten des Passagiers nicht weitergeben, sondern E-Mail-Adressen und Telefonnummern des OTAs eintragen würden. Informationen der Airline können den Passagier gegebenenfalls nicht erreichen und ein Gericht hat mittlerweile entschieden, dass die Fluggesellschaft dann dennoch im Falle des Falles Ausgleichleistungen zu bezahlen hat. „Wir begrüßen dieses Gerichtsurteil, das sicherstellt, dass Passagiere, die über OTAs gebucht haben, weiterhin unsere verbesserten Sicherheits-Check-in-Verfahren nutzen können, um persönlich bei Ryanair einzuchecken und über wichtige Sicherheits- und Gesundheitsprotokolle informiert zu werden und die Kontaktdaten der Passagiere zu korrigieren“, sagte Dara Brady, Direktorin für Marketing & Digital bei Ryanair. Weiters betonte die Managerin, dass der Billigflieger keine Geschäftsbeziehungen zu OTAs unterhalten würde und auch Kiwi.com kein autorisierter Vertriebspartner wäre. Ein Sprecher von Kiwi.com sagte: „Es ist enttäuschend, dass das Gericht keine einstweilige Verfügung erlassen und das neue Überprüfungsverfahren von Ryanair ausgesetzt hat, das sowohl den Verbrauchern als auch den OTAs schadet. Bei Kiwi.com glauben wir an eine vereinfachte Erfahrung für Reisende, bei der der Kunde an erster Stelle steht, und dieses unnötig übertriebene und invasive Verfahren

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Kasachstan: Fly Arystan kündigt China-Flüge an

Fly Arystan, die Billigfluggesellschaft von Air Astana, wird ab September 2023 auch Kurs auf die Volksrepublik China nehmen. Zunächst wird man zweimal wöchentlich zwischen der kasachischen Hauptstadt und Urumqi fliegen. Die Durchführung der Flüge soll jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag erfolgen. Im Vorverkauf hat man eine sehr hohe Nachfrage registriert, so dass Fly Arystan bereits eine mögliche Erhöhung der Frequenzen in Aussicht stellt. China ist – neben Aserbaidschan, Georgien, Indien, Kirgistan, der Türkei, Usbekistan und den Vereinigten Arabischen Emiraten – bereits das achte Land, das FlyArystan außerhalb des kasachischen Heimatmarktes bedient. Erst im Mai 2023 hat die Airline neu die Flüge zwischen Schymkent und Delhi (Indien) sowie Astana und Ankara (Türkei) aufgenommen. Im Juni 2023 folgten die Erstflüge von Astana nach Baku (Aserbaidschan), von Almaty nach Kutaissi (Georgien) sowie die Wiederaufnahme der Route Astana-Bischkek (Kirgistan). Seit Juli 2023 schließlich ergänzen die Flüge zwischen Astana und Taschkent (Usbekistan) den Flugplan. Die Verbindung zwischen Astana und Urumqi ist somit die sechste internationale Route, die FlyArystan seit Mai 2023 neu bedient.

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