Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Saudi-Arabien: Avilease kauft 13 weitere Flugzeuge

Der Leasinggeber Avilease stockt seine Flotte um 13 weitere Maschinen auf. Der von der saudi-arabischen PIF-Tochter bekanntgegebene Deal umfasst unter anderem Boeing 737-Max-8, Airbus A320neo und A330neo. Erst im Vorjahr wurde der Lessor gegründet, um das Wachstum der Fluggesellschaften mit Sitz in Saudi-Arabien zu beschleunigen. Zwischenzeitlich besteht das Portfolio aus 45 Flugzeugen. Bis Ende dieses Jahrzehnts will man zumindest 300 Maschinen besitzen. Zu den Kunden des Leasinggebers, der sich im Eigentum des staatlichen Public Investment Funds befindet, zählen unter anderem Saudia, Flynas und die künftige Riyadh Air. Letztere soll angeblich einen Großteil der Initial-Flotte über Avilease beziehen. „AviLease hat sich im vergangenen Jahr mit dem ehrgeizigen Ziel auf den Weg gemacht, eine führende Institution in der Wertschöpfungskette des Flugzeugleasings zu werden, indem es eine vielfältige Flotte moderner Flugzeuge führender globaler Unternehmen aufbaut“, so Fahad Al-Saif, Chairman von AviLease. „Der Vertrag mit der globalen Leasinggesellschaft Avolon ist ein echter Beweis für unsere Stärke und unser unerschütterliches Ziel und wird uns weitere Möglichkeiten für eine direkte Expansion bieten. Wir bei AviLease wollen zur Entwicklung des Luftfahrt-Ökosystems im Königreich beitragen und die finanzielle Nachhaltigkeit des Sektors verbessern, im Einklang mit der Strategie des Öffentlichen Investitionsfonds, der sich darauf konzentriert, das Potenzial vielversprechender Sektoren zu erschließen und ihre globale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, um die Ziele der saudischen Vision 2030 zu erreichen“.

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Nach zehn Jahren: Münster/Osnabrück wieder in den schwarzen Zahlen

Nach über zehn Jahren hat der deutsche Flughafen Münster/Osnabrück den Turnaround geschafft und kann für das Geschäftsjahr 2022 ein positives Betriebsergebnis in der Höhe von 324.000 Euro präsentieren. Genutzt wurde der Airport von 834.000 Reisenden. Zuletzt konnte Münster/Osnabrück im Jahr 2021 ein positives EBITDA verkünden. Laut Medienerklärung kann man die Ausgaben, die für den Betrieb des Flughafens notwendig sind, wieder vollständig aus eigenen Umsatzerlösen decken. „Wir haben die Corona-Zeit für einen intensiven Transformationsprozess genutzt. Es wurde gezielt in Infrastruktur investiert, um Betriebskosten zu senken. So konnte z.B. der Stromverbrauch um 40 Prozent gegenüber 2019 reduziert werden. Außerdem haben wir mit verschlankten Personalstrukturen unsere Produktivität erhöht. Zum Dritten haben wir das sog. „Non-Aviation-Geschäft“ ausgebaut durch neue Mieter, neue Werbekonzepte und neue Passagierangebote“, erklärt Geschäftsführer Rainer Schwarz. Im Mai 2023 hatte der Flughafen Münster/Osnabrück 105.000 Passagiere. Damit hat man den höchsten Wert seit Mai 2011 erreicht. Airport-Direktor Schwarz geht davon aus, dass man auch im laufenden Jahr ein positives Betriebsergebnis erreichen wird. „Jetzt zahlt sich aus, dass die Gesellschafter in der Vergangenheit und der Corona-Zeit immer zum FMO gestanden haben. Der Airport leistet eine wichtige Funktion für unsere Region“, so Aufsichtsratsvorsitzender Martin Sommer.

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Flix SE mit bislang umfangreichstem Sommerfahrplan

Der Mobilitätskonzern Flix bietet eigenen Angaben nach im Sommer 2023 in Europa den bislang umfangreichsten Fahrplan in der Firmengeschichte an. Ab der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region gibt es an Spitzentagen weit über 1.000 Abfahrten pro Tag. In Europa ist die Flix SE primär unter der Marke Flixbus als Fernbusanbieter aktiv. Als Flixtrain bietet man auch Bahnstrecken an. In der Bundesrepublik Deutschland steuert man im Sommer 2023 insgesamt 53 Bahnhöfe an. „Wir wollen, dass möglichst viele Menschen diesen Sommer mit Flix verreisen. Aus diesem Grund bieten wir unser größtes europäisches FlixBus-Netz jemals an. Mobilität zu erschwinglichen Preisen muss für alle Menschen zugänglich sein,“ so André Schwämmlein, Mitgründer und CEO von Flix. Ab der D-A-CH-Region bietet die Flix SE im Sommer 2023 insgsamt 277 Ziele an. Man will sich noch stärker als Alternative zum eigenen Auto, zu den Staatseisenbahnen und dem Flugzeug etablieren. Über den Umstand, dass man vom deutschen 49-Euro-Ticket ausgeschlossen wurde, ist man aber nicht erfreut. Flixbus deutete bereits an, dass es auf einigen inndeutschen Routen zur Ausdünnung der Frequenzen kommen könnte. Noch verhandelt man mit der Bundesregierung und hofft auf deren Einlenken. Neu im Flix-Streckennetz sind unter anderem mehrere Orte an der Ostsee und auf dem Darß, an der Müritz, im Allgäu und im Harz sowie Städte wie Aschersleben, Blankenburg, Clausthal, Freudenstadt, Füssen mit Schloss Neuschwanstein, Nordhausen, Quedlinburg und Remscheid. Insgesamt gibt es rund 560 neue Verbindungen. Zu den Highlights bei den neuen Verbindungen mit FlixBus in Europa von und nach Deutschland zählen beliebte Reisestrecken wie Berlin – Brügge, Berlin – Rügen

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MSC übernimmt Neubauschiff Euribia

Die Reederei MSC hat kürzlich mit der MSC Euribia ein weiteres Kreuzfahrtschiff übernommen. Eigenen Angaben nach soll dieses mit Energieeffizienz und niedrigem Schadstoffausstoß punkten. Zwar handelt es sich um einen LNG-Antrieb, jedoch ist der Liner ab Werk Dual-Mode-fähig. Konkret bedeutet das, dass MSC das Kreuzfahrtschiff durchaus auch mit klassischem Schiffsdiesel betreiben kann. Man betont aber, dass es sich um eine besonders schwefelarme Sorte handeln würde. „Während des Betriebs stößt das Schiff pro Passagier und Tag bis zu 19 Prozent weniger Treibhausgase aus als seine Schwesternschiffe, die mit herkömmlichen Schiffskraftstoffen betrieben werden. Dies entspricht 44 Prozent weniger Treibhausgasemissionen pro Passagier und Tag im Vergleich zu Schiffen, die erst vor zehn Jahren gebaut wurden“, so MSC in einer Medienerklärung.

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Scylla kündigt Neubauschiff „Viva Enjoy“ an

Die Reederei Scylla wird ihrem deutschen Reiseveranstalter Viva Cruises ein weiteres Neubauschiff zur Verfügung stellen. Dieses wird den Namen Viva Enjoy tragen und soll im kommenden Jahr in Dienst gestellt werden. Derzeit ist vorgesehen, dass die Jungfernfahrt am 22. September 2024 in Frankfurt am Main ablegen wird. Auf den Donau-Flusskreuzfahrten sollen Ein- und Ausstiege auch in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien ermöglicht werden. Das neue Schiff wird über 95 Kabinen, drei Restaurants, eine Lounge, ein Sonnendeck sowie einen Wellnessbereich verfügen. Mit dem Verkauf von Fahrkarten wurde für den Zeitraum ab September 2024 bereits begonnen.

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Deutschland: Urlaubsumsätze steigen wieder

Laut einer Analyse von Travel Data+Analytics lagen im Mai 2023 die Buchungsumsätze für Urlaubsreisen um ein Prozent über dem Vorkrisenaufkommen. Allerdings liegt man hinsichtlich der Anzahl noch um elf Prozent unter dem Wert, den man im Jahr 2019 erreichen konnte. Besonders stark nachgefragt sind die Türkei und Griechenland. Auch werden Ägypten und Tunesien immer häufiger gebucht. Unangefochtene Nummer Eins sollen aber weiterhin Mallorca und die anderen Balearen-Inseln sein.

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BA Euroflyer hat Gatwick-Salzburg aufgenommen

Die British-Airways-Tochter BA Euroflyer hat am 1. Juni 2023 eine Nonstopverbindung zwischen London-Gatwick und Salzburg aufgenommen. Diese wird an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag bedient. In dieser Wintersaison 2022/2023 war Salzburg übrigens bis zu zweimal täglich mit London Gatwick und London Heathrow verbunden und hatte zusätzlich Southampton und London City Airport im Flugplan. „Wir freuen uns, dass wir durch unser wachsendes BA Euroflyer-Netzwerk eine ganzjährige Verbindung zwischen Salzburg und London Gatwick anbieten können. Unsere Kunden dürfen sich auf besten British Airways-Service freuen. Neben unserem kürzlich erweiterten Menü, das in der Euro-Traveller-Kabine erhältlich ist und dem umfangreichen Service im Club Europe, haben Passagiere die Möglichkeit Avios, die Programmwährung unseres preisgekrönten Bonusprogramms zu sammeln und einzulösen“, so Steven Allen, Chief Commercial Officer bei BA Euroflyer. Die Partnerschaft zwischen dem Salzburger Flughafen und British Airways ist eine lange und beinahe historische, denn der erste Linienflug London – Salzburg fand mit einer DC-3 der BEA am 22. April 1955 statt. Seit 1999 ist der britische National Carrier ein fixer und verlässlicher Airline-Partner und vom Salzburger Airline Himmel nicht mehr wegzudenken. „British Airways ist für uns ein ganz wichtiger ganzjähriger Partner für Flüge auf die britischen Inseln im Sommer wie im Winter. Daher freuen wir uns, dass BA Euroflyer ab heute Salzburg wieder ganzjährig an London Gatwick anbindet. Wir bieten für jede Jahreszeit unseren Urlaubs- und Geschäftsreisenden von und nach Salzburg ein angepasstes und ausgereiftes Flugangebot an und hier fügt sich British Airways sowohl im Winter als auch im Sommer als essentieller Baustein

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Die 1. Luftfahrt-Sammlermesse Bratislava war ein großer Erfolg

Am Samstag, den 27. Mai 2023, trafen sich Luftfahrtbegeisterte und Sammler aus der Slowakei, Österreich, der Tschechischen Republik, Deutschland und Ungarn im Business Centrum Zochova in Bratislava zur mit Spannung erwarteten 1. Messe. Die von dem in Bratislava lebenden Aubrey Mathis organisierte Veranstaltung übertraf alle Erwartungen und markierte einen wichtigen Meilenstein für Luftfahrtenthusiasten in der Region. Trotz anfänglicher Bedenken zeigte die Luftfahrtgemeinde eine überwältigende Unterstützung für die Veranstaltung. Schon wenige Minuten nach Öffnung der Tore strömten die Besucher in Scharen zur Messe, was das große Interesse an Erinnerungsstücken und Sammlerstücken aus der Luftfahrt belegt. Von Flugzeugmodellen und Sicherheitskarten bis hin zu Kalendern und Flugmagazinen gab es eine breite Palette von Artikeln zum Stöbern, Kaufen und Tauschen. Die Messe bot eine beeindruckende Auswahl an Sammlerstücken, darunter Sicherheitskarten, Postkarten, Modelle, Poster, Flugpläne und verschiedene andere Erinnerungsstücke aus der Luftfahrt. Die Teilnehmer freuten sich, dass die Verkäufer nicht nur aus der Slowakei, sondern auch aus Österreich, der Tschechischen Republik, Deutschland und Ungarn stammten, was zur internationalen Attraktivität der Veranstaltung beitrug. Airliners.sk, eine bekannte Luftfahrtorganisation, war ebenfalls auf der Messe vertreten und bot eine breite Palette von Produkten rund um die Luftfahrt an. Neben dem lebhaften Marktgeschehen hatten die Besucher auch die Möglichkeit, sich vor Ort zu erfrischen. Die Veranstalter sorgten dafür, dass sich die Besucher den ganzen Tag über mit einer Auswahl an Snacks und Getränken stärken konnten. Gegen Ende der Veranstaltung stieg die Vorfreude auf die mit Spannung erwartete Verlosung, bei der wertvolle Preise auf die glücklichen Gewinner warteten. Die Tombola sorgte

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Air Algérie ordert bei Airbus neue Langstreckenflugzeuge

Die Fluggesellschaft Air Algérie wird ihre Langstreckenflotte um fünf Airbus A330-900 und zwei A350-1000 erweitern. Eine entsprechende Vereinbarung mit dem europäischen Flugzeugbauer wurde am 1. Juni 2023 bekanntgegeben. Bei den fünf A330neo hat sich der Carrier für Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerke entschieden. Bei den A350-1000 werden die jüngsten Trent-XWB-Antriebe zum Einsatz kommen. Laut Airbus wird die Vereinbarung Air Algérie in die Lage versetzen, die Flexibilität der Airbus-Produktpalette in vollem Umfang zu nutzen, ihre regionalen Dienste zu stärken und einen ehrgeizigen Plan für transkontinentale Ziele anzubieten. „Durch den Betrieb der A330neo zusammen mit der A350-1000 wird Air Algérie auch von betrieblichen Einsparungen wie einem um 25 Prozent niedrigeren Treibstoffverbrauch pro Sitzplatz und einer größeren Flexibilität profitieren, die sich aus der einzigartigen Gemeinsamkeit der Mitglieder der Airbus-Flugzeugfamilie ergibt“, so Airbus in der entsprechenden Medienerklärung. Erst Mitte Mai hatte Air Algérie die Bestellung von acht Boeing 737-Max-9, die ab 2027 ausgeliefert werden sollen, bekanntgegeben. Bei beiden Herstellern zusammengerechnet hat man somit 15 zusätzliche Flugzeuge, die primär für die Expansion und Modernisierung verwendet werden sollen. Derzeit besteht die Flotte aus 56 Maschinen.

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Lufthansa: Boeing 787-9 D-ABPB auf den Namen „Wiesbaden“ getauft

Die Boeing 787-9 mit der Registrierung D-ABPB wurde am Mittwoch, den 31. Mai 2023 offiziell auf den Namen „Wiesbaden“ getauft. Die Zeremonie wurde von Hessens Ministerpräsident Boris Rhein auf dem Flughafen Frankfurt am Main vorgenommen. Seit dem 22. Mai ist sie zu Zielen in Kanada und den USA im Einsatz. Ihr erstes Ziel mit Fluggästen an Bord war Dallas in Texas. Die D-ABPB ist das insgesamt fünfte Flugzeug, das den Namen „Wiesbaden“ in die Welt trägt. „Die Boeing 787-9 setzt Maßstäbe bei Nachhaltigkeit und Komfort. Sie ist eines der leisesten und sparsamsten Langstreckenflugzeuge unserer Flotte und bietet allen Kunden ein Premium-Flugerlebnis. Mit diesen Qualitäten passt sie bestens zur hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, deren Namen sie als internationale Botschafterin in die Welt tragen wird“, so Lufthansa-Chef Carsten Spohr.

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