Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Indien: Go First erhält schnellen Notkredit

Die insolvente Fluggesellschaft Go First war nicht mehr in der Lage die laufenden Betriebskosten, die während dem Stillstand entstehen, zu tragen. Nun wurde nach dem lokalen Insolvenzrecht ein Notkredit in der Höhe von 12,1 Millionen U.S.-Dollar gewährt. Aus finanziellen Gründen musste Go First Anfang Mai 2023 den Flugbetrieb einstellen und in weiterer Folge Konkurs anmelden. Man hat die angekündigte Wiederaufnahme des Flugbetriebs immer wieder nach hinten verschoben. Mittlerweile kontrollieren mehrere indische Banken das Unternehmen. Diese haben auch die jüngste Notfinanzierung gewährt.

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Jet-Airways-Käufer erhalten Fristverlängerung für Zahlungen an Gläubiger

Das Jalan-Kalrock Consortium, das den Zuschlag für die Übernahme der insolventen Jet Airways erhalten hat, hat seitens eines indischen Gerichts eine Fristverlängerung für die Bezahlung von rund 42 Millionen U.S.-Dollar an Gläubiger der ehemaligen Airline erhalten. Die Käufer haben einen entsprechenden Antrag beim zuständigen Gericht gestellt. Dieser wurde am 28. August 2023 bewilligt. Die Folge daraus ist, dass die an Gläubiger zu leistenden Überweisungen nun nicht bis 31. August 2023 bezahlt werden mussten, sondern bis zum 30. September 2023. Allerdings wurde ursprünglich eine Fristerstreckung um drei Monate beantragt.

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Chaos um neue Monarch: Mal kein Geld, mal doch wieder

Große Pläne, die auch zur Wiederbelebung von Monarch Airlines führen sollten, wurden erst vor wenigen Tagen bekannt. Doch sonderlich gut durchfinanziert scheint das Projekt nicht gewesen zu sein, denn noch vor dem Einreichen des Antrags auf AOC und Betriebsgenehmigung ist das Geld ausgegangen. Doch es wird noch schräger: Kurz nach einer offiziellen Mitteilung ruderte man teilweise wieder zurück. Geflogen ist die „neue“ Monarch keinen Millimeter. Auch hat man noch nicht einmal die notwendigen Zertifikate bei der CAA des Vereinigten Königreichs beantragt. Dies wollte man in den nächsten Wochen machen, um im Sommer 2024 mit etwa zehn Airbus A320 mitmischen zu können. Daraus wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts, denn am 31. August 2023 musste das Unternehmen bekanntgeben, dass man kein Geld mehr hat. Die offizielle Stellungnahme deutet darauf hin, dass man den Finanzaufwand, der für die Gründung und den Betrieb einer Fluggesellschaft erforderlich ist, wohl massiv überschätzt hat. Besonders die Formulierung, dass man die „Anschubfinanzierung“ bereits aufgebraucht habe, deutet auf kräftige Unterfinanzierung vom Reißbrett an hin: „Mit großem Bedauern geben wir heute bekannt, dass wir uns gezwungen sehen, den Relaunch von Monarch zu stoppen.  Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, aber seit der Übernahme des Unternehmens vor zwei Wochen haben wir die uns zur Verfügung gestellte Anschubfinanzierung viel schneller als erwartet ausgeschöpft. Wir haben nach alternativen Wegen gesucht, wie z. B. einer teilweisen Veräußerung des Aktienkapitals, und werden dies auch weiterhin tun, aber zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine praktische Möglichkeit, in unmittelbarer Zukunft weiterzumachen“, so das Unternehmen in

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Sommer 2024: Luxair nimmt Luxemburg-Manchester auf

Die Fluggesellschaft Luxair wird mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 wieder dreimal wöchentlich zwischen Luxemburg und Manchester fliegen. Diese Route hatte man zuletzt vor einigen Jahren im Portfolio. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass die genannte Strecke ab 1. April 2024 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag bedient werden soll. Im Regelfall kommen Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 zum Einsatz.

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Westbahn fährt häufiger von Wien nach Innsbruck

Seit 4. September 2023 verkehrt die Westbahn häufiger zwischen Wien und Innsbruck. Man bietet nun fünf tägliche Kurspaare an. Pro Richtung hat man täglich etwa 5.000 Sitzplätze im Angebot. Die jüngste Fahrplananpassung entspricht Unternehmensangaben nach einer Steigerung um 20 Prozent. Auf dem Weg von Wien-Westbahnhof verkehr man zunächst auf der „Stammstrecke“ bis Salzburg. Anschließend fahren einige Züge weiter bis München Hauptbahnhof und andere über Kufstein und Wörgl bis Innsbruck Hbf. Das Eisenbahnunternehmen plant ab Dezember 2023 auch Fahrten nach Bregenz anzubieten. „Ziel der Westbahn war es, durch den Verbindungsaufbau zwischen Wien und Innsbruck die Westachse auf ein neues Qualitätslevel zu heben. Umso mehr freut es uns, dass unser Angebot so gut angenommen wird und immer mehr Kundinnen und Kunden auf unsere Doppelstock-Niederflurgarnituren vertrauen. Die große Nachfrage ermöglicht es, unsere Verbindungen nach Westen sukzessiv vorantreiben zu können“, erklärt Geschäftsführer Thomas Posch, der eine hohe Nachfrage auf der Tirol-Strecke ortet. Von Wien Westbahnhof nach Innsbruck Hauptbahnhof kommt zu den Abfahrten um 7:08 Uhr, 8:08 Uhr, 11:08 Uhr sowie 17:08 Uhr eine weitere Nachmittagsverbindung mit Abfahrt um 15:08 Uhr und Ankunft um 19:29 Uhr hinzu. Von Innsbruck Richtung Wien werden die Abfahrten um 6:31 Uhr, 12:31 Uhr, 14:31 Uhr sowie 16:31 Uhr durch einen zusätzlichen Zug am Morgen mit Abfahrt um 05:26 Uhr und Ankunft um 09:52 Uhr ergänzt. „Die Westbahn ist auf Expansionskurs. Die steigende Nachfrage beweist, dass ein hochqualitatives und zuverlässiges Schienenangebot für die Österreicherinnen und Österreicher wichtig ist und einen essenziellen Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität beitragen kann. Daher werden wir

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Eisenbahnverkehr: Vida will an Direktvergaben festhalten

Die Gewerkschaft Vida spricht sich weiterhin gegen die von der EU-Kommission forcierte Änderung des Vergaberechts im Eisenbahnbereich aus. Künftig sollen alle subventionierten Verkehre ausgeschrieben werden müssen. Beispielsweise in Österreich ist noch die durchaus umstrittene Direktvergabe üblich. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass die Eisenbahnliberalisierung ohnehin gescheitert wäre, denn auch die Fahrgäste hätten nichts davon. Die Fahrkartenpreise wären zumeist deutlich höher als Flugtickets auf vergleichbaren Routen. „In Österreich und in Europa werden über 80 Prozent der Schienenpersonenkilometer über Direktvergabe organisiert und finanziert. Eine Änderung hin zu einer von der EU-Kommission angestrebten Ausschreibungspflicht wäre ein massiver Eingriff in die Stabilität des gut funktionierenden öffentlichen Verkehrs in Österreich. Das hätte zudem weitere gravierende negative Auswirkungen auf die Bahnbeschäftigten und deren Arbeitsbedingungen“, warnt Gewerkschaftert Tauchner.

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Zürcher Bürger müssen über geplante Pistenverlängerungen abstimmen

Im Kantonsparlament von Zürich hat die beabsichtigte Verlängerung der Pisten 28 und 32 des Zürcher Airports im ersten Anlauf eine Mehrheit gefunden. Allerdings muss nun auch eine Volksabstimmung durchgeführt werden. Der Flughafen Zürich begrüßt die Entscheidung der Abgeordneten, die mit 87 zu 83 Stimmen für die Verlängerung der Runways gestimmt haben. Zwei Mandatsträger haben sich ihrer Stimme enthalten. Allerdings stimmten auch ausreichend Parlamentarier für die Abhaltung einer Volksabstimmung. Somit hat das letzte Wort der Bürger. Das Referendum soll voraussichtlich im kommenden Jahr über die Bühne gehen.

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Airbus eröffnet neue A32XLR-Halle in Hamburg

Am Airbus-Werksflughafen Hamburg-Finkenwerder wurde eine neue Halle zur Ausrüstung des Langstreckenmusters A321XLR feierlich eröffnet. Damit setzt Airbus seine Modernisierung und Digitalisierung des industriellen Systems fort und erweitert seine Kapazitäten für den Ratenhochlauf im A320-Programm auf Rate 75 im Jahr 2026. „Der Airbus-Standort Hamburg ist maßgeblich an der Entwicklung und Fertigung der A321XLR beteiligt. Mit unserer neuen hochmodernen Ausrüstungsmontagehalle bauen wir nun die Kapazitäten zur Herstellung von A321-Flugzeugrümpfen aus und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung unseres Ratenhochlaufs. Zugleich setzen wir ein starkes Zeichen zur Bedeutung von Hamburg im Airbus-Verbund“, so André Walter, Chef der zivilen Flugzeugproduktion von Airbus in Deutschland. „Neueste Standards in Produktion und Nachhaltigkeit wurden bei der Konzeption des Gebäudes berücksichtigt“. Die neue Ausrüstungsmontagehalle, H259, mit 9.600m² Produktionsfläche dient der Ausrüstung der hinteren, in Hamburg gebauten Flugzeugrümpfe der A321XLR. Der Hangar beinhaltet modernste Technologien für den Betrieb und die Fertigung, wie z.B. eine automatisierte Logistik, vollständig digitale Vorrichtungen und Teststationen, die jederzeit den Status der einzelnen Rumpfsektionen (sowohl in Bezug auf die Logistik als auch auf die Ressourcen) liefern. Die fast 24 Meter langen Rumpf-Bauteile werden auf einer automatisierten “Pulse-Line” bestehend aus acht Stationen mit allen elektrischen und mechanischen Systemen sowie weiteren Elementen wie Fenstern, Fußbodenplatten oder Außenantennen ausgestattet. Jede Rumpfsektion wird direkt im Anschluss an die Installation der Systeme ausgiebig getestet. Anschließend werden die Rumpfsektionen an die Endmontagelinie in Hamburg übergeben. Die Stationen in der neuen Halle wurden in enger Abstimmung mit den Beschäftigten geplant, um sowohl einen effizienten Produktionsfluss als auch eine ergonomisch optimierte und moderne

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Halbjahreszahlen: A&O-Hostels mit kräftigem Umsatzplus

Der Hostelbetreiber A&O konnte im ersten Halbjahr 2023 mit etwa 100 Millionen Euro so viel Umsatz wie noch nie machen. Das Vorjahresergebnis wurde um 47 Prozent übertroffen. Zu den ohnehin starken Monaten Mai und Juni mit Zimmerauslastungen von über 80 Prozent kam „ein außergewöhnlicher Jahresauftakt“, bestätigt CEO Oliver Winter. Über eine Million Übernachtungen sorgten bereits im ersten Quartal für volle Häuser, besonders in Berlin, Hamburg und Venedig. Die Nächtigungen der österreichischen A&O-Häuser in Wien, Salzburg und Graz stiegen im ersten Halbjahr um über 40%; der Umsatz sogar um knapp 70%. Vor allem die größere Nachfrage von Gruppen wirkt sich positiv auf die Auslastung aus.

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Bundesheer hilft mit AB212 in Tirol und Kärnten aus

Seit 30. August 2023 unterstützt ein Transporthubschrauber AB212 des Bundesheeres nach den schweren Unwettern mit Personen- und Materialtransporten in Tirol. Der Hubschrauber ist bereits am Vortag nach Vomp geflogen und wird ab heute die Einsatzkräfte im Ötztal unterstützen. Damit befinden sich derzeit zwei Hubschrauber zur Hilfeleistung im Assistenzeinsatz, einmal in Kärnten und einmal in Tirol.  „Neben der Hilfe aus der Luft leisten unsere Soldatinnen und Soldaten auch am Boden seit fast einem Monat großartige Hilfe. Derzeit befinden sich unsere Soldaten in Kärnten, der Steiermark und in Tirol im Einsatz und werden überall dort helfen, wo helfende Hände benötigt werden. Unser Bundesheer hat in letzter Zeit wieder einmal bewiesen, dass es sowohl im In als auch im Ausland prompt zur Stelle steht und Hand in Hand mit anderen Einsatzorganisationen arbeiten kann. Unsere Bevölkerung kann sich jederzeit auf unsere Experten verlassen. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen Einsatzkräften und den Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz bedanken“, betonte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Seit dem 4. August 2023 standen bis zu 400 Soldatinnen und Soldaten in Kärnten, der Steiermark und im Burgenland im Assistenzeinsatz. Nachdem sich die Situation in diesen Regionen zwischenzeitlich etwas beruhigt hat, kam es in den letzten Tagen in Tirol zu Unwettern und in weiterer Folge zu einer Assistenzanforderung. Zurzeit sind 46 Soldaten in Kärnten im Einsatz und sind dort zur Trinkwasseranalyse, zum Fährbetrieb und für Erkundungsflüge eingesetzt. In der Steiermark sind 43 Soldaten im Einsatz, die an 2 Schadstellen arbeiten, Verklausungen lösen und bei Aufräumarbeiten unterstützen. Bahnt

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