Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Klage abgewiesen: Reisepass ist eine „Selbstverständlichkeit“

Pauschalreisen bieten Passagieren durchaus viele Vorteile, jedoch sind diese keine „Vollkasko-Versicherung“ gegen Nichtinformieren. Das Amtsgericht München entschied in erster Instanz, dass Tour Operators nicht dazu verpflichtet sind darüber zu informieren, dass der Reisepass mitgeführt werden muss.  Während in Österreich der Besitz des Reisepasses der Regelfall ist und nur wenige Menschen über einen Personalausweis verfügen, ist es in Deutschland anders. Viele Einwohner haben lediglich das zuletzt genannte Dokument, weil sie glauben keinen Reisepass zu benötigen. Dies kann jedoch dazu führen, dass man in viele Länder nicht reisen darf.  So geschehen im November 2022: Der nunmehr unterlegene Kläger wollte mit einer Begleitperson nach Dubai fliegen und konnte keinen gültigen Reisepass vorweisen. Somit endete die Fernreise bereits am Airport. Er klagte anschließend auf Rückzahlung des Reisepreises und argumentierte, dass seitens des Tour Operators nicht darüber informiert worden wäre, dass für die Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate eben dieses Dokument notwendig ist.  Weiters wurde vor Gericht vorgebracht, dass der Veranstalter beziehungsweise das Reisebüro, das als Erfüllungsgehilfe fungiert hätte, nicht über die Einreisebestimmungen der VAE aufgeklärt habe. Insbesondere habe man nicht über die Notwendigkeit des Besitzes eines Reisepasses sowie etwaige Fristen für die Erteilung eines Visums gesprochen. Daher wurde auf Rückzahlung des Reisepreises in der Höhe von 2.200 Euro geklagt.  Das Amtsgericht München entschied in erster Instanz unter der Geschäftszahl 171 C 3319/23 zu Gunsten des Reiseveranstalters. Der Richter sieht keine Verletzung der Informationspflicht, denn Veranstalter und Reisebüros müssen lediglich über allgemeine Pass- und Visumserfordernisse informieren und ungefähre, aber nicht verbindliche, Fristen nennen. Im

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Schauinsland-Reisen erlangt Bonitäts-Zertifikat

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen konnte seitens des Gläubigerschutzverbandes Creditreform ein Zertifikat für gute Bonität verliehen bekommen. Dabei erreichte der Reiseveranstalter 131 Punkte. Das Bonitätssiegel „CrefoZert“ hat Schauinsland-Reisen-Geschäftsführer Gerald Kassner persönlich entgegengenommen. „Das ist für mich und mein Team eine besondere Anerkennung. Wirtschaftliche Solidität zeichnet uns aus“, so Gerald Kassner. „Wir sind im vergangenen Jahr gestärkt aus der Krise gekommen und der Dank dafür gilt vor allem meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die eine solche Auszeichnung mit ihren Anstrengungen erst möglich gemacht haben.“

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Air Connect fliegt für Aeroitalia nach Wien

Kürzlich wurde bekannt, dass die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia demnächst eine Nonstopverbindung zwischen Ancona und Wien aufnehmen wird. Diese soll nicht selbst, sondern von einem Subunternehmer bedient werden. Im Rahmen eines Wetlease-Vertrags wird die operative Durchführung der angekündigten Aeroitalia-Route durch das rumänische Luftfahrtunternehmen Air Connect erfolgen. Als Fluggerät kommen Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 zum Einsatz. Für beide Luftfahrtunternehmen handelt es sich um eine linienmäßige Wien-Premiere.

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Croatia Airlines bedient Frankfurt-Dubrovnik auch im Winter

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines wird künftig ganzjährig zwischen Dubrovnik und Frankfurt am Main fliegen. Während der Winterperiode 2023/24 sollen – mit Unterbrechungen – bis zu drei wöchentliche Umläufe angeboten werden. Bislang handelte es sich um eine saisonale Strecke, die nur während dem Sommer bedient wurde. Derzeit soll eine durchaus hohe Nachfrage bestehen, die sich auch aus Umsteigern am größten Lufthansa-Drehkreuz ergibt. Sowohl die Kranich-Fluglinie als auch Croatia Airlines gehören dem Luftfahrtbündnis Star Alliance an.

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Ohne geht es (noch) nicht: Bordkarten im Wandel der Zeit

Einst war der Check-in für Flüge, abgesehen von wenigen Ausnahmen, nur persönlich am Schalter möglich. Die Sitzplätze wurden früher oftmals manuell mittels Papier-Plänen oder abziehbaren Stickern vergeben. Mittlerweile genügt bei den meisten Airlines ein QR-Code, der mit dem Smartphone vorgewiesen werden kann.  Die technischen Neuerungen der letzten Jahrzehnte haben auch dazu geführt, dass die Einsteigekarten einem stetigen Wandel unterworfen sind. Mittlerweile befinden wir uns in einer Art Übergangsphase vom QR-Code zur Gesichtserkennung, denn beispielsweise Lufthansa testet in Frankfurt, München und Berlin ein solches System. Reisende müssen dann überhaupt keine Bordkarte mehr vorweisen, denn man wird automatisch mit Hilfe von Kameras und einem ausgeklügelten EDV-System im Hintergrund erkannt.  In der Vergangenheit gab es auch Linienflüge, für die man überhaupt keine Buchung und somit auch keine Bordkarte im klassischen Sinn benötigt hat. Es handelte sich um so genannte Shuttle-Verkehre, die besonders in den USA populär waren. Unter dem Namen „Air-Bus“ unterhielt Lufthansa ein solches Produkt zwischen Hamburg und Frankfurt. Man konnte nicht reservieren, sondern stieg ins Flugzeug ein und bezahlt wurde dann erst bei der Stewardess. Nach und nach wurden die meisten dieser doch sehr unkomplizierten Flugverkehre auf die heute bekannte Vorab-Reservierung umgestellt. Es gibt noch einige wenige Shuttle-Verkehre, bei denen man erst am Airport über einen Automaten, Schalter, neuerdings auch Apps reservieren und bezahlen kann.  Vordruck, Sticker und Kugelschreiber  Früher wurden Bordkarten häufig auf Vordrucken mit dem Kugelschreiber ausgestellt. Manche Airlines haben auch Sitzpläne mit abziehbaren Nummern genutzt. Somit wussten immer alle Check-in-Agents welche Plätze schon vergeben sind und welche noch

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Birmingham: Start-Up Hans Airways steht ohne Flugzeug das

Bereits im Feber 2024 wurde die De-Registrierung der einzigen Maschine des Startups Hans Airways eingeleitet. Nun wurde der Airbus A330 formell an den Leasinggeber zurückgegeben. Bislang konnte das Projekt kein AOC erlangen.  Geplant war die Aufnahme von Nonstopflügen zwischen Birmingham und dem Vereinigten Königreich. Es scheint so als würde auch Hans Airways ähnlich wie Flypop im Sand verlaufen. Eine weitere Gemeinsamkeit gibt es auch, denn Lessor Carlyle Aviation konnte für die einstige G-KJAS einen neuen Leasingnehmer finden: Hifly Malta, die das Flugzeug nun als 9H-HFH nutzt. 

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Green Fares der Lufthansa Group weiterhin nur schwach nachgefragt

Die „Green Fares“ der Lufthansa Group erweisen sich auch weiterhin als regelrechter Ladenhüter, denn seit der Einführung sollen diese nur rund 265.000 mal verkauft worden sein.  Die genannte Kundenanzahl wurde im Zuge der Kommunikation der jüngsten Halbjahreszahlen genannt und versteht sich nicht für Lufthansa exklusiv, sondern gruppenweit, also auch inklusive der Tochtergesellschaften, die diesen „Öko-Tarif“ ebenfalls anbieten. Angesichts der stark gestiegenen Fluggastzahlen ist der Absatz des „Green Fares“ eher mau.  Immer wieder steht die Luftfahrt unter Greenwashing-Vorwürfen. Auch der vergleichsweise teure „Green Fare“ der Lufthansa Group stand bereits in der Kritik. „Grün“ soll daran sein, dass der Aufpreis zu 20 Prozent in SAF fließen soll und der Rest in Klimaschutzprojekte. Dabei wird der konzerneigene Anbieter Compensaid genutzt.  

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Charleroi: Ryanair-Piloten erneut zum Streik aufgerufen

Für die kommende Woche ist an der belgischen Ryanair-Basis Charleroi erneut ein Pilotenstreik angekündigt. Die Gewerkschaften rufen ihre Mitglieder für den 14. und 15. August 2023 neuerlich zur Arbeitsniederlegung auf. Es handelt sich bereits um die dritte Streikrunde in diesem Tarifkonflikt. Unter anderem fordern die Arbeitnehmervertreter höhere Löhne und insbesondere die Rücknahme der pandemiebedingten Kürzung der Bezüge. Auch fordern die Gewerkschafter eine bessere Verteilung der Ruhezeiten. Mitte und Ende Juli 2023 haben bereits Pilotenstreiks an der Ryanair-Basis Charleroi stattgefunden. Es ist zum Ausfall von hunderten Flügen gekommen. Da der 15. August 2023 in einigen EU-Staaten ein Feiertag ist, rechnen die Arbeitnehmervertreter damit, dass diesmal besonders viele Reisende betroffen sein könnten. Man bittet diesbezüglich um Verständnis. Derzeit ist noch offen wie viele Flugzeugführer sich tatsächlich am Streik beteiligen werden. Jene Flüge, die mit Maschinen und Crews anderer Bases durchgeführt werden, dürften planmäßig stattfinden. Dies schließt das Angebot ab Brüssel ein, denn die dortige Basis wurde bereits vor einiger Zeit geschlossen. Ryanair will in den nächsten Tagen den Notflugplan für Charleroi für die beiden Streiktage bekanntgeben. Die Gewerkschaften haben mitgeteilt, dass man so lange zu Arbeitsniederlegungen aufrufen wird bis der irische Carrier die Forderungen erfüllt.

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Menzies erhält Ground-Handling-Lizenz am Flughafen Belgrad

Das Ground-Handling-Unternehmen Menzies will künftig auch am Flughafen Belgrad aktiv werden. Man will dabei vom Umstand, dass die Regierung im Vorjahr das Monopol aufgehoben hat, profitieren.  Menzies teilte mit, dass man nun die Zulassung für die komplette Bandbreite der Ground-Handling-Services am Flughafen Belgrad erhalten habe. Der lokale Ableger wurde erst im vergangenen Jahr gegründet. In einer Mitteilung schreibt man unter anderem, dass man auch antreten würde, um die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern. Zuletzt gab es immer wieder Kritik in Belgrad. 

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Halbjahreszahlen: Croatia Airlines fliegt wieder profitabel

Nach langer „Durststrecke“ konnte Croatia Airlines im ersten Halbjahr 2023 wieder in die schwarzen Zahlen fliegen. Der Carrier teilte mit, dass man einen Nettogewinn in der Höhe von 1,69 Millionen Euro geschrieben hat.  Dem gegenüber steht, dass man im Vergleichszeitraum des Vorjahres mit 21,8 Millionen Euro in den roten Zahlen war. Auch vor der Pandemie war man nicht profitabel, denn die ersten sechs Monate des Jahres 2019 schloss man mit einem Fehlbetrag von 11,9 Millionen Euro ab. 

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