Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Winter 2023/24: Swiss reaktiviert Zürich-Bremen

Nach längerer Pause wird die Fluggesellschaft Swiss ab 29. Oktober 2023 wieder zwischen Zürich und Bremen fliegen. Zunächst sollen vier Umläufe pro Woche angeboten werden. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 reaktiviert Swiss die Bremer Hubanbindung an Zürich. Unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie hat man diese Route einige Jahre lang nicht bedient. Künftig soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag geflogen werden. Im Regelfall sollen Airbus A220 eingesetzt werden.

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Bilbao: Iberia Airport Services tankt Sprit aus Abfällen

Auf dem Flughafen Bilbao setzt das Abfertigungsunternehmen Iberia Airport Services erstmals synthetischen Kraftstoff für die Abfertigungsaktivitäten ein. Eigenen Angaben nach ist man damit Vorreiter in Spanien. Der angeblich emissionsfreie Treibstoff soll aus Abfällen hergestellt werden und steht den Bodengeräten und -fahrzeugen zur Verfügung. Dabei kooperiert man mit dem Mineralölkonzern Repsol, der sich um die Herstellung bzw. Belieferung kümmert.

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Graz: Avanti Air hat Kefalonia-Charterflüge aufgenommen

Die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air hat am Donnerstag, den 25. Mai 2023, im Auftrag eines Reiseveranstalters eine Charterverbindung nach Kefalonia aufgenommen. Damit wurde die letzte Verbindung, die im Grazer Sommerflugplan 2023 noch nicht abgehoben ist, in Betrieb genommen. Zwar konnte der steiermärkische Airport in den letzten Wochen mit der Eröffnung der Eurowings-Europe-Basis, dem Comeback der Nonstopverbindungen nach Hamburg und Berlin sowie der neuen Flüge nach Larnaka und Chania so einiges feiern, jedoch wurde die Anbindung an Lufthansa-Drehkreuze erheblich ausgedünnt. Zumindest was die Anzahl der Destinationen anbelangt ist heuer die Auswahl gewachsen. Dazu erklärt Flughafendirektor Wolfgang Grimus: „Von den 32 Destinationen im diesjährigen Sommerflugplan sind gleich fünf neu. Eine schöne Entwicklung für unsere Fluggäste, die so sehr bequem neue Reiseziele kennen lernen können.“ Die Durchführung der Kefalonia-Charterflüge erfolgt durch die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400. Erst kürzlich hat der Carrier eine zweite Maschine in Betrieb genommen. Auftraggeber der Kefalonia-Flüge ist der Reiseveranstalter Rhomberg, der auch hinter den Calvi-Chartern steht. Springer Reisen lässt seine Gäste von Avanti Air nach Paros und Skiathos fliegen. Unter anderem aus diesem Grund ist das Turbopropflugzeug über den Sommer 2023 in Graz stationiert. Inzwischen sind die meisten Urlaubsflüge ab Graz schon gestartet. In den kommenden Tagen finden noch die Erstflüge nach Korfu und Skiathos (beide Freitag) und Paros (Samstag) statt. Weiters werden die Flüge nach Antalya, Kos, Palma de Mallorca, Rhodos und Heraklion aufgestockt. Zusätzlich gibt es rund um die Feiertage einige Sonderflüge bzw. Kurzketten; z.B. nach Funchal am 29.05,

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Brussels Airlines: Comeback für Schokoladenboxen

Die Fluggesellschaft Brussels Airlines führt die bekannten belgischen Schokoladenboxen wieder ein. Diese wurden aufgrund der Corona-Pandemie in den letzten drei Jahren nicht angeboten werden. Nun wird man diese wieder auf Langstreckenflügen sowie auf Kurz- und Mittelstreckenflügen in der Business-Class erhalten. „Unsere Partnerschaft mit Neuhaus ist eine der am längsten bestehenden Kooperationen in unserer Geschichte. Die Schokolade passt perfekt zu dem, wofür wir als Fluggesellschaft stehen: 100% belgische Leidenschaft und Qualität. Allein auf unseren Langstreckenflügen können mehr als 300.000 Passagiere in der Business Class eines der belgischen Spitzenprodukte probieren“, so Nicolas Iritcity, Produktmanager an Bord, Brussels Airlines.

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Chicago: Wilde Schlägerei bei der Kofferausgabe

Dass Passagiere gelangweilt vor Gepäckausgabebändern stehen und dabei auf ihre Smartphones starren, ist ein gewohntes Bild. Dass aber die Fäuste fliegen und eine kleine Massenschlägerei ausbricht, ist dann doch – zumindest in den USA – selten. So geschehen aber am 22. Mai 2023 in Chicago. Normalerweise warten Fluggäste gelangweilt und oftmals auch ungeduldig in den Gepäckausgabehallen darauf, dass ihre Koffer endlich auf dem Band zur Entnahme bereitgestellt sind. Mitunter werden E-Mails und WhatsApp-Nachrichten gecheckt oder aber Fahrkarten bzw. Taxi bestellt. Ganz andere Gedanken hatten aber einige Passagiere im Flughafen Chicago-O’Hare, denn aus einer hitzigen Diskussion entwickelte sich rasch eine Schlägerei. Laut Polizei soll dieser aber seine Vorgeschichte haben, denn beim Aussteigen aus einem Flugzeug soll eine 24-jährige Frau von zwei nicht näher bezeichneten Tätern geschlagen worden sein. In der Gepäckausgabehalle wurden diese dann „zur Rede gestellt“ und daraus entwickelte sich eine Auseinandersetzung, die mit den Fäusten ausgetragen wurde. In diese wurden dann doch einige andere Reisende „hineingezogen“, so dass sich eine kleine Massenschlägerei entwickelte. Dazu erklärte die lokale Flughafenbehörde unter anderem: „Wir arbeiten eng mit allen unseren Bundespartnern auf den internationalen Flughäfen O’Hare und Midway sowie mit der Polizei von Chicago zusammen, um sicherzustellen, dass sich alle Personen in unseren Einrichtungen sicher fühlen, und die CDA sorgt auch dafür, dass ihre Fluglinienpartner bei Vorfällen in ihren Mietbereichen über klare Kommunikationswege zu den Ressourcen der öffentlichen Sicherheit verfügen“. Weder die Polizei noch die CDA machten Angaben darüber auf welchem Flug die Streithähne gebucht waren bzw. mit welcher Airline diese geflogen sind.

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Gatwick: Turkish-A321neo wegen Treibstoffmangel in Luftnotlage

Am 23. Mai 2023 musste ein Airbus A321neo von Turkish Airlines auf dem Weg von Istanbul nach London-Gatwick aufgrund von Treibstoffmangel einen Notfall melden. Die TC-LSN musste auf den Flughafen Birmingham ausweichen. Zunächst unternahm man einen erfolglosen Landeversuch in Gatwick. Ein zweites Mal versuchten es die Piloten nicht auf diesem Airport, sondern es wurde Luftnotlage erklärt. Zunächst strahlte man den Transpondercode 7700 aus. Dieser steht für einen allgemeinen Notfall. Über Funk spezifizierte man, dass man Treibstoffmangel habe. Die Flugsicherung wies der Maschine dann den Flughafen Birmingham, der sich rund 180 Kilometer nördlich von Gatwick befindet, zu. Dort konnte der Mittelstreckenjet von Turkish Airlines sicher landen. Wie es dazu kommen konnte, dass der A321neo derartig wenig Treibstoff an Bord hatte, muss noch untersucht werden. Jedenfalls befand sich die TC-TSN vor dem erfolglosen Landeversuch in Gatwick für rund fünf Minuten in einer Warteschleife. Andere Verkehrsflugzeuge konnten zuvor und danach problemlos auf Londons zweitgrößten Airport landen. Offiziellen Angaben nach soll aber das Verkehrsaufkommen in Gatwick eine Rolle gespielt haben. Der Landeversuch wurde auf Anweisung des Towers abgebrochen. Anschließend soll die Maschine die Mindestwerte erreicht haben, so dass eine Umleitung nach Birmingham notwendig geworden wäre. Am Ausweichort wurde die TC-TSN aufgetankt und anschließend ging es zum eigentlichen Zielort, London-Gatwick.

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Smartlynx will A321F-Flotte weiter ausbauen

Die Smartlynx Group will bis Ende dieses Jahres die Airbus-A321F-Cargoflotte auf 13 Exemplare erweitern. Im kommenden Jahr will man mindestens vier weitere Exemplare einflotten. Man hat sich zum Ziel gesetzt Europas größter Betreiber dieses Musters zu werden. Die Frachtaktivitäten werden auf dem maltesischen AOC durchgeführt. Vor einiger Zeit hat man den ersten A321P2F in Betrieb genommen. Mit diesem Muster ist man unter anderem im Auftrag von Deutsche Post-DHL unterwegs. Mittlerweile ist die Teilfotte auf sechs Exemplare angewachsen.

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Nachtzüge: European Sleeper in den Startlöchern

Mit European Sleeper geht in Kürze ein neuer Nachtzug-Anbieter an den Start. Im ersten Schritt soll eine Verbindung zwischen Berlin und Brüssel aufgenommen werden. Die Verlängerung über Dresden nach Prag ist bereits angekündigt. Am 25. bzw. 26. Mai 2023 sollen die ersten Züge zwischen den Hauptstädten von Deutschland und Belgien rollen. European Sleeper ist kein Eisenbahnverkehrsunternehmen, sondern lässt die Fahren von konzessionierten EVUs mit angemietetem Wagenmaterial durchführen. Die Verlängerung bis Prag hat auch zur Folge, dass man mit Regiojet zusammenarbeiten möchte, um weitere Anschlüsse anbieten zu können. Auf dem Weg nach Brüssel wird man unter anderem in Amsterdam einen Zwischenstopp einlegen.

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LOI: Private Wings will fünf D328eco kaufen

Die deutsche Bedarfsfluggesellschaft Private Wings zeigt großes Interesse am Kauf von fünf Dornier D328eco, die von der Deutsche Aircraft produziert werden soll. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde im Zuge des Spatenstichs für das Werk in Leipzig bekanntgegben. Private Wings ist bereits Dornier-328-Operator. Es handelt sich allerdings um das aktuelle Modell, das noch vom nicht mehr existierenden Flugzeugbauer Fairchild-Dornier hergestellt wurde. Die Deutsche Aircraft beabsichtigt unter dem Markennamen D328eco eine modernisierte Variante auf den Markt zu bringen. Der potentielle Erstkunde soll nun Private Wings werden.

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Urteil: Kooperation American Airlines/Jetblue muss aufgelöst werden

Seit einiger Zeit arbeiten American Airlines und Jetblue Airways zusammen. Die Kooperation muss aufgrund eines Beschlusses eines U.S.-Bezirksgerichts binnen 30 Tagen aufgelöst werden. Geklagt hatte das U.S.-Justizministerium, das steigende Preise und höhere Ticketpreise befürchtet. Betroffen ist die so genannte „Nordost-Allianz“, die die beiden Carrier vor einiger Zeit vereinbart haben. Das Justizministerium reichte im Jahr 2021 Klage ein, da man davon ausgegangen ist, dass sich die Zusammenarbeit nachteilig auf den Wettbewerb, den Service und die Preise auswirken wird. Da der umfangreiche Austausch von Flugplandaten sowie die Abstimmung dieser vorgesehen ist, sprach die öffentliche Hand von einer Defacto-Fusion. Die Entscheidung wird als Sieg für die Regierung Biden und als Sieg für den Wettbewerb in der Luftfahrtindustrie gewertet. American Airlines äußerte sich enttäuscht über die Entscheidung und prüft derzeit seine nächsten Schritte.

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