Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Azores-Privatisierung: Nur zwei Bieter mit fast gleichem Angebot

Die beabsichtige Privatisierung von Azores Airlines wurde – zumindest vorläufig – ausgesetzt, denn nur zwei Bieter haben je ein Angebot abgegeben. Diese sollen aus der Sicht der Inselregierung nicht nur viel zu niedrig sein, sondern auch noch betragsmäßig fast ident. Nun wurden die beiden Interessenten aufgefordert ihre Angebote nachzubessern.  Laut lokalen Medienberichten haben das Atlantic Consortium, dem unter anderem die Airlines White und Euro Atlantic sowie das Consulting-Unternehmen Old North Ventures angehören sowie das Newtour Azores Konsortium, dem beispielsweise der Reisekonzern New Tour und die österreichische MS Aviation angehören, geboten haben. Beide sollen angeboten haben, dass zu einem Preis von 6,50 Euro pro Aktie übernommen wird.  Die zuerst genannte Gemeinschaft will Azores Airlines zum Gesamtpreis von 4,875 Millionen Euro (entspricht 750.000 Aktien) übernehmen und New Tour bietet für 760.000 Anteilsscheine 4,94 Millionen Euro. Die Regionalregierung hat sich sicherlich ein wesentlich größeres Interesse erhofft und ist der Ansicht, dass die Angebote viel zu niedrig sind. Auffällig ist auch, dass beide Bieter den gleichen Kaufpreis in ihre Interessensbekundungen geschrieben haben und sich die Offerte lediglich um 10.000 Aktien unterscheiden.  Die momentane Konzernmutter Sata Holding informierte die Öffentlichkeit darüber, dass die beiden Angebote im Hinblick auf den Preis ident sind und unter Berücksichtigung der Bedingungen der Ausschreibung das öffentliche Verkaufsverfahren vorläufig ausgesetzt wird. Beide Konsortien wurden dazu aufgefordert ihre Offerte signifikant nachzubessern. Dazu wurde eine vergleichsweise sehr kurze Frist eingeräumt.   Sollten diese nicht erhöht werden, so kann die Regierung andere Kriterien zur Ermittlung des Zuschlags heranziehen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass

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Winter 2023/24: Eurowings nimmt Amsterdam-Salzburg auf

Die Fluggesellschaft Eurowings Europe plant im Winterflugplan 2023/24 eine Nonstopverbindung zwischen Amsterdam und Salzburg zu bedienen. Dabei soll in der Mozartstadt stationiertes Fluggerät zum Einsatz kommen.  Die Neuaufnahme soll ab 1. Dezember 2023 zunächst saisonal angeboten werden. Laut vorliegenden Flugplandaten, über die zunächst Aeroroutes berichtete, will Eurowings an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag fliegen. Die Nonstop-Strecke zwischen dem Flughafen Schiphol und Salzburg dürfte sich in erster Linie an Niederländer, die Winterurlaube in den umliegenden Schigebieten verbringen wollen, richten. Derzeit ist völlig offen, ob die Strecke bei entsprechender Nachfrage auch im Sommerflugplan 2024 fortgeführt werden könnte. 

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Berlin: Erholung der Passagierzahlen weiterhin nur schleppend

Der Flughafen Berlin-Brandenburg hatte im Juli 2023 rund 2,2 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man zwar ein wenig zulegen, jedoch liegt man weiterhin erheblich unter dem Wert, den Tegel und Schönefeld im Juli 2019 gemeinsam hatten. Damals nutzen 3,4 Millionen Reisende die beiden Airports.  Die Flughafengesellschaft rechnet bis zum Ende der Sommerferien in der Hauptstadtregion, dem 27. August, mit leicht erhöhten Passagierzahlen. Insgesamt werden in der Zeit vom 13. Juli bis 27. August rund 3,5 Millionen Fluggäste am BER erwartet. In der Ferienzeit fliegen insgesamt 66 Airlines vom BER aus zu 141 Zielen in 47 Ländern.  Insgesamt starteten und landeten im vergangenen Juli 16.127 Maschinen am BER, etwa 1.000 mehr als im selben Monat des Vorjahres. Im Juli des Jahres 2019 wurden in der Hauptstadtregion rund 25.684 Flugbewegungen gezählt. Am BER wurden im vergangenen Monat insgesamt rund 2.743 Tonnen Luftfracht verladen und damit etwa 400 Tonnen mehr als im Juli 2022 und rund 460 Tonnen weniger als im Juli 2019. 

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Wizz Air hat 75 weitere Airbus A321neo bestellt

Die Wizz Air Group hat diese Woche beim europäischen Flugzeugbauer Airbus einen Vertrag über 75 weitere Airbus A321neo unterschrieben. Damit erhöht sich die Gesamtanzahl der bestellten Maschinen dieses Typs auf 434 Stück.  Unter Berücksichtigung noch nicht ausgelieferter A320neo wartet Wizz Air auf die Übergabe von insgesamt 484 Verkehrsflugzeugen. Dazu Konzernchef József Váradi: “ Mit der heutigen Ankündigung baut Wizz Air ihre Position als größter Betreiber von Flugzeugen der A321 neo-Familie in Europa und im Nahen Osten weiter aus. Mehr als die Hälfte unserer Flotte ist bereits auf die hochmoderne neo-Technologie umgerüstet worden. Die beispiellose Wirtschaftlichkeit und der bemerkenswert niedrige CO2-Fußabdruck der A321neo-Flugzeuge untermauern unser Engagement, unseren Kundinnen und Kunden erschwingliche und nachhaltige Reiseoptionen anzubieten. Wir blicken auf eine langjährige strategische Partnerschaft mit Airbus zurück und halten an unserem Engagement für diese außergewöhnliche Technologie mit einem der größten Auftragsbücher der Welt von mehr als 350 neo-Flugzeugen fest.“  In Ungarn, Malta sowie in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Vereinigten Königreich unterhält Wizz Air Flugbetriebe mit eigenen Zertifikaten. Ein weiterer Ableger, der in Saudi-Arabien angesiedelt werden soll, befindet sich in Vorbereitung. Eigenen Angaben nach besteht die konzernweite Flotte momentan aus 185 Maschinen des Herstellers Airbus.  “Dank Józsefs Führung ist Wizz Air stetig gewachsen und hat sich zu einer beeindruckenden Fluggesellschaft am europäischen Himmel und zu einem großartigen Partner für Airbus entwickelt. Die Investition in das A321neo-Modell ist eine solide Grundlage für die weitere Expansionsstrategie von Wizz Air. Wir danken József und allen Mitarbeitern von Wizz Air für das unerschütterliche Vertrauen in unsere

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Flughafen Wien AG hebt Passagier-Prognose deutlich an

Der Vorstand der Flughafen Wien AG geht davon aus, dass man heuer gruppenweit mehr Passagiere als ursprünglich prognostiziert haben wird. Dies teilte man im Rahmen einer Börsen-Pflichtmitteilung mit.  Für den Standort Wien rechnet der Flughafen Wien nunmehr mit ca. 28,5 Mio. Passagieren (bisher 26–27 Mio.) und für die Flughafen Wien Gruppe (inkl. Malta und Kosice) mit ca. 36,5 Mio. Reisenden (bisher 32-34 Mio.).  Das Management erwartet demzufolge auch einen deutlich höheren Umsatz, sowie eine deutliche Steigerung bei EBITDA und Periodenergebnis gegenüber der Guidance vom 19. Jänner 2023 (Guidance vom 19. Jänner 2023: Umsatz rund € 830 Mio., EBITDA zumindest € 325 Mio., Periodenergebnis vor Minderheiten über € 150 Mio.). Das Investitionsvolumen sollte niedriger als in der bisherigen Prognose (rund € 135 Mio.) bei rund € 100 Mio. liegen. 

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Comeback: Flughafen Nürnberg bietet wieder Führungen an Sonntagen an

Nach langer Pause bietet der Flughafen Nürnberg nun auch wieder an Sonntagen Führungen über das Areal des Airports an. Diese werden an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat angeboten und dauern etwa eine Stunde.  Die Sonntagsführungen können jederzeit für jeden zweiten und vierten Sonntag online gebucht werden. Die erste Rundfahrt findet am Sonntag, 13. August 2023, um 15:00 Uhr statt. Familien- und Einzeltickets sind buchbar unter airport-nuernberg.de/sonntagsfuehrungen (Achtung: Das Ticketkontingent ist begrenzt!).  

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Köln/Bonn: Am Vorfeld wird jetzt auch Bio-Diesel getankt

Am Flughafen Köln/Bonn kommt künftig so genannter HVO-Diesel bei Vorfeldfahrzeugen zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Kraftstoff, der aus hydrierten Pflanzenölen, die aus Rest- und Abfallstoffen stammen, hergestellt wird. So will man etwa 3.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr einsparen.  „Der Einsatz des erneuerbaren Kraftstoffs ist ein weiterer wichtiger Baustein und eine sehr sinnvolle Ergänzung für unser Konzept für klimafreundliche Mobilität“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Bereits seit Jahren setzen wir zunehmend auf Fahrzeuge und Geräte mit Elektroantrieb und tauschen ältere Modelle aus. So haben wir Anfang des Jahres vollelektrische Gelenkbusse in Betrieb genommen. In einigen Bereichen ist ein Dieselantrieb noch maßgebend und notwendig, etwa bei den sehr großen und schweren Fahrzeugen der Flughafen-Feuerwehr. Für diese Fälle ist der HVO-Diesel eine sehr gute Lösung.“ 

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Teure Ticketpreise machen Eurowings und Discover Airlines profitabel

Über viele Jahre hinweg steckte die Lufthansa-Tochter Eurowings tief in den roten Zahlen, Besonders die einstigen Langstreckenaktivitäten haben das Betriebsergebnis tief in den Keller gezogen. Nach enorm langer Durststrecke hat man im ersten Halbjahr 2023 wieder einen Gewinn eingeflogen.  Offiziell begründet man den erstmaligen Erfolg damit, dass man die Strategie angepasst habe und dies nun Früchte tragen würde. Allerdings dürfte eher dahinterstecken, dass die Lufthansa Group auf fast allen Routen, auf denen man keinen Mitbewerber hat, die Preise massiv erhöht hat. Besonders ab Deutschland gibt es sehr viele Routen, auf denen man keinen Konkurrenten hat. Da die Nachfrage in diesem Jahr sehr hoch ist, ist es dem Konzern, dem auch Eurowings angehört, gelungen die Flugscheine zu erheblich höheren Preisen abzusetzen. Allein mit den allgemeinen Teuerungen sind die auf vielen Routen exorbitant erhöhten Flugpreise nicht zu rechtfertigen, jedoch wenn die Fluggäste bereit sind dies zu bezahlen, nennt man es freie Marktwirtschaft beziehungsweise völlig legale Gewinnoptimierung.  Generell dürfte man damit auch dem grünen Lager in der Politik einen Gefallen tun, denn diese fordert seit mehreren Jahren, dass Flugscheine unbedingt teurer werden müssen. Allerdings: Wenn die Maschinen trotz höherer Preise gefüllt werden, profitiert davon nicht die Umwelt, sondern auf juristischen Umwegen freuen sich die Eigentümer bzw. Aktionäre über höhere Dividenden.   Auch Eurowings Discover fliegt profitabel  Eurowings war einst eine Regionalfluggesellschaft, die zunächst auf eigene Rechnung und später als ACMI-Provider für Lufthansa und kurzzeitig auch Germanwings tätig war. Später wurde der Carrier zum Billigflieger des Kranich-Konzerns umgebaut und schrieb seither hohe Verluste. Lediglich

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Zürich: Swiss hat kostenloses Chat-Internet gestartet

Seit 2. August 2023 bietet die Fluggesellschaft Swiss auf Langstreckenflügen kostenloses Wlan-Internet an. Es handelt sich aber um eine Basis-Variante, in der lediglich Chatdienste wie WhatsApp möglich sein sollen. Bereits seit einiger Zeit zeigt sich ein Trend, dass Airlines die Wifi-Dienstleistungen zunehmend kostenfrei anbieten. Dies dürfte auch damit zusammenhängen, dass viele Passagiere, insbesondere auf der Kurzstrecke, nicht bereit sind die zum Teil horrenden Preise zu bezahlen. Wer bei Swiss mehr als nur Chatfunktionen nutzen möchte, muss auf der Langstrecke auch weiterhin tief in die Tasche greifen. Für vier Stunden werden 25 Franken fällig und eine Flatrate schlägt mit 35 Euro pro Flug zu Buche. First-Class- und HON-Circle-Member bekommen die unbegrenzte Variante weiterhin kostenfrei.

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Southwest wandelt weitere Max-7-Orders in Max-8 um

Dem Billigflieger Southwest Airlines scheint die jüngste Lieferverzögerung der Boeing 737-Max-7 nicht in den Kram zu passen. Man einigte sich mit Boeing darauf, dass 24 Orders in jene des größeren Modells Max-8 umgewandelt werden. Im Gegenzug gab Southwest Airlines im Rahmen einer ad-hoc-Mitteilung bekannt, dass man 30 Optionen für die Boeing 737-Max-7 gezogen hat. Man hofft, dass die Maschinen im kommenden Jahr ausgeliefert werden können. Bereits im Vorjahr hat der Carrier festbestellte B737-Max-7 in Max-8 umgewandelt.

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