Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Transavia reduziert den Flugplan um rund fünf Prozent

Die Billigfluggesellschaft Transavia muss im Juni 2023 zahlreiche Flüge streichen. Der Carrier stellt dies so dar, dass es sich um eine zusätzliche Maßnahme handelt, die zur Stabilisierung des Flugplans führen soll. Hintergrund ist auch, dass man einige Flugzeuge erst verspätet übernehmen kann. Hauptsächlich handelt es sich um Maschinen, die sich derzeit in der Wartung befinden und die Arbeiten sich länger hinziehen als gedacht. Man leide unter beschränkten Kapazitäten, aber auch unter Lieferverzögerungen im Bereich von Ersatzteilen. Auch kann man neubestellte Flugzeuge erst verspätet übernehmen. Zwar hat sich jener Anteil der Flotte, der sich aus technischen Gründen am Boden befindet, stetig reduziert. Eigenen Angaben kann man momentan lediglich fünf Maschinen nicht einsetzen. Allerdings stehen bei weiteren Maschinen Wartungen an. Man fährt die Kapazität um rund fünf Prozent zurück. Transavia geht davon aus, dass man 95 Prozent der Flüge planmäßig durchführen kann. Für 80 Prozent der Reisenden, deren Verbindungen gestrichen wurden, habe man alternative Verbindungen gefunden. Rund 20 Prozent stehen aber ohne Flüge da. „Vor dem Sommer bauen wir mehr Garantien ein, dass ein Flug normal durchgeführt werden kann. Passagiere und Partner, die bei uns buchen, müssen vor allem die Gewissheit haben, dass sie die gewünschte Reise mit unserer Fluggesellschaft bekommen“, so Marcel de Nooijer, CEO von Transavia. „Dass wir jetzt den Flugplan anpassen, sorgt für die Klarheit, die sich alle wünschen“. Allerdings sind die Kürzungen, die im Juni 2023 vorgenommen werden, kein Einzelfall. Man wird im Juli und August 2023 rund zwei Prozent der Kapazität vom Markt nehmen. In Kürze sollen

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Kolumbien: Verwirrung um angebliche Überlebende nach Flugzeugabsturz

Vor knapp drei Wochen ist in Kolumbien die Cessna U206G Stationair mit der Registrierung HK-2803 abgestürzt. Nun wurden vier Kinder, die sich an Bord befunden haben, lebendig gefunden, verkündete Kolumbiens Präsident Gustavo Petro in der vergangenen Woche. Die „Geschichte“ hat nur einen Haken: Sie stimmt schlichtweg nicht, denn die Minderjährigen wurden eben nicht gefunden. Am 1. Mai 2023 ist das kleine Flugzeug auf dem Weg von Araracuara nach Jorge Enrique González Torres im Amazonas-Dschungel abgestürzt. Zunächst galt die Maschine als vermisst, jedoch stellte sich rasch heraus, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat. Präsident Petro erklärte am vergangenen Mittwoch, dass die vier Kinder zwischen 13 Jahren und elf Monaten gefunden worden wären. Die Geschichte, die sich später als unzutreffend herausstellte, ging um die Welt. Das Militär führte eine großangelegte Suchaktion, an der auch speziell ausgebildete Spürhunde teilgenommen haben, durch. Die Minderjährigen, die zwischen 13 Jahren und elf Monaten alt waren, haben nicht nur überlebt, sondern im kolumbianischen Dschungel auch Hilfe gefunden. Laut offizieller Erklärung von Petro wären sie von einem indigenen Volk liebevoll versorgt worden. Klingt alles zu schön um wahr zu sein? Ist es nämlich auch nicht, denn das Militär von Kolumbien, das die Suchaktion koordiniert, stellte rasch klar, dass es nicht stimmt, dass man die vier Kinder gefunden habe. Man hat noch immer keine Informationen und deren Verbleib ist weiterhin völlig unklar. Was den kolumbianischen Präsenten dazu geritten hat eine derartige Falschmeldung von sich zu geben, ist unklar. Möglicherweise dürften die Informationsflüsse innerhalb der Regierung bzw. des

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Wizz Air zieht neue Routen ab Belgrad vor

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird noch im Sommerflugplan 2023 die Präsenz in Belgrad deutlich aufstocken. Aufgrund hoher Nachfrage zieht man die Aufnahme einzelner Routen um einige Wochen vor. Davon betroffen sind auch Deutschland-Verbindungen. Beispielsweise wird Belgrad-Berlin bereits ab 17. Juli 2023 bedient. Selbiges gilt auch für die geplante Verbindung nach Kopenhagen. Lissabon zieht man auf den 18. Juli 2023 vor und Zakynthos wird ab Belgrad schon ab dem 27. Juni 2023 bedient. Auch die Aufstockung der Dortmund-Route vollzieht man früher. Ab 19. Juli 2023 soll diese Strecke täglich bedient werden. Ebenso ab dem deutschen Airport: Danzig bedient man im September und Oktober 2023 bis zu neunmal wöchentlich.

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Sommer 2024: Tuifly mit zwei neuen Tunesien-Strecken

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly nimmt ab dem kommenden Jahr von zwei deutschen Airports aus Kurs auf den tunesischen Flughafen Enfidha Hammamet. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass den Auftakt die geplante Verbindung ab Hannover machen wird. Diese soll ab 1. Mai 2024 einmal wöchentlich bedient werden. Am 6. Mai 2024 folgt in selbiger Frequenz die Route Düsseldorf-Enfidha Hammamet. Im Regelfall sollen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 eingesetzt werden.

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Lille: ASL Airlines mit drei weiteren Algerien-Routen

Die Fluggesellschaft ASL Airlines France kündigt die Aufnahme von drei neuen Algerien-Strecken ab Lille an. Neu soll uns nach Béjaïa, Sétif und Tlemcen gehen. Oran und Algier hat man bereits im Portfolio. Die neuen Strecken werden Ende Juni aufgenommen, wobei die Frequenzen je nach Zielort variieren. ASL Airlines France betrachtet den Flughafen Lille als ein wichtiges Drehkreuz für ihre Aktivitäten und erwartet einen Erfolg der neuen Strecken. Die Routen sollen mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 bedient werden.

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„Fernweh“: Neue Fotoausstellung am Flughafen München

Die neue „Open-Air“ Foto-Ausstellung am Gehweg zwischen S-Bahn-Haltestelle „Besucherpark“ und dem Besucherpark dürfte bei vielen Gästen Sehnsucht nach der Ferne wecken: „Fernweh“ lautet auch der Titel der Ausstellung mit 20 großformatigen Fotografien des renommierten Luftfahrt-Journalisten Dietmar Plath. Rund 10.000 Stunden hat der viel- und weitgereiste Norddeutsche Dietmar Plath in der Luft zugebracht. Rund 600 Flughäfen in über 130 Ländern hat er besucht, die meisten davon porträtiert. Er fotografierte auf der Osterinsel und in Bhutan, in Tibet, in Sri Lanka, in der Antarktis, in Papua-Neuguinea, China und Afrika. So hat Dietmar Plath in den vier Jahrzehnten seines Berufslebens faszinierende Bilder geschaffen. Seine Fotos wurden in zahlreichen Luftfahrtbüchern und Bildbänden sowie in bekannten Magazinen veröffentlicht.

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Führerscheinfreie Bootsfahrten: Äußerst unterschiedliche Regeln innerhalb der EU

Für viele Urlauber gehört es einfach dazu im Sommer ein kleines Boot auszuleihen und damit einen Ausflug im küstennahen Bereich zu unternehmen. Ob man dafür aber ein Patent benötigt oder nicht – das ist auch innerhalb der EU äußerst unterschiedlich geregelt. Beispielsweise benötigt man in Kroatien in jedem Fall einen Bootsführerschein. Es gibt keine Ausnahmen, auch wenn manche Urlauber noch immer den Irrglauben haben, dass man bis zu einer gewissen PS-Anzahl kein Patent benötigt. In Kroatien braucht man den „Schein“ immer. Allerdings ist es in anderen EU-Staaten anders geregelt. Zum Beispiel darf man in Deutschland bis zu einer Motorisierung von 15 PS und einer maximalen Länge von 15 Metern führerscheinfrei fahren. In Spanien sind es ebenfalls 15 PS, in Italien gar 40 PS und Spitzenreiter ist Griechenland, wo man bis zu 70 PS kein Patent benötigt.

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Winter 2023/24: Air Baltic nimmt Riga-Agadir auf

Von Riga aus wird Air Baltic im Winterflugplan 2023/24 auch Kurs auf Agadir nehmen. Ab 4. November 2023 will man einmal wöchentlich mit Airbus A220-300 die Küstenstadt in Marokko ansteuern. Der Carrier geht davon aus, dass die Flugzeit ab der Hauptstadt Lettlands rund fünf Stunden und 45 Minuten betragen wird. Es handelt sich um die zweite Destination in Marokko, denn seit einiger Zeit bietet man zwei wöchentliche Nonstopflüge nach Marrakesch an. Diese werden an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag ab Riga angeboten. Nach Agadir soll es dann jeweils an Samstagen gehen.

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Konvertierung: USC Aero wird Erstkunde für Navis-PTF

Das deutsche Startup USC Aero hat mit der britischen Avensis Aviation einen Vertrag über die Umrüstung von Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A340 getroffen. Man ist Erstkunde für die angebotene Dienstleistung. Es handelt sich laut Avensis um die Modifikation, die unter dem Namen „Navis PTF“ vermarktet wird. Eigenen Angaben nach baut man die erste steckerfertige Tür sowie einen Frachtraum der Klasse E ein. Weiters sollen die Flugzeuge ein Frachtladesystem und eine starre 9G-Barriere erhalten. Für die Besatzung wird eine spezielle Kabine eingebaut. Allerdings werden die ersten Frachter noch mit der Medius-PTF-Lösung ausgerüstet werden. Das soll es ermöglichen, dass USC Aero früher an den Start gehen kann, denn für Navis-PTF müssen laut Avensis noch einige Teile hergestellt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dann auf das zuletzt genannte Produkt umgerüstet werden. Sinn und Zweck ist, dass USC Aero früher an den Start gehen kann. Das zuletzt genannte Unternehmen ist ein deutsches Startup, das unter anderem ab Frankfurt am Main an den Start gehen will. Eigenen Angaben nach will man im Passagierbereich Charter- und ACMI-Dienstleistungen anbieten. Ein starkes Standbein will man sich im Bereich der Fracht aufbauen. Dazu sicherte man sich Airbus A340 aus den Beständen von South African. Diese sollen nun in Cargoflugzeuge konvertiert werden. Wann USC Aero an den Start gehen wird ist aber noch nicht bekannt.

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Fünfjährige Vertragsverlängerung für Brussels-Finanzchefin

Die Finanzchefin von Brussels Airlines, Nina Öwerdieck, hat eine vorzeitige Vertragsverlängerung erhalten. Sie gehört seit 1. Juni 2020 dem Vorstand der belgischen Lufthansa-Tochter an. Sie habe das Unternehmen durch die Corona-Pandemie geführt und eine vorzeitige Rückzahlung der staatlichen Kredite erreicht. Nina Öwerdieck hat seit dem 1. Juni 2020 die Position des CFO bei Brussels Airlines inne. Gemeinsam mit Dorothea von Boxberg, Chief Executive Officer, und Tilman Reinshagen, Chief Operations Officer, leitet sie die in Brüssel ansässige Fluggesellschaft, eine der vier Netzwerkfluggesellschaften der Lufthansa Group. „Unter Ninas Führung ist es Brussels Airlines gelungen, die schlimmste Krise in ihrer Geschichte zu überwinden, indem sie im dritten Quartal 2022 ein sehr gutes Finanzergebnis erzielte. Darüber hinaus hat Nina den Turnaround-Plan Reboot Plus erfolgreich geleitet und eine vorzeitige Rückzahlung des belgischen Staatsdarlehens erreicht. Ich freue mich sehr, dass Nina für weitere fünf Jahre Mitglied des Verwaltungsrats von Brussels Airlines bleiben wird. Gemeinsam mit ihren Kollegen wird sie die Stärken der Fluggesellschaft weiter ausbauen und das Unternehmen auf seinem Weg zu nachhaltiger Rentabilität führen“, so Christina Foerster, Mitglied des Lufthansa-Konzernvorstands und Vorsitzende des SN Airholding Board.

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