Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Italien: MSC übernimmt Alis Cargo

Die Reederei MSC hat die italienische Frachtfluggesellschaft Alis Cargo mehrheitlich übernommen. Diese soll Anfang 2024 mit einer Boeing 777F neu an den Start gegangen. Bis dahin will man den Carrier mit Sitz am Flughafen Malpensa komplett übernommen. „Der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Alis Cargo ist ein Schritt, um die Kapazitäten von MSC Air Cargo zu erweitern und unseren Kunden ein qualitativ hochwertiges und konsistentes Angebot zu bieten. Ich bin ebenso stolz darauf, dass wir einen Partner gefunden haben, der eine gemeinsame Vision mit uns teilt und ein starkes Fundament geschaffen hat, das wir hoffentlich weiter ausbauen werden“, so Jannie Davel, Senior Vice-President bei MSC. Alis Cargo war während der Corona-Pandemie mit so genannten Preightern aktiv. Man setzte zwei Passagierflugzeuge des Typs Boeing 777-200ER als Behelfsfrachter ein. Allerdings ist dies seitens der EASA nicht mehr erlaubt, so dass der Flugbetrieb seit Ende 2022 ruht. Auch wurden AOC und Betriebsgenehmigung durch die ENAC stillgelegt. Unter der neuen Eigentümerschaft von MSC soll der Neustart erfolgen. Auch soll die Flotte, die derzeit aus null Flugzeugen besteht, schrittweise hochgefahren werden. Es ist anzunehmen, dass MSC die Expansion künftig nicht mehr über den Partner Atlas Air, sondern über die hauseigene Fluggesellschaft vorantreiben wird. Alis Cargo soll nach Außen als MSC Air Cargo auftreten.

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Mal Fluggastbrücke, mal Busboarding: Warum eigentlich?

An vielen Flughäfen erfolgt das Einsteigen in Verkehrsflugzeuge, soweit technisch möglich, über so genannte Gangways. Diese sind bei Passagieren beliebt, denn man kann bei jedem Wetter trockenen Fußes direkt zum Flugzeug kommen. Allerdings haben diese für die Airlines und die Reisenden auch Nachteile.  Fluggastbrücken haben umgangssprachlich viele Bezeichnungen. Der Sinn und Zweck der Erfindung ist aber simpel: Die Passagiere sollen so rasch und komfortabel wie möglich in ihr Flugzeug gelangen. Da man keine Busfahrt und keinen Fußweg über das Vorfeld absolvieren muss, bevorzugen viele Fluggäste diese Form des Boardings.   Ursprünge und erste Pioniere  Der weltweit erste Flughafen, der Fluggastbrücken einsetzte, war der Minneapolis-Saint Paul International Airport in den USA im Jahr 1959. Diese Innovation revolutionierte den Flugbetrieb und legte den Grundstein für eine neue Ära des Passagierkomforts. In Europa folgten schnell andere Flughäfen, darunter der Flughafen London Heathrow und der Frankfurter Flughafen.  In der D-A-CH-Region dauerte die Einführung der Gangways noch ein wenig länger, denn erst ab Ende der 1960er-/Anfang der 1970er-Jahre begannen die Airports nach und nach mit der Aufrüstung. In Deutschland zählten – nebst Frankfurt am Main – auch München und Düsseldorf zu den Pionieren. Später folgten beispielsweise Hamburg und Berlin-Tegel. In Österreich zog Wien-Schwechat nach. In der Schweiz war der erste Airport mit Fluggastbrücken Zürich-Kloten.  Vor- und Nachteile für Fluggesellschaften und Passagiere  Für Passagiere bieten Fluggastbrücken offensichtliche Vorteile. Sie ermöglichen einen nahtlosen Übergang zwischen Terminal und Flugzeug, ohne dass man Wind und Wetter ausgesetzt ist. Zudem spart es Zeit und Mühe, da lange Fußwege vermieden werden. Allerdings

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Winter 2023/24: British Airways fliegt bis zu 12 wöchentliche Köln-Heathrow-Umläufe

British Airways plant den Flughafen Köln/Bonn im Winterflugplan 2023/24 bis zu zwölfmal pro Woche an das Drehkreuz London-Heathrow anzubinden. In der genannten Frequenz will das IAG-Konzernmitglied mit Wirksamkeit zum 30. Oktober 2023 geplant. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag je zwei Flüge geplant sind. An Dienstagen und Samstagen will man je einen Umlauf durchführen.

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33 Jahre alte B737: Voyage Air gibt einziges Flugzeug zurück

Viele Jahre lang musste sich die bulgarische Voyage Air darum bemühen in die Luft zu kommen. Es gelang erst im Jahr 2020 mit einer betagten Boeing 737-500. Nur ein Jahr später stellte man den Flugbetrieb ein, um im Sommer 2020 mit einer noch älteren Boeing 737-400 wieder abzuheben. Nun hat man die einzige Maschine ausgeflottet. Derzeit sind AOC und Betriebsgenehmigung von Voyage Air übergangsweise ruhend gestellt. Der Carrier hat dies Anfang dieses Jahres bei der bulgarischen Zivilluftfahrtbehörde beantragt und im März 2023 die Erlaubnis erhalten. Vorerst darf man auf eigenen Antrag hinweg für zumindest sechs Monate keine kommerziellen Flüge durchführen. In der Luft war man zuletzt im September 2022. Gegründet wurde Voyage Air bereits im Jahr 2007. Seit 2009 hat man versucht die Zulassung als Airline zu bekommen. Erst im Jahr 2020 ist es gelungen in die Luft zu kommen. Damals hat man eine Boeing 737-500, die als LZ-TER registriert war, eingesetzt. Dieses Flugzeug wurde ursprünglich im Jahr 1992 an China Southern Airlines ausgeliefert. Doch dauerhaft erfolgreich war der bulgarische Carrier nicht, denn bereits ein Jahr später musste man den Flugbetrieb temporär pausieren. Im Sommer 2022 war Voyage Air dann mit der mittlerweile über 33 Jahre alten Boeing 737-400, die die Registrierung LZ-PRS trägt, wieder in der Luft. Man griff gar die einstigen Pläne in Bremen eine Basis zu errichten wieder auf, jedoch kam es dazu letztlich dann nicht. Mittlerweile wurde diese Maschine, die geleast war, an den Leasinggeber zurückgegeben. Ob es für den Oldie einen neuen Leasingnehmer geben wird

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Nach vielen Verzögerungen: Nigeria Air soll im Oktober 2023 abheben

Nach jahrelangen Verzögerungen soll es im Oktober 2023 so weit sein: Nigeria Air soll mit zunächst acht Maschinen den Flugbetrieb aufnehmen. An der Neugründung ist Ethiopian Airlines mit 49 Prozent beteiligt. Deren Geschäftsführer, Mesfin Tasew, erklärte vor wenigen Tagen, dass es sich bei der Initial-Flotte von Nigeria Air um sechs Narrow- und zwei Widebodies handeln wird. Der neue Carrier soll sowohl den lokalen als auch den internationalen Markt bedienen. Die Mehrheit der Anteile befindet sich in den Händen von Unternehmen aus Nigeria sowie dem Nigerian Sovereign Fund. Der Staat ist mit fünf Prozent im Boot. Die Neugründung ist durchaus umstritten. Aufgrund einer Klage des nationalen Verbands der Fluggesellschaften hat sich der Start gleich mehrfach verzögert. Azman Air, Air Peace, Max Air, Topbrass Aviation und United Nigeria Airlines werfen der Regierung vor, dass diese quasi über die Hintertür den Inlandsmarkt für Ethiopian Airlines öffnen würde. Man ist der Ansicht, dass das wirtschaftliche Überleben der bestehenden Fluggesellschaft in Gefahr sein könnte. Tasew gab sich zuletzt zuversichtlich, dass man nach mehreren Verzögerungen im Oktober 2023 tatsächlich Nigeria Air in die Luft bringen kann. Erstmals wurde das Projekt im Jahr 2018 während der Farnborough Air Show vorgestellt. Damals wurde verkündet, dass man binnen fünf Jahren auf 30 Maschinen wachsen will. Bislang konnte man aber noch keinen einzigen Flug durchführen.

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UFO und VC gewinnen gemeinsam drei Sitze im Lufthansa-Aufsichtsrat

Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Unabhängige Flugbegleiter Organisation haben bei den jüngsten Wahlen der Arbeitnehmer-Delegierten in den Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG erstmals gemeinsame Kandidaten aufgestellt. Dabei konnten diese drei Sitze im Kontrollgremium gewinnen.  Die Delegiertenkonferenz zur Wahl der Arbeitnehmervertreter wählte kürzlich Arne Karstens, Finanzvorstand der VC und stellv. Sprecher der Konzerntarifkommission auf der Gewerkschaftsliste sowie UFO-Vorständin und ehemalige Lufthansa Tarifkommissionsprecherin Sara Grubisic sowie den Lufthansa Kapitän und erfahrenen Personalvertreter Tim Busse (VC) auf der Arbeitnehmerliste in das Kontrollgremium der Deutschen Lufthansa.    „Unser Dank gilt der enormen Unterstützung der Belegschaft, mit deren Hilfe wir eine große Anzahl an  Stimmen für das fliegende Personal holen konnten. Unser erklärtes Ziel ist es, sich für alle Mitarbeitenden und eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft des Lufthansa Konzerns einzusetzen“, freut sich UFO-Vorsitzender, Daniel Kassa Mbuambi. „Gratulieren möchten wir auch Jamila Jadran von der Konzerngemeinschaft Zukunft, mit der wir bereits im Vorfeld eine Kooperation vereinbart haben, die als langfristige Zusammenarbeit auch über den Aufsichtsrat hinaus geplant ist. Durch ihr fundiertes Wissen über Prozesse am Boden und bei der Technik ergänzt sie hervorragend unser Team“, so Kassa Mbuambi weiter.  „Wir möchten auch allen anderen Gewählten gratulieren und freuen uns auf eine gute und enge Zusammenarbeit zum Wohle aller Konzerngesellschaften und Beschäftigten. Die Herausforderungen können nur als starke Gemeinschaft gemeistert werden und unsere gewählten Aufsichtsräte werden ihre Kompetenz konsequent für einen starken Luftfahrtkonzern einsetzen, in dem ein gutes Produkt nur mit Wertschätzung für die geleistete Arbeit möglich ist“, so Lars Frontini VC Vorstand abschließend. 

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Russland-Sanktionen: Aeroflot gehen die Bremsen aus

Obwohl es russischen Airlines auch weiterhin gelingt Ersatzteile für Muster, die außerhalb der Russischen Föderation gefertigt wurden, über indirekte Kanäle zu beschaffen, scheint das eine oder andere Teil dennoch knapp zu werden. Besonders Bremsen von Airbus- und Boeing-Flugzeugen scheinen knapp zu werden. Laut einem Bericht der Moscow Times soll Aeroflot ihre Flugzeugführer angewiesen haben verschlissene Bremsen während der Landung abzuschalten. Es geht dabei nicht darum, dass die betroffenen Jets gänzlich ohne Bremsen landen sollen, sondern lediglich, dass einzelne Systeme nicht zur Verfügung stehen. Wie viele Flugzeuge von verschlissenen Verzögerungssystemen betroffen sind, ist unklar. Die Moscow Times behauptet, dass seit Ende Juli zwei Airbus A321, und je ein A320 und A330 sowie fünf Boeing 777 über keine vollständig funktionstüchtigen Bremsen verfügen sollen. Dies birgt Gefahren, denn Aviatorschina zitiert aus einer internen Anweisung an die Piloten von Aeroflot: „Das Flugzeug wird dazu neigen, sich auf die Seite zu drehen, auf der die Bremsen nicht deaktiviert sind. Achten Sie auf diese Tatsache, insbesondere bei der Landung auf einer nassen Piste mit Seitenwind!!! Die Breite der Landebahn ist begrenzt. Es besteht die Gefahr des Überfahrens der Landebahn!!!“. Von der russischen Zivilluftfahrtbehörde wurde abgesegnet, dass Maschinen mit einzelnen deaktivierten Bremsen noch maximal zehn Tage im Einsatz sein dürfen, sofern keine Ersatzteile zur Verfügung stehen. Danach müssen diese temporär stillgelegt werden. Ob dies dann tatsächlich erfolgt oder ob die Flugzeuge einfach weiterfliegen, lässt sich nicht unabhängig prüfen. Seit dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation in die Ukraine können russische Airlines keine Ersatzteile auf dem regulären

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Weeze mit neuem Sommerferien-Rekord

Der deutsche Flughafen Weeze konnte während der Sommerferien des Bundeslands Nordrhein-Westfalen kräftig zulegen. Während der sechs Wochen hatte man 279.117 Fluggäste und damit um etwa 50 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch die Anzahl der Flugbewegungen war deutlich höher. Diese legten um 48 Prozent auf 1.645 Starts und Landungen zu. Der Airport teilte mit, dass man damit einen neuen Sommerferien-Rekord erzielt habe. Aufgrund der Nähe zu den Niederlanden rechnet man damit, dass in den nächsten Wochen noch viele weitere Fluggäste die Angebote der ab Weeze tätigen Airlines nutzen werden. „Die Zahlen der Sommerferien bestätigen den deutlichen Aufwärtstrend an unserem Flughafen. Die preisgünstigen Tickets ab Weeze sind bei Urlaubern und für Besuche bei Familie oder Freunden in diesem Jahr besonders gefragt.“, sagt Dr. Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze. Zudem sei der Flughafen bei seinen Gästen bekannt für eine zügige und reibungslose Abfertigung. Das gelte auch bei der Rückkehr.  Das Gepäck der Gäste rotiere nur wenige Minuten nach der Landung bereits auf dem Gepäckband. In den vergangenen Monaten wurden von Weeze aus 39 Ziele in zehn Ländern angeflogen. Zum Vergleich: 2022 waren es noch 28 Ziele. Doch auch in den nächsten Wochen wird am Flughafen in Weeze unverändert Hochkonjunktur herrschen. Der Grund: In einigen niederländischen Provinzen dauern die Sommerferien an, viele Niederländer starten von Weeze aus in den Urlaub. Daher dauert die Feriensaison an dem grenznahen Flughafen sogar noch bis Anfang September.

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Deutschland: Ryanair sucht 150 neue Flugbegleiter

Die Ryanair Group befindet sich in Deutschland auf der Suche nach 150 weiteren Flugbegleitern, die ab deutschen Airports eingesetzt werden sollen. Dazu veranstaltet das Unternehmen am 16. August 2023 und am 23. August 2023 offene Bewerbertage.  Die erste Veranstaltung beginnt am 16. August 2023 um 10 Uhr 30 und wird im Leonardo Hotel Köln/Bonn-Airport durchgeführt. Am 23. August 2023 lädt Ryanair im Park Inn by Radisson Nürnberg – ebenfalls ab 10 Uhr 30 – zum offenen Bewerbertag ein.   Vor Ort können sich die Teilnehmer über die Tätigkeit als Flugbegleiter informieren und sich bei Interesse gleich bewerben. Es ist also sinnvoll, wenn aussagekräftige Unterlagen gleich mitgebracht werden. Es ist keine Terminvereinbarung notwendig.  „Wir freuen uns, eine große Einstellungskampagne für 150 Flugbegleiter/-innen in Deutschland ankündigen zu können. Wir laden alle, die sich bewerben möchten, dazu ein, unsere Einstellungsveranstaltungen in Köln am Mittwoch, den 16. August, und in Nürnberg am Mittwoch, den 23. August, zu besuchen, um das Team kennenzulernen und mehr über diese spannenden Aufgaben zu erfahren. Wir freuen uns darauf, im Vorfeld des Winters 2023 und des Sommers 2024 neue Flugbegleiter/-innen an Bord begrüßen zu dürfen, denn Ryanair wird weiter wachsen und bis 2034 300 Millionen Passagiere befördern“, so Ryanairs Chief People Officer Darrell Hughes. 

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Saudia setzt auf 20 weitere Airbus A321neo

Kürzlich hat Saudi-Arabian Airlines unter dem Motto „A neo way of flying“ die Erweiterung ihrer Flotte um 20 weitere Airbus A321neo angekündigt. Diese sollen bis 2026 eingeflottet werden, so das Unternehmen.  „Wir freuen uns, unsere Flotte mit dem neuen Airbus A321neo zu erweitern. Unsere Priorität ist es, unseren Gästen das bestmögliche Erlebnis zu bieten und die Welt nach Saudi-Arabien zu bringen. Um dieses Versprechen einzulösen, werden wir auch weiterhin hochmoderne Flugzeuge von den besten Herstellern der Welt kaufen“, so Saudia-Chef Ibrahim Koshy. Wir loben Airbus für die kontinuierliche Verbesserung der Leistung ihrer Flugzeuge, die mit dem Ziel von Saudia übereinstimmt, den Gästen das bestmögliche Erlebnis zu bieten und gleichzeitig zu einer nachhaltigeren Luftfahrt beizutragen. 

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