Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Weitra: 5G-Mobilfunkmast mittels Hubschrauber aufgebaut

Helikopter sind äußerst vielseitig einsetzbare Fluggeräte. Beispielsweise wurde Ende März 2023 im niederösterreichischen Weitra ein Hubschrauber beim Bau einer 5G-Mobilfunkstation eingesetzt. Da das Material, bestehend aus Mast und Sektorantennen, nicht durch das Schloss Weitra selbst bis zum Schlossturm transportiert werden konnte, entschied man sich zum Einsatz eines Hubschraubers um die tonnenschwere Last von außen zu montieren. Dabei wurde die gesamte, schon am Boden vorgefertigte Einheit vom Hubschrauber einige hundert Meter weit bis hinauf auf den Turm geflogen. Die Konstruktion musste dann vom Piloten millimetergenau auf das Tragewerg gesetzt werden. Der Einsatz wurde mit mehreren Kameras aufgezeichnet. Der so entstandene Clip im „No Comment“-Format zeigt den spektakulären Flug aus mehreren Blickwinkeln.

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FAA ordnet Überprüfung von Boeing-737-Max-Triebwerken an

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA hat eine Lufttüchtigkeitsanweisung bezüglich des von der Boeing-737-Max-Reihe verwendeten Triebwerks CFM LEAP 1-B herausgegeben. Damit reagiert man auf mehrere Startabbrüche und Rücklandungen. Nach einer Untersuchung durch CFM International, einem Gemeinschaftsunternehmen von General Electric Aviation und Safran Aircraft Engines, kam der Hersteller des LEAP-1B-Triebwerks zu dem Schluss, dass „Verschleiß am Gehäuse des Federfingers des Lagers Nr. 3 zu einem hohen Maß an NSV führen kann“. Die Folge daraus ist, dass es zu einem Strömungsabriss des Hochdruckverdichters kommen kann. Um der FAA-Anordnung nachzukommen, müssen Fluggesellschaften, die ihre Boeing 737 MAX mit bestimmten Versionen des LEAP-1B-Triebwerks ausgestattet haben „wiederholte Berechnungen der Ölfilter-Deltadruckdaten (OFDP) durchführen und, je nach Ergebnis der Berechnung, das Gehäuse des Federfingers von Lager Nr. 3 austauschen“. Die Lufttüchtigkeitsanweisung verbietet es den Betreibern außerdem, Motoren mit einem betroffenen Federfingergehäuse des Lagers Nr. 3 in Flugzeuge einzubauen, die bereits ein defektes Gehäuse haben. In der Direktive der FAA, die am 13. Juni 2023 in Kraft tritt, ist weiters zu lesen: „Der unsichere Zustand könnte, wenn er nicht behoben wird, zu einem Leistungsverlust des Triebwerks in einer kritischen Flugphase wie dem Start oder dem Steigflug führen, zu einem Verlust der Schubkontrolle, zu einer verminderten Steuerbarkeit des Flugzeugs und zum Verlust des Flugzeugs“. Die Betreiber müssen die so genannten OFDP-Daten noch bevor ein Antrieb 125 Flugzyklen absolviert hat neu berechnen. Allerdings darf dies nicht vor dem Erreichen von 125 Cycles erfolgen. Spätestens jedoch muss es nach 50 Flugbewegungen ab Inkrafttreten der Anordnung, sofern das Triebwerk bereits in Betrieb ist, erledigen.

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Flughafen Dortmund hat neue Energie-Scouts ausgebildet

Am Flughafen Dortmund haben zum dritten Mal Lehrlinge die Zusatzqualifizierung als so genannte Energie-Scouts erlangt. Diese umfasst drei ganztägige Workshops, die seitens der IHK in Kooperation mit der Energieagentur NRW durchgeführt werden. „Das Projekt umfasst alle Bereiche der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie sowie Soziales und passt deshalb sehr gut in unser Nachhaltigkeitsprogramm.“, so Heike Helmboldt, Betreuerin der Energie-Scouts und Nachhaltigkeitsreferentin am Flughafen. „Die Auszubildenden werden durch eigene Effizienzprojekte direkt eingebunden, für Umweltthemen sensibilisiert und ihre Eigeninitiative wird gefördert“. Fokus dieses Projektes ist die smarte, proaktive, bedarfsgerechte Gebäudesteuerung (Wärme, Kälte, Strom) des Terminals mithilfe einer auf KI-gestützten Software. Durch die Berücksichtigung von Wettervorhersagen, Flugplänen, Passagierzahlen etc. können die Energieströme so bedarfsgerecht, vorausschauend und automatisch vom Gebäudeleitsystem gelenkt werden.

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Go-First-Pleite: Leasinggeber wollen 42 Flugzeuge einziehen

Die sich in einem Gläubigerschutzverfahren nach indischem Recht befindliche Billigfluggesellschaft Go First ist dem Umstand ausgesetzt, dass zwei Leasinggeber die Deregistrierung von insgesamt neun Airbus A320neo bei der Zivilluftfahrtbehörde beantragt haben. Dubai Aerospace Enterprise hat den Antrag gestellt, dass eine Maschine dieses Typs abgemeldet werden sollen. Auf Jackson Square Aviation entfallen neun Exemplare. Es sind keinesfalls die ersten Lessoren, die ein solches Vorgehen gewählt haben. Zwei andere Leasinggeber haben die Deregistrierung von 20 bzw. 13 Airbus A320 beantragt. Go First musste vor einigen Tagen den Flugbetrieb einstellen und beantragte ein Gläubigerschutzverfahren nach indischem Recht. Im Insolvenzantrag führte man unter anderem an, dass Lieferverzögerungen seitens Pratt & Whitney dazu geführt hätten, dass man mittlerweile rund 50 Prozent der Flotte nicht mehr nutzen kann. Diese Behauptung wollten die U.S.-Amerikaner nicht auf sich sitzen lassen und konterten öffentlich, dass Go First eine langjährige Historie bezüglich Zahlungsverzug haben soll. Laut Insolvenzantrag soll sich der Schuldenberg von Go First auf rund 114,63 Milliarden Euro belaufen. Dabei sind Rückstände bei Lessoren, Flughäfen und Triebwerkshersteller Pratt & Whitney bereits eingerechnet. Die Flotte besteht aus 54 Maschinen, jedoch haben Leasinggeber mittlerweile die Deregistrierung von 42 Einheiten beantragt. Go First verlängerte jüngst die Einstellung des Flugbetriebs bis mindestens 19 Mai 2023. Es ist aber äußerst ungewiss, ob dieser Termin halten wird. „Wie Sie wissen, hat das Unternehmen einen Antrag auf sofortige Auflösung und Wiederaufnahme des Betriebs gestellt. Wir werden in Kürze die Buchungen wiederaufnehmen können. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld“, teilt Go First auf dem Social-Media-Portal Twitter mit.

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Austro Control veranstaltet Online-Bewerbertag

Die österreichische Flugsicherung Austro Control befindet sich wieder auf der Suche nach Personen, die den Beruf des Fluglotsen ergreifen wollen. Dazu veranstaltet man am 15. Mai 2023 einen offenen Bewerbertag. Dieser wird online durchgeführt. An diesem kann man nach vorheriger Anmeldung unter www.startfrei.at teilnehmen und einen ersten Einblick in die tägliche Arbeit der Lotsen bekommen. Die Online-Veranstaltung findet am Montag, den 15. Mai 2023 in der Zeit von 17 Uhr 00 bis 19 Uhr 00 statt. Gesucht werden junge Menschen zwischen 17 und 26 Jahren, die über eine Matura sowie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen.

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Bewerbertage: Emirates sucht wieder Flugbegleiter in Österreich

Die Fluggesellschaft Emirates Airlines sucht auch in Österreich wieder nach Flugbegleitern. Dazu veranstaltet man im Mai und Juni je einen offenen Bewerbertag in Salzburg und Wien. In der Hauptstadt finden die Castings am 15. Mai und 10. Juni 2023 ab 9 Uhr 2023 im Mecure Hotel Wien-Westbahnhof statt. In Salzburg sucht man am 17. Mai und 12. Juni 2023 ab 9 Uhr 00 im Wyndham Grand Salzburg Conference Centre nach neuen Flugbegleitern.

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Drei Leasingeber wollen Spicejet-Boeing -737-Max deregistrieren lassen

Drei Leasinggeber haben bei der indischen Zivilluftfahrtbehörde DGCA die Abmeldung von drei Boeing 737-Max-8, die momentan von Spicejet eingesetzt werden, beantragt. Hintergrund ist, dass laut den Lessoren die Leasingraten seit einiger Zeit ausständig sein sollen. Die Anträge wurden von Wilmington Trust SP Services, Sabarmati Aviation Leasing und Falgu Aviation Leasing am 8. Mai 2023 bei der indischen Generaldirektion für Zivilluftfahrt eingebracht. Diese muss nun darüber entscheiden, ob sie den Anträgen der Flugzeugeigentümer stattgibt und die Registrierungen der drei Boeing 737-Max-8 aufhebt. Dies hat zur Folge, dass die Flugzeuge dann sofort am Boden bleiben müssen. Seitens der Billigfluggesellschaft heißt es dazu: „Zwei der drei Flugzeuge sind für einen längeren Zeitraum gegroundet, aber das beeinträchtigt unseren Betrieb nicht. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zum Leasinggeber und sind im Gespräch, um die Angelegenheit zu klären. Wir arbeiten daran, unsere am Boden liegende Flotte auf der Grundlage des im Rahmen des ECLGS-Programms bewilligten Darlehens wieder flott zu machen“. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Leasingeber Aircastle wegen offener Raten einen Insolvenzantrag gegen Spicejet eingebracht hat. Gegen diesen setzt sich der indische Billigflieger mit juristischen Mitteln zur Wehr.

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April 2023: Air Baltic meldet Passagier-Plus von 35 Prozent

Lettlands staatliche Fluggesellschaft Air Baltic beförderte im April 2023 rund 330.000 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat verbesserte man sich damit um etwa 35 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen war um drei Prozent erhöht von wird mit 3.260 Flügen kommuniziert. Dazu Firmenchef Martin Gauss: „Die Sommersaison hat offiziell begonnen und wir sehen bereits einen Anstieg der beförderten Passagiere – immer mehr Menschen entscheiden sich für Air Baltic als ihre bevorzugte Fluggesellschaft. Dies ist wahrscheinlich zum Teil darauf zurückzuführen, dass wir kürzlich 20 neue Strecken von allen vier Basen aus eingeführt haben, die auf großes Interesse gestoßen sind. Infolgedessen erwarten wir für die Sommersaison einen noch größeren Anstieg der Passagierzahlen“.

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Südamerika: Lufthansa Technik wartet für Jetsmart

Einen fünfjährigen Vertrag für Camo und Wartungsdienstleistungen konnte Lufthansa Technik mit der Indigo-Partners-Beteiligung Jetsmart abschließen. Damit baut man die Präsenz auf dem südamerikanischen Markt weiter aus. Die Vereinbarung umfasst nebst Camo-Unterstützung und Aircraft-Engineering-Services auch die Unterstützung bei der Organisation der Instandhaltung und das Management von Modifikationen und Komponenten. Die Zusammenarbeit hat bereits begonnen und umfasst zunächst 25 Flugzeuge. Lufthansa Technik geht davon aus, dass die Kooperation aufgrund des beabsichtigten Flottenwachstums ausgedehnt wird.

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Sprachreisen erfreuen sich wieder hoher Nachfrage

Im Vorjahr waren Sprachreisen wieder deutlich stärker gefragt als in den Coronajahren 2020 bis 2021. Die Umsätze der Veranstalter konnten laut einer Analyse des Fachverbands Deutscher Sprachschulen und Sprachreise-Veranstalter an das Niveau von 2019 anschließen. Man hatte gar um 3,5 Prozent mehr Teilnehmer als vor der Pandemie. Die Umsätze sind im Schnitt um 11,3 Prozent gestiegen. Besonders hoch im Kurs stand das Vereinigte Königreich, denn dieses wurde von 35 Prozent der Sprachreiseteilnehmer gewählt. Mit 22 Prozent rangiert Malta auf dem zweiten Platz. Englisch war mit einem Anteil von 70 Prozent die am häufigsten vermittelte Sprache.

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