Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Qatar Airways fliegt ab 15. Mai 2023 mit Boeing 737-Max-8

In wenigen Tagen wird Golfcarrier Qatar Airways die erste Boeing 737-Max-8 in den regulären Liniendienst stellen. Der Mittelstreckenjet wird ab Doha zunächst nach Abu Dhabi und Dammam eingesetzt werden. Die Maschine trägt die Registrierung A7-BSC. Kürzlich sorgte der in Katar ansässige Carrier für eine Überraschung, denn in einem Boeing-Werk wurden zunächst auf B737-Max-8 Leitwerke in Qatar-Airways-Design gesichtet. Zu diesem Zeitpunkt schien aber keine Order dieser Fluggesellschaft in der Pipeline von Boeing auf – zumindest was die Max-8 anbelangt. Man sicherte sich jene neun Exemplare, die ursprünglich von S7 Airlines bestellt wurden und aufgrund der Sanktionen nicht mehr ausgeliefert werden dürfen. Vor einigen Jahren hat Qatar Airways bereits drei Boeing 737-Max-8 geleast gehabt. Diese wurden an die damalige Beteiligung Air Italy dry weitervermietet. Im Eigenbetrieb hatte man dieses Muster bislang nicht. Künftig sollen es wesentlich mehr Exemplare werden, denn rund um den mittlerweile beigelegten Streit mit Airbus hat der Golfcarrier 25 Boeing 737-Max-10 bestellt.

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Erste BER-Jobmesse mit 3.000 Besuchern

Am Flughafen Berlin-Brandenburg wurde am Samstag erstmals eine Jobmesse abgehalten. Diese fand am Willy-Brandt-Platz, der sich vor dem Terminal 1 befeindet, statt. Teilgenommen haben laut Veranstaltern rund 3.000 Personen. An den Ständen von 33 Unternehmen konnte man sich über Beschäftigungsmöglichkeiten informieren. Bei Interesse waren auch Bewerbungen an Ort und Stelle möglich. Auch sollen sich viele anschließend die Besucherterrasse des BER näher angesehen haben. Am Rand des Willy-Brandt-Platzes präsentierte die Flughafenfeuerwehr ihre Flotte und bot bei kleineren Vorführungen Einblicke in ihren Alltag. „Der BER zieht. Wir freuen uns, dass so viele Besucherinnen und Besucher zur Jobmesse am Flughafen gekommen sind. Zeitweise waren die Stände regelrecht umlagert. Das große Interesse spricht für die Attraktivität der Arbeitgeber am Flughafen BER“, so Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Per Jahresende 2023: Air Macau verliert das Flughafen-Monopol

Die Stadt Macau ist in vielerlei Hinsicht eine luftfahrttechnische Besonderheit. Nur wenige Fluggesellschaften steuern die chinesische Sonderverwaltungszone an, jedoch soll sich das in Kürze ändern. Hinter dem Umstand, dass das Flugangebot vergleichsweise gering ist und noch dazu von Air Macau und ausgewählten chinesischen Airlines dominiert wird steckt nicht etwa mangelnde Nachfrage, sondern der Umstand, dass die Leitung der Sonderverwaltungszone die Start- und Landerechte bislang nur sehr zögerlich vergibt, denn bislang legte man viel Wert darauf Air Macau vor intensivem Wettbewerb zu schützen. Das schließt auch ein, dass der Carrier das Zugriffsrecht auf die besten Slots hat und Sondertarife am Airport bekommen hat. Mit anderen Worten: Andere Fluggesellschaften kamen an Air Macau nicht wirklich vorbei und müssen noch dazu höhere Entgelte bezahlen. Die Vereinbarung, die nun gekippt werden soll, geht auf das Jahr 1995 zurück. Nur unter portugiesischer Hoheit konnte sich Air Macau äußerst exklusive, fast schon monopolartige Rechte sichern. Zeitweise durfte kein anderer Carrier auf diesem Airport starten oder landen bzw. es war die Zustimmung der genannten Fluggesellschaft notwendig. Diese hat sich das grüne Licht mitunter fürstlich bezahlen lassen. Die Administration der chinesischen Sonderverwaltungszone ist nun zum Schluss gekommen, dass der Exklusivvertrag, der ursprünglich auf 25 Jahre abgeschlossen wurde, den Wettbewerb und damit auch die Entwicklung des Tourismus massiv behindert. Aus diesem Grund will man den Flughafen Macau breit für den Wettbewerb erlassen. Die langjährige Vereinbarung soll durch ein neues Gesetz, das eben solche Exklusivverträge untersagt, beendet werden. Ironischerweise hat Air Macau davon profitiert, dass aufgrund der Corona-Pandemie der Flugverkehr

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75 Jahre Flughafen Zürich: Digitaler Rundgang durch die Geschichte

Zum 75. Geburtstag des Flughafens Zürich wurde die Geschichte der größten internationalen Verkehrsdrehscheibe der Schweiz digital aufbereitet. Auf der Website finden sich verschiedene multimediale Elemente, darunter echte Perlen aus 75 Jahren Flughafengeschichte wie der Besuch von Queen Elizabeth II bei der Bahnhofseröffnung oder von Papst Johannes Paul II. Heute vor genau 77 Jahren, am 5. Mai 1946, sagte das Zürcher Stimmvolk mit grosser Mehrheit „Ja“ zum Kredit für den Bau des heutigen Flughafens Zürich und legte damit den Grundstein für den größten Landesflughafen der Schweiz. Zwei Jahre später, 1948, wurde der Flughafen Zürich offiziell eröffnet und feiert dieses Jahr sein 75-jähriges Bestehen. In aufwändiger Arbeit hat der Flughafen Zürich nun sein Archiv geöffnet, digitalisiert und auf einer multimedialen Website zugänglich gemacht. In diesem digitalen Gedächtnis finden sich zahlreiche Fotos und Videos von prägenden Ereignissen, Bauprojekten und Persönlichkeiten aus allen Jahrzehnten. Nutzerinnen und Nutzer können sich mittels Timeline einfach durch die Jahre navigieren und Beiträge nach aviatischen, betrieblichen oder unternehmerischen Themen filtern.

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Erzwungene Ryanair-Landung: Weißrussland verurteilt verhafteten Blogger zu acht Jahren Haft

Jener Blogger, der nach der von Weißrussland erzwungenen Landung eines von Buzz durchgeführten Ryanair-Fluges verhaftet wurde, ist nun „wegen Verschwörung gegen den Staat“ zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der Vorfall erregte internationales Aufsehen, denn die Buzz-Piloten wurden von der Flugsicherung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zu einer Sicherheitslandung in Minsk verleitet. Der Sinn und Zweck der vom Weltluftfahrtverband als „staatliche Flugzeugentführung“ bezeichneten Aktion war es den Bloger Roman Protasewitsch zu verhaften. Protasewitschs russische Ex-Partnerin Sofia Sapega, die zusammen mit ihm verhaftet wurde, wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt und soll zur Verbüßung ihrer Strafe nach Russland überstellt werden.

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Sonderborg: Air Alsie führt Charterflüge nach Friedrichshafen, Graz und Basel durch

Im Kundenauftrag wird die dänische Fluggesellschaft Air Alsie einzelne Charterflüge ab Sonderborg nach Friedrichshafen, Graz und Basel durchführen. Diese werden mit Fluggerät des Typs ATR72 bedient. Laut einem Bericht des Portals Aeroroutes.com sollen die Sonderflüge nach Friedrichshafen am 7. und 10. September 2023 durchgeführt werden. Nach Graz geht es am 18. und 21. Mai 2023 und Basel-Mulhouse hat man am 28. September und 1. Oktober 2023 im Programm.

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Ryanair soll vor weiterer Boeing-737-Max-Großbestellung stehen

Die Ryanair Group soll sich mit dem Flugzeugbauer Boeing in finalen Verhandlungen über eine mögliche Großbestellung weiterer Boeing 737-Max befinden. Vor einigen Wochen wurden die zunächst ergebnislos abgebrochenen Gespräche wieder aufgenommen. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf zwei mit der Sache vertraute Personen, dass es sich um 150 Maschinen plus 50 Optionen handeln soll und der Kaufvertrag kurz vor der Unterschrift stehen soll. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um eine kombinierte Order aus Boeing 737-Max-200 und B737-Max-10 handeln dürfte. Sowohl die Airline als auch der Flugzeugbauer wollten die Berichterstattung zunächst nicht kommentieren. Frühestens am Dienstag könne mit einer Verkündung gerechnet werden, so Reuters.

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Croatia Airlines bietet neu DB-Rail&Fly-Fahrscheine an

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines hat das Angebot ab Deutschland im Sommerflugplan 2023 – besonders ab München – zum Teil stark ausgebaut. Nun will man mit Hilfe einer Kooperation mit der Deutschen Bahn zusätzliche Passagiere gewinnen. Konkret nimmt man am Rail&Fly-Programm der DB Teil. Dies ermöglicht Passagieren, dass diese ihre An- und Abreise zum/vom jeweiligen Airport zu einem Pauschalpreis erwerben können. Doch dabei soll es nicht bleiben, denn künftig soll es ein elektronisches Interlining geben. Künftig will man auch Zürich, Amsterdam und Brüssel einschließen, so der Carrier.

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Flughafen Antwerpen wegen mutmaßlichem „Schwarzbau“ angeklagt

Am 20. Juni 2023 beginnt in Antwerpen ein Gerichtsprozess rund um die Errichtung von Verkehrsflächen des Flughafens Antwerpen auf landwirtschaftlicher Nutzfläche. Dem Airport bzw. den Verantwortlichen drohen mitunter strafrechtliche Konsequenzen, da die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben hat. Konkret geht es darum, dass die von Tui Belgium eingesetzten Flugzeuge die komplette Länge der vergleichsweise kurzen Start- und Landebahn benötigen. Da die Sicherheitsreserven unterschritten werden, wurde eine Sicherheitsumgrenzung, die auch eine von Servicefahrzeugen des Airports genutzte Straße beinhaltet, gebaut. So ist sichergestellt, dass die Maschinen sicher starten und landen können. Allerdings zog sich der Airport mit dieser Baumaßnahme auch den Zorn von Umweltschützern, die schon seit vielen Jahren die Schließung des Flughafens Antwerpen fordern, auf sich. Der simple Grund: Die „Bauten“ wurden auf Flächen, die formell als landwirtschaftlicher Grund gewidment sind, errichtet. Mit anderen Worten: Es handelt sich vereinfacht gesagt um einen „Schwarzbau“. Auch in Belgien wäre dies eigentlich eine verwaltungstechnische Angelegenheit, die allenfalls Verwaltungsgerichte und nicht die Staatsanwaltschaft beschäftigen würde. Bei letzterer sind aber zahlreiche Anzeigen eingelangt, da vorgeworfen wird, dass man beim Erlangen der erforderlichen Umweltgenehmigung getrickst haben sollen. Am 20. Juni 2023 wird das Verfahren vor dem zuständigen Gericht eröffnet. Es wird mit einer längeren Verfahrensdauer gerechnet, da es viele offene Fragen zu klären gilt. Im Falle dessen, dass in letzter Instanz entschieden werden sollte, dass es sich tatsächlich um einen „Schwarzbau“ handelt, müsste dieser entfernt werden und der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt werden. Dies hätte zur Folge, dass Tuifly Belgium das momentane Fluggerät nicht mehr einsetzen kann. Auch müsste der

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Qatar Airways will nicht bei Air Serbia einsteigen

Regelrecht auf dem Präsentierteller hatte die serbische Regierung um den Einstieg von Qatar Airways bei Air Serbia geworben. Von keinem geringeren als Konzernchef Akbar Al Baker gab es nun einen sehr deutlichen Korb. Im Rahmen einer Pressekonferenz, die auf dm Arabian Travel Market in Dubai stattgefunden hat, stellte der Manager klar, dass man kein Interesse an einem Einstieg bei Air Serbia habe. Er sieht keine Synergien. Für eine Coeshare-Kooperation mit dem serbischen Carrier ist man aber offen. Air Serbia ist die letzte Airline der einstigen „Etihad Airways Partners“, an der die staatliche Fluggesellschaft des Emirats Abu Dhabi noch beteiligt ist. Die Regierung Serbiens hat mittlerweile die überwiegende Mehrheit übernommen, so dass Etihad nur noch 16,2 Prozent hält. Dem Vernehmen nach will man gänzlich aussteigen. Serbiens Präsident Aleksandar Vučić hatte erst vor einigen Wochen aktiv um Qatar Airways geworben.

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