Amely Mizzi

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Amely Mizzi

South African will vier gebrauchte Airbus A320 einflotten

Auf der Suche nach vier weiteren Airbus A320-200, die in Form von „Power by the Hour“ geleast werden sollen, befindet sich South African Airways. Der Carrier hat kürzlich eine entsprechende Ausschreibung veröffentlicht. Die Corona-Pandemie verpasste der einst staatlichen Airline endgültig den Rest. Man musste den Flugbetrieb komplett einstellen und Insolvenz anmelden. Investoren haben South African Airways übernommen und in stark verkleinertem Umfang wieder in die Luft gebracht. Mit Hilfe von vier Airbus A320 will man wieder auf Wachstumskurs gehen. Der Carrier ist an Angeboten für kurzfristig verfügbare Maschinen interessiert. Laut vorliegendem Tender will man die erste Einheit bereits im Juni 2023 übernehmen. Auch stellt man in Aussicht, dass als Alternative zur stundenweisen Bezahlung auch monatliche fixe Leasingraten angeboten werden dürfen.

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Avion Express gründet Ableger in Brasilien

Das litauische Luftfahrtunternehmen Avion Express hat eine Tochtergesellschaft in Brasilien gegründet. Diese soll unter eigenem AOC im vierten Quartal 2023, aber spätestens Anfang 2024 an den Start gehen und wird ebenfalls auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert sein. Momentan verfügt Avion Epxress über Flugbetriebe in Litauen und auf Malta. Diese verfügen jeweils über eigene Zulassungen und sind somit – zumindest formell – eigenständige Fluggesellschaften. Der Malta-Ableger ist in diesem Jahr unter anderem erneut im Auftrag von Eurowings auf diversen Strecken ab Deutschland im Einsatz. In Europa ist man auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert, denn man bietet keine Linienflüge auf eigene Rechnung an. Punktuell ist man auch im Bereich Luftfracht tätig. Genauso will man es auch in Brasilien machen, denn Avion Express Brasil soll für andere Airlines und für Reiseveranstalter abheben. Man hat auch sehr viel vor, denn Firmenchef Darius Kajokas kann sich auch vorstellen, dass auf dem brasilianischen AOC Frachtflugzeuge des Typs Airbus A321F betrieben werden können. Momentan spielt Cargo eine eher untergeordnete Rolle, aber das soll sich generell ändern. Weiters kündigt der Manager an, dass in Brasilien eine „zweistellige Anzahl von Narrowbodies“ betrieben werden soll. Eine genaue Stückzahl wurde nicht genannt, jedoch ist das bei ACMI- und Charteranbietern nicht gerade unüblich, denn gelegentlich organisiert man sich auf dem Gebrauchtmarkt zusätzliche Maschinen, um Aufträge, die man zusätzlich an Land ziehen konnte, bedienen zu können. Derzeit besteht die Konzernflotte von Avion Express aus 44 Flugzeugen. Davon werden 34 Stück von der maltesischen Tochtergesellschaft betrieben und zehn durch das in Litauen ansässige Stammhaus.

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Frankfurt verpasst Landebahn Nordwest Anti-Skid-Belag

Der Flughafen Frankfurt am Main muss die Landebahn Nordwest in der Zeit von 16. bis 31. Mai 2023 zu Wartungszwecken temporär sperren. Von Flugzeugreifen hinterlassener Gummiabrieb wird entfernt. Gleichzeitig lässt man einen so genannten Anti-Skid-Belag auftragen. „Wir nutzen den Anti-Skid-Belag zum ersten Mal in unserem Bahnsystem“, so Axel Konrad, Bauprojektmanagement bei Fraport. „Mit dieser Beschichtungsart reduzieren wir die künftigen Wartungsintervalle und sparen, vor allem in den kalten Wintermonaten, bis zu 25 Prozent Enteisungsmittel ein.“

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Nach Wiedereröffnung: Aeroitalia nimmt erste Linienflüge ab Bukarest-Băneasa auf

Seit April 2012 gibt es ab Bukarest-Băneasa keine kommerziellen Linienflüge mehr, denn damals wurde beschlossen, dass dieser Airport nur noch für die General- und Business Aviation genutzt werden soll. Das wird sich Ende Juni 2023 ändern, denn Aeroitalia wird der erste Carrier sein, der wieder Linienflüge ab dem kleineren der beiden Flughäfen der rumänischen Hauptstadt anbietet. Unter anderem Blue Air, Wizz Air und Germanwings hatten vor der vorläufigen Einstellung der Passagierflüge den Flughafen Băneasa genutzt. Nicht ganz freiwillig musste das Angebot dann zum größeren Otopeni-Airport verlegt. Mittlerweile wurde die damalige Entscheidung insofern revidiert, dass das Terminal wieder in Betrieb genommen wird und kommerzielle Linienflüge wieder ab Băneasa durchgeführt werden dürfen. Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia gab als bislang erster Carrier bekannt, dass man ab Anfang Juni 2023 zwischen Bukarest (Băneasa) und Rom (Fiumicino) fliegen wird. Damit ist man der erste Anbieter, der zum reaktivierten „Zweitflughafen“ der rumänischen Hauptstadt umziehen wird. Ob weitere Carrier folgen werden ist noch völlig offen. Aus lokalen Luftfahrtkreisen ist zu hören, dass der Betreiber mit Ryanair und Wizz Air in Gesprächen sein soll. Die Wiederinbetriebnahme des im Jahr 1909 eröffneten Airports soll auch den Zweck verfolgen, dass Lowcoster nach Möglichkeit ab diesem Flughafen fliegen sollen, um Otopeni zu entlasten. Allerdings sind die Kapazitäten in Băneasa auch aufgrund des Umstands, dass das historische Terminal denkmalgeschützt und somit nicht grundlegend modernisiert werden kann, eingeschränkt. Daher bleibt es abzuwarten wie Billigflieger und/oder andere Anbieter reagieren werden. Mit Aeroitalia hat man den ersten Linienkunden an Land gezogen. Bereits im August 2022

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Air India nimmt Delhi-Amsterdam auf

Mit Amsterdam nimmt Air India im Juni 2023 ein achtes Europa-Ziel auf. Man verbindet die Hauptstadt der Niederlande viermal wöchentlich mit Delhi. Mit Boeing 787-8 beabsichtigt Air India ab 11. Juni 2023 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag zwischen Delhi und Amsterdam zu fliegen. Es handelt sich um das achte Europa-Ziel im Streckennetz des indischen Star-Alliance-Mitglieds.

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Chișinău: FLyone nimmt London, Bologna und Venedig auf

Die Fluggesellschaft Flyone reagiert auf die Schieflage des sich in einem Insolvenzverfahren befindlichen Mitbewerbers Air Moldova und legt ab Chișinău Verbindungen nach Venedig, London-Heathrow und Bologna auf. Diese sollen im Juni 2023 aufgenommen werden. Der Billigflieger Flyone beabsichtigt ab 3. Juni 2023 zunächst zweimal pro Woche zwischen den Hauptstädten der Republik Moldau und des Vereinigten Königreichs zu fliegen. In London will man den Flughafen Hethrow ansteuern. Nach Bologna soll es ab 19. Juni 2023 dreimal wöchentlich gehen. An selbigem Tag will man auch die Venedig-Strecke, die man zweimal pro Woche bedienen will, aufnehmen.

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Polen: Flydubai nimmt Kurs auf Poznań

Der Billigflieger Flydubai wird ab 29. Oktober 2023 mit Poznań ein drittes polnisches Ziel ansteuern. Bislang hat man Krakau und Warschau-Chopin im Programm. Künftig sollen ab dem zuerst genannten Airport drei wöchentliche Flüge angeboten werden. Die bestehende Route nach Warschau, die momentan fünfmal pro Woche bedient wird, soll ab 26. Juni 2023 täglich beflogen werden. Die Poznan-Flüge will man an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag durchführen. Flydubai ist eine Konzernschwester von Emirates Airline, mit der man Codeshareabkommen unterhält.

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Belgien: Tuifly Belgium hat ersten Embraer 195-E2 eingeflottet

Ende der vergangenen Woche hat Tuifly Belgium mit der OO-ETB den ersten Embraer 195-E2 übernommen. Es handelt sich um ein Leasingflugzeug, das vormals für Belavia im Einsatz war, jedoch im Dezember 2021 zurückgefordert wurde. Der Regionaljet ist bereits in den Farben des Ferienfliegers, der ihn überwiegend ab Antwerpen einsetzen wird, lackiert. In diesem Größensegment hat Tuifly Belgium bereits vier Embraer 190. Die E195-E2-Flotte soll auf vier Exemplare ausgebaut werden. Die OO-ETB wird von Aercap geleast.

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Tunisair setzt auf Boeing 737-800 von SkyUp

Mit Tunisair konnte die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines einen weiteren Wetlease-Kunden gewinnen. Eine Maschine des Typs Boeing 737-800 ist seit einigen Wochen ab der Hauptstadt Tunis für das tunesische Luftfahrtunternehmen im Einsatz. Das samt Personal angemietete Flugzeug kommt dabei auf diversen Routen zum Einsatz. Unter anderem fliegt SkyUp für Tunisair auch nach Düsseldorf, München und Wien. Erst vor wenigen Tagen hat der Malta-Ableger SkyUp MT AOC und Betriebsgenehmigung seitens der maltesischen Behörden erteilt bekommen.

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April 2022: Berlin weit vom Vorkrisenniveau entfernt

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte durchaus von den Osterferien im April 2023 profitieren, denn man hatte 1,9 Millionen Passagieren. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man somit um etwa 200.000 Reisende zulegen. Allerdings: Der BER kann bei weitem nicht an das Vorkrisenaufkommen, das Tegel und Schönefeld gemeinsam hatten, anknüpfen. Damals nutzten 3,1 Millionen Passagiere die damaligen Airports der deutschen Bundeshauptstadt. Auch war die Anzahl der Flugbewegungen mit 24.580 Starts und Landungen deutlich höher. Zuletzt hatte der Flughafen Berlin-Brandenburg lediglich 14.630 Movements. Im vergangenen Monat wurden am BER insgesamt rund 2.432 Tonnen Luftfracht verladen und damit etwa so viele Tonnen wie im April 2022 und rund 90 Tonnen weniger als im April 2019.

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