Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Brussels Airlines und Sunweb Group mit langjährigem Schulterschluss

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines und der Tour Operator Sunweb haben eine Vereinbarung, die zu einer mehrjährigen Partnerschaft führen soll, abgeschlossen. Gemeinsam will man ab dem Winterflugplan bis voraussichtlich Sommer 2025 Wachstumsmöglichkeiten erschließen. Diese Vereinbarung zeigt die Bedeutung und die langfristige Strategie von Brussels Airlines im Freizeitsegment. Sie wird es der Fluggesellschaft ermöglichen, die Zahl ihrer Passagiere stetig zu steigern und gleichzeitig eine ausgewogenere Verteilung über die Jahreszeiten und sogar über die Wochentage zu erreichen. „Wir können definitiv sagen, dass der Freizeitverkehr zu einem der strategischen Pfeiler unserer Fluggesellschaft geworden ist. Wir sind stolz darauf, unsere langfristige Partnerschaft mit dem Reiseveranstalter Sunweb Group besiegelt zu haben. Sie hat es uns bereits ermöglicht, Djerba und Monastir zu unseren Sommerzielen 2023 hinzuzufügen. Gemeinsam werden wir weiterhin einen Plan entwickeln, um unser Portfolio an Freizeitzielen zu erweitern. Wir befinden uns in guter Gesellschaft mit der Sunweb Group“, so Greet Vandebos, Head of Leisure Sales, Brussels Airlines.

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Flydubai zieht auch Großbestellung bei Airbus in Betracht

Bislang ist die Emirates-Konzernschwester Flydubai ein treuer Boeing-Kunde. Nun macht man klar, dass das nicht immer so bleiben muss. Laut National News steht man sowohl mit den U.S.-Amerikanern als auch mit Airbus in Verhandlungen über eine mögliche Großbestellung. Der Carrier will diese bis Ende des laufenden Jahres unter Dach und Fach bringen. Es wird damit gerechnet, dass man eine mögliche Order auch aus Prestigegründen während der Dubai Airshow, die heuer im November 2023 stattfindet, verkünden könnte. Man zieht sowohl den Ausbau der bestehenden Boeing 737-Max-Flotte als auch eine Bestellung von Maschinen der Airbus-A320neo-Reihe in Betracht. Für beide Flugzeugbauer dürfte es durchaus relevant sein die Großbestellung an Land ziehen zu können, denn bislang ist Flydubai „Boeing-Land“. Der Carrier betreibt momentan 30 B737-800, 43 B737-Max-8 und drei B737-Max-9. Für die U.S.-Amerikaner dürfte relevant sein, dass man die Emirates-Konzernschwester als Stammkunde halten kann und für Airbus wäre es eine interessante Gelegenheit, um Boeing einen bislang guten Kunden abluchsen zu können. Allerdings räumt das Unternehmen gegenüber National News ein, dass die weltweite Nachfrage derzeit so hoch ist, dass die Hersteller am längeren Hebel sitzen. „Ich würde gerne bis zum Ende des Jahres etwas abschließen, hoffentlich noch vor der Luftfahrtmesse Dubai“, so Firmenchef Al Ghaith. „Wir haben eine gute Pipeline an Flugzeugen, aber in unserem Geschäft bleiben wir nicht stehen, sondern müssen zum richtigen Zeitpunkt Flugzeuge kaufen, um den bestmöglichen Preis zu erzielen“. Kürzlich wurde auch bekannt, dass Flydubai künftig auf ausgewählten Maschinen so genannte Business-Class-Suiten anbieten wird. Das Unternehmen will dadurch weitere Kundengruppen ansprechen

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Go-First-Pleite: Pratt & Whitney holt zum Gegenschlag aus

Der Triebwerkshersteller Pratt & Whitney lässt die Behauptungen der indischen Billigfluggesellschaft Go First, dass dieser aufgrund ausgefallener Antriebe und Lieferverzögerungen in die Pleite geflogen ist, nicht auf sich sitzen. Die U.S.-Amerikaner holen zum Gegenschlag aus und verweisen auf Zahlungsrückstände des indischen Carriers. Es habe gar regelrecht Tradition, dass seitens Go First das Geld nur sehr zäh fließen soll. Immer wieder soll die indische Billigfluggesellschaft bei Pratt & Whitney, so auch zuletzt, in der Kreide gestanden haben. Gegenüber lokalen Medien erklärt der Triebwerkshersteller auch, dass man sich gegenüber den Kunden verpflichtet fühle und weiterhin die „Liefertermine für alle Kunden priorisieren“ werde. Auch komme man dem „Schiedsspruch vom März 2023 in Bezug auf Go First nach“. „Go First hat eine lange Geschichte der Nichterfüllung seiner finanziellen Verpflichtungen gegenüber Pratt & Whitney“, so das Unternehmen. Es wäre definitiv nicht das erste Mal, dass man der indischen Fluggesellschaft regelrecht hinterherlaufen muss, um ans Geld für gelieferte Triebwerke bzw. erbrachte Dienstleistungen zu kommen. Auch vereinbarte Vorauszahlungen wären bereits in der Vergangenheit nur sehr zäh geflossen. Seitens Go First sieht man die Angelegenheit gänzlich anders. Im Insolvenzantrag macht man Pratt & Whitney regelrecht für die finanzielle Misere verantwortlich. Man behauptet, dass man aufgrund von Qualitätsmängeln und Lieferverzögerungen rund die Hälfte der Flotte nicht mehr habe einsetzen können. Von Zahlungsrückständen ist allerdings keine Rede.

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Getjet flottet zwei B737-800 und drei A320 ein

Das auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierte Luftfahrtunternehmen Getjet Airlines erweitert die Flotte um zwei Boeing 737-800. Diese werden von AerCap geleast. Die LY-CIN wird seit dieser Woche auf dem weltweiten Wetlease-Markt angeboten. Die zweite Einheit soll voraussichtlich Mitte Mai 2023 übernommen werden. Weiters wird man bis spätestens Anfang Juni 2023 drei Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 in die Flotte aufnehmen. Der Carrier ist seit 2016 auf dem Markt und fliegt hauptsächlich für Reiseveranstalter und im Rahmen von Wetlease-Verträgen für andere Fluggesellschaften.

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Meilenstein: Pilatus feiert zehn Millionen PC-12-Flugkilometer

Das PC-12-Programm des schweizerischen Flugzeugbauers Pilatus konnte einen weiteren Meilenstein erreichen. Die rund 2.000 ausgelieferten Exemplare konnten rund zehn Millionen Flugkilometer zurücklegen. Der Hersteller rechnet damit, dass die Nachfrage weiter steigen wird. Allein der in Kanada stationiere Flottenführer ist über 35 000 Stunden geflogen, während 71 weitere PC-12 jeweils mehr als 20 000 Flugstunden absolviert haben. Insgesamt hat die PC-12 Flotte mehr als 9,3 Millionen Landungen verzeichnet, wobei allein vier Flugzeuge über 50 000 Landungen aufweisen. „Als wir das PC-12 Programm gestartet haben, schien dieser Meilenstein noch Lichtjahre entfernt zu sein“, sagte Ignaz Gretener, VP General Aviation von Pilatus. „Diese Meisterleistung verdanken wir unseren Ingenieuren, welche dieses beständige Flugzeug entwickelt haben. Wir verdanken es dem Produktionsteam, welches die außergewöhnliche Qualität sichergestellt hat. Und ein Dank geht an das Verkaufsteam, welches zahlreiche Märkte gefunden hat, die dieses vielseitige Flugzeug aufnehmen wollten. Und natürlich geht auch ein Dank an das engagierte Support-Team, welches dafür sorgt, dass der PC-12 eine sehr hohe Verfügbarkeitsrate aufweist. Besonders dankbar sind wir auch unseren Eigentümern, die Pilatus vertrauen und uns unterstützen, damit wir den PC-12 kontinuierlich den neusten technologischen Bedingungen anpassen können, so dass er Jahr für Jahr den Spitzenplatz bei den Verkaufszahlen anführt“.

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Cabo Verde Airlines startet Paris-Flüge

Ab Ende Juli 2023 beabsichtigt Cabo Verde Airlines Kurs auf Paris-Charles de Gaulle zu nehmen. Damit reagiert man auch auf den Mitbewerber Transavia France, der das Angebot ab Orly in Richtung des Inselstaats ausbaut. Ab 26. Juli 2023 will man jeweils am Verkehrstag Mittwoch vom Amílcar Cabral International Airport aus nach Paris-Charles de Gaulle fliegen. Man legt einen Zwischenstopp am Flughafen Cesária Évora International. Von der französischen Hauptstadt aus geht es dann jeweils am Folgetag zunächst nach Praia. Von dort aus bietet man an Sonntagen die umgekehrte Flugrichtung an. Ab Paris geht es – mit Zwischentopp am Cesária Évora International zurück zum Flughafen Amílcar Cabral International, geht aus vorliegenden Flugplandaten des Carriers hervor.

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Codeshare: Turkish Airlines und Air Baltic arbeiten zusammen

Seit 1. Mai 2023 arbeiten Air Baltic und Turkish Airlines im Rahmen einer Codeshare-Partnerschaft zusammen. Die Vereinbarung ermöglicht es beiden Fluggesellschaften, ihren Passagieren auf Nonstopflügen zwischen der Türkei und Lettland mehr Flexibilität zu bieten. Dazu Air-Baltic-Geschäftsführer Martin Gauss: „Wir freuen uns, mit unserem Partner Turkish Airlines eine Codeshare-Vereinbarung für unsere neuen Flüge zwischen Riga, Lettland und Istanbul, Türkei, abzuschließen. Diese Partnerschaft ermöglicht es den Reisenden aus dem Baltikum, vom weltweiten Netzwerk von Turkish Airlines zu profitieren, und den Reisenden in der Türkei steht nun eine große Auswahl an Air-Baltic-Zielen in Europa und darüber hinaus zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche, langjährige Zusammenarbei“. Im Rahmen der Codeshare-Kooperation platzieren Air Baltic und Turkish Airlines ihre Marketing-Flugnummern auf jedem Flug Riga-Istanbul und umgekehrt. Die Codeshare-Vereinbarung zieht immer mehr Passagiere an und ermöglicht es den Kunden beider Fluggesellschaften, von einer nahtlosen Verbindung über ihre Drehkreuze zu profitieren.

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Spanien: Norwegian hat Basis Barcelona wiedereröffnet

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hat die Basis im spanischen Barcelona per 1. Mai 2023 wieder in Betrieb genommen. Vorerst sollen von dort aus lediglich zwei Boeing 737-800 betrieben werden. Stationiert sind 65 Mitarbeiter. Einst war Barcelona gar eine Langstrecken-Base. Doch im Zuge der Corona-Pandemie und der Insolvenzverfahren, die in verschiedenen Ländern geführt wurden, zog man sich von der Long Haul komplett zurück. Auch wurden die meisten Bases außerhalb Skandinaviens geschlossen. So traf es auch Barcelona. Nach Alicante und Malaga hat man diese wieder eröffnet. Dies ist kein Zufall, denn das spanische Personal kommt den Carrier günstiger als Mitarbeiter, die beispielsweise in Schweden oder Norwegen stationiert sind. Ab Barcelona bietet man derzeit die Ziele Oslo, Bergen, Stavanger, Kopenhagen, Aalborg, Stockholm-Arlanda, Göteborg und Helsinki an. Vor der Corona-Pandemie hatte der Carrier vier Boeing 787 und fünf B737 in Barcelona stationiert. Auch wurde die Base ganzjährig eröffnet. Die Wiedereröffnung fällt deutlich kleiner aus, denn vorerst wird diese saisonal bis Ende Oktober 2023 betrieben. Mit lediglich 65 Mitarbeitern und zwei B737-800 knüpft man nicht mehr an die einstige Größe an. Wie bereits erwähnt: Auf der Langstrecke ist Norwegian generell nicht mehr aktiv.

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Air Europa/IAG-Deal: Brüssel könnte empfindliche Auflagen machen

Im zweiten Anlauf ist zwar ein Deal zwischen Air-Europa-Eigentümer Globalia und der International Airlines Group auf die Beine gestellt worden, jedoch gehen Experten davon aus, dass die EU-Kommission diesen nicht ohne Auflagen zu machen durchwinken wird. Im Feber 2023 informierte die IAG, dass man die verbleibenden 80 Prozent an Air Europa zum Preis von 400 Millionen Euro übernehmen wird. Die wettbewerbsrechtliche Freigabe stand zu diesem Zeitpunkt aber noch aus. Im ersten Anlauf, der gescheitert ist, hielt die EU-Kommission das Vorhaben für nicht bewilligungsfähig. Nun liegt es in erster Linie an der IAG Zugeständnisse zu machen, die die Wettbewerbshüter vom Gegenteil überzeugen.

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Verunreinigter Sprit: Solomon Airlines kann mit einzigem A320 nicht fliegen

Kontaminierter Treibstoff ist in der Luftfahrt immer problematisch und erst recht, wenn der einzige Jet der Flotte betroffen ist. Genau das musste Solomon Airlines am 1. Mai 2023 kommunizieren, denn man kann den A320-200 mit der Registrierung H4-SIB wegen verunreinigtem Kerosin temporär nicht einsetzen. Die eigenbetriebene Flotte das Salomonen-Carriers besteht aus nur zwei Maschinen: Einer 31,8 Jahre alte de Havilland Dash 8-100 und eben aus der 18 Jahre alten H4-SIB. Letztere wurde mit verunreinigtem Kerosin betankt und muss auf unbestimmte Zeit am Boden bleiben. Der Betreiber teilte unter anderem mit, dass man sowohl mit der Zivilluftfahrtbehörde als auch mit Hersteller Airbus in Kontakt steht, um das Problem so rasch wie möglich lösen zu können. Im Rahmen von Wetlease-Verträgen müssen nun übergangsweise andere Carrier einspringen. Man will den Flugverkehr auf diesem Weg aufrecht erhalten. Das betroffene Flugzeug war am 26. April 2023 zuletzt kommerziell in der Luft. Der Sektor zwischen Honiara und Brisbane wurde nicht mehr bedient. Seit den Folgetagen kommen Flugzeuge anderer Carrier im Rahmen von ACMI-Aufträgen zum Einsatz. Derzeit kann man seitens Solomon Airlines keinen Termin für den Wiedereinsatz der H4-SIB nennen. Jedenfalls darf man diesen Airbus A320 erst nach Freigabe durch die Zivilluftfahrtbehörde wieder in die Luft bringen. Es ist übrigens nicht der erste Vorfall in diesem Jahr in diesem kleinen Staat, denn der Konkurrent Air Vanuatu musste wegen nicht näher kommunizierter technischer Probleme die einzige Boeing 737-800 für rund zwei Wochen am Boden lassen. Bezeichnenderweise übernahm damals Solomon Airlines mit der H4-SIB, die nun auf unbestimmte Zeit

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