Amely Mizzi

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Amely Mizzi

German Airways vor Einstieg ins Liniengeschäft

Schon seit längerer Zeit gibt es Gerüchte, dass die Zeitfracht-Tochter German Airways ins Liniengeschäft einsteigen könnte. Bislang ist man auf die Durchführung von Charter- und ACMI-Flügen spezialisiert. Spätestens seitdem die Konzernmutter den Flughafen Rostock-Laage übernommen hat wird darüber spekuliert, dass German Airways auf eigene Rechnung starten könnte. Ernsthaft dementiert wurde dies seitens Zeitfracht nie, jedoch hat man bislang auch nichts umgesetzt. Laut einem Bericht von Airliners.de hat German Airways nun die technischen Voraussetzungen für den Vertrieb von eigenen Flugscheinen geschaffen. Damit steht dem Einstieg ins Liniengeschäft nichts mehr im Weg. Allerdings ist noch nichts zu möglichen Strecken bekannt. Auch will man seitens der Zeitfracht-Gruppe den Bericht nicht kommentieren.

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März 2023: Flughafen Wien hatte 2.050.536 Reisende

Der Flughafen Wien-Schwechat hatte im März 2023 insgesamt 2.050.536 Passagiere und hat damit das Aufkommen, das man vor der Coronapandemie hatte zu 86,7 Prozent erreicht. Gegenüber März 2022 konnte Österreichs größter Airport um 65,4 Prozent zulegen. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 1.570.888 Passagiere (+58,8%) und die der Transferpassagiere auf 473.280 Passagiere (+93,1%). Die Flugbewegungen stiegen auf 16.114 Starts und Landungen (+36,6%). Das Frachtaufkommen legte gegenüber dem März 2022 um 5,6% auf 23.237 Tonnen zu. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im März 2023 stieg nach Westeuropa auf 687.452 Passagiere (+56,7% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im März 2023 insgesamt 165.387 Passagiere (+87,4%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 24.699 Reisende (+98,6%) und nach Afrika 26.215 (+69,0%). In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im März 2023 insgesamt 78.791 (+64,3%) und in den Fernen Osten 37.861 Passagiere (+359,6%). Die Flughafen-Wien-Beteiligungen wachsen bereits über das Vorkrisenniveau hinaus: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im März 2023 auf 487.117 Reisende (+53,8%) und liegt damit 2% über dem Vorkrisenniveau (März 2019). Am Flughafen Kosice legte das Passagieraufkommen auf 35.065 Reisende (+37,1%) zu und liegt damit 17,7% über dem Vorkrisenniveau.

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Airbus mit 20 Bestellungen im März 2023

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im März 2023 insgesamt 61 Maschinen an 37 Kunden ausliefern. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres hat man 127 Jets an 54 Kunden übergeben. Im März 2023 konnte der Konzern 20 Neubestellungen an Land ziehen.

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Seit 2014 geparkt: Aerolíneas Argentinas verkauft A340-200

Derzeit verfügt die Fluggesellschaft Aerolíneas Argentinas über nur noch einen Airbus A340-200. Dieser wurde schon im Jahr 2014 ausgemustert, ist jedoch weiterhin als LV-ZRA registriert. Nachdem sich der Langstreckenjet jahrelang in Ministro Pistarini die Räder plattstand, sucht man nun einen Käufer. Vergleichweise ist der Vierstrahler recht jung, denn er wurde im Jahr 1995 gebaut und ging zunächst an Cathay Pacific, wo er aber nicht lange im Einsatz war. Für Aerolíneas Argentinas flog die LV-ZRA ab 1999 rund 15 Jahre lang. Seit 2014 ist die spritdurstige Maschine außer Dienst gestellt. Nun versucht man diese zu Geld zu machen. Vermutlich könnte ein auf die Gewinnung gebrauchter Ersatzteile spezialisierter Anbieter zuschlagen.

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Rumänien bestellt F-35-Kampfjets

Der Oberste Verteidigungsrat Rumäniens (CSAT) hat die Anschaffung von Lockheed Martin F-35 Kampfflugzeugen der fünften Generation genehmigt. Eine Sitzung des CSAT unter Leitung des rumänischen Präsidenten Klaus Iohannis fand am 11. April 2023 statt, um die Sicherheitslage in der Schwarzmeerregion und die Position Rumäniens im Zusammenhang mit der russischen Aggression gegen die Ukraine zu erörtern. Der Rat entschied, dass die Entwicklung der rumänischen Luftverteidigung notwendig sei, um mögliche Aggressionen abzuschrecken, und zwar sowohl mit Hilfe von Luft- und Raketenabwehrfähigkeiten als auch von Präzisionsfeuer- und -schlagfähigkeiten mit großer Reichweite. Um Letzteres zu erreichen, bestätigte der CSAT eine künftige Bestellung von Lockheed Martin F-35 Kampfflugzeugen. „Der Prozess der Modernisierung der Luftwaffe wird mit dem Kauf von F-35-Flugzeugen der neuesten Generation fortgesetzt“, erklärte das Büro des rumänischen Präsidenten in einer Erklärung. „Diese Flugzeuge, die mit einer breiten Palette fortschrittlicher Sensoren, der Fähigkeit, verschlüsselte Informationen in Echtzeit sowohl mit Luftplattformen als auch mit bodengestützten Verteidigungssystemen auszutauschen, sowie mit hochpräziser intelligenter Munition ausgestattet sind, ermöglichen es, die Luftüberlegenheit zu erlangen und aufrechtzuerhalten, eine zwingende Voraussetzung für die Gewährleistung der Souveränität im nationalen Luftraum und, falls erforderlich, für dessen Verteidigung.“ Die seit langem bestehende Überlegung Rumäniens, F-35-Flugzeuge zu beschaffen, wird nun aktiv weiterverfolgt. Es wurden jedoch weder die voraussichtliche Anzahl der Flugzeuge noch der Lieferplan bekannt gegeben. In den letzten Jahren hat die rumänische Luftwaffe versucht, die veralteten MiG-21 LanceR-Jagdflugzeuge zu ersetzen, die derzeit das Rückgrat der rund 20 Kampfflugzeuge umfassenden Flotte bilden. Zu diesem Zweck wurden zwei Chargen gebrauchter Lockheed Martin F-16-Kampfflugzeuge gekauft, nämlich 17

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Hainan Airlines kehrt nach Paris-CDG zurück

Die chinesische Hainan Airlines plant noch Ende April 2023 die Flüge zwischen Shenzhen und Paris-Charles de Gaulle zu reaktivieren. Zunächst sollen zwei wöchentliche Umläufe angeboten werden. Der Comeback-Flug soll am 28. April 2023 mit Boeing 787-9 durchgeführt werden. Geflogen wird dann an den Verkehrstagen Montag und Freitag. Bei entsprechender Entwicklung der Nachfrage hat der chinesische Carrier bereits die Aufstockung der Frequenzen in Aussicht gestellt.

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Jet2 hat ersten Airbus A321neo übernommen

Mit der G-SUNB hat die britische Fluggesellschaft Jet2 ihren ersten Airbus A321neo übernommen. Die Maschine wird in Manchester stationiert. Der Carrier hat in mehreren Teilbestellungen insgesamt 34 Exemplare dieses Typs bestellt. Gegenständlicher Airbus A321neo trägt die Seriennummer 11379 und wurde in Hamburg-Finkenwerder endmontiert. Die Lackierungsarbeiten wurden im Auftrag von Jet2 in East Midlands vorgenommen. Seit 5. April 2023 ist die G-SUNB in Manchester stationiert. Die britische Airline erneuert mit der Einflottung der Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321neo die Flotte und will gleichzeitig weiter expandieren. Die bestehenden Maschinen der Reihen Boeing 737 und B757-200 sind teilweise in die Jahre gekommen. Der zuletzt genannte Flugzeugtyp ist im Schnitt 32,5 Jahre alt und soll rasch durch modernere A321neo ersetzt werden. Da Jet2 im Sommer 2023 mit einer hohen Nachfrage rechnet, nimmt man auch zwei A321, die von Titan Airways betrieben werden, ins Wetlease. Die ACMI-Vereinbarung gilt sowohl für den Sommer 2023 als auch für jenen des kommenden Jahres.

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Deutsches 49-Euro-Ticket ohne Flixbus und Flixtrain

In Deutschland hat der Vorverkauf des so genannten 49-Euro-Tickets, das bundesweit im Nahverkehr Gültigkeit haben soll, begonnen. Dem Bahn- und Fernbusanbieter Flix Mobility stößt aber sauer auf, dass man trotz intensiver Gespräche nicht integriert wurde. Nun droht man neuerlich damit, dass etwa 20 Prozent des Deutschland-Angebots eingestellt werden müssen. Da Flixbus in der Bundesrepublik keinen einzigen Bus oder Zug selbst betreibt, sondern die operative Durchführung komplett an Subunternehmer ausgelagert hat bzw. Linienanbieter mit eigener Konzession im Rahmen von Franchiseverträgen die Marke nutzen, würden die angedrohten Streichungen in erster Linie die operativen Busunternehmen treffen. Ob diese Stellen abbauen müssen, dürfte äußerst unterschiedlich sein, denn manche haben ÖPNV-Linien und/oder klassischen Reisebusverkehr während andere komplett auf die Durchführung von Fernlinien als Subunternehmer spezialisiert sind. Das deutsche 49-Euro-Ticket ist keinesfalls mit dem österreichweit gültigen „Klimaticket Ö“ vergleichbar, denn in der Alpenrepublik sind auch alle Fernverkehrszüge inkludiert. In der Bundesrepublik nimmt man Eurocity, Intercity, Intercityexpres, Railjet, Nachtzüge und Co – ähnlich wie beim Neun-Euro-Ticket – abermals aus.

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Ryanair stockt Memmingen-Zadar weiter auf

Ab Anfang Juni 2023 wird die Billigfluggesellschaft Ryanair tägliche Flüge zwischen Zadar und Memmingen anbieten. Diese werden im Regelfall von der maltesischen Tochtergesellschaft Lauda Europe mit Airbus A320 durchgeführt. Diese unterhält in der kroatischen Küstenstadt eine Sommerbasis, die aus drei Maschinen des genannten Typs besteht. Die Memmingen-Strecke soll mit Wirksamkeit zum 6. Juni 2023 auf sieben Umläufe pro Woche erhöht werden. Die Flüge werden an den Verkehrstagen Montag, Dienstag (zwei Rotationen), Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag angeboten.

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Ryanair stockt einige Berlin-Strecken auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair erhöht ab Juni 2023 auf einigen Berlin-Strecken die Frequenzen. Abgesehen von Vilnius und Manchester stockt man jeweils um einen wöchentlichen Umlauf auf. So geht es ab 4. Juni 2023 viermal pro Woche nach Billund. Bergamo bietet man ab der deutschen Bundeshauptstadt ab 6. Juni 2023 neunmal wöchentlich an. Nach Krakau geht es ab 7. Juni 2023 dreimal pro Woche. Luxemburg wird mit 6. Juli 2023 ebenso auf diese Frequenz erhöht. Manchester wurde mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 auf neun Umläufe pro Woche erhöht. Mit Wirksamkeit zum 7. Juni 2023 bietet Ryanair auf dieser Strecke zehn wöchentliche Rotationen an. Vilnius wurde kürzlich auf vier Flüge pro Woche erhöht und am 5. Juli 2023 wird ein fünfter hinzugefügt.

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