Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Friedrichshafen blickt zufrieden auf das Jahr 2022 zurück

Der Flughafen Friedrichshafen musste sich unter anderem aufgrund der Coronapandemie in ein Insolvenzverfahren flüchten. Dies ermöglichte dem Airport auch sich von gewissen Altlasten trennen zu können. Nun sieht man sich wieder auf dem Weg nach vorne.  Im Vorjahr wurde der Bodensee-Airport von 339.550 Reisenden genutzt. Dies entspricht rund 70 Prozent des Aufkommens, das man vor der Pandemie im Jahr 2019 hatte. Wachstumsträger waren vor allem die touristischen Strecken aber auch der Low Cost-Verkehr nach Ost-Europa. Nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen im Reiseverkehr war die Nachfrage hoch und führte zu einer schnellen Erholung dieser Verkehre.   „Im Hinblick darauf, dass in den ersten dreieinhalb Monaten im Jahr 2022 Corona bedingt noch so gut wie kein Reiseverkehr stattfand und der Flughafen Friedrichshafen auch im Laufe des Sommers die Auswirkungen der operationellen Probleme der großen Flughäfen mittelbar zu spüren bekam, freuen wir uns über diese Zahlen sehr“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Flughafens Friedrichshafen.  Wirtschaftlich war das Jahr geprägt durch die Beendigung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zum 31.03.2022. Aufgrund des Insolvenzverfahrens waren zwei Abschlüsse für Rumpfgeschäftsjahre notwendig. Der eine für die Zeit des laufenden Insolvenzverfahrens vom 1. Juni 2021 bis zum 31. März 2022 und der zweite für die Zeit vom 1. April 2022 bis zum 31. Dezember 2022, um wieder zum Kalenderjahr zurückzukehren.  Die Abschlüsse sind geprägt durch eine Reihe von Sondereffekten, die das Insolvenzverfahren mit sich brachte und die zu hohen positiven Jahresergebnissen führen. Daher und aufgrund der veränderten Betrachtungsperiode ist ein Vergleich mit Vorjahresperioden nicht sinnvoll.  Mit der Beendigung des Insolvenzverfahrens zum

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Paris Air Show: Avolon shoppt bei Airbus und Boeing

Der Leasinggeber Avolon hat während der Paris Air Show bekanntgegeben, dass man bei Boeing 40 weitere B737-Max bestellt hat. Es handelt sich bereits um die dritte Order. Bei Airbus hat man eine Absichtserklärung für A330neo unterschrieben.  „Die heutige Ankündigung bekräftigt unsere langjährige Partnerschaft mit Boeing und unsere Unterstützung für das 737-Max-Programm. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Kunden die 737-Max langfristig nachfragen werden, und dieser Auftrag erweitert unsere Lieferpipeline bis 2030“, sagte Andy Cronin, CEO von Avolon. „Die Umstellung der weltweiten Flotte auf treibstoffeffizientere Flugzeuge neuer Technologie ist eine Priorität für unsere Branche, und wir wollen eine führende Rolle spielen, indem wir die Fluggesellschaften bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützen.“  Absichtserklärung für 20 A330neo  Mit dem Konkurrenten Airbus hat Avolon eine Absichtserklärung über den Erwerb von 20 A330neo unterschrieben. Der Leasinggeber verfügt derzeit über eine Flotte von insgesamt 616 Airbus-Flugzeugen, die sich im Besitz von Avolon befinden und von Avolon gemanagt werden. Dazu gehören 55 A330neo sowie 208 A320ceo, 285 A320neo, 51 A330ceo und 17 A350).   Andy Cronin, CEO von Avolon, sagte: „Andy Cronin, CEO von Avolon, sagte: Wir haben das A330neo-Programm von Anfang an nachdrücklich unterstützt, und mit der vollständigen Platzierung unseres bestehenden Auftragsbuchs für Großraumflugzeuge sichern wir uns jetzt künftiges Wachstum in einem Umfeld mit begrenztem Angebot. Dank unserer erweiterten Auslieferungspipeline können wir unseren Kunden die Reichweite und die geringeren Emissionen der A330neo anbieten, um ihren wachsenden Flottenbedarf zu decken. Unsere jüngsten Flugzeugbestellungen und -verpflichtungen spiegeln unser Vertrauen in den langfristigen Wachstumskurs des Luftfahrtsektors wider, der in unserer jüngsten

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TAAG least zwei weitere A220-300

Die Fluggesellschaft TAAG wird insgesamt 15 Airbus A220-300 einflotten, denn auch mit Nordic Aviation Capital hat man einen entsprechenden Leasingvertrag unterschrieben. Dieser umfasst zwei Maschinen dieses Typs.  Zuvor hat man mit der Air Lease Corporation, Aviation Capital Group und Azorra vergleichbare Vereinbarungen abgeschlossen. Die NAC-Flugzeuge sollen im Jahr 2025 ausgeliefert werden. TAAG sicherte sich somit über verschiedene Lessoren insgesamt 15 Airbus A220-300. 

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Boeing fixiert Air-India-Großbestellung

Auch mit Boeing hat Air India eine Großbestellung, für die gegen Anfang dieses Jahres eine Absichtserklärung unterschrieben wurde, unter Dach und Fach gebracht. Während der Paris Air Show wurde der Kaufvertrag unterschrieben.  Der Auftrag, der 190 737 MAX, 20 787 Dreamliner und 10 777X-Jets mit Optionen für 50 737 MAX und 20 787 Dreamliner umfasst, ist Boeings größter Auftrag in Südasien und unterstreicht die 90-jährige Partnerschaft mit Air India. Ein umfassendes Angebot an Luftverkehrsdienstleistungen wird es Air India außerdem ermöglichen, seine Aktivitäten auf dem schnell wachsenden südasiatischen Luftverkehrsmarkt nachhaltig zu erweitern. Es wird erwartet, dass Südasien in den nächsten 20 Jahren seine in Betrieb befindliche Flotte von 700 auf 2.300 Flugzeuge mehr als verdreifachen wird, um die Passagiernachfrage zu befriedigen.  Der Großauftrag, der an Konkurrent Airbus gegangen ist, wurde auf der Paris Air Show ebenfalls finalisiert. 

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Akasa Air bestellt vier weitere Boeing 737-Max-8

Die indische Akasa Air hat während der Paris Air Show bekanntgegeben, dass man eine bestehende Boeing 737-Max-8-Order um vier Exemplare aufgestockt hat. Der Carrier hat erst im Vorjahr die ersten Maschinen dieses Typs in Betrieb genommen.  Mit der Bestellung von vier weiteren Flugzeugen umfasst das Auftragsbuch der indischen Fluggesellschaft 76 Jets, darunter 23 737-Max-8 und 53 vom Typ 737-Max-200. „Als die am schnellsten wachsende Fluggesellschaft der Welt freuen wir uns, unsere Flotte um vier weitere Boeing 737-8 zu erweitern und damit unsere ursprüngliche Bestellung von 72 Flugzeugen auf 76 Jets zu erhöhen, die in den nächsten vier Jahren ausgeliefert werden. Diese Flugzeuge unterstützen nicht nur unsere rasche Expansion im Inland, sondern ermöglichen es uns auch, die Vorteile der in ihrer Kategorie führenden 737-8 mit ihrer unvergleichlichen Reichweite voll auszuschöpfen, während wir unseren Vorstoß in den internationalen Flugverkehr vorbereiten“, sagte Vinay Dube, Gründer und CEO von Akasa Air. „Die Treibstoffeffizienz und die geringeren Kohlendioxidemissionen der 737-8 ermöglichen es uns, uns weiterhin auf einen nachhaltigen Betrieb zu konzentrieren und gleichzeitig unseren umweltbewussten Passagieren eine komfortablere Art des Fliegens zu bieten. Nachhaltigkeit ist das Herzstück unseres Geschäfts, und wir streben nach weiteren Möglichkeiten, unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren.“ 

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Winter 2023/24: Wizz Air nimmt Budapest-Spinx International auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird die Billigfluggesellschaft Wizz Air ab Budapest ihr Ägypten-Angebot ausbauen. Neu bietet man ab 30. Oktober 2023 eine Nonstopverbindung zum Spinx International Airport an. Diese vermarktet man als „Kairo“. Budapest hat zwar bereits bestehende Verbindungen nach Kairo, doch mit der Aufnahme der neuen ULCC-Verbindung auf dem ägyptischen Markt wird die erste Low-Cost-Verbindung nach Ägyptens größter Stadt eingerichtet. Neben den bereits bestehenden Verbindungen nach Kairo, Hurghada und Sharm El Sheikh wird Budapest mit der Aufnahme der neuen Verbindung von Wizz Air in den Wintermonaten 23 und 24 wöchentlich 13 Flüge mit mehr als 2.400 Einzelplätzen nach Ägypten anbieten.

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Air Baltic: Paris, Amsterdam und Wien stark nachgefragt

Ab Riga waren laut Air Baltic im Mai 2023 die Destinationen Paris-Charles de Gaulle, Amsterdam und Wien besonders stark nachgefragt. Diese Ziele erfreuen sich sowohl bei Freizeit- als auch bei Geschäftsreisenden großer Beliebtheit. Neben diesen Zielen zählen auch die Air Baltic-Flüge nach London, Mailand, Berlin und Tampere zu den beliebtesten Strecken ab Riga im Mai. Der Carrier unterhält in Riga, Tallinn, Vilnius und Tampere stationierte Flugzeuge. Im Winter 2023/24 wird man auch in Las Palmas zwei Airbus A220-300 stationieren.

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Amsterdam: Projekt siebente Piste endgültig verworfen

Eigentlich sollte am Flughafen Amsterdam-Schiphol eine siebente Start- und Landebahn gebaut werden. Diese sollte parallel zur bestehenden Kaagbaan (06/24) entstehen. Das Projekt wurde nun endgültig verworfen. Verkehrsminister Harbers gab bekannt, dass das Projekt nicht umgesetzt wird, denn eine neuerliche Analyse ist zum Ergebnis gekommen, dass die Einnahmen die Baukosten der geplanten Runway nicht übersteigen würden. Weiters würden für die Bevölkerung auch keine signifikanten Lärmvorteile entstehen, da es lediglich zu einer Verlagerung kommen würde. Die entsprechende Landreservierung wurde aufgehoben. Die Schiphol Group begrüßt die Entscheidung.

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Matthias Düllmann wird neuer SR-Technics-Chef

Mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2023 bekommt SR Technics mit Matthias Düllmann einen neuen Chef. Der Manager ist bereits seit dem Jahr 2017 für das Wartungsunternehmen tätig und war zuletzt Finanzchef. Düllmann folgt auf Marc Lenz, der laut Medienerklärung weiterhin für die ehemalige Swissair-Tochter tätig sein wird. Konkret wird er in Teilzeit eine beratende Funktion ausüben.

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Lufthansa Group vor Einführung von „Gutschein-Konten“

Zu Beginn der Corona-Pandemie haben zahlreiche Fluggesellschaften mit purer Absicht Erstattungen und gegebenenfalls auch Entschädigungen für abgesagte Flüge verschleppt. Einige Anbieter versuchten ihre Kundschaft mit Gutscheinen abzuspeisen und behaupteten gar dreist, dass es keine andere Möglichkeit geben würde und die EU-Kommission dies so festgelegt habe. Eine glatte Lüge, die dem einen oder anderen Anbieter Klagen von Konsumentenschutzorganisationen eingebracht hat.  Manche Fluggesellschaften, darunter Wizz Air, gehen seit längerer Zeit jenen Weg, dass man bei Erstattungsansprüchen zunächst auf ein Kundenkonto gutschreibt. Dazu gibt es einen Bonus von 20 Prozent, was auf den ersten Blick durchaus attraktiv sein kann. Aber nur dann, wenn man beabsichtigt, erneut bei Wizz Air zu buchen. Die Erstattung des Guthabens vom Kundenkonto – abzüglich der 20 Prozent Bonus – kann sich nämlich äußerst kompliziert und insbesondere langwierig gestalten. Einfach macht es der Billigflieger der Kundschaft nämlich nicht, denn das entsprechende Formular ist sehr gut versteckt. Anschließend heißt es mitunter wochenlang warten und gegebenenfalls auch mehrfach per Mail und/oder Telefon Druck machen.  Auch andere Fluggesellschaften bieten derartige „Wallets“ an. Die Vorteile für die Anbieter liegen auf der Hand, denn im Fall von Erstattungsansprüchen wird das Geld mehr oder weniger automatisiert aufgebucht, dazu gibt es bei vielen Anbietern einen kleinen Bonus und somit bleibt das „echte Geld“ in der Firmenkasse. Auch behauptet man dann, dass man der gesetzlichen Erstattungspflicht binnen sieben Tagen nachgekommen ist, denn immerhin könne man damit ja Tickets bzw. Zusatzleistungen bezahlen. Bei Wizz Air ist es aber nicht wirklich echtes Geld, denn das Guthaben kann nur dann

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