Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Norse Atlantic streicht Berlin-Fort Lauderdale

Die Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways hat die Strecke Berlin-Fort Lauderlade aus dem Winterflugplan 2023/24 gestrichen. Diese wird man künftig nicht mehr anbieten. In der Vorperiode hatte man diese Route kurzzeitig im Portfolio. Auch hatte man für einige Wochen das Ziel Los Angeles ab Berlin im Programm, jedoch wurde dieses nach nur kurzer Zeit gestrichen. Der Carrier unterhält in der deutschen Bundeshauptstadt keine Basis, so dass die Flugzeuge zumeist im Rahmen von W-Pattern eingesetzt werden.

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Nouvelair nimmt Tunis-Stockholm (Arlanda) auf

Die Billigfluggesellschaft Nouvelair nimmt im Juni 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Tunis und Stockholm-Arlanda auf. Diese soll überwiegend mit Maschinentyp Airbus A320. Der Erstflug soll am 19. Juni 2023 durchgeführt werden. Derzeit ist vorgesehen, dass das jeweils am Verkehrstag Montag geflogen werden soll. Der Hinflug hebt als BJ930 um 16 Uhr 00 Lokalzeit in Tunis ab und erreicht Stockholm-Arlanda gegen 20 Uhr 45. Zurück geht es als BJ 931 um 21 Uhr 35 Lokalzeit. Das Nouvelair-Flugzeug erreicht Tunis um 0 Uhr 25 am Folgetag.

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Kolumbien: Überladung verursachte Baum-Kollision einer B737F

Am 3. Feber 2022 ist eine von Aerosucre betriebene Boeing 737-200 kurz nach dem Start in Bogota gegen einen 14 Meter hohen Baum, der sich 239 Meter hinter dem Ende der Runway befand, geprallt. Dies verursachte den Ausfall des linken Triebwerks. Nun steht fest, dass das Frachtflugzeug überladen war und so erst gar nicht hätte starten dürfen. Aus dem Untersuchungsbericht der Zivilluftfahrtbehörde von Kolumbien geht hervor, dass der Zwischenfall vermeidbar gewesen wäre. Die Maschine war schlichtweg zu schwer beladen und das zulässige Höchstgewicht wurde überschritten. Trotz des Umstands, dass man einen Baum touchiert hat, gelang es der Cockpitcrew, dass der Schub wieder hergestellt werden konnte. Das Display warnte die Flugzeugführer dennoch vor zu hoher Temperatur in den Antrieben. Der Steigflug auf 2.500 Fuß konnte fortgesetzt werden ehe die Crew zur Notlandung in Bogota ansetzen konnte. Die Untersuchung der Zivilluftfahrtbehörde zeigt auch, dass der Vorfall beinahe in einer Katastrophe geendet wäre. Das fliegerische Können der beiden Piloten hat verhindert, dass die Maschine, deren missliche Lage zufällig von einer Türklingelkamera aufgezeichnet wurde, abgestürzt ist. Allerdings: Die Flugzeugführer haben mit dem Umstand, dass diese trotz offensichtlicher Überladung überhaupt zum Start angesetzt haben, einen schweren, beinahe fatalen Fehler begangen. Im Bericht ist als wahrscheinlichste Unfallursache zu lesen, dass die „späte Rotation, die durch extreme Bedingungen in Bezug auf das Gewicht des Flugzeugs und die Flughöhe verursacht wurde, die es dem Flugzeug nicht erlaubten, eine ausreichende Steigrate zu erreichen und mit einem höheren Flugzeuggewicht zu starten, als es die Leistungsberechnungen zuließen“. Ebenso wird mit dem

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Tailwind sagt Antalya-Flüge ab Memmingen, Karlsruhe und Friedrichshafen ab

Eigentlich wollte die türkische Tailwind Airlines zwischen 26. Mai und 11. Juni 2023 je dreimal pro Woche ab Memmingen, Karlsruhe/Baden-Baden und Friedrichshafen nach Antalaya fliegen. Daraus wird nichts, denn die Flüge wurden abgesagt. Der Carrier nannte für die Streichung keine nähere Begründung. Allerdings dürfte durchaus ein Zusammenhang mit dem Umstand, dass andere Anbieter ihre Antalya-Flüge aufgestockt haben und neue Player in den Markt eingetreten sind, bestehen. Es zeigt sich aber, dass ab der Main-Ruhr-Region sowie ab ostdeutschen Airports erheblich mehr Flüge in die türkische Küstenregion angeboten werden als ab Süddeutschland.

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Rwandair nimmt Kigali-Paris (CDG) auf

Die Fluggesellschaft Rwandair nimmt Ende Juni 2023 eine neue Flugverbindung zwischen Kigali und Paris-Charles de Gaulle auf. Diese soll dreimal pro Woche mit Airbus A330 bedient werden. Es handelt sich um so genannte Direktflüge, da auf dem Weg von Kigali nach Brüssel ein Zwischenstopp in Paris-Charles de Gaulle eingelegt wird, jedoch die Flugnummer gleich bleibt. Aus der Sicht von französischen Passieren geht es dann mit Zwischenlandung in Brüssel nach Kigali. Der Erstflug ist für den 27. Juni 2023 angekündigt. Geflogen werden soll mit Airbus A330-300.

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Toronto: Lot führte Sonderflüge nach Krakau und Kattowitz durch

Die polnische Fluggesellschaft Lot hat am vergangenen Wochenende ab Toronto Sonderflüge nach Krakau und Kattowitz durchgeführt. Eingesetzt wurden Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-8. Das Ziel Krakau wurde am 15. April 2023 unter der Flugnummer LO1046 angesteuert. Nach Kattowitz ging es am Sonntag unter selbiger Flugnummer. Es handelte sich um einmalige Oneway-Flüge, da es keine dazugehörigen Rückflüge in Richtung Kanada gab.

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Taube „erzwingt“ Notlandung von Tiroler Rettungshubschrauber

Eine Taube verursachte in der Nacht von Samstag, dass ein in Tirol stationierter Rettungshubschrauber eine Notlandung in Bayern absolvieren musste. Der Helikopter „RK-2“ der ARA Flugrettung befand sich auf dem Weg von Augsburg nach Reutte, wo man einen Patienten hingebracht hatte. An Bord der Maschine befanden sich nach Angaben der Polizeidirektion vier Personen. Diese blieben unverletzt. Die Notlandung konnte durch die Piloten erfolgreich vollzogen werden. Der verantwortliche Kapitän gab an, dass der Hubschrauber gegen 22 Uhr 40 mit einer Taube kollidiert ist. Diese ist so ungünstig gegen die Cockpitscheibe geschlagen, dass diese erheblich beschädigt wurde. Aus Sicherheitsgründen entschied die Crew, dass umgehend gelandet werden muss. Dies wurde in Bidingen (Ostallgäu) erfolgreich vollzogen. Während dem Flug befand sich kein Patient an Bord, da das Fluggerät „ferry“ auf dem Rückweg nach Reutte war. Die Besatzung wurde anschließend per Taxi nach Tirol nach Hause gebracht. Die Polizei erklärte weiters, dass der Vorfall als Flugunfall eingestuft wurde und daher durch die deutsche BFU untersucht wird. Die ARA-Flugrettung ist eine Tochter der deutschen DRF und betreibt in Österreich zwei Notfallhubschrauber. Diese sind in Fresach (Kärnten) und Reutte (Tirol) stationiert. Immer wieder kommt es vor, dass Patienten auf dem Luftweg auch ins Ausland gebracht werden. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich, jedoch stets medizinisch indiziert.

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Islamabad: Qatar Airways beschädigt A350-900 bei Tailstrike

Am 16. April 2023 erlitt der Airbus A350-900 mit der Registrierung A7-ALN, betrieben von Qatar Airways, auf dem Flughafen Islamabad einen Tailstrike. Dabei erlitt das Langstreckenflugzeug, das als QR614 unterwegs war, einen erheblichen Sachschaden. Über einen längeren Zeitraum hinweg stritten sich Airbus und der Golfcarrier über Qualitätsmängel bei diesem Maschinentyp. Die Meinungsverschiedenheiten sind in Form von Gerichtsprozessen eskaliert und der europäische Flugzeugbauer stornierte dann einige Großbestellungen der in Doha ansässigen Airline. Zwischenzeitlich hat man sich gütlich geeinigt, jedoch wurde über die Details Stillschweigen vereinbart. Auch hat Airbus die Bestellungen von Qatar Airways wieder ins Backlog aufgenommen. Am 16. April 2023 befand sich die A7-ALN auf dem Weg von Doha nach Islamabad. Gegen 7 Uhr 47 Lokalzeit wurde der erste Landeversuch unternommen, wobei dieser nicht erfolgreich war. Die Maschine erlitt einen Tailstrike. Die Cockpitcrew leitete umgehend ein Go-Around-Manöver ein und konnte im zweiten Anlauf sicher in Islamabad landen. Allerdings musste der Rückflug gestrichen werden, da der Airbus A350-900 Beschädigungen im Rumpfbereich aufweist. Dies hat zur Folge, dass am 16. und 17. April 2023 zwei geplante Flüge von Islamabad nach Doha gestrichen werden mussten. Am 16. April 2023 sollte der Rückflug mit dem in den Vorfall verwickelten Flugzeug durchgeführt werden, während er am 17. April 2023 mit einer Boeing 787-8 der Fluggesellschaft stattfinden sollte. Der andere Flug von Qatar Airways nach Doha, Flug QR633, startete am 17. April 2023 mit einer Boeing 777-300, registriert als A7-BAZ, von Islamabad.

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Air Baltic hat Riga-Hannover aufgenommen

Am Samstag, den 15. April 2023, hat die lettische Fluggesellschaft Air Baltic eine Nonstopverbindung zwischen Riga und Hannover aufgenommen. Diese wird nun zweimal wöchentlich bedient. Im Regelfall kommen Airbus A220-300 zum Einsatz. Der lettische Carrier, der Stützpunkte in Riga, Vilnius, Tallinn und Tampere unterhält, bietet die Flugscheine auf dieser Route ab 69 Euro (oneway) an. Im Sommerflugplan 2023 fliegt man im Rahmen von Wetlease-Aufträgen unter anderem auch für Eurowings und Swiss.

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Volga-Dnepr: Kanada übergibt beschlagnahmte An-124 an die Ukraine

Die kanadische Regierung wird eine Antonow An-124 „Ruslan“ der russischen Volga-Dnepr Gruppe konfiszieren und an die Ukraine übergeben. Dies sieht das jüngste Sanktionspaket vor. Betroffen ist die RA-82078, die seit Ende Feber 2022 im nordamerikanischen Staat festgehalten wird. Zuvor gab es Gespräche zwischen Denys Shyhal, Premierminister der Ukraine, und seinem kanadischen Amtskollegen Justin Trudenau. Man einigte sich darauf, dass das beschlagnahmte Flugzeug an die Ukraine übergeben wird. Ein Termin für die formelle Überstellung bzw. Übergabe steht noch nicht fest. Die Beschlagnahmung ist Teil der neuen Sanktionen, die von der kanadischen Regierung am 5. April 2023 eingeführt wurden. Die Sanktionen richten sich auch gegen die Volga-Dnepr-Gruppe und ihre beiden Tochtergesellschaften, Volga-Dnepr Airlines, AirBridgeCargo Airlines und Atran, eine weitere russische Frachtfluggesellschaft, deren Muttergesellschaft die Volga-Dnepr-Gruppe ist. Kanada hat sich den Sanktionen, die seitens der Europäischen Union, der Vereinigten Staaten von Amerika und anderen Ländern als Reaktion auf den kriegerischen Überfall auf die Ukraine gegen die Russische Föderation verhängt wurden, weitgehend angeschlossen. In Teilbereichen sind die Maßnahmen der kanadischen Regierung sogar strenger als jene der EU. Insgesamt hat die Volga-Dnepr Group, deren Tochtergesellschaft Volga-Dnepr Airlines zehn Antonov An-124 betreibt, vier Flugzeuge dieses Typs auf internationalen Flughäfen festsitzen. Abgesehen von der Maschine, die sich derzeit auf dem Flughafen Toronto befindet, sitzen drei russisch-registrierte Flugzeuge auf dem Flughafen Leipzig/Halle in Deutschland fest. Erst vor wenigen Tagen gab es in den Vereinigten Staaten von Amerika eine durchaus bemerkenswerte Entscheidung eines Gerichts. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass eine niederländische Gesellschaft, die dem Volga-Dnepr-Konzern angehört, für offene

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