Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Nairobi: Boeing 747-400F von Singapore Cargo erleidet Vogelschlag

Am Montag erlitt die von Singapore Airlines Cargo betriebene Boeing 747-400F mit der Registrierung 9V-SFO während dem Start in Nairobi einen Vogelschlag. Die Maschine hätte als SQ7343 nach Amsterdam-Schiphol fliegen sollen. Mindestens ein Triebwerk wurde beschädigt und zwang die Piloten zum Abbruch des Starts. Durch die Auswirkungen der Notbremsung entluden sich elf der sechzehn Reifen. Die Feuerwehr eilte zu dem Flugzeug, um es zu untersuchen. Aus Bildern, die in den sozialen Medien auftauchten, geht hervor, dass Schaum eingesetzt wurde, um ein mögliches Feuer zu ersticken. Die Flughafenbehörden beschlossen, 100 Tonnen Fracht aus dem Flugzeug zu entfernen, bevor sie neue Reifen auf die festsitzende 747 montierten.

weiterlesen »

Amsterdam: Toter blinder Passagier in B777-Fahrwerksschacht gefunden

Am Montagvormittag wurde in einem Radkasten der von KLM betriebenen Boeing 777 mit der Registrierung PH-BQM ein toter blinder Passagier entdeckt. Die Maschine war auf dem Weg von Lagos nach Amsterdam-Schiphol. Es wird untersucht wie der Mann überhaupt dorthin gelangen konnte. Man geht davon aus, dass der blinde Passagier an Unterkühlung gestorben ist. Gelegentlich werden blinde Passagiere in den Radkästen von Flugzeugen entdeckt. „Manchmal überleben sie, aber meistens geht es schief, weil die Temperatur so stark abfällt. Auf längeren Flügen können die Temperaturen bis auf minus fünfzig Grad sinken, was ein Überleben unmöglich macht“, so ein KLM-Sprecher.

weiterlesen »

Frankreich: Bereits 6.338 Flüge wegen Streiks gestrichen

Allein aufgrund von Streiks, die sich gegen die geplante Pensionsreform in Frankreich richten, mussten seit Anfang dieses Jahres 6.338 Flüge gestrichen werden. Besonders stark waren die Airports Paris-Orly und Paris-Charles de Gaulle betroffen. Die französische Generaldirektion für Zivilluftfahrt musste zum Teil präventiv vorgehen. Nach den Zahlen, die die DGAC zur Verfügung gestellt hat, wurden zwischen dem 19. Januar und dem 9. April 2023 6.338 Flüge gestrichen. Im gleichen Zeitraum wurden 572.085 Flüge „von der Flugsicherung kontrolliert“, d.h. Flüge, die den französischen Luftraum durchquerten. In der Regel haben Airlines nach Aufforderung durch die Generaldirektion nur 24 Stunden Zeit ihre geänderten Flugpläne zu übermitteln.

weiterlesen »

USA: Ryanair erleidet juristische Schlappe gegen Booking.com

Die Billigfluggesellschaft Ryanair und Booking.com befinden sich seit einigen Jahren in einem Rechtsstreit. Hintergrund ist, dass der Carrier unterbinden will, dass der OTA Tickets über seine Plattformen vertreibt. Mittlerweile brachte der Reisevermittler eine Gegenklage ein. Diese wird im U.S.-Staat Delaware verhandeln. Ryanair beantragte die Abweisung dieser, jedoch entschied ein Bezirksrichter, dass alle Anträge des Billigfliegers abgelehnt werden. Die Gegenklage stützt sich auf öffentliche Aussagen des Lowcosters, dass OTAs unautorisierte Tickets mit hohen Aufschlägen über ihre Plattformen verkaufen würden. Ein Großteil der juristischen Diskussion in der Widerklage drehte sich um die Bedeutung und das Motiv der E-Mails und Social-Media-Posts von Ryanair.

weiterlesen »

Abschuss von PS752: Scharfe Kritik an iranischem Militärurteil

Im Iran wurden zehn Personen durch ein Militärgericht für den Abschuss der Boeing 737 der Ukraine International vom 8. Januar 2020 verantwortlich gemacht und zu Haftstrafen verurteilt. Allerdings stellte man nur Militärangehörige niedriger Ränge vor Gericht. Genau dieser Umstand wird international massiv kritisiert, denn die Kommandierenden wurden bislang nicht belangt. Ali Eftekhari, der Leiter des iranischen Militärgerichts, erklärte, der Fall sei komplex und weise „zahlreiche technische Aspekte“ auf, weshalb er vor das Militärgericht gebracht worden sei. Laut Eftekhari gab es „eine Reihe von Personen, die nicht dem Militär zuzurechnen sind“. Das Gericht verurteilte 10 Personen zu unterschiedlichen Haftstrafen. „Wie aus dem Urteil hervorgeht, gibt es 10 Angeklagte, und die Ebenen in dem Fall reichen vom Kommando bis zum Systembenutzer“, fügte Eftekhari hinzu und bemerkte, dass die Ränge der Angeklagten vom Zweiten Brigadier bis zum Dritten Leutnant reichten. Der Leiter des Gerichts wies darauf hin, dass der Bediener der Boden-Luft-Rakete Tor M1 zwei Fehler gemacht habe, nämlich dass er es versäumt habe, das Niveau des mit dem System verbundenen Radars einzustellen, und dass er sich nicht bei einer anderen Kommandozentrale erkundigt habe, ob das Ziel abgeschossen werden solle. Der Angeklagte gab zwar an, dass es einen Kommunikationsverlust gegeben habe, aber „der Kommunikationsverlust wurde nicht bestätigt“, stellte Eftekhari fest und fügte hinzu, dass er „nach eigenem Ermessen gehandelt und geschossen“ habe. „Die Diagnose war falsch, und dieser Fehler ist ein individueller und menschlicher Fehler“. Eine Hinterbliebenen-Organisation kritisiert das Urteil scharf und bezeichnet es als „Scheinurteil“. Es wäre „sinnlos und inakzeptabel“, denn die

weiterlesen »

Hohe Nachfrage: Uzbekistan Airways schickt A330 auf Kurzstrecken

Die Fluggesellschaft Uzbekistan Airways setzt im Sommerflugplan 2023 einen geleasten Airbus A330-200 ein. Das mit 266 Sitzplätzen bestuhlte Langstreckenflugzeug soll auf drei Routen mit besonders hoher Nachfrage fliegen. Ab 23. April 2023 wird diese Maschine einmal täglich zwischen Taschkent und Istanbul eingesetzt werden. Zwischen 3. und 16. Mai 2023 wird Uzbekistan den Airbus A330-200 auch auf den Routen nach Jeddah und Dubai fliegen lassen. Dabei soll das Langstreckenflugzeug jeweils einmal pro Tag zum Einsatz kommen.

weiterlesen »

„Neue Air Malta“ soll Ende 2023 abheben

Für die Zukunft der staatlichen Fluggesellschaft Air Malta sind nun die Würfel gefallen, denn die Regierung will den Carrier mit spätestens Ende 2023 schließen und durch eine neue Fluggesellschaft, die sich ebenfalls im Eigentum des Staats befinden wird. Während es für die Passagiere „nahtlos“ weitergehen wird, müssen sich die Beschäftigten von Air Malta neu um ihre Jobs bewerben. Damit ist Widerstand seitens der Gewerkschaften und der Personalvertretung schon vorprogrammiert. Dass Air Malta finanziell nicht sonderlich gut aufgestellt ist und möglicherweise geschlossen bzw. ersetzt werden könnte, ist keine Neuigkeit. Allerdings stand der genaue Zeitpunkt bislang nicht fest und der Carrier selbst hüllte sich in Schweigen. Gegenüber der Times of Malta sagte Firmenchef David Curmi unter anderem: „Wir stehen kurz vor dem Ende langer, schwieriger und komplexer Diskussionen mit der Europäischen Kommission, die keine Kopie von Air Malta wollte. Wir haben der Kommission gezeigt, dass wir es ernst meinen“. Während sich die Beschäftigten um ihre Jobs beim Nachfolger, der in Kürze offiziell gegründet werden soll, neu bewerben müssen, soll es für die Passagiere nahtlos weitergehen. Der Name der „neuen Air Malta“ steht noch nicht fest. Es gibt zwar verschiedene Gerüchte, jedoch deutet so einiges daraufhin, dass die „New Company“ nach dem Vorbild mehrmaliger Alitalia-Neustarts einfach die Namensrechte erwerben könnte und somit nach außen hin für die Passagiere alles weitergeht als ob nichts gewesen wäre. Bereits bekannt ist, dass auch die Tage von Malta MedAir gezählt sind, denn der zweite Staatscarrier, der einst gegründet wurde, um billigere Pilotenlöhne erreichen zu können bzw. später

weiterlesen »

Charter: Korean AIr fliegt nach Athen, Marseille und Venedig

Mit Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A330-200 wird Korean Air ab Seoul einige Charterflüge in Richtung Europa anbieten. Dabei nimmt man Kurs auf Athen, Marseille und Venedig. Die griechische Hauptstadt steuert man zwischen 5. Mai und 26. Mai 2023 am Verkehrstag Freitag im Auftrag eines Tour Operators an. Nach Marseille geht es an selbigem Verkehrstag zwischen 2. Juni und 16. Juni 2023. Venedig wird an Freitagen von 23. Juni bis 30. Juni 2023 angesteuert. Es handelt sich um Charterflüge, die für einen Reiseveranstalter durchgeführt werden.

weiterlesen »

Düsseldorf: Boeing wird Hauptsponsor der Invictus Games 2023

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing wird als Hauptsponsor der „Invictus Games 2023“, die heuer zwischen 9. und 16. September 2023 in Düsseldorf über die Bühne gehen werden, fungieren. Es handelt sich um eine Sportveranstaltung für verwundete und erkrankte Militärangehörige aus aller Welt. „Wir fühlen uns geehrt, Presenting Partner der Invictus Games in Düsseldorf zu sein“, sagt Dr. Michael Haidinger, Präsident, Boeing Deutschland. „Wir wissen, wie wichtig es ist, Soldatinnen und Soldaten zu unterstützen, und wollen mit den diesjährigen Spielen unseren Beitrag zu ihrer Rehabilitation und Inklusion in die Gesellschaft leisten. Ich habe selten einen spannenderen, emotionaleren und inspirierenderen Wettkampf als die Invictus Games gesehen. Wir sind sehr glücklich darüber, auch 2023 Jahr wieder Teil dieser überaus wichtigen Spiele zu sein.“ Global beschäftigt Boeing mehr als 20.000 ehemalige Militärangehörige und engagiert sich seit Jahrzehnten für die Belange von Soldatinnen und Soldaten. Allein im Jahr 2022 hat Boeing weltweit mehr als 13 Millionen US-Dollar zur Unterstützung von Programmen für den Übergang in die Arbeitswelt nach dem aktiven Dienst und für die Genesung und Rehabilitation bereitgestellt. Darüber hinaus hat Boeing in den letzten zehn Jahren Programme zur Förderung von aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten und ihren Familien mit mehr als 70 Millionen US-Dollar unterstützt. Außerdem unterhält Boeing langjährige Partnerschaften mit Veteranenorganisationen aus Partnerländern der Invictus Games 2023. Brigadegeneral Alfred Marstaller, Projektleiter Invictus Games Düsseldorf 2023, freut sich auf die Zusammenarbeit, die in einem einzigartigen Ereignis für alle Beteiligten münden soll: „Die Invictus Games leisten einen entscheidenden Beitrag zur Rehabilitation von verwundeten, verletzten und

weiterlesen »

Burger King und Costa Coffee eröffnen am Flughafen Wien

In der Ankunftshalle des Terminals 3 am Flughafen Wien-Schwechat haben am Mittwoch, den 19. April 2024 zwei weitere Gastronomie-Betriebe ihre Pforten eröffnet. Dabei handelt es sich um ein Kaffeehaus der Marke „Costa Coffee“ und einen Burger King. Mit Jahresende 2022 haben der bisherige Spar-Supermarkt und die McDonalds-Filiale ihre Standorte am Wiener Flughafen aufgegeben. Der Rewe-Konzern eröffnete einen Billa-Corso-Markt und betreibt nun drei Supermärkte am Airport. Der Burger-King-Franchisenehmer hat für seine nun zwei Filialen am Airport ebenfalls keinen Mitbewerber, da McDonalds nicht mehr vertreten ist. „Mit Costa Coffee eröffnet eine weltweit bekannte Marke ihren ersten Österreich-Standort bei uns. Eine neue Burger King-Filiale rundet das internationale Angebot in der Ankunftshalle ab. Gemeinsam mit Lagardère Travel Retail Austria bieten wir Reisenden und Abholern noch mehr kulinarische Auswahl am Flughafen Wien“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

weiterlesen »