Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Aus „Umweltschutzgründen“: Finnair steigt ins Busgeschäft ein

Statt im Flugzeug von Turku und Tampere geht es für Finnair-Passagiere ab 1. Mai 2023 im Reisebus nach Helsinki. Der Carrier kündigte an, dass man die Zubringerflüge zum Drehkreuz auf die Straße verlegen wird. Offiziell aus Umweltschutzgründen, jedoch dürften eher wirtschaftliche Überlegungen dahinterstecken. Der Einsatz von Reisebussen kommt im direkten Vergleich mit Verkehrsflugzeugen wesentlich günstiger. Allein die Anschaffungs- und Betriebskosten sind niedriger. Da passt es optimal, denn laut Finnair sind die beiden Inlandsstrecken im Schnitt nur zu 35 Prozent ausgelastet. Mitunter ist also jeweils ein einzelner 50-Sitzer-Bus ausreichend. Freilich will man nicht zugeben, dass die Zubringerflüge unwirtschaftlich sind also argumentiert der finnische Carrier lieber mit dem Thema Umweltschutz, um sich gleichzeitig einen grünen Touch geben zu können. „Die Flüge nach Tampere und Turku sind sehr kurz, und die relativ geringen Passagierzahlen – rund 35 Prozent Auslastung – auf diesen Strecken führen dazu, dass sie einen höheren CO2-Ausstoß pro Passagier haben als viele andere kurze Strecken in unserem Netzwerk“, so Perttu Jolma, Vice President, Network. „Der Straßen- oder Schienenverkehr ist eine nachhaltigere Option für die Verbindungen zwischen dem Flughafen Helsinki und diesen Städten. Wir verstehen, dass diese Entscheidung die Kunden enttäuscht, die diese Flüge genutzt haben, und wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die ihnen dadurch entstehen. Wir müssen jedoch sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Erwägungen berücksichtigen“. Im Sommer 2023 wird Finnair vier Busverbindungen pro Tag zwischen Turku und dem Flughafen Helsinki sowie vier Busverbindungen pro Tag zwischen Tampere und dem Flughafen Helsinki anbieten. Ab dem 8. Mai beginnen diese Verbindungen an den

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Ziel verfehlt: Boeing-Chef fällt um B777X-Boni um

Der Verwaltungsrat des U.S.-amerikanischen Flugzeugbauers streicht Firmenchef David Calhoun eine Bonuszahlung, die er für die Einhaltung des Zeitplans der B777X hätte erhalten sollen. Das Ziel wurde eben nicht erreicht, wenngleich das Kontrollgremium betont, dass die Gründe auch außerhalb des Einflussbereichs des CEOs liegen. Das Langstreckenmuster musste schon mehrmals Rückschläge hinnehmen. Der ursprünglich angekündigte Termin für die Erstauslieferung musste wiederholt verschoben werden. Mittlerweile ist klar, dass man auch Jahresende 2023 nicht einhalten kann. Darüber sind nicht nur zahlreiche Fluggesellschaften und Leasinggeber verärgert, sondern den Boeing-Chef kostet es eine signifikant hohe Bonuszahlung. Allerdings ist er nicht der einzige, der mangels Erreichung des Ziels keine Prämie erhält, sondern auch zahlreiche weitere leitende Angestellte müssen ohne Boni auskommen. Unabhängig davon ist Verwaltungsratspräsident Lawrence Kellner der Ansicht: „Im Jahr 2022 haben wir weiterhin bedeutende Fortschritte gemacht, um sicherzustellen, dass unsere Kultur, Prozesse und Systeme stets den höchsten Standards entsprechen. Trotz schwieriger makroökonomischer Faktoren sind wir dabei, die Herausforderungen der letzten Jahre zu überwinden, unser Geschäft risikoärmer zu gestalten und die operative und finanzielle Stärke wiederherzustellen, die Sie von Boeing erwarten. Die Sicherheit steht nach wie vor an erster Stelle, und wir haben bei Boeing Maßnahmen ergriffen, um unsere Sicherheitskultur weiter zu stärken und unsere Verpflichtungen gegenüber denjenigen zu erfüllen, die auf die Sicherheit unserer Produkte angewiesen sind“. Zum ersten Mal seit dem Jahr 2018 konnte der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer einen positiven Cashflow erreichen. Allerdings ist dies für Kellner nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn das wichtigste Ziel, also die B777X bis Jahresende 2023 kommerziell

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Swiss zählt Passagiere mit KI-Unterstützung

Im Zeitraum von April bis Juni 2023 testet die Fluggesellschaft Swiss die Zählung von Passagieren mit Hilfe künstlicher Intelligenz. Das Unternehmen betont in einer Medienerklärung, dass man die Datenschutzbestimmungen einhalten würde. Swiss International Air Lines plant mit einem externen Partner während einer dreimonatigen Testphase die Passagierzählung mittels künstlicher Intelligenz (KI) durchzuführen. Die Digitalisierung dieses Prozesses hat zum Zweck, die Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig die Kabinencrew zu entlasten. Auf ausgewählten SWISS Flügen ab Zürich wird dafür ab April während des Boardings eine Kamera in der Kabine installiert, um das Einsteigen der Fluggäste aufzuzeichnen und ihre Gesamtzahl zu erfassen. Die Aufnahmen dienen dazu, die KI für den Boardingprozess zu trainieren. Diese muss zum Beispiel erkennen können, wenn eine Person ein Kind auf dem Arm trägt und auch bei schwierigen Lichtverhältnissen einwandfrei funktionieren. Die Erkenntnisse werden laufend analysiert, um die Zuverlässigkeit kontinuierlich zu erhöhen. Da es sich um eine Testphase handelt, führt die Kabinenbesatzung während des Boardings parallel wie gewohnt eine reguläre, manuelle Passagierzählung durch.

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Karlsruhe/Baden-Baden mit umfangreichstem Sommerflugplan aller Zeiten

Während der laufenden Osterferien 2023 rechnet der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden mit rund 55.000 Passagieren. Der Sommerflugplan 2023 ist der umfangreichste, den der Regio-Airport jemals hatte. Man rechnet mit einer hohen Nachfrage. Der Billigflieger Ryanair stationiert ein drittes Flugzeug in Karlsruhe/Baden-Baden. Enter Air bietet ab Ende Mai 2023 zahlreiche Charterflüge beispielsweise nach Kos, Kreta, Rhodos und auf die kanarischen Inseln an. Auch Wizz Air erweitert ihr Angebot massiv und erhöht die Flugfrequenz auf den Strecken nach Belgrad, Skopje, Timisoara, Tirana und Varna noch einmal deutlich. Mit der Ausweitung dieses Angebots und den Verbindungen von Eurowings und Corendon Airlines summiert sich das Angebot des FKB Sommerflugplans 2023 auf bis zu 134 Abflüge pro Woche, mit 38 Nonstop-Zielen, darunter auch erstmals neue Ziele wie Mailand-Bergamo und in den Flugplan zurückgekehrte Destinationen wie Malta, Sevilla und Kukes in Albanien. Bereits mit Beginn der Osterferien in Baden-Württemberg erwartet der Baden-Airpark eine deutlich erstärkte Nachfrage mit voraussichtlich 55.000 Fluggästen auf 344 Flügen ab dem 06.04.2023. Um einer reibungslosen Abwicklung des erhöhten Flugverkehrs gerecht zu werden, empfiehlt der Flughafen FKB Reisenden, sich nach Möglichkeit mindestens zwei Stunden vor der planmäßigen Abflugzeit am Flughafen einzufinden.

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Air China reaktiviert München und stockt Frankfurt auf

Ab 1. August 2023 will Air China wieder täglich zwischen Peking und München fliegen. Diese Route soll täglich mit Boeing 777 bedient werden. Auch in Richtung Frankfurt am Main kommt es zu Aufstockungen. Der größte Airport Deutschlands soll ab 7. April 2023 zunächst fünfmal wöchentlich angesteuert werden. Per 17. April 2023 bietet man acht Umläufe pro Woche an und mit 1. Mai 2023 stockt man auf zehn wöchentliche Rotationen auf. Auch diese Strecke soll im Regelfall mit Boeing 777 bedient werden.

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Frankfurt-Hahn: Ryanair nimmt Valencia auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair beabsichtigt ab 1. Juli 2023 auch zwischen Frankfurt-Hahn und Valencia zu fliegen. Diese Route soll vorerst zweimal wöchentlich bedient werden. Die Durchführung der Flüge soll an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag erfolgen. Es handelt sich um eine Ganzjahresstrecke, sondern um eine saisonale Sommerroute. Vorerst ist diese bis inklusive 2. September 2023 befristet.

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UK: Pensionistin während Jet2-Flug verstorben

Aus einem tragischen Grund musste Jet2-Flug LS756, durchgeführt mit der als G-LSAJ registrierten Boeing 757-200, auf dem Weg von Teneriffa-Süd nach Manchester eine Zwischenlandung in Newquay einlegen. Trotz intensiver medizinischer Bemühungen ist ein weiblicher Fluggast verstorben. Die Jet2-Maschine hob am 2. April 2023 routinemäßig gegen 15 Uhr 04 in Teneriffa-Süd ab. Es sah alles nach einem üblichen Flug aus, doch es kam ganz anders. Ein weiblicher Passagier, der um die 60 Jahre alt war, wirkte zunächst blass. Ein mitreisender Mann half ihr zunächst auf die Toilette. Die Flugbegleiter erkannten die Situation und ermöglichten der Frau, dass sie sich auf den Sitzen in einer Exit-Row niederlegen konnte. Vorsorglich wurde der Kapitän informiert und dieser entschied eine Zwischenlandung in Newquay einzulegen. Auch wurde der Transpondercode 7700 eingestellt. Allerdings entwickelte sich die Situation dramatisch weiter, denn der Fluggast verlor das Bewusstsein. Trotz intensiver Bemühungen der Besatzung und helfender Passagiere kam jede Hilfe zu spät. Die Frau ist kurz darauf verstorben und auch sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen waren vergebens. Die betroffene Fluggesellschaft erklärte dazu unter anderem: „Der Flug LS 756 von Teneriffa nach Manchester wurde am Sonntagabend zum Cornwall Airport Newquay umgeleitet, da ein Passagier medizinische Hilfe benötigte. Bedauerlicherweise können wir bestätigen, dass der Kunde leider verstorben ist. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des Kunden in dieser schweren Zeit. Wir möchten unserer Besatzung und den anderen Kunden, die uns an Bord geholfen haben, unseren Dank aussprechen“. Nachdem die Boeing 757-200 auf der Parkposition angekommen ist, wurde die Reisende auf einer Schaufeltrage

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Ryanair stockt Memmingen-Banja Luka weiter auf

Mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2023 stockt die Billigfluggesellschaft Ryanair den Flugverkehr zwischen Memmingen und Banja Luka weiter auf. Künftig will man die beiden Städte täglich miteinander verbinden. In mehreren Schritten hat Ryanair auf dieser Route den Flugverkehr auf sechs wöchentliche Umläufe angehoben. Ab 1. Juni 2023 wird man auch an Samstagen ab Memmingen Kurs auf die Hauptstadt der Republika Srpska nehmen, so dass die Strecke dann täglich bedient wird. Im Regelfall kommen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz.

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München fiebert Lufthansa-A380-Comeback entgegen

Von Lufthansa betriebene Airbus A380-800 wurden schon länger nicht mehr in München gesichtet. Der Carrier setzt diese momentan nicht im regulären Linienverkehr ein, denn ursprünglich dachte man nach dem Beginn der Coronapandemie eher an die endgültige Stilllegung des Musters. Doch es kommt anders, denn für den 12. April 2023 ist eine Comeback-Landung angekündigt. Am Flughafen München fiebert man schon der Rückkehr der D-AIMK entgegen. Dem aktuellen Stand der Dinge nach soll dieser Airbus A380 nach rund drei Jahren Pause am 12. April 2023 gegen 12 Uhr 30 wieder auf dem bayerischen Airport landen. In den kommerziellen Liniendienst wird das Flugzeug aber erst Anfang Juni 2023 gestellt, denn zunächst erfolgen umfangreiche Checks und Wartungsarbeiten. Nach der „Comeback-Landung“ rollt die D-AIMK zu einer „Begrüßungstour“ entlang des Terminal 2 und Terminal 1 zur Lufthansa Technik. Dort wird sie gegen 13:00 Uhr erwartet. Beste Sicht auf die A380 bietet der Besucherhügel am Flughafen München. Ab dem 1. Juni wird Lufthansa den A380 wieder im regulären Flugbetrieb einsetzen. Zunächst nach Boston, ab dem 4. Juli 2023 auch nach New York zum John F. Kennedy Airport. Bis dahin wird die A380 mehrmals bei Trainingsflügen in München zu sehen sein. Der Lufthansa A380 bietet 509 Sitzplätze in vier Reiseklassen: acht Plätze in der First Class, 78 Plätze in der Business Class, 52 Plätze in der Premium Eco und 371 Plätze in der Economy Class. Aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage nach Flugtickets und der verzögerten Auslieferung bestellter Flugzeuge hatte sich Lufthansa bereits 2022 entschieden, den bei Fluggästen und

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Ab Mai 2023 fliegt Air Arabia auch mit Airbus A320neo

Ab Mai 2023 wird die Billigfluggesellschaft Air Arabia auch mit Airbus A320neo unterwegs sein. Dem aktuellen Stand der Dinge nach soll der Erstflug am 1. Mai 2023 von Sharjah nach Karachi führen. Ab Sharjah sollen auch ausgewählte Kurse nach Chittagong und Colombo mit diesem Maschinentyp bedient werden. Schrittweise flottet die Air Arabia Group zahlreiche A320neo, die ältere Vorgängermodelle ersetzen werden, ein. Langfristig wird dieses Muster die Flotte des Lowcosters dominieren.

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