Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Winter 2023: Condor plant Berlin-Dubai (DWC)

Die Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 wieder zwischen Berlin und Dubai (World Central) zu fliegen. Zuletzt hatte man diese Strecke im Rahmen eines Charterauftrags im Winter 2017/18 im Portfolio. Derzeit ist geplant, dass unter den Flugnummern DE334/DE335 vier Umläufe pro Woche, die mit Airbus A320 durchgeführt werden sollen, angeboten werden. Der Wiederaufnahmeflug ist für den 29. Oktober 2023 angekündigt. In Dubai soll nicht der DXB-Airport, sondern der al-Maktoum-Flughafen, auch als World Central bekannt, genutzt werden.

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Sommer 2023: Wizz Air Abu Dhabi kündigt zwei weitere Routen an

Die Fluggesellschaft Wizz Air Abu Dhabi wird im Sommerflugplan 2023 mit Bishkek und Larnaka zwei weitere Routen ab der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate anbieten. Ab 1. Juni 2023 will der Carrier an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag mit Airbus A321neo zwischen Abu Dhabi und Bishkek fliegen. Nach Larnaka soll es ab 3. Juli 2023 jeweils an Montagen, Mittwochs und Freitags gehen. Auch diese Route soll mit dem vorgenannten Maschinentyp bedient werden.

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Ab 26. März 2023: SunExpress bittet für Schalter-Check-In zur Kasse

Die türkische Fluggesellschaft SunExpress biettet ab 26. März 2023 für den Check-In am Schalter zur Kasse. Betroffen sind sämtliche internationalen Flüge. Nutzt man den Online-Check-In oder wo verfügbar die Automaten nicht, muss man extra bezahlen. Der Ferienflieger bietet an, dass vorab die Option „Airport Check-In“ gebucht werden kann. In diesem Fall verlangt man für die Nutzung des Services am Schalter 2,99 Euro pro Person und Strecke. Falls man dies nicht vorab bucht und bezahlt, werden gar fünf Euro pro Person und Strecke verrechnet. Diese sind dann an Ort und Stelle zu bezahlen. Check-In-Gebühren sind generell umstritten, jedoch verlangen immer mehr Airlines für die Nutzung der Schalter extra. Die Höhe kann sich stark unterscheiden, denn bei so manchem Billigflieger können durchaus 50 Euro und mehr anfallen. Gelegentlich gibt es Tarife, bei denen aus unterschiedlichen Gründen der Schalter-Check-in dann doch wieder inkludiert ist. Das trifft auch auf SunExpress zu, denn laut einer Erklärung des Unternehmens gilt die neue Regelung nur für Flüge, die am oder nach dem 13. März 2023 gebucht wurden. Generell kostenlos am Schalter einchecken können Passagiere, die eine Gruppenbuchung haben, die Tarifklassen SunPremium, oder SunPriority gebucht haben oder aber von einem Airport, an dem Online-Check-in nicht möglich ist, abfliegen. Ebenso sind Passagiere mit eingeschränkter Mobilität ausgenommen. Auch auf Inlandsflügen innerhalb der Türkei fällt keine Gebühr für den Schalter-Check-in an.

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Air Horizont stationiert Boeing 737-400 in Bratislava

Die maltesische Fluggesellschaft Air Horizont wird im Sommerflugplan 2023 eine Boeing 737-400 auf dem slowakischen Hauptstadtflughafen Bratislava stationieren. Der Mittelstreckenjet wird im Auftrag eines Tour Operators einige Feriendestinationen bedienen. Der slowakische Tour Operator Tip Travel hat über den Broker Classic Air rund 200 Umläufe, die von Air Horizont durchgeführt werden, gebucht. Im Auftrag des Reiseveranstalters werden Charterflüge nach Spanien, Griechenland und Italien durchgeführt. Punktuell werden auch andere Länder angesteuert. Laut offizieller Erklärung beträgt der Auftragswert rund 7,4 Millionen Euro. Die Boeing 747-400 soll im Zeitraum von 13. Juni bis vorerst 21. September 2023 in Bratislava stationiert werden. Derzeit besteht die Flotte des maltesischen Carriers aus fünf Maschinen dieses Typs. Das durchschnittliche Alter beträgt 31 Jahre. Air Horizont ist seit dem Jahr 2015 im ACMI- und Chartermarkt tätig. Linienflüge auf eigene Rechnung bietet man nicht an.

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United und Eurowings Discover vereinbaren Codesharing

Die Fluggesellschaften Eurowings Discover und United Airlines arbeiten künftig im Rahmen eines Codeshare-Abkommens zusammen. Dabei legen die U.S.-Amerikaner ihren UA-Code auf insgesamt sechs Routen. Betroffen sind die ab Frankfurt am Main angebotenen Verbindungen nach Salt Lake City, Philadelphia, Orlando, Las Vegas, Fort Myers und Anchorage. Diese werden von Eurowings Discover durchgeführt. United Airlines vermarktet diese künftig im Rahmen eines Codeshare-Vertrages.

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Hamburg erweitert E-Carsharing-Stellplätze

Am Hamburger Flughafen sollen künftig mehr Carsharing-Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb zur Verfügung stehen. Der Airport hat in der Nähe der Terminals 120 zusätzliche Stellplätze, die mit Ladesäulen ausgerüstet sind, eingerichtet. Diese können von kommerziellen Anbietern wie Sixt, Share Now und Miles genutzt werden. Von den 120 Ladepunkten verfügen 100 Stück über eine Leistung von bis zu 22 Kilowatt und 20 Stück gar bis 75 Kilowatt. Der Airport will mit der Erweiterung der Kapazität für E-Carsharing-Fahrzeuge dieses für Fluggäste attraktiver machen.

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United Airlines mit neuem Chief Trash Officer

United Airlines hat mit Oscar aus der Sesamstraße ein neues Vorstandsmitglied vorgestellt. Die griesgrämige, in einer Mülltonne lebende Figur fungiert nun als Chief Trash Officer der U.S.-amerikanischen Fluggesellschaft. Selbstverständlich handelt es sich lediglich um eine humorvolle Marketingaktion. Als Hauptcharakter der aktuellen Aufklärungskampagne informiert Müllexperte Oscar über den erwarteten Nutzen von nachhaltig hergestelltem Flugtreibstoff (Sustainable Aviation Fuel, SAF). In kurzen Videos ist der Chief Trash Officer bei seiner Arbeit an der Seite von echten United-Airlines-Mitarbeitern zu sehen. Daneben erklärt Oscar auch in Instagram Stories, Twitter Threads und Außenwerbung, welche wichtige Rolle Müll künftig bei der Herstellung von SAF spielen kann. „United Airlines hat mehr als jede andere Fluggesellschaft der Welt in die Produktion von nachhaltigem Flugbenzin investiert“, erklärt Josh Earnest, Chief Communications Officer von United. „Alle Fluggesellschaften verbrennen Kerosin, aber keine Airline wird die Probleme des Klimawandels alleine lösen. Deshalb hat United Airlines Oscar engagiert, um uns dabei zu helfen, Reisende jeden Alters über SAF aufzuklären und für den Kampf gegen den Klimawandel zu gewinnen. Von Bananenschalen bis hin zu Frittierfett ist Oscar bestens qualifiziert, uns zu erklären, warum Müll der Schatz sein könnte, der die Jets der Zukunft antreibt.“

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Amsterdam: IATA klagt gegen Schiphol-Beschränkungen

Unter dem Deckmantel „Umwelt- und Lärmschutz“ will die niederländische Regierung die Kapazität des größten Airports des Landes reduzieren. Dagegen laufen nicht nur Fluggesellschaften, sondern auch der Weltluftfahrtverband IATA Sturm. Auch letzter will juristisch gegen die Beschlüsse vorgehen. Bereits zuvor wurde bekannt, dass insgesamt fünf Airlines, darunter auch KLM, den Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen den Beschluss der niederländischen Regierung beantragt haben. Die IATA ist der Ansicht, dass die Niederlande mit der Entscheidung gegen EU-Recht verstoßen würden und daher will man ebenfalls ein Rechtsmittel ergreifen. Es kommt nicht sonderlich oft vor, dass der Branchenverband im Namen seiner Mitglieder gegen Staaten vor Gericht zieht. Im konkreten Fall vertritt die IATA die Ansicht, dass nicht nur die EU-Verordnung 598/2014, sondern auch das Chicagoer Abkommen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation gebrochen werde. Letzteres wäre ein verbindlicher Vertrag, den die Niederlande unterzeichnet haben. Weiters beruft man sich auf Anhang 16 des Abkommens, der Bestimmungen für den ausgewogenen Ansatz zum Fluglärmmanagement enthält. Die EU-Verordnung in Verbindung mit Anhang 16 schreibt vor, dass vor Entscheidungen zur Lärmreduzierung an einem Flughafen die betroffenen Parteien konsultiert werden müssen, dass die Bedürfnisse und Bedenken der Anwohner, der Umwelt und der lokalen Wirtschaft gegen den wirtschaftlichen und sozialen Nutzen des Luftverkehrs abgewogen werden müssen und dass schließlich Flugreduzierungen nur als letztes Mittel durchgesetzt werden sollten. Man wirft der niederländischen Regierung vor, dass diese die Konsultation der Nutzer des Airports verabsäumt habe. Die Flugbeschränkungen ordne man an ohne sich zuvor mit dem möglichen wirtschaftlichen Schaden, den die Branche durch die Corona-Pandemie erlitten habe, zu

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Indien: Jet Airways will „mindestens“ 200 neue Flugzeuge bestellen

Eigentlich wollte die indische Fluggesellschaft Jet Airways schon im Sommer des Vorjahres wieder abheben. Bislang ist es dazu nicht gekommen, denn es gibt diverse juristische Unstimmigkeiten. Nun überrascht das Unternehmen damit, dass man eine Großbestellung über „mindestens 200 neue Flugzeuge“ tätigen will. Der Hintergrund der juristischen Streitigkeiten ist in fast allen Fällen gleich: Es geht um Altlasten, die man im Zuge der Übernahme des insolventen Unternehmens mitgekauft hat. Sowohl Löhne ehemaliger Mitarbeiter als auch Leasingraten, Steuern und Flughafengebühren sind betroffen. Die Käufer streiten so ziemlich jeden einzelnen Fall durch, denn nicht immer ist die indische Rechtslage eindeutig. Die ehemals finanzierenden Banken hatten ein Rechtsmittel gegen den Eigentumsübergang an das Jalan-Kalrock-Konsortium erhoben. Dies lähmte den Neustart von Jet Airways zusätzlich. Nun hat das National Company Law Appellate Tribunal zu Gunsten der Käufer entscheiden. Dieses lehnte den Stopp der Übertragung des Eigentums ab. Es gilt als unwahrscheinlich, dass die Finanzinstitute einen weiteren Anlauf unternehmen werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit eine Berufung vor dem Obersten Gerichtshof Indiens einzulegen. Die lokale Finanzzeitung „Mint“ berichtet nun unter Berufung auf Quellen aus dem Jalan-Kalrock-Konsortium, dass die Vorbereitungen für die Bestellung von mindestens 200 neuen Flugzeugen laufen. Bis ungefähr Juni 2023 soll die Order offiziell kommuniziert werden. Derzeit laufen Gespräche mit Airbus, Boeing und Embraer. Die genaue Aufteilung ist noch völlig offen. Eine Quelle sagt, dass damit gerechnet wird, dass voraussichtlich während der Paris Air Show 2023 die Großbestellung bekanntgegeben werden soll.

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Zürich führt im März und Mai 2023 Messflüge durch

Am Flughafen Zürich-Kloten werden im Zeitraum von 13. bis 18. März 2023 sowie 1. bis 6. Mai 2023 die periodischen Messflüge für die Überprüfung der Navigationsanlagen durchgeführt. Diese finden sowohl an Nachmittagen als auch teilweise in den Nächten statt. Zudem wird das Messflugzeug bereits zwischen dem 6. und 8. März die Navigation von Abflugrouten tagsüber überprüfen. Durch die periodische Überprüfung wird die Genauigkeit der Navigationsanlagen sichergestellt. Dafür sind Anflüge erforderlich, die seitlich, oberhalb und unterhalb des publizierten Flugweges starten. Deswegen erfolgen die Messflüge teilweise auch abseits der gewohnten Flugrouten. Während einer Vermessung wird die jeweilige Flugroute mehrmals angeflogen. Dabei werden die Signale, die von der entsprechenden Navigationsanlagen gesendet werden, aufgezeichnet und ausgewertet. Zusätzlich wird zwischen dem 6. und 8. März jeweils tagsüber die Navigation von neuen Abflugrouten ab der Startpiste 10 überprüft. Zu diesem Zweck werden die entsprechenden Abflugverfahren mehrmals durchgeführt. Die Messflüge werden mit einem zweimotorigen Propellerflugzeug vom Typ Beechcraft King Air 350 ausgeführt. Die Maschine verfügt über modernste Navigationshilfsmittel und ein hochpräzises Flugvermessungsgerät. Die Verantwortung für die Planung und Durchführung der Flüge trägt die Flugsicherung Skyguide.

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