Amely Mizzi

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Amely Mizzi

„Fernweh“: Neue Fotoausstellung am Flughafen München

Die neue „Open-Air“ Foto-Ausstellung am Gehweg zwischen S-Bahn-Haltestelle „Besucherpark“ und dem Besucherpark dürfte bei vielen Gästen Sehnsucht nach der Ferne wecken: „Fernweh“ lautet auch der Titel der Ausstellung mit 20 großformatigen Fotografien des renommierten Luftfahrt-Journalisten Dietmar Plath. Rund 10.000 Stunden hat der viel- und weitgereiste Norddeutsche Dietmar Plath in der Luft zugebracht. Rund 600 Flughäfen in über 130 Ländern hat er besucht, die meisten davon porträtiert. Er fotografierte auf der Osterinsel und in Bhutan, in Tibet, in Sri Lanka, in der Antarktis, in Papua-Neuguinea, China und Afrika. So hat Dietmar Plath in den vier Jahrzehnten seines Berufslebens faszinierende Bilder geschaffen. Seine Fotos wurden in zahlreichen Luftfahrtbüchern und Bildbänden sowie in bekannten Magazinen veröffentlicht.

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Führerscheinfreie Bootsfahrten: Äußerst unterschiedliche Regeln innerhalb der EU

Für viele Urlauber gehört es einfach dazu im Sommer ein kleines Boot auszuleihen und damit einen Ausflug im küstennahen Bereich zu unternehmen. Ob man dafür aber ein Patent benötigt oder nicht – das ist auch innerhalb der EU äußerst unterschiedlich geregelt. Beispielsweise benötigt man in Kroatien in jedem Fall einen Bootsführerschein. Es gibt keine Ausnahmen, auch wenn manche Urlauber noch immer den Irrglauben haben, dass man bis zu einer gewissen PS-Anzahl kein Patent benötigt. In Kroatien braucht man den „Schein“ immer. Allerdings ist es in anderen EU-Staaten anders geregelt. Zum Beispiel darf man in Deutschland bis zu einer Motorisierung von 15 PS und einer maximalen Länge von 15 Metern führerscheinfrei fahren. In Spanien sind es ebenfalls 15 PS, in Italien gar 40 PS und Spitzenreiter ist Griechenland, wo man bis zu 70 PS kein Patent benötigt.

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Winter 2023/24: Air Baltic nimmt Riga-Agadir auf

Von Riga aus wird Air Baltic im Winterflugplan 2023/24 auch Kurs auf Agadir nehmen. Ab 4. November 2023 will man einmal wöchentlich mit Airbus A220-300 die Küstenstadt in Marokko ansteuern. Der Carrier geht davon aus, dass die Flugzeit ab der Hauptstadt Lettlands rund fünf Stunden und 45 Minuten betragen wird. Es handelt sich um die zweite Destination in Marokko, denn seit einiger Zeit bietet man zwei wöchentliche Nonstopflüge nach Marrakesch an. Diese werden an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag ab Riga angeboten. Nach Agadir soll es dann jeweils an Samstagen gehen.

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Konvertierung: USC Aero wird Erstkunde für Navis-PTF

Das deutsche Startup USC Aero hat mit der britischen Avensis Aviation einen Vertrag über die Umrüstung von Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A340 getroffen. Man ist Erstkunde für die angebotene Dienstleistung. Es handelt sich laut Avensis um die Modifikation, die unter dem Namen „Navis PTF“ vermarktet wird. Eigenen Angaben nach baut man die erste steckerfertige Tür sowie einen Frachtraum der Klasse E ein. Weiters sollen die Flugzeuge ein Frachtladesystem und eine starre 9G-Barriere erhalten. Für die Besatzung wird eine spezielle Kabine eingebaut. Allerdings werden die ersten Frachter noch mit der Medius-PTF-Lösung ausgerüstet werden. Das soll es ermöglichen, dass USC Aero früher an den Start gehen kann, denn für Navis-PTF müssen laut Avensis noch einige Teile hergestellt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dann auf das zuletzt genannte Produkt umgerüstet werden. Sinn und Zweck ist, dass USC Aero früher an den Start gehen kann. Das zuletzt genannte Unternehmen ist ein deutsches Startup, das unter anderem ab Frankfurt am Main an den Start gehen will. Eigenen Angaben nach will man im Passagierbereich Charter- und ACMI-Dienstleistungen anbieten. Ein starkes Standbein will man sich im Bereich der Fracht aufbauen. Dazu sicherte man sich Airbus A340 aus den Beständen von South African. Diese sollen nun in Cargoflugzeuge konvertiert werden. Wann USC Aero an den Start gehen wird ist aber noch nicht bekannt.

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Fünfjährige Vertragsverlängerung für Brussels-Finanzchefin

Die Finanzchefin von Brussels Airlines, Nina Öwerdieck, hat eine vorzeitige Vertragsverlängerung erhalten. Sie gehört seit 1. Juni 2020 dem Vorstand der belgischen Lufthansa-Tochter an. Sie habe das Unternehmen durch die Corona-Pandemie geführt und eine vorzeitige Rückzahlung der staatlichen Kredite erreicht. Nina Öwerdieck hat seit dem 1. Juni 2020 die Position des CFO bei Brussels Airlines inne. Gemeinsam mit Dorothea von Boxberg, Chief Executive Officer, und Tilman Reinshagen, Chief Operations Officer, leitet sie die in Brüssel ansässige Fluggesellschaft, eine der vier Netzwerkfluggesellschaften der Lufthansa Group. „Unter Ninas Führung ist es Brussels Airlines gelungen, die schlimmste Krise in ihrer Geschichte zu überwinden, indem sie im dritten Quartal 2022 ein sehr gutes Finanzergebnis erzielte. Darüber hinaus hat Nina den Turnaround-Plan Reboot Plus erfolgreich geleitet und eine vorzeitige Rückzahlung des belgischen Staatsdarlehens erreicht. Ich freue mich sehr, dass Nina für weitere fünf Jahre Mitglied des Verwaltungsrats von Brussels Airlines bleiben wird. Gemeinsam mit ihren Kollegen wird sie die Stärken der Fluggesellschaft weiter ausbauen und das Unternehmen auf seinem Weg zu nachhaltiger Rentabilität führen“, so Christina Foerster, Mitglied des Lufthansa-Konzernvorstands und Vorsitzende des SN Airholding Board.

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Neue Basis in Liverpool: Jet2 stationiert vier Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Jet2 errichtet in Liverpool eine weiterer Basis. Diese soll zunächst aus vier Flugzeugen, die vor Ort stationiert werden sollen, bestehen. Schrittweise will man 20 zusätzliche Destinationen ab der britischen Stadt anbieten. Das geplante Streckennetz ab Liverpool ist stark touristisch ausgerichtet. Fast alle geplanten Strecken führen in klassische Urlaubsregionen. So geht ab Ende März 2024 beispielsweise fünfmal wöchentlich nach Teneriffa-Süd. Im genannten Kalendermonat des kommenden Jahres sollen weiters Lanzarote, Palma de Mallorca, Antalya, Dalaman, Alicante, Fuerteventura, Gran Canaria und Faro aufgenommen werden. Im April 2024 folgen Nonstopverbindungen nach Funchal und Paphos. Ab Mai 2024 will Jet2 ab Liverpool auch nach Zakynthos, Bodrum, Burgas, Rhodos, Korfu, Heraklion, Kos, Ibiza und Menorca fliegen. Im Bereich des Vertriebs setzt man auch stark auf den konzerneigenen Tour Operator Jet2 Holidays.

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Ägypten: Smartwings steuert den Capital International Airport an

Vor einigen Jahren hat die ägyptische Regierung beschlossen, dass eine neue Hauptstadt gebaut werden soll. Die Bagger rollen seit etwa 2015, einen Flughafen hat man bereits, aber noch ist das Projekt – zumindest offiziell – ohne Namen. Nun nimmt Smartwings Kurs auf die junge Stadt. Rund 50 Kilometer von Kairo entfernt stampft Ägypten die zukünftige Hauptstadt aus dem Boden. An einen Airport hat man von Anfang an gedacht, denn dieser ist zumindest seit dem Jahr 2019 im Teilbetrieb. Sonderlich viele Flugverbindungen, insbesondere von/nach Europa, gibt es bislang aber nicht. Derzeit trägt der Flughafen den Namen „Capital International Airport“ und ist auch unter dem IATA-Code CCE bekannt. Angedacht ist, dass der junge Flughafen gemeinsam mit dem Sphinx Airport den momentanen Hauptstadtflughafen Kairo entlasten soll. Noch gibt es nur wenige Flugverbindungen ab der offiziell namenlosen Stadt. Reiseveranstalter und Airlines haben im Europa-Verkehr diesen Airport noch nicht entdeckt. Es dauerte auch beim Sphinx-Flughafen einige Jahre bis beispielsweise Condor und Wizz Air ihre Dienstleistungen aufgenommen haben. Der Capital International Airport wird ab 12. Juni 2023 jeweils an Montagen mit der tschechischen Hauptstadt Prag verbunden. Im Auftrag des Reiseveranstalters Čedok wird Smartwings einmal wöchentlich Kurs auf die künftige Hauptstadt Ägyptens nehmen. Bislang ist man der einzige Tour Operator, der Tschechien regelmäßig mit diesem Flughafen verbinden lässt. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets der Typen Boeing 737-800 und B737-Max-8 zum Einsatz.

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Pilatus hat PC-12 Nummer 2.000 ausgeliefert

Der schweizerische Flugzeugbauer Pilatus konnte vor wenigen Tagen die PC-12 Nummer 2000 ausliefern. Die Maschine wurde an den U.S.-amerikanischen Kunden Plane Sense übergeben. Seit 1995 spezialisiert sich das US-Unternehmen auf Privat- und Geschäftsreiseflüge mit dem PC-12 (Fractional Ownership Modell). Die Firma betreibt aktuell 43 PC-12 und setzt parallel dazu 11 PC-24 ein. Sowohl PlaneSense als auch die Kunden vertrauen vollumfänglich auf Pilatus. „Unser PC-12 ist und bleibt das weltweit jährlich meistverkaufte ‘Single Engine Turboprop Flugzeug’ dieser Klasse mit Druckkabine. Wir haben unseren Bestseller über all die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt, der PC-12 ist heute auf dem neusten Stand der Technik. Ich bin stolz, dass ich mit meinem Team heute den 2000. PC-12 an unseren äußerst loyalen Kunden übergeben darf. Ich bin dankbar, dass wir das sehr professionell agierende Unternehmen zu unserem Kundenportfolio zählen dürfen. PlaneSense ist ein wichtiger Teil der Geschichte des PC-12 und beweist tagtäglich, dass unser bewährtes, zuverlässiges und sicheres Flugzeug optimal für äußerst anspruchsvolle Aufgaben geeignet ist. Es ist schlicht das beste Flugzeug seiner Klasse“, so Markus Bucher.

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Nach drei Jahren: Air Serbia ist zurück in Hamburg

Nach über drei Jahren Abwesenheit feierte die Fluggesellschaft Air Serbia am Montag, den 15. Mai 2023 ihr Comeback auf dem Hamburger Flughafen. Ab sofort werden wieder drei wöchentliche Umläufe von/nach Belgrad angeboten. Montags und freitags startet Air Serbia um 17:30 Uhr in Belgrad und landet rund zwei Stunden später in Hamburg. Der Rückflug startet um 20:30 Uhr in der Hansestadt. Der Flug am Mittwoch liegt in den Morgenstunden mit Start in Belgrad um 6:25 Uhr. Abflug in Hamburg ist um 9:25 Uhr. Bedient wird die Strecke mit einem Airbus A319. „Ich freue mich, dass Air Serbia wieder Flüge ab und nach Hamburg anbietet. Mit der neuen Direktverbindung nach Belgrad können unsere Passagiere noch flexibler wählen, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit sie dorthin reisen möchten. Neben Städtereisenden profitieren davon auch Menschen, die Familie und Freunde in Serbien haben. Besuche lassen sich mit viel Flexibilität und auch mal kurzfristig planen“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport.

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Play feiert Erstflug nach Hamburg

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hat am Dienstag, den 16. Mai 2023, eine Nonstopverbindung zwischen Keflavik und Hamburg aufgenommen. Diese soll zunächst dreimal wöchentlich bedient werden. „Play verbindet Island ab heute mit der weltoffenen Hansestadt und dem dazugehörigen großen Einzugsgebiet. Damit eröffnen wir Passagieren neue Reisemöglichkeiten – auch mit kleinem Budget“, erklärt Birgir Jónsson, CEO von Play. „Als zweitgrößte Stadt Deutschlands mit einer überdurchschnittlich hohen Kaufkraft passt die Metropole perfekt in unser kontinuierlich wachsendes Streckennetz. Wir freuen uns über die neue Partnerschaft und darauf, unseren norddeutschen Gästen ein erstklassiges Reiseerlebnis zu bieten.“

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