Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Spanische Pilotengewerkschaft droht mit Mega-Streik im Sommer 2023

Die spanische Pilotengewerkschaft Sepla droht mit Streiks bei zahlreichen Fluggesellschaften, die Personal in diesem Staat stationiert haben. Betroffen sind die Airlines Swift Air, Plus Ultra, Eurowings Europe, Vueling, Iberia, Ryanair, Lauda Europe, Easyjet Europe, Norwegian, Jet2, Air Europa und Air Nostrum. Im Rahmen einer Pressekonferenz brachten die Arbeitnehmervertreter auch ihren Unmut darüber zum Ausdruck, dass die jüngsten Streiks, die bei Air Europa und Air Nostrum über die Bühne gegangen sind, durch eine Anordnung des spanischen Verkehrsministeriums beeinträchtigt worden wären. Dieses hat auferlegt, dass ein gewisses Mindestangebot aufrecht erhalten werden muss. Das will man nicht auf sich sitzen lassen und kündigt an, dass die Streiks mitten im traditionell reisestarken Sommer auf andere Fluggesellschaften ausgedehnt werden sollen. Man appeliert in Richtung der Regierung, dass diese sich aus dem Arbeitskampf „raushalten“ soll, denn die bisherigen Maßnahmen hätten nicht zu einer Annäherung von Arbeitnehmern und gebern geführt, sondern eher die Eskalation beschleunigt. Auch sagte ein Sepla-Sekretär, dass man sich mit anderen Gewerkschaften, beispielsweise jener der Fluglotsen und des Kabinenpersonals, in enger Abstimmung befinde. Er deutete damit an, dass ein gemeinsamer, größerer Streik über die Bühne gehen könnte. Noch ist nicht endgültig entschieden worden, ob man die Piloten zur Arbeitsniederlegung aufrufen wird oder nicht. Man betont aber, dass die Pläne schon „fix und fertig auf dem Tisch liegen“. Betreffend Air Europa hat man bereits neue Streiktage festgelegt: 22., 23., 25., 26., 29. und 30. Mai sowie 1. und 2. Juni 2023. Es ist völlig offen wie viele Flugzeugführer der spanischen Airline sich tatsächlich am Streik

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Streit um Spritkosten: Air France stellt DomRep-Flüge ein

Im Streit um Treibstoffkosten schafft Air France Fakten. Man hat beschlossen, dass man bis auf weiteres nicht mehr in die Dominikanische Republik fliegen wird. Man hat die Planungen für den Winterflugplan 2023/24 aus dem Verkauf genommen. Betroffen sind die Flugverbindungen ab Paris-Charles de Gaulle nach Punta Cana und Santo Domingo. Diese hätten im Winter 2023/24 mit Boeing 777-300ER bedient werden sollen. Nach Punta Cana waren tägliche Flüge geplant und nach Santo Domingo (mit Zwischenlandung in Punta Cana) zumindest drei pro Woche. Dies wird man nicht umsetzen und hat den Verkauf eingestellt. Hintergrund ist, dass zahlreiche Airlines im Clinch mit lokalen Treibstofflieferanten sind und diesen überhöhte Kosten vorwerfen. Die Streichung seitens Air France ist kein Einzelfall.

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Corendon Dutch Airlines will mit Wetlease-A350 auf die Langstrecke gehen

Die Fluggesellschaft Corendon Dutch Airlines beabsichtigt ab November 2023 ein Langstreckenflugzeug es Typs Airbus A350 ins Wetlease zu nehmen. Mit diesem sollen Flüge zwischen Amsterdam-Schiphol und Curaçao bedient werden. Bislang kaufte die Tour-Operator-Sparte die für Pauschalreisen benötigten Kapazitäten beim Mitbewerber KLM zu. Das soll sich nun ändern, denn laut dem niederländischen Corendon-Reiseveranstalter habe man seitens Hotels eine besonders hohe Nachfrage. Allein mit den bei KLM zugekauften Kapazitäten komme man nicht mehr durch. Aus diesem Grund will man über die Konzernschwester Corendon Dutch Airlines eigene Flüge auf die Beine stellen. Die genannte Fluggesellschaft hat aber keine Widebodies. Dies führt dazu, dass eine weitere Airline ins Spiel kommt. Diese soll den A350 ins Wetlease nehmen. Momentan besteht die Flotte von Corendon Dutch Airlines ausschließlich aus Maschinen der Boeing-737-Reihe. Diese eigenen sich nicht für Nonstopflüge nach Curaçao, denn der Tour Operator ist der Ansicht, dass die Durchführung mit Tankstopps dazu führen würde, dass man nicht rentabel operieren könne. Momenten waren Nonstopflüge zwischen Amsterdam-Schiphol und Curaçao von KLM und Tuifly angeboten. Neben Corendon Dutch Airlines soll sich Surinam Airways für die Aufnahme der Strecke Paramaribo-Willemstad-Amsterdam interessieren. Endgültige Entscheidungen sind aber noch nicht gefallen. Seitens Corendon Dutch Airlines will man zu den A350-Plänen noch nicht viel sagen, außer dass man auf eine Pressekonferenz am 22. Mai 2023 verweist, auf der es möglicherweise eine Ankündigung geben könnte. Insofern wurde die Identität des ACMI-Operators noch nicht bekanntgegeben. Allerdings kommen, sofern es sich um einen EU-Carrier handeln sollte, ohnehin nur wenige Möglichkeiten in Betracht.

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Bratislava: Smartwings legt weitere Charterstrecken auf

Die Fluggesellschaft Smartwings startet im Juni 2023 drei weitere Flugstrecken ab Bratislava. Diese werden im Auftrag von Reiseveranstaltern bedient. Die operative Durchführung übernimmt der slowakische Ableger des tschechischen Luftfahrtkonzerns. Aus Verkaufsunterlagen eines Tour Operators geht hervor, dass Preveza mit Zwischenstopp auf Korfu angesteuert werden soll. Diese Route soll ab 6. Juni 2023 jeweils an Dienstagen bedient werden. Als Fluggerät sind Boeing 737-800 geplant. Nach Olbia geht es an Freitagen ab 9. Juni 2023 mit Boeing 737-Max-8. An Montagen soll ab 12. Juni 2023 mit B737-800 Kurs auf die albanische Hauptstadt Tirana genommen warden. Die genannten Charterverbindungen sind vorerst bis September 2023 befristet.

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Wetlease: Hifly Malta fliegt mit Airbus A330 für SAS

Im Auftrag von SAS wird Hifly Malta ab 1. Juni 2023 mit einem Airbus A330-300 zwischen Kopenhagen und Chicago fliegen. Der Wetlease-Auftrag ist vorerst für die Dauer der Sommerflugplanperiode 2023 befristet. Der skandinavische Carrier bestätigte, dass man ab 1. Juni 2023 das Kurspaar SK943/944 im Ramen eines Wetlease-Vertrags von Hifly Malta bedienen lässt. Derzeit ist die Zusammenarbeit bis vorerst 27. Oktober 2023 befristet. Der maltesische Carrier wird einen mit 249 Sitzplätzen bestuhlten Airbus A330-300 einsetzen.

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EuGH: Kurzfristiger Tod eines Piloten ist kein außergewöhnlicher Umstand

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass der plötzliche Tod eines Besatzungsmitglieds keinen außergewöhnlichen Umstand im Sinne der Fluggastrechteverordnung darstellt. Airlines haften somit für Verspätungen und Ausfälle. Unter den Geschäftszahlen C-156/22 bis C-158/22 verhandelte der Europäische Gerichtshof einen Fall, in dem es darum ging, dass vor einem Flug von Stuttgart nach Lissabon der Co-Pilot etwa zwei Stunden vor dem Abflug tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden wurde. Die gesamte Crew erklärte sich aufgrund des tragischen Umstands aus Sicherheitsgründen für flugunfähig. Tap musste diesen Flug und einige andere, die mit dieser Maschine geplant waren, streichen. Eine Ersatzmaschine samt Besatzung wurde aus Lissabon eingeflogen, jedoch hob diese erst um 16 Uhr 40 in Stuttgart ab. Mehrere Passagiere traten ihre Fluggastrechte an Dienstleister ab, die vor Gericht gezogen sind. Die Angelegenheit, die bereits im Jahr 2019 passiert ist, landete vor dem europäischen Höchstgericht. Dieses ist der Ansicht, dass der kurzfristige Tod eines unverzichtbaren Besatzungsmitglieds eben kein außergewöhnlicher Umstand ist, da ein anderer Pilot hätte übernehmen können bzw. eine andere Crew eingesetzt werden können.

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Aktie der Flughafen Wien AG auf Allzeithoch

Die Aktie des börsennotierten Flughafenbetreibers befand sich am Mittwoch, den 10. Mai 2023 mit einem Kurs von 42,45 Euro je Aktie auf einem Allzeithoch. Damit erreichte die Börsenkapitalisierung der Gesellschaft mit 3,56 Milliarden Euro den höchsten Wert aller Zeiten. Damit wurde das bisherige Hoch aus dem Jahr 2019 bei 40,80 Euroje Aktie klar übertroffen und der zwischenzeitliche Kursverlust in Folge der COVID-19-Auswirkungen auf den Flugverkehr in kurzer Zeit mehr als wettgemacht. Gegenüber 2012 hat sich der Kurs mehr als versechsfacht, was die hervorragende Entwicklung des Unternehmens unterstreicht. Mit der Privatisierung und dem IPO des Unternehmens im Juni 1992 wurde der Grundstein für den weiteren Unternehmenserfolg gelegt. Der Unternehmenswert lag damals bei nur 580 Mio. Euro. Berücksichtigt man zusätzlich die Dividendenzahlungen, welche die Aktionäre erhalten haben, dann beträgt der Kurszuwachs seit dem Börsengang knapp 700% bzw. 7% p.a.

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Tui Österreich verzeichnet hohe Griechenland-Nachfrage

Der Reiseveranstalter Tui Österreich registriert derzeit besonders hohe Buchungszahlung für Simmerurlaube auf den grichischen Inseln. Dabei liegen Kreta, Rhodos und Kos im Trend. Aber auch Karpathos, Zakynthos, Thessaloniki und Santorin werden häufig gebucht. Vergangenes Jahr konnten Kreta und Rhodos bereits historische Höchstwerte bei den Gästezahlen verbuchen, für die Sommersaison 2023 liegen die Buchungseingänge für die griechischen Inseln noch einmal deutlich höher. Durchschnittlich verzeichnet Griechenland im Vergleich zum Vorjahr 25 Prozent mehr Tui Gäste aus Österreich. Besonders gefragt sind die griechischen Inseln Kreta, Rhodos und Kos. Aber auch viele andere griechischen Destinationen wie Korfu, Karpathos, Zakynthos, Thessaloniki, Kefalonia, Samos, Santorin und Skiathos werden im TUI Portfolio angeboten.

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SAS reaktiviert Agadir-Flüge

Im Winterflugplan 2023/24 wird die skandinavische Fluggesellschaft SAS wieder ab Kopenhagen und Stockholm-Arlanda Kurs auf Agadir nehmen. Die Flüge sollen jeweils am Verkehrstag Samstag mit Airbus A320neo durchgeführt werden. „Wir freuen uns darauf, die Welt wieder auf Reisen zu sehen, und es ist eine große Freude, dass wir im kommenden Winter neue Ziele anbieten können. Die Aufnahme des wunderschönen Agadir in unser Streckennetz bedeutet, dass wir zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder nach Afrika fliegen werden“, sagt Erik Westman, EVP & CCO, Network and Revenue Management. Die Comeback-Flüge sind jeweils für den 4. November 2023 angekündigt.

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Mit YouTuber im Cockpit posiert: Starlux-Chef droht Geldstrafe

Manchmal können Postings in Sozialen Medien auch unangenehme Konsequenzen haben. Zum Beispiel droht dem Geschäftsführer von Starlux Airlines, Chang Kuo-wei, eine Geldstrafe, weil er am 26. April 2023 einen auf Luftfahrt spezialisierten YouTuber ins Cockpit gelassen hat. An besagtem Tag führte der taiwanesische Carrier den Erstflug auf der Strecke Taipeh-Los Angeles durch. Nebst zahlenden Passagieren befanden sich auch zahlreiche Medienvertreter an Bord. Darunter auch der YouTuber Sam Chui. Dieser wurde von Firmenchef Chang Kuo-wei ins Cockpit eingeladen, um einige Aufnahmen und Fotos zu machen. Allerdings nicht am Boden, sondern während dem Flug, was nachträglich die Aufmerksamkeit der Zivilluftfahrtbehörde der Republik China (Taiwan) auf sich gezogen hat. Chui hat im Nachgang des Erstfluges umfangreich über diesen berichtet und unter anderem auf Social-Media-Plattformen wie YouTube, Instagram und Facebook seine Berichte geteilt. Ein Foto führte aber dazu, dass die CAA nun Starlux-Airlines-Chef Chang Kuo-wei um Erklärung gebeten hat und dem Manager gar ein Bußgeld androht. Hintergrund ist, dass er auch lizenzierter Linienpilot ist und während dem Erstflug selbst als Flugzeugführer im Dienst war. Das bedeutet konkret, dass sich das Vorgehen der Behörde auf seine Funktion als Kapitän bezieht. Das besagte Foto zeigt den Starlux-Chef und den YouTuber im Cockpit. Dabei sitzt der Geschäftsführer der Airline auf dem Pilotensessel und die „eingeladene Person“ auf jenem des Ersten Offiziers. Da die Aufnahme während dem Flug gemacht wurde und die CAA das Foto in Sozialen Netzwerken entdeckt hat, untersucht man nun den Vorfall. Dem verantwortlichen Kapitän, also Chang Kuo-wei, drohen nun Konsequenzen in Form eines Bußgeldes.

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