Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Behördliche Auflagen: Avianca bläst Fusion mit Viva Colombia ab

Die geplante Fusion von Viva Colombia und Avianca wurde abgesagt. Das zuletzt genannte Luftfahrtunternehmen will aufgrund von Auflagen, die seitens der Zivilluftfahrtbehörde gemacht wurden, nicht über übernehmen. Viva Colombia musste vor einigen Wochen Insolvenz anmelden und den Flugbetrieb einstellen. Damals teilte man unter anderem mit, dass dieser Schritt gesetzt werden musste, weil die Freigabe der beabsichtigen Fusion mit Avianca lange auf sich warten lässt. Nun ist diese da, jedoch gibt es zahlreiche Auflagen, die dazu führen, dass Avianca nicht mehr will. Dazu Firmenchef Adrian Neuhauser: „Leider haben die Bedingungen dieses Beschlusses, der nun eine feste Entscheidung ist, die Rettung von Viva unmöglich gemacht, da sie das Unternehmen nicht nur als Fluggesellschaft unrentabel machen, sondern auch die Stabilität von Avianca und die Konnektivität Kolumbiens gefährden würden, wenn die Integration unter den vorgeschriebenen Bedingungen stattfinden würde“. Seitens Avianca spart man aber nicht mit Kritik an der Zivilluftfahrtbehörde, denn diese habe ihren Beschluss auf die Situation vom Sommer 2022 gestützt. Mittlerweile ist Viva Colombia nicht mehr in der Luft und befindet sich obendrein in einem Insolvenzverfahren. Dazu heißt es unter anderem: „Die Bedingungen verlangen von Avianca die Übernahme von Verpflichtungen, Routen und Service- und Preisniveaus, die nicht mit der verbleibenden Kapazität von Viva nach zwei Monaten der Aussetzung des Betriebs übereinstimmen“. Auch wären die Slot-Vorgaben dermaßen streng, dass es Viva Colombia bei einer möglichen Wiederaufnahme des Flugbetriebs unmöglich wäre ein einziges Flugzeug in Bogota zu stationieren. Somit würden sich keiner Synergien mit Avianca ergeben, so dass der Zusammenschluss unrentabel wäre. „Dieser lange Prozess

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Lufthansa-Staatshilfe: Ryanair von Entscheidung des EU-Gerichts erfreut

Erwartungsgemäß begrüßt Ryanair die Entscheidung des EU-Gerichts, das die staatlichen Beihilfepakete, die an Lufthansa und SAS gewährt wurden, für illegal erklärt hat. Die Genehmigungen, die seitens der EU-Kommission erteilt wurden, wurden gekippt, wobei die Kommission noch vor den EuGH ziehen kann oder aber die Begründung nachbessern darf. Dazu ein Ryanair-Sprecher: „Eine der größten Errungenschaften der EU ist die Schaffung eines Binnenmarktes für den Luftverkehr. Die Genehmigung der deutschen Rekapitalisierungsbeihilfe für Lufthansa und der schwedischen und dänischen Rekapitalisierungsbeihilfe für SAS durch die Europäische Kommission verstieß gegen die Grundprinzipien des EU-Rechts. Die heutigen Urteile bestätigen, dass die Kommission als Hüterin gleicher Wettbewerbsbedingungen im Luftverkehr handeln muss und diskriminierende staatliche Beihilfen nicht auf politischen Druck der nationalen Regierungen hin genehmigen darf. Das Eingreifen des Gerichtshofs ist ein Triumph für den fairen Wettbewerb und die Verbraucher in der gesamten EU. Während der Covid-19-Pandemie wurden diskriminierende staatliche Subventionen in Höhe von über 40 Mrd. EUR an EU-Fluggesellschaften vergeben. Wenn die EU-Gerichte diese Beihilfen nicht im Einklang mit dem heutigen Urteil stoppen, werden sie den Markt noch jahrzehntelang verzerren. Ob Europa die Covid-19-Krise mit einem funktionierenden Binnenmarkt überwinden kann, hängt davon ab, dass die Fluggesellschaften unter gleichen Bedingungen miteinander konkurrieren können. Ein unverzerrter Wettbewerb beseitigt Ineffizienzen und kommt den Verbrauchern durch niedrige Flugpreise und eine große Auswahl zugute. Ungerechtfertigte Subventionen hingegen fördern die Ineffizienz und schaden den Verbrauchern auf Jahrzehnte hinaus“.

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Hainan Airlines verbindet Shenzhen mit Brüssel

Die chinesische Hainan Airlines setzt die Reaktivierung ihres Europa-Streckennetzes weiter fort. Ab Mitte Juni 2023 wird man Shenzhen wieder mit der belgischen Hauptstadt Brüssel verbinden. Hainan beabsichtigt ab 21. Juni 2023 zweimal wöchentlich mit Boeing 787-9 zwischen den beiden Metropolen zu fliegen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag durchgeführt werden, geht aus GDS-Flugplandaten hervor.

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Eurowings mit neuen Strecken ab Berlin, Hamburg, Prag und Stockholm

Im Herbst 2023 sowie im Winterflugplan 2023/24 nimmt Eurowings ab Berlin, Hamburg, Stockholm-Arlanda und Prag neue Strecken auf. Ab den beiden deutschen Städten geht es beispielsweise neu nach Tromsø. Die genannte Route wird per 10. Dezember 2023 aufgenommen. Von Berlin-Brandenburg aus geht es ab 13. Jänner 2024 einmal wöchentlich auch nach Rovaniemi. Die maltesische Konzernschwester wird ab 6. September 2023 einmal pro Woche zwischen Stockholm und Beirut pendeln. Ebenso will man ab 30. Oktober 2023 von Prag aus zweimal wöchentlich Kurs auf Tiflis nehmen.

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Vista: Oceania hat ihr neues Flaggschiff in Betrieb genommen

Im Hafen der maltesischen Hauptstadt Valletta wurde vor wenigen Tagen mit der Vista das neue Flaggschiff der U.S.-amerikanischen Reederei Oceania offiziell in Betrieb genommen. Zuvor wurde das Kreuzfahrtschiff von Giada de Laurentiis getauft. Anschließend ist das Seefahrzeug in See gestochen. Die Jungfernfahrt führt auf der Route Rom-Malta-Neapel-Sardinien-Korsika und wieder zurück nach Rom. Es handelt sich um das erste Neubauschiff der Reederei Oceania seit über zehn Jahren. In zwei Jahren soll mit der Allura ein Schwesterschiff folgen.

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Reisebüros: Lufthansa City Center nun in 100 Staaten aktiv

Kürzlich trat ein kanadisches Reisebüro dem Franchiseverband Lufthansa City Center dabei. Damit ist man nun in 100 Staaten vertreten. Insgesamt gibt es derzeit 550 Niederlassungen, wobei sich mit 280 Stück die meisten in Deutschland befinden. Lufthans City Center ist eine Frachisemarke, die Reisebüroinhaber gegen die Bezahlung einer Gebühr nutzen können. Zuletzt konnten in sieben weiteren Ländern (Algerien, Irland, Kambodscha, Laos, Malediven und Namibia sowie Kanada) neue Franchisenehmer gewonnen werden.

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Korean Air widmet ihren Mitarbeitern eine Special Livery

Das Skyteam-Mitglied Korean Air hat ihren Beschäftigten eine Special Livery gewidmet. Auf den Seiten des klassisch lackierten Flugzeugs sind die Schriftzüge „Our Pride“ und „We are Korean Air“ zusammen mit den Namen der über 20.000 Beschäftigten der Fluggesellschaft aus aller Welt aufgemalt. Die Boeing 777-300ER mit der Sonderlackierung wurde am 29. und 30. April im Rahmen eines Familienwochenendes von Korean Air vorgestellt, bei dem fast 9.000 Mitarbeitern der Fluggesellschaft und ihre Familien im Hangar der Fluggesellschaft in Seoul Gimpo vor Ort waren. Das Flugzeug ist ein Zeichnen für Korean Airs Engagement für eine positive Arbeitsplatzkultur. Darüber hinaus sind weitere Maßnahmen geplant, die es den Beschäftigten ermöglichen, sich mit dem Unternehmen und seiner Kultur verbunden zu fühlen.

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Ab 12. Juli 2023: Asiana Airlines bringt den A380 nach Frankfurt zurück

Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Ailines wird ab 12. Juli 2023 wieder mit Airbus A380 zwischen Seoul und Frankfurt am Main fliegen. Zuletzt hatte man diesen Maschinentyp im Jahr 2019 auf dieser Route im Einsatz. Vorerst will man drei wöchentliche Kurse mit den Superjumbos bedienen. Auf den übrigen Umläufen kommen weiterhin Airbus A350 zum Einsatz. Derzeit ist vorgesehen, dass die größte Linienmaschine der Welt wird mit einer Kapazität von 495 Sitzplätzen an den Wochentagen Mittwoch, Freitag und Sonntag zwischen Frankfurt und Seoul verkehren um zunächst bis zum 06. August 2023 die erhöhte Nachfrage während der Sommermonate zu bedienen. Der A380-Flugplan auf Seoul-Frankfurt auf einen Blick:

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FACC AG bringt Luftfahrttechnologie in den Alltag

Im Jahr 2021, am Höhepunkt der Corona Pandemie, startete die FACC AG die Entwicklung einer antimikrobiellen Oberflächenbeschichtung für Flugzeugkabinen, die nun auch anderen Branchen zur Verfügung steht. Das Produkt sorgt langanhaltend für keimfreie Oberflächen und erhöht so die Sicherheit für Flugzeugpassagiere. Am Kongress für Krankenhausmanagement in Innsbruck wurde heute bekanntgegeben, dass diese Luftfahrttechnologie von der FACC Tochter CoLT weiteren Branchen zugänglich gemacht wird. „Während der Pandemie suchten wir eine Lösung zur Oberflächen-Desinfektion in hochfrequentierten Bereichen wie dem Innenraum von Flugzeugen. Der stattfindende Technologietransfer von der Luftfahrtindustrie zu anderen Branchen ist für uns eine hochinteressante Erweiterung unseres Geschäftsfeldes,“ unterstreicht CoLT-Geschäftsführer Martin Mistlberger. Einfache Anwendung – hohe Sicherheit Pure Cabin wird in Sprayform auf die zu desinfizierenden Oberflächen aufgetragen und reduziert effektiv die Anzahl der Mikroorganismen. Das einfach anzuwendende und alkohol- sowie chlorfreie Produkt ist vom RKI (Robert Koch Institut) gelistet und bleibt bis zu einem Jahr wirksam. Die langanhaltende und für die Luftfahrt zugelassene Beschichtung ist auch für andere Branchen hoch attraktiv. Das Produkt wird gemeinsam mit der JFJ GmbH als Partner vertrieben. Geschäftsführer Josef Joachimbauer: „Dieses Produkt ist für die Gesundheitsindustrie ein Game Changer! Die Wirksamkeit wurde bereits durch das Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik nachgewiesen und wir verzeichnen insbesondere im Bereich Medizin & Hygieneprodukte eine starke Nachfrage nach dieser Lösung.“

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Boeing 737-Max-10: Ryanair bestellt CFM Leap-1-B-Triebwerke

Vor wenigen Tagen hat die Billigfluggesellschaft Ryanair bekanntgegeben, dass man beim U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer bis zu 300 Exemplare des Typs B737-Max-10 kaufen wird. Mit CFM International hat man einen Vertrag über Leap 1-B-Triebwerke unterschrieben. Damit ist klar, dass die 150 fix bestellten B737-Max-10 mit Antrieben des  Joint-Ventures von General Electric und Safran ausgerüstet sein werden. Laut der Ankündigung von CFM International umfasst die Vereinbarung auch Ersatztriebwerke und Optionen für 150 weitere Flugzeuge und entsprechende Triebwerke. „Wir fühlen uns geehrt durch das erneute Vertrauen von Ryanair in unsere Produkte und in unsere Teams. Wir freuen uns darauf, die Flottenentwicklung von Ryanair weiterhin zu unterstützen, indem wir ihr die besten Standards in Bezug auf Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und Wartung bieten“, so Gaël Méheust, Chief Executive Officer von CFM International. Eine große Überraschung ist es nicht, dass sich Ryanair für CFM-Triebwerke entschieden hat, denn momentan handelt es sich um die einzige Option für diesen Maschinentyp. Das Leap-1-B ist den Modellen 1-A und 1AC, die bei der Airbus A320neo-Reihe sowie bei der chinesischen Comac C919 verwendet werden, sehr ähnlich. Aus einer bestehenden Boeing 737-Max-200-Order hat Ryanair bereits 102 Exemplare erhalten. Weitere 108 Einheiten stehen noch zur Auslieferung an. Zwischen der Übergabe der vorläufig letzten Max-200 und der ersten Max-10 werden etwa zwei Jahre vergehen, teilte Ryanair im Zuge der Bekanntgabe der jüngsten Großbestellung mit.

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