Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Chișinău: FLyone nimmt London, Bologna und Venedig auf

Die Fluggesellschaft Flyone reagiert auf die Schieflage des sich in einem Insolvenzverfahren befindlichen Mitbewerbers Air Moldova und legt ab Chișinău Verbindungen nach Venedig, London-Heathrow und Bologna auf. Diese sollen im Juni 2023 aufgenommen werden. Der Billigflieger Flyone beabsichtigt ab 3. Juni 2023 zunächst zweimal pro Woche zwischen den Hauptstädten der Republik Moldau und des Vereinigten Königreichs zu fliegen. In London will man den Flughafen Hethrow ansteuern. Nach Bologna soll es ab 19. Juni 2023 dreimal wöchentlich gehen. An selbigem Tag will man auch die Venedig-Strecke, die man zweimal pro Woche bedienen will, aufnehmen.

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Polen: Flydubai nimmt Kurs auf Poznań

Der Billigflieger Flydubai wird ab 29. Oktober 2023 mit Poznań ein drittes polnisches Ziel ansteuern. Bislang hat man Krakau und Warschau-Chopin im Programm. Künftig sollen ab dem zuerst genannten Airport drei wöchentliche Flüge angeboten werden. Die bestehende Route nach Warschau, die momentan fünfmal pro Woche bedient wird, soll ab 26. Juni 2023 täglich beflogen werden. Die Poznan-Flüge will man an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag durchführen. Flydubai ist eine Konzernschwester von Emirates Airline, mit der man Codeshareabkommen unterhält.

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Belgien: Tuifly Belgium hat ersten Embraer 195-E2 eingeflottet

Ende der vergangenen Woche hat Tuifly Belgium mit der OO-ETB den ersten Embraer 195-E2 übernommen. Es handelt sich um ein Leasingflugzeug, das vormals für Belavia im Einsatz war, jedoch im Dezember 2021 zurückgefordert wurde. Der Regionaljet ist bereits in den Farben des Ferienfliegers, der ihn überwiegend ab Antwerpen einsetzen wird, lackiert. In diesem Größensegment hat Tuifly Belgium bereits vier Embraer 190. Die E195-E2-Flotte soll auf vier Exemplare ausgebaut werden. Die OO-ETB wird von Aercap geleast.

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Tunisair setzt auf Boeing 737-800 von SkyUp

Mit Tunisair konnte die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines einen weiteren Wetlease-Kunden gewinnen. Eine Maschine des Typs Boeing 737-800 ist seit einigen Wochen ab der Hauptstadt Tunis für das tunesische Luftfahrtunternehmen im Einsatz. Das samt Personal angemietete Flugzeug kommt dabei auf diversen Routen zum Einsatz. Unter anderem fliegt SkyUp für Tunisair auch nach Düsseldorf, München und Wien. Erst vor wenigen Tagen hat der Malta-Ableger SkyUp MT AOC und Betriebsgenehmigung seitens der maltesischen Behörden erteilt bekommen.

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April 2022: Berlin weit vom Vorkrisenniveau entfernt

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte durchaus von den Osterferien im April 2023 profitieren, denn man hatte 1,9 Millionen Passagieren. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man somit um etwa 200.000 Reisende zulegen. Allerdings: Der BER kann bei weitem nicht an das Vorkrisenaufkommen, das Tegel und Schönefeld gemeinsam hatten, anknüpfen. Damals nutzten 3,1 Millionen Passagiere die damaligen Airports der deutschen Bundeshauptstadt. Auch war die Anzahl der Flugbewegungen mit 24.580 Starts und Landungen deutlich höher. Zuletzt hatte der Flughafen Berlin-Brandenburg lediglich 14.630 Movements. Im vergangenen Monat wurden am BER insgesamt rund 2.432 Tonnen Luftfracht verladen und damit etwa so viele Tonnen wie im April 2022 und rund 90 Tonnen weniger als im April 2019.

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Qatar Airways fliegt ab 15. Mai 2023 mit Boeing 737-Max-8

In wenigen Tagen wird Golfcarrier Qatar Airways die erste Boeing 737-Max-8 in den regulären Liniendienst stellen. Der Mittelstreckenjet wird ab Doha zunächst nach Abu Dhabi und Dammam eingesetzt werden. Die Maschine trägt die Registrierung A7-BSC. Kürzlich sorgte der in Katar ansässige Carrier für eine Überraschung, denn in einem Boeing-Werk wurden zunächst auf B737-Max-8 Leitwerke in Qatar-Airways-Design gesichtet. Zu diesem Zeitpunkt schien aber keine Order dieser Fluggesellschaft in der Pipeline von Boeing auf – zumindest was die Max-8 anbelangt. Man sicherte sich jene neun Exemplare, die ursprünglich von S7 Airlines bestellt wurden und aufgrund der Sanktionen nicht mehr ausgeliefert werden dürfen. Vor einigen Jahren hat Qatar Airways bereits drei Boeing 737-Max-8 geleast gehabt. Diese wurden an die damalige Beteiligung Air Italy dry weitervermietet. Im Eigenbetrieb hatte man dieses Muster bislang nicht. Künftig sollen es wesentlich mehr Exemplare werden, denn rund um den mittlerweile beigelegten Streit mit Airbus hat der Golfcarrier 25 Boeing 737-Max-10 bestellt.

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Erste BER-Jobmesse mit 3.000 Besuchern

Am Flughafen Berlin-Brandenburg wurde am Samstag erstmals eine Jobmesse abgehalten. Diese fand am Willy-Brandt-Platz, der sich vor dem Terminal 1 befeindet, statt. Teilgenommen haben laut Veranstaltern rund 3.000 Personen. An den Ständen von 33 Unternehmen konnte man sich über Beschäftigungsmöglichkeiten informieren. Bei Interesse waren auch Bewerbungen an Ort und Stelle möglich. Auch sollen sich viele anschließend die Besucherterrasse des BER näher angesehen haben. Am Rand des Willy-Brandt-Platzes präsentierte die Flughafenfeuerwehr ihre Flotte und bot bei kleineren Vorführungen Einblicke in ihren Alltag. „Der BER zieht. Wir freuen uns, dass so viele Besucherinnen und Besucher zur Jobmesse am Flughafen gekommen sind. Zeitweise waren die Stände regelrecht umlagert. Das große Interesse spricht für die Attraktivität der Arbeitgeber am Flughafen BER“, so Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Per Jahresende 2023: Air Macau verliert das Flughafen-Monopol

Die Stadt Macau ist in vielerlei Hinsicht eine luftfahrttechnische Besonderheit. Nur wenige Fluggesellschaften steuern die chinesische Sonderverwaltungszone an, jedoch soll sich das in Kürze ändern. Hinter dem Umstand, dass das Flugangebot vergleichsweise gering ist und noch dazu von Air Macau und ausgewählten chinesischen Airlines dominiert wird steckt nicht etwa mangelnde Nachfrage, sondern der Umstand, dass die Leitung der Sonderverwaltungszone die Start- und Landerechte bislang nur sehr zögerlich vergibt, denn bislang legte man viel Wert darauf Air Macau vor intensivem Wettbewerb zu schützen. Das schließt auch ein, dass der Carrier das Zugriffsrecht auf die besten Slots hat und Sondertarife am Airport bekommen hat. Mit anderen Worten: Andere Fluggesellschaften kamen an Air Macau nicht wirklich vorbei und müssen noch dazu höhere Entgelte bezahlen. Die Vereinbarung, die nun gekippt werden soll, geht auf das Jahr 1995 zurück. Nur unter portugiesischer Hoheit konnte sich Air Macau äußerst exklusive, fast schon monopolartige Rechte sichern. Zeitweise durfte kein anderer Carrier auf diesem Airport starten oder landen bzw. es war die Zustimmung der genannten Fluggesellschaft notwendig. Diese hat sich das grüne Licht mitunter fürstlich bezahlen lassen. Die Administration der chinesischen Sonderverwaltungszone ist nun zum Schluss gekommen, dass der Exklusivvertrag, der ursprünglich auf 25 Jahre abgeschlossen wurde, den Wettbewerb und damit auch die Entwicklung des Tourismus massiv behindert. Aus diesem Grund will man den Flughafen Macau breit für den Wettbewerb erlassen. Die langjährige Vereinbarung soll durch ein neues Gesetz, das eben solche Exklusivverträge untersagt, beendet werden. Ironischerweise hat Air Macau davon profitiert, dass aufgrund der Corona-Pandemie der Flugverkehr

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75 Jahre Flughafen Zürich: Digitaler Rundgang durch die Geschichte

Zum 75. Geburtstag des Flughafens Zürich wurde die Geschichte der größten internationalen Verkehrsdrehscheibe der Schweiz digital aufbereitet. Auf der Website finden sich verschiedene multimediale Elemente, darunter echte Perlen aus 75 Jahren Flughafengeschichte wie der Besuch von Queen Elizabeth II bei der Bahnhofseröffnung oder von Papst Johannes Paul II. Heute vor genau 77 Jahren, am 5. Mai 1946, sagte das Zürcher Stimmvolk mit grosser Mehrheit „Ja“ zum Kredit für den Bau des heutigen Flughafens Zürich und legte damit den Grundstein für den größten Landesflughafen der Schweiz. Zwei Jahre später, 1948, wurde der Flughafen Zürich offiziell eröffnet und feiert dieses Jahr sein 75-jähriges Bestehen. In aufwändiger Arbeit hat der Flughafen Zürich nun sein Archiv geöffnet, digitalisiert und auf einer multimedialen Website zugänglich gemacht. In diesem digitalen Gedächtnis finden sich zahlreiche Fotos und Videos von prägenden Ereignissen, Bauprojekten und Persönlichkeiten aus allen Jahrzehnten. Nutzerinnen und Nutzer können sich mittels Timeline einfach durch die Jahre navigieren und Beiträge nach aviatischen, betrieblichen oder unternehmerischen Themen filtern.

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Erzwungene Ryanair-Landung: Weißrussland verurteilt verhafteten Blogger zu acht Jahren Haft

Jener Blogger, der nach der von Weißrussland erzwungenen Landung eines von Buzz durchgeführten Ryanair-Fluges verhaftet wurde, ist nun „wegen Verschwörung gegen den Staat“ zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der Vorfall erregte internationales Aufsehen, denn die Buzz-Piloten wurden von der Flugsicherung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zu einer Sicherheitslandung in Minsk verleitet. Der Sinn und Zweck der vom Weltluftfahrtverband als „staatliche Flugzeugentführung“ bezeichneten Aktion war es den Bloger Roman Protasewitsch zu verhaften. Protasewitschs russische Ex-Partnerin Sofia Sapega, die zusammen mit ihm verhaftet wurde, wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt und soll zur Verbüßung ihrer Strafe nach Russland überstellt werden.

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