Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Etihad kassiert Greenwashing-Klatsche im Vereinigten Königreich

Im Vereinigten Königreich hat sich Golfcarrier Etihad Airways mit einer Werbekampagne Ärger mit der Advertising Standards Agency eingehandelt. Diese wirft der Fluggesellschaft Irreführung und Greenwashing vor. Die Behörde erkannte zwar an, dass Etihad verschiedene Schritte unternommen hat, um seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, stellte jedoch fest, dass die Werbung nicht genügend Informationen enthielt, um die Verbraucher in die Lage zu versetzen, die Nachhaltigkeitsbehauptungen vollständig zu beurteilen. Das Ergebnis, so die Aufsichtsbehörde, ist, dass die vermittelte Botschaft die Auswirkungen dieser Maßnahmen überhöht und einen falschen Eindruck von absoluter „Umweltfreundlichkeit“ vermittelt, was nicht der Wahrheit entspricht. „Etihad Airways ist enttäuscht über die Entscheidung der ASA in Bezug auf ihre Werbung auf Facebook im Oktober 2022. Etihad betreibt ein umfassendes Forschungs- und Entwicklungsprogramm zur Dekarbonisierung des Luftverkehrs und arbeitet daran, die Auswirkungen des Luftverkehrs auf die Umwelt zu verringern, indem sie Milliarden in ihre Flotte moderner, treibstoffeffizienter Flugzeuge, in die Erforschung nachhaltiger Flugkraftstoffe sowie in den Kohlenstoffausgleich und die Wiederaufforstung durch die Etihad Mangroves investiert. Die Fluggesellschaft wird auch weiterhin mutige und innovative Schritte unternehmen und Partnerschaften mit Flugzeug- und Triebwerksherstellern, Anbietern nachhaltiger Kraftstoffe, Wissenschaftlern und Innovatoren eingehen, um das Fliegen nachhaltiger zu machen, als es ohne solche Schritte der Fall wäre“, so Etihad Airways in einer Stellungnahme. Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Advertising Standards Agency mit Fluggesellschaften auseinandersetzt, die mit ihrer Umweltfreundlichkeit werben. Im März 2023 verwarnte die Werbeaufsichtsbehörde bereits die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa in einem ähnlichen Fall, da sie feststellte, dass eine der Werbekampagnen der Lufthansa die

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Jetblue über Schiphol-Urteil hocherfreut

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft hat nun offiziell die Aufnahme von Nonstopflügen ab New York-JFK und Boston nach Amsterdam angekündigt. Diese folgen auf die bereits mit Airbus A321LR bedienten London-Routen sowie Paris-Charles de Gaulle. Zunächst wird man New York mit der niederländischen Hauptstadt verbinden. Die Route soll im Spätsommer dieses Jahres erstmals bedient werden. Etwas später folgt auch Boston-Amsterdam. Angekündigt sind tägliche Flüge, die mit dem Maschinentyp Airbus A321LR bedient werden sollen. „Diese Strecke ist längst überfällig für etwas Wettbewerb“, so Robin Hayes, Chief Executive Officer von JetBlue. „Zu lange haben die alten US-Fluggesellschaften, unterstützt durch ihre Joint Ventures mit anderen globalen Fluggesellschaften, die Immunität vor Kartellgesetzen genießen, die Kunden mit sehr teuren Tarifen und mittelmäßigem Service an sich gebunden. So wie wir es in London und Paris tun, werden wir die Preise senken und das Flugerlebnis für die Kunden zwischen den USA und Amsterdam verbessern.“ In der Medienmitteilung konnte sich der U.S.-amerikanische Billigflieger einen Seitenhieb darauf, dass ein niederländisches Gericht die von der Regierung beabsichtigte Reduktion der Kapazität des Flughafens Amsterdam-Schiphol für rechtswidrig erklärt hat, nicht verkneifen. Man ist anlässlich des Urteils zuversichtlich, dass dieses Jetblue Raum für den Markteintritt in den Niederlanden gibt. „Unsere Formel, die ein kundenorientiertes Erlebnis und täglich niedrige Tarife kombiniert, ist in Europa nicht zu finden“, sagte Hayes. „Wir sind zuversichtlich, dass die Kunden, die Verantwortlichen des Amsterdamer Flughafens und die niederländische Regierung von JetBlue begeistert sein werden, wenn sie aus erster Hand sehen, welchen positiven Einfluss wir ausüben können, und wir freuen uns darauf, mit

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Luxair lädt erste Boeing-737-Max-8-Strecken

Im Sommer 2023 setzt die Fluggesellschaft Luxair erstmals Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 ein. Zunächst schickt man die Neuzugänge auf längere Flugstrecken. Der luxemburgische Carrier wird nach und nach einige Boeing 737-Max-8 einflotten. Mit diesen verstärkt man die Flotte. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass man mit diesem Maschinentyp hauptsächlich auf nachstehenden Routen fliegen wird:

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Israir nimmt Eilat-Istanbul auf

Im Juni 2023 nimmt die Fluggesellschaft Israir eine weitere Nonstopstrecke zwischen der Türkei und Israel auf. Diese führt von Eilat-Ramon nach Istanbul (New Airport). Der Erstflug ist für den 5. Juni 2023 angekündigt. Vorerst soll diese Route während dem Sommer 2023 am Verkehrstag Montag bedient werden. Als Fluggerät sind Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 geplant.

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Oberpfaffenhofen: Travelcoup werden „illegale Charterflüge“ vorgeworfen

Der bayerische Airport Oberpfaffenhofen ist als so genannter Sonderflughafen eingestuft. Dies hängt auch damit zusammen, dass es sich einst um den Werksflughafen von Dornier handelte. Nun sorgt „Travelcoup“ für Ärger, denn dem Anbieter werden illegale Charterflüge vorgeworfen. Nebst der General Aviation darf der bayerische Airport zu Wartungszwecken genutzt werden. Auch die Business Aviation darf den Flughafen Oberpfaffenhofen nutzen, jedoch nicht für klassiche Charterflüge. Letzteres soll Travelcoup laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung mutmaßlich aber gemacht haben. Nun droht Christian Juckenack, Betriebsleiter des Flughafens Oberpfaffenhofen, mit rechtlichen Schritten gegen den Reiseanbieter. Der Ausgang der Streitigkeit ist noch völlig offen. Von der Konzessionierung her wären derartige Charterflüge ab dem Sonderflughafen nicht erlaubt.

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German Airways vor Einstieg ins Liniengeschäft

Schon seit längerer Zeit gibt es Gerüchte, dass die Zeitfracht-Tochter German Airways ins Liniengeschäft einsteigen könnte. Bislang ist man auf die Durchführung von Charter- und ACMI-Flügen spezialisiert. Spätestens seitdem die Konzernmutter den Flughafen Rostock-Laage übernommen hat wird darüber spekuliert, dass German Airways auf eigene Rechnung starten könnte. Ernsthaft dementiert wurde dies seitens Zeitfracht nie, jedoch hat man bislang auch nichts umgesetzt. Laut einem Bericht von Airliners.de hat German Airways nun die technischen Voraussetzungen für den Vertrieb von eigenen Flugscheinen geschaffen. Damit steht dem Einstieg ins Liniengeschäft nichts mehr im Weg. Allerdings ist noch nichts zu möglichen Strecken bekannt. Auch will man seitens der Zeitfracht-Gruppe den Bericht nicht kommentieren.

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März 2023: Flughafen Wien hatte 2.050.536 Reisende

Der Flughafen Wien-Schwechat hatte im März 2023 insgesamt 2.050.536 Passagiere und hat damit das Aufkommen, das man vor der Coronapandemie hatte zu 86,7 Prozent erreicht. Gegenüber März 2022 konnte Österreichs größter Airport um 65,4 Prozent zulegen. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 1.570.888 Passagiere (+58,8%) und die der Transferpassagiere auf 473.280 Passagiere (+93,1%). Die Flugbewegungen stiegen auf 16.114 Starts und Landungen (+36,6%). Das Frachtaufkommen legte gegenüber dem März 2022 um 5,6% auf 23.237 Tonnen zu. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im März 2023 stieg nach Westeuropa auf 687.452 Passagiere (+56,7% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im März 2023 insgesamt 165.387 Passagiere (+87,4%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 24.699 Reisende (+98,6%) und nach Afrika 26.215 (+69,0%). In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im März 2023 insgesamt 78.791 (+64,3%) und in den Fernen Osten 37.861 Passagiere (+359,6%). Die Flughafen-Wien-Beteiligungen wachsen bereits über das Vorkrisenniveau hinaus: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im März 2023 auf 487.117 Reisende (+53,8%) und liegt damit 2% über dem Vorkrisenniveau (März 2019). Am Flughafen Kosice legte das Passagieraufkommen auf 35.065 Reisende (+37,1%) zu und liegt damit 17,7% über dem Vorkrisenniveau.

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Airbus mit 20 Bestellungen im März 2023

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im März 2023 insgesamt 61 Maschinen an 37 Kunden ausliefern. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres hat man 127 Jets an 54 Kunden übergeben. Im März 2023 konnte der Konzern 20 Neubestellungen an Land ziehen.

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Seit 2014 geparkt: Aerolíneas Argentinas verkauft A340-200

Derzeit verfügt die Fluggesellschaft Aerolíneas Argentinas über nur noch einen Airbus A340-200. Dieser wurde schon im Jahr 2014 ausgemustert, ist jedoch weiterhin als LV-ZRA registriert. Nachdem sich der Langstreckenjet jahrelang in Ministro Pistarini die Räder plattstand, sucht man nun einen Käufer. Vergleichweise ist der Vierstrahler recht jung, denn er wurde im Jahr 1995 gebaut und ging zunächst an Cathay Pacific, wo er aber nicht lange im Einsatz war. Für Aerolíneas Argentinas flog die LV-ZRA ab 1999 rund 15 Jahre lang. Seit 2014 ist die spritdurstige Maschine außer Dienst gestellt. Nun versucht man diese zu Geld zu machen. Vermutlich könnte ein auf die Gewinnung gebrauchter Ersatzteile spezialisierter Anbieter zuschlagen.

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Rumänien bestellt F-35-Kampfjets

Der Oberste Verteidigungsrat Rumäniens (CSAT) hat die Anschaffung von Lockheed Martin F-35 Kampfflugzeugen der fünften Generation genehmigt. Eine Sitzung des CSAT unter Leitung des rumänischen Präsidenten Klaus Iohannis fand am 11. April 2023 statt, um die Sicherheitslage in der Schwarzmeerregion und die Position Rumäniens im Zusammenhang mit der russischen Aggression gegen die Ukraine zu erörtern. Der Rat entschied, dass die Entwicklung der rumänischen Luftverteidigung notwendig sei, um mögliche Aggressionen abzuschrecken, und zwar sowohl mit Hilfe von Luft- und Raketenabwehrfähigkeiten als auch von Präzisionsfeuer- und -schlagfähigkeiten mit großer Reichweite. Um Letzteres zu erreichen, bestätigte der CSAT eine künftige Bestellung von Lockheed Martin F-35 Kampfflugzeugen. „Der Prozess der Modernisierung der Luftwaffe wird mit dem Kauf von F-35-Flugzeugen der neuesten Generation fortgesetzt“, erklärte das Büro des rumänischen Präsidenten in einer Erklärung. „Diese Flugzeuge, die mit einer breiten Palette fortschrittlicher Sensoren, der Fähigkeit, verschlüsselte Informationen in Echtzeit sowohl mit Luftplattformen als auch mit bodengestützten Verteidigungssystemen auszutauschen, sowie mit hochpräziser intelligenter Munition ausgestattet sind, ermöglichen es, die Luftüberlegenheit zu erlangen und aufrechtzuerhalten, eine zwingende Voraussetzung für die Gewährleistung der Souveränität im nationalen Luftraum und, falls erforderlich, für dessen Verteidigung.“ Die seit langem bestehende Überlegung Rumäniens, F-35-Flugzeuge zu beschaffen, wird nun aktiv weiterverfolgt. Es wurden jedoch weder die voraussichtliche Anzahl der Flugzeuge noch der Lieferplan bekannt gegeben. In den letzten Jahren hat die rumänische Luftwaffe versucht, die veralteten MiG-21 LanceR-Jagdflugzeuge zu ersetzen, die derzeit das Rückgrat der rund 20 Kampfflugzeuge umfassenden Flotte bilden. Zu diesem Zweck wurden zwei Chargen gebrauchter Lockheed Martin F-16-Kampfflugzeuge gekauft, nämlich 17

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