Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Toronto: Lot führte Sonderflüge nach Krakau und Kattowitz durch

Die polnische Fluggesellschaft Lot hat am vergangenen Wochenende ab Toronto Sonderflüge nach Krakau und Kattowitz durchgeführt. Eingesetzt wurden Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-8. Das Ziel Krakau wurde am 15. April 2023 unter der Flugnummer LO1046 angesteuert. Nach Kattowitz ging es am Sonntag unter selbiger Flugnummer. Es handelte sich um einmalige Oneway-Flüge, da es keine dazugehörigen Rückflüge in Richtung Kanada gab.

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Taube „erzwingt“ Notlandung von Tiroler Rettungshubschrauber

Eine Taube verursachte in der Nacht von Samstag, dass ein in Tirol stationierter Rettungshubschrauber eine Notlandung in Bayern absolvieren musste. Der Helikopter „RK-2“ der ARA Flugrettung befand sich auf dem Weg von Augsburg nach Reutte, wo man einen Patienten hingebracht hatte. An Bord der Maschine befanden sich nach Angaben der Polizeidirektion vier Personen. Diese blieben unverletzt. Die Notlandung konnte durch die Piloten erfolgreich vollzogen werden. Der verantwortliche Kapitän gab an, dass der Hubschrauber gegen 22 Uhr 40 mit einer Taube kollidiert ist. Diese ist so ungünstig gegen die Cockpitscheibe geschlagen, dass diese erheblich beschädigt wurde. Aus Sicherheitsgründen entschied die Crew, dass umgehend gelandet werden muss. Dies wurde in Bidingen (Ostallgäu) erfolgreich vollzogen. Während dem Flug befand sich kein Patient an Bord, da das Fluggerät „ferry“ auf dem Rückweg nach Reutte war. Die Besatzung wurde anschließend per Taxi nach Tirol nach Hause gebracht. Die Polizei erklärte weiters, dass der Vorfall als Flugunfall eingestuft wurde und daher durch die deutsche BFU untersucht wird. Die ARA-Flugrettung ist eine Tochter der deutschen DRF und betreibt in Österreich zwei Notfallhubschrauber. Diese sind in Fresach (Kärnten) und Reutte (Tirol) stationiert. Immer wieder kommt es vor, dass Patienten auf dem Luftweg auch ins Ausland gebracht werden. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich, jedoch stets medizinisch indiziert.

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Islamabad: Qatar Airways beschädigt A350-900 bei Tailstrike

Am 16. April 2023 erlitt der Airbus A350-900 mit der Registrierung A7-ALN, betrieben von Qatar Airways, auf dem Flughafen Islamabad einen Tailstrike. Dabei erlitt das Langstreckenflugzeug, das als QR614 unterwegs war, einen erheblichen Sachschaden. Über einen längeren Zeitraum hinweg stritten sich Airbus und der Golfcarrier über Qualitätsmängel bei diesem Maschinentyp. Die Meinungsverschiedenheiten sind in Form von Gerichtsprozessen eskaliert und der europäische Flugzeugbauer stornierte dann einige Großbestellungen der in Doha ansässigen Airline. Zwischenzeitlich hat man sich gütlich geeinigt, jedoch wurde über die Details Stillschweigen vereinbart. Auch hat Airbus die Bestellungen von Qatar Airways wieder ins Backlog aufgenommen. Am 16. April 2023 befand sich die A7-ALN auf dem Weg von Doha nach Islamabad. Gegen 7 Uhr 47 Lokalzeit wurde der erste Landeversuch unternommen, wobei dieser nicht erfolgreich war. Die Maschine erlitt einen Tailstrike. Die Cockpitcrew leitete umgehend ein Go-Around-Manöver ein und konnte im zweiten Anlauf sicher in Islamabad landen. Allerdings musste der Rückflug gestrichen werden, da der Airbus A350-900 Beschädigungen im Rumpfbereich aufweist. Dies hat zur Folge, dass am 16. und 17. April 2023 zwei geplante Flüge von Islamabad nach Doha gestrichen werden mussten. Am 16. April 2023 sollte der Rückflug mit dem in den Vorfall verwickelten Flugzeug durchgeführt werden, während er am 17. April 2023 mit einer Boeing 787-8 der Fluggesellschaft stattfinden sollte. Der andere Flug von Qatar Airways nach Doha, Flug QR633, startete am 17. April 2023 mit einer Boeing 777-300, registriert als A7-BAZ, von Islamabad.

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Air Baltic hat Riga-Hannover aufgenommen

Am Samstag, den 15. April 2023, hat die lettische Fluggesellschaft Air Baltic eine Nonstopverbindung zwischen Riga und Hannover aufgenommen. Diese wird nun zweimal wöchentlich bedient. Im Regelfall kommen Airbus A220-300 zum Einsatz. Der lettische Carrier, der Stützpunkte in Riga, Vilnius, Tallinn und Tampere unterhält, bietet die Flugscheine auf dieser Route ab 69 Euro (oneway) an. Im Sommerflugplan 2023 fliegt man im Rahmen von Wetlease-Aufträgen unter anderem auch für Eurowings und Swiss.

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Volga-Dnepr: Kanada übergibt beschlagnahmte An-124 an die Ukraine

Die kanadische Regierung wird eine Antonow An-124 „Ruslan“ der russischen Volga-Dnepr Gruppe konfiszieren und an die Ukraine übergeben. Dies sieht das jüngste Sanktionspaket vor. Betroffen ist die RA-82078, die seit Ende Feber 2022 im nordamerikanischen Staat festgehalten wird. Zuvor gab es Gespräche zwischen Denys Shyhal, Premierminister der Ukraine, und seinem kanadischen Amtskollegen Justin Trudenau. Man einigte sich darauf, dass das beschlagnahmte Flugzeug an die Ukraine übergeben wird. Ein Termin für die formelle Überstellung bzw. Übergabe steht noch nicht fest. Die Beschlagnahmung ist Teil der neuen Sanktionen, die von der kanadischen Regierung am 5. April 2023 eingeführt wurden. Die Sanktionen richten sich auch gegen die Volga-Dnepr-Gruppe und ihre beiden Tochtergesellschaften, Volga-Dnepr Airlines, AirBridgeCargo Airlines und Atran, eine weitere russische Frachtfluggesellschaft, deren Muttergesellschaft die Volga-Dnepr-Gruppe ist. Kanada hat sich den Sanktionen, die seitens der Europäischen Union, der Vereinigten Staaten von Amerika und anderen Ländern als Reaktion auf den kriegerischen Überfall auf die Ukraine gegen die Russische Föderation verhängt wurden, weitgehend angeschlossen. In Teilbereichen sind die Maßnahmen der kanadischen Regierung sogar strenger als jene der EU. Insgesamt hat die Volga-Dnepr Group, deren Tochtergesellschaft Volga-Dnepr Airlines zehn Antonov An-124 betreibt, vier Flugzeuge dieses Typs auf internationalen Flughäfen festsitzen. Abgesehen von der Maschine, die sich derzeit auf dem Flughafen Toronto befindet, sitzen drei russisch-registrierte Flugzeuge auf dem Flughafen Leipzig/Halle in Deutschland fest. Erst vor wenigen Tagen gab es in den Vereinigten Staaten von Amerika eine durchaus bemerkenswerte Entscheidung eines Gerichts. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass eine niederländische Gesellschaft, die dem Volga-Dnepr-Konzern angehört, für offene

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Malta: Harmony Jets flottet Boeing 737 ein

Das maltesische Luftfahrtunternehmen Harmony Jets, das eine Flotte von sechs Geschäftsreiseflugzeugen betreibt, wird ihre Flotte um eine Boeing 737 erweitern. Laut einem Bericht von Mavio News befindet sich der Carrier bereits auf der Suche nach Piloten für diesen Maschinentyp. Der genaue Zeitpunkt der Einflottung wurde noch nicht bekanntgegeben.

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9H-SAU: SkyUp MT hat erste Boeing 737 auf Malta registriert

Die künftige Fluggesellschaft SkyUp MT hat mit der 9H-SAU das erste Flugzeug ins maltesische Luftfahrtregister eingetragen. Es handelt sich um eine Boeing 737-800. Es handelt sich um die ehemalige UR-SQM, der vor einiger Zeit von SkyUp (Ukriane) die United24-Sonderbeklebung verpasst wurde. Im maltesischen Luftfahrtregister sollen etwa 15 Maschinen des Herstellers Boeing eingetragen werden.

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Air Premia nimmt Seoul-Oslo auf

Die Fluggesellschaft Air Premia wird zeitlich befristete Charterflüge zwischen Seoul und Oslo durchführen. Als Fluggerät kommen Langstreckenmaschinen des Typs Boeing 787-9 zum Einsatz. Das Kurspaar YP5211/5212 soll ab 11. Mai 2023 am Verkehrstag Donnerstag bedient werden. Derzeit ist vorgesehen, dass die Charterroute bis 17. August 2023 befristet ist. Über eine mögliche Verlängerung hat der Auftraggeber noch nicht entschieden.

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Icelandair fliegt mit Dash 8-400 nach Manchester

Ab Mitte Juni 2023 wird Icelandair auch zwischen Keflavik und Manchester regelmäßig Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 einsetzen. Temporär steuert man auch Bergen, Dublin und Oslo mit diesem Maschinentyp an. Derzeit ist vorgesehen, dass ab 19. Juni 2023 das Kurspaar FI440/441 regelmäßig mit Dash 8-400 bedient werden soll. Momentan setzt man Turbopropmaschinen hauptsächlich im Inlandsverkehr sowie in Richtung Grönland ein.

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Polar Air: Zehn ehemalige Beschäftigte landen vor Gericht

Das U.S.-amerikanische Justizministerium hat bekanntgegeben, dass im Zusammenhang mit einem Betrugsversuch gegen Polar Air zehn Personen angeklagt werden. Dem Carrier soll ein finanzieller Schaden von zumindest 52 Millionen U.S.-Dollar entstanden sein. US-Staatsanwalt Damian Williams erklärte, dass die 10 Angeklagten „einen weit verbreiteten Betrug betrieben haben, der nahezu jeden Aspekt des Geschäftsbetriebs von Polar Air Cargo Worldwide beeinträchtigte und dem Unternehmen einen geschätzten Verlust von 52 Millionen US-Dollar einbrachte“. Williams stellte fest, dass die Angeklagten entweder bei Polar Air arbeiteten oder bei „Anbietern beschäftigt waren, die von Geschäftsvereinbarungen mit Polar abhängig waren“. Den Beschuldigten drohen bei Verurteilung langjährige Haftstrafen. In der Anklageschrift des US-Justizministeriums wird den zehn Angeklagten vorgeworfen, dass die bei Polar Air beschäftigten Führungskräfte „Schmiergelder in Millionenhöhe von den beklagten Verkäufern annahmen und darüber hinaus erhebliche finanzielle Vorteile aus ihren geheimen Beteiligungen an bestimmten Polar-Verkäufern zogen, um im Gegenzug sicherzustellen, dass diese Verkäufer vorteilhafte Geschäftsvereinbarungen mit Polar erhielten“. Die Machenschaften „führten zu einer weitreichenden Korruption der Geschäfte von Polar, die über ein Jahrzehnt lang nahezu jeden Aspekt der Geschäftstätigkeit des Unternehmens betraf“, heißt es in dem Dokument weiter. Nach Angaben des Ministeriums stützte sich Polar Air beim Verkauf von Fracht in seinen Flugzeugen auf Generalvertriebsagenten (GSA), die „verfügbaren Frachtraum häufig an Speditionsunternehmen verkauften, die von nachgelagerten Kunden mit der Koordinierung der Transportlogistik für große Warenmengen beauftragt worden waren“. Darüber hinaus arbeitete die Fluggesellschaft mit Bodenabfertigungsunternehmen zusammen, um die Fracht zu be- und entladen, sowie mit Transportunternehmen, um die Fracht mit Lastwagen zu den Flughäfen zu bringen. Polar Air bediente

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