Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Finnair schafft Duty-Free-Verkauf endgültig ab

Für viele Fluggesellschaften spielt der Erlös, den man mit dem Verkauf von Waren an Bord erzielen kann, eine wichtige Rolle. Bei Finnair scheint es aber nicht sonderlich gut zu laufen, denn man künftig an, dass künftig keine Kosmetika und Co mehr zum Kauf angeboten werden. Das Unternehmen kündigt an, dass das Buy-On-Board-Angebot mit Wirksamkeit zum 28. Feber 2023 aufgegeben wird. Vorbestellungen können noch für Flüge bis zum 18. April 2023 getätigt werden. Finnair-Plus-Mitglieder können auch weiterhin Finnair-Plus-Prämien und -Produkte sowie Produkte für den Versand nach Hause im Finnair-Shop kaufen. Die Kunden können weiterhin Mahlzeiten vorbestellen und Snacks und Getränke an Bord kaufen. „Das Einkaufen an Bord und das Vorbestellen von Produkten hat bei unseren Kunden an Bedeutung verloren“, sagt Valtteri Helve, Head of Product Offering bei Finnair. „Bereits im Frühjahr 2020 haben wir angekündigt, den Bordverkauf auf unseren Flügen innerhalb der EU einzustellen, um das Gesamtgewicht der Flugzeuge zu reduzieren, und nun ist es an der Zeit, den nächsten Schritt zu tun. Der Verkauf von Speisen und Getränken auf den Flügen wird natürlich fortgesetzt, und wir werden unseren Service weiter ausbauen.“ Nun will das Oneworld-Mitglied die Lagerbestände rasch abverkaufen. Dazu bietet man seit 1. Feber 2023 40 Prozent Rabatt. Das Inflight-Shopping ist auf Finnair-Langstreckenflügen sowie auf Flügen zu den Kanarischen Inseln, nach Dubai, Ägypten, Island, Israel, in die Schweiz, in die Türkei und ins Vereinigte Königreich möglich. Kunden können Produkte für alle Flüge mit einer Dauer von mehr als 2 Stunden vorbestellen. Auf der Strecke nach Doha ist der Reiseeinzelhandel

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Charter: Eurowings Discover bedient drei Italien-Strecken

Im Feber und März 2023 führt Eurowings Discover ab Frankfurt und München einige Charterflüge nach Neapel und Rom-Fiumicino durch. Teilweise handelt es sich um einzelne Umläufe. Ab Frankfurt am Main wird man am 15. März 2023 im Veranstalterauftrag unter der Flugnummer 4Y2400 nach Neapel fliegen. Der Rückflug wird am Folgetag als 4Y2401 durchgeführt. Nach Rom-Fiumicino geht es zwischen 26. Feber und 19. März 2023, jeweils einmal wöchentlich als 4Y2054/4Y2053. Von München aus wird Eurowings Discover im gleichen Zeitraum ebenso einmal pro Woche den Flughafen Rom-Fiumicino ansteuern. Die drei genannten Charterrouten werden mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient.

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Westjet fährt Flugverkehr zwischen Kanada und Europa zurück

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet wird künftig ab Halifax, Vancouver und Toronto einige Europa-Strecken nicht mehr bedienen. Der Carrier wird diese mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 vorerst einstellen. Eine mögliche Wiederaufnahme im Jahr 2024 behält man sich ausdrücklich vor. Bislang hatte Westjet in den Sommermonaten saisonale Nonstopflüge ab Halifax nach London-Gatwick, Dublin, Glasgow und Paris-Charles de Gaulle im Portfolio. Diese werden im Sommer 2023 nicht mehr angeboten. Betroffen sind auch Europa-Nonstopflüge ab Vancouver und Toronto nach Europa. Westjet befindet sich momentan in einer Umbauphase. Man will das System der dezentralen Drehkreuze durch die Konzentration auf einen zentralen Hub ersetzen. Dadurch erhofft man sich signifikante Kostenvorteile. Allerdings geht dies auch zu Lasten der Konnektivität, da bei vielen Passagieren Nonstopflüge hoch im Kurs stehen. Von den Reduktionen betroffen ist auch das Angebot zwischen Halifax und Frankfurt am Main. Es gibt auf dieser Strecke Alternativen. Beispielsweise fliegen Condor und Eurowings Discover jeweils dreimal pro Woche. Westjet behält sich vor, dass man die saisonalen Routen, die nun eingestellt werden, im kommenden Jahr reaktivieren könnte.

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Uzbekistan Airways fliegt häufiger nach Frankfurt am Main

Die Fluggesellschaft Uzbekistan Airways stockt im Sommerflugplan 2023 die Frequenzen zwischen Taschkent und Frankfurt am Main auf. Künftig will man vier Umläufe pro Woche durchführen. Diese sollen sowohl mit Airbus A320neo als auch Boeing 787 bedient werden. Mit Wirksamkeit zum 29. März 2023 wird der Carrier zusätzlich zu den bestehenden Kursen, die an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag durchgeführt werden, auch mittwochs fliegen. Derzeit ist geplant, dass dieser Umlauf jeweils mit Airbus A320neo bedient werden soll.

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Brüssel: Vollautomatischer Shop eröffnet

Im Bereich des Flugsteigs A entsteht am Flughafen Brüssel eine vollautomatische Verkaufsstelle. Diese wird von Lagardère Travel Retail Belgium und Atos gemeinsam betrieben. Dieses neue technologische Konzept, das auf dem Einsatz von interaktiven Möbeln und 3D-Kameras (Lidar) basiert, ermöglicht die automatische Erkennung der von den Passagieren ausgewählten Produkte. Nach dem Betreten der Verkaufsstelle durch Scannen der Bordkarte können die Passagiere ihre Lieblingsartikel frei auswählen. Diese werden in dem Moment, in dem sie das Zahlungsterminal passieren, in einem virtuellen Korb zusammengestellt. Die Passagiere können dann die Details ihres Warenkorbs überprüfen, die Transaktion mit ihrer Kreditkarte abschließen und die Verkaufsstelle mit den gekauften Artikeln verlassen. Nach einigen Wochen der Erprobung bietet diese Verkaufsstelle mit dem Namen „Quick N‘ Easy“ den Fluggästen des Flughafens Brüssel ab sofort eine Reihe von Bestsellern belgischer Biere und Schokoladen an. „Für Lagardère Travel Retail war es schon immer sehr wichtig, bei der Nutzung von Technologien, die mit seinem Kerngeschäft zusammenhängen, innovativ zu sein. Dank der Unterstützung des Flughafens Brüssel, der technologischen Kompetenz von Atos und unserer Erfahrung als Einzelhändler konnten wir dieses neue Konzept in kürzester Zeit entwickeln. Die Passagiere des Terminals A werden von der einfachen Arbeitsweise und dem völlig neuen Einkaufserlebnis überrascht sein. Mit dem Angebot dieser neuen automatisierten Verkaufsstelle am Flughafen unterstreicht Lagardère Travel Retail seine Rolle als Trendsette“, sagt Nicolas Van Brandt – CEO Lagardère Travel Retail Belgien.

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Flughafen Stuttgart baut Wasserstoff-Kompetenzzentrum

Auf dem Areal des Flughafen Stuttgart-Echterdingen etnsteht ein Zentrum, das sich mit der Entwicklung und Produktion von Wasserstoffbrennstoffzellensystem für Flugzeuge spezialisiert. Dieses wird unter der Leitung von H2Fly stehen. Das Hydrogen Aviation Center wird als zentraler Ort mit Forschungs- und Entwicklungsstruktur für Unternehmen und wissenschaftliche Institute entstehen. Ziel ist es, dass emissionsfreie Antriebskonzepte für die Luftfahrt erforscht und getestet werden können. „Mit dem Hydrogen Aviation Center erschafft H2FLY einen Kristallisationspunkt für das gesamte Ökosystem emissionsfreies, elektrisches Fliegen mit Wasserstoff. Entwicklungen und Anwendungen im Bereich der kommerziellen, wasserstoff-elektrischen Luftfahrt sollen dadurch entscheidend vorangetrieben und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern gebündelt werden. Ich freue mich, dass wir dieses wegweisende, innovative Projekt in Partnerschaft mit dem Flughafen Stuttgart und mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg umsetzen können“, erklärt . Josef Kallo, Mitbegründer und CEO von H2Fly. Kernpunkt des Hydrogen Aviation Centers wird ein Hangar mit Testständen, Werkstätten, einer Integrationsumgebung für den Ein- und Umbau von emissionsfreien Flugzeugantrieben, Arbeitsplätzen sowie einer Freifläche zur Erprobung von Wasserstofftechnologien in Flugzeugdemonstratoren sein. Diese Infrastruktur soll die Entwicklung von Komponenten und Sub-Systemen im Megawatt-Bereich sowie die Integration und den Testbetrieb von wasserstoff-elektrischen Antriebssträngen ermöglichen. Die technologischen Entwicklungen erfordern eine enge Kooperation verschiedenster Unternehmen und wissenschaftlicher Institute. Interessierten Organisationen steht eine Nutzung der Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur offen. Das Hydrogen Aviation Center soll Dreh- und Angelpunkt dieser Kooperationen werden und eine enge Zusammenarbeit stärken. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2024 geplant. „Wir fördern bereits seit vielen Jahren Forschungen zu Wasserstoff in der Luftfahrt. Das Hydrogen Aviation Center am STR ist ein

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Deutschland: Verkehrsgerichtstag befasste sich erstmals mit der Luftfahrt

Der deutsche Verkehrsgerichtstag befasste sich erstmals auch mit rechtlichen Fragen des Luftverkehrs. Dazu wurde ein eigener Arbeitskreis gebildet, in dem Experten der unterschiedlichen Bereiche dem Spannungsfeld zwischen dem Schutz sensibler Informationen und dem Strafverfolgungsinteresse des Staates und gaben Empfehlungen zu Anpassungen des deutschen Rechts. Im Zentrum der zweitägigen Beratungen stand das Konzept der „Just Culture“ (Redlichkeitskultur) welches den Umgang mit der Meldung von Fehlern zur Steigerung der Flugsicherheit bezeichnet. In seiner Empfehlung stellte der Arbeitskreis VIII übereinstimmend fest, dass „Just Culture“ und der Schutz sicherheitsrelevanter Daten im Sinne der Verordnungen (EU) Nr. 996/2010 und Nr. 376/2014 wesentlich zur Förderung und Verbesserung der Flugsicherheit beitragen. „Nur wenn das Vertrauen aller beteiligten Personen in ein Meldesystem besteht, kann es dauerhaft funktionieren. Die Empfehlungen des Verkehrsgerichtstags bilden nun die Grundlage für die Weiterentwicklung und Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen“, so Matthias Baier, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit.

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Air France fährt das China-Programm wieder hoch

Die Fluggesellschaft Air France fährt mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2023 das China-Programm wieder noch. Man wird die Ziele Peking, Shanghai und Hongkong täglich ansteuern. Derzeit bietet man nur wenige wöchentliche Umläufe an. Die chinesische Hauptstadt wird momentan ab Paris-Charles de Gaulle nur einmal pro Woche angesteuert. Nach Shanghai geht es zweimal wöchentlich, wobei diese Route per 3. Feber 2023 um eine weitere Frequenz erweitert wird. Hong Kong hat Air France erst am 9. Jänner 2023 reaktiviert und wird derzeit dreimal pro Woche angesteuert. Per 1. Juli 2023 sollen die drei Destinationen wieder täglich bedient werden. Air France steuert die Volksrepublik China seit dem Jahr 1966 an. Vor der Corona-Pandemie hatte man bis zu 32 wöchentliche Verbindungen in dieses Land. Dabei sind auch die Flüge in Sonderverwaltungszonen inkludiert. Nach und nach will der französische Carrier wieder das Vorkrisenniveau erreichen. In Richtung Shanghai werden Boeing 777-300ER zum Einsatz kommen. Dieser verfügt über die jüngste Langstreckenkabine. Angeboten werden 309 Sitzplätze, die sich wie folgt verteilen: 273 in der Economy-Class und je 48 in der Premium-Economy- und Business-Klasse. Die Ziele Hongkong und Peking sollen mit Boeing 787-9 bedient werden. Dieser Maschinentyp verfügt bei Air France über 279 Sitzplätze. Davon befinden sich 228 in der Economy-Class, 21 in der Premium-Economy-Klasse und 30 in der Business-Class.

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Ryanair sucht Piloten und Flugbegleiter in der Ukraine

Die Billigfluggesellschaft Ryanair befindet sich derzeit auf der Suche nach Piloten und Flugbegleitern, die ab der Ukraine eingesetzt werden sollen. Der Carrier will sich darauf vorbereiten, dass man nach Kriegsende so rasch wie möglich die Verbindungen in das von der russischen Armee überfalle Land wieder aufnehmen kann. Im Zuge der Präsentation der jüngsten Finanzzahlen sagte Konzernchef Michael O’Leary gegenüber der Agentur Reuters unter anderem: „Wir stellen eine ganze Reihe von ukrainischen Piloten und Flugbegleitern ein, damit wir unsere Basen in der Ukraine wieder einrichten können, falls und wenn es sicher ist. Wir sind sehr engagiert, in die Ukraine zurückzukehren, sobald es sicher ist“. Bereits kurz nach dem Angriff Russlands gegen die Ukraine meinte der Manager, dass man die erste internationale Fluggesellschaft sein wird, die ihre Verbindungen reaktivieren wird. Damals vermutete Michael O’Leary, dass man mindestens bis zur Wintersaison 2022/23 nicht fliegen kann. Derzeit ist ein Ende des Krieges aber nicht in Sicht. Einen echten Zeitplan für das Ukraine-Comeback kann Ryanair daher nicht erstellen. Man bereitet sich aber vor, dass man nach Kriegsende so rasch wie möglich die Ukraine wieder ins Streckennetz aufnehmen kann. Am 24. Februar 2022 startete die Russische Föderation einen Großangriff gegen ihr Nachbarland Ukraine. Der zivile Flugbetrieb wurde mit sofortiger Wirkung aus Sicherheitsgründen untersagt. Während Ryanair und andere internationale Airlines darauf geachtet haben, dass das Fluggerät nicht in der Ukraine verbleibt, konnte Wizz Air vier Maschinen nicht mehr ausfliegen. Jener Airbus A320, der sich in Lwiw befand, konnte mittlerweile das vom Krieg geplagte Land verlassen, jedoch befinden

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Brussels Airlines: Belgische Gewerkschaft droht mit Pilotenstreik

Bei Brussels Airlines steht ein neuerlicher Pilotenstreik bevor. Die zuständige Gewerkschaft droht, dass zwischen 26. Feber und 26. März 2023 jeweils an Sonntagen die Arbeit niedergelegt werden soll. Noch hofft man aber, dass die Maßnahme abgewendet werden kann, denn die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber laufen noch. Als Deadline für eine Einigung wurde der 20. Feber 2023 vereinbart. Bislang ist es zu keinem Durchbruch gekommen. Streitpunkt ist der so genannte „Cafeteria Plan“, über den Beschäftigte ein Paket von Zusatzleistungen wie zusätzlichen Urlaub, Rentenversicherung oder ein Smartphone zusammenstellen können. Im Jahr 2020 wurde vereinbart, dass Piloten rund 30 Prozent ihres monatlichen Lohns über diesen erhalten sollen. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren, dass der „Cafeteria Plan“ nicht an die starke Inflation angepasst ist und es daher zu einem Reallohnverlust kommt. Nun wird den Piloten vorgeschlagen, dass zwischen 26. Feber und 26. März 2023 an vorerst vier Sonntagen gestreikt werden soll. Dies steht unter dem Vorbehalt, dass zuvor einige Einigung mit Brussels Airlines erzielt werden kann.

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