Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Hongkong verschenkt 500.000 Flugtickets

Vor einiger Zeit hat die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong zahlreiche Flugtickets aufgekauft, um Airlines unter die Flügel greifen zu können. Nun will man 500.000 Flugscheine an Besucher aus aller Welt, aber auch an eigene Einwohner und Besucher vom chinesischen Festland verschenken. Mit der Aktion will Hongkong den Tourismus ankurbeln. Die Kosten der Kampagne betragen offiziellen Angaben nach etwa 231,7 Millionen Euro. Verteilt werden die Tickets in etwa ab März 2023. Der Tourismus ist aufgrund der strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen annähernd auf Null eingebrochen.

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Bei Viva Colombia wird das Geld knapp

Die Fluggesellschaft Viva Colombia steht finanziell unter Druck und muss erste Flugstrecken streichen. Das Unternehmen begründet dies unter anderem damit, dass Gelder eines Investors nicht eingetroffen sind und für die geplante Fusion mit Avianca noch immer kein grünes Licht vorliegt. Am Freitag wurde bekannt, dass drei Verbindungen ab Cali nicht mehr bedient werden können. Diese führen nach Cartagena, Santa Marta und San Andrés. Die betroffene Fluggesellschaft redet in einer Stellungnahme auch nicht um den heißen Brei herum: „Die Verringerung unseres Angebots von 17 Flügen pro Woche von Cali zu den Stranddestinationen in Kolumbien ist auf die komplexen makroökonomischen Bedingungen zurückzuführen, die sich auf die Luftverkehrsbranche und insbesondere auf Viva auswirken, die, da sie keinen Investor hat, der finanziell hinter ihr steht, die durch Wechselkurse, Inflation und Treibstoffpreise verursachten Mehrkosten nicht tragen kann“. Viva Colombia steht seit einiger Zeit massiv unter Druck. Der Carrier konnte sich nicht von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen und ist zusätzlich mit stark gestiegenen Treibstoffpreisen konfrontiert. Um die Kosten kurzfristig reduzieren zu können, einigte man sich mit einigen Leasinggebern auf die vorzeitige Rückgabe von Flugzeugen. Das Streckennetz wurde seit 2021 nicht mehr expandiert, sondern verkleinert. Man strebt eine Fusion mit dem Mitbewerber Avianca an, jedoch wurde diese bislang noch nicht bewilligt.

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Emerald Airlines baut Angebot in Belfast-City aus

Die irische Fluggesellschaft Emerald legt im Sommerflugplan 2023 weitere Strecken ab dem Belfast City Airport auf. Dabei handelt es sich um Routen, die Flybe insolvenzbedingt unbedient hinterlassen hat. Ab 26. März 2023 will der Aer-Lingus-Franchisenehmer zunächst täglich zwischen Belfast City und East Midlands fliegen. Mit Wirksamkeit zum 28. April 2023 soll auf 13 wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Nach Newcastle geht es ab 27. April 2023 täglich. Beide Routen sollen mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedient werden.

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Condors A330neo-Flotte auf drei Maschinen angewachsen

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat am Freitagabend den dritten Airbus A330neo übernommen. Dieser trägt die Registrierung D-ANRI und ist im Streifenlook in der Farbe „Island“ lackiert. Der Neuzugang soll voraussichtlich Mitte Februar 2023 in den Liniendienst gestellt werden. Lange hat es gedauert bis Condor den ersten Airbus A330neo übernommen hat und wenige Tage vor der Übergabe wurde die Maschine gar vom Hersteller beschädigt. Mittlerweile ist die Teilflotte auf drei Exemplare angewachsen. Dabei wird es nicht bleiben, denn bis 2024 wird der Carrier fast monatlich ein weiteres Langstreckenflugzeug dieses Typs übernehmen. Die bestehende Boeing 767-Flotte ist in die Jahre gekommen. Daher hat man sich seitens Condor vor einiger Zeit dazu entschlossen, dass man Airbus A330neo als Nachfolger einflotten wird. Um die Crews optimal vorbereiten zu können, hat man zuvor gebrauchte Airbus A330-200 in die Flotte aufgenommen. Diese Maschinen werden noch einige Zeit erhalten bleiben. Der jüngste Neuzugang, die D-ANRI, wird laut Condor voraussichtlich Mitte Februar 2023 in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden. Der Erstflug wird nach Punta Cana führen. Bislang sind bereits zwei Flugzeuge dieses Typs für den deutschen Ferienflieger unterwegs und steuern Urlaubsziele im Indischen Ozean und in der Karibik an.

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Frankfurt-Hahn: Insolvenzgericht beruft Gläubigerversammlungen ein

Der Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn inklusive betriebsnotwendiger Schwester- und Tochtergesellschaften ist seit einiger Zeit ins Stocken geraten. Nun hat das Amtsgericht Bad Kreuznach für den 7. Feber 2023 Gläubigerversammlungen einberufen. Diese finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Thema dürfte die Suche nach Alternativen sein, denn bislang hat Swift Convoy, an die der Zuschlag vergeben wurde, den Kaufpreis nicht überwiesen. Mittlerweile gibt es einen anderen Interessenten und zwar den Eigentümer des Nürburgrings. Es wird vermutet, dass am Dienstag die ersten Entscheidungen fallen könnten.

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Air Europa setzt Dreamliner auf Madrid-Gatwick ein

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird am 9. Feber 2023 vorerst einmalig ein Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 787-9 zwischen Madrid und London-Gatwick einsetzen. Der Dreamliner wird am 9. Feber 2023 das Kurspaar UX1013/1014 bedienen. Es handelt sich um die Frühverbindung von Madrid nach London-Gatwick und zurück. Derzeit sind keine weiteren B787-9-Flüge auf dieser Route geplant.

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Saudia startet Visum-Service

Die Fluggesellschaft Saudia bietet künftig an, dass man direkt im Zuge der Ticketbuchung auch das für die Einreise nach Saudi-Arabien benötigte Visum ordern kann. Unter dem Marketingnamen „Your Ticket Your Visa“ will man den Passagieren einen zusätzlichen Service anbieten. Grundsätzlich steht das System, das in Kooperation mit Tourismusbehörde, Innen- und Außenministerium sowie dem Pilger-Service-Programm angeboten wird, auch anderen Airlines offen. Saudia ist aber der erste Carrier, der daran teilnimmt. Der neue Service, der alle internationalen Flughäfen des Königreichs umfasst, ermöglicht den Gästen einen Aufenthalt von bis zu 96 Stunden, in denen sie das Königreich bereisen und die Umrah durchführen können. Die digitale Vernetzung mit dem Außenministerium erleichtert die Ausstellung des Transitvisums und verknüpft es innerhalb von drei Minuten mit dem Flugticket. „Die Einführung dieses innovativen und nahtlosen Stopover-Visums, das das erste seiner Art in der Luftfahrtbranche ist, ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Programm zur digitalen Transformation. Es zeigt Saudias Engagement, das strategische Ziel des Königreichs, bis 2030 100 Millionen Besuche zu erreichen, zu unterstützen. Wir sind zuversichtlich, dass es sich positiv auf die wachsende Zahl von Transitpassagieren auswirken wird und gleichzeitig unsere Position als Drehscheibe, die Ost und West verbindet, stärkt. Der neue Dienst wird die Passagiere auch dazu ermutigen, die Umrah zu machen, wichtige Ziele zu besuchen und an Veranstaltungen sowie Saudi Seasons teilzunehmen“, so Ibrahim Koshy, CEO von Saudia.

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Nordamerika-Flüge: Lufthansa baut Dreamliner-Einsatz aus

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, nimmt einige Änderungen im Nordamerika-Verkehr vor. Betroffen sind die Verbindungen ab Frankfurt nach Austin, Dallas/Fort Worth, Denver, Detroit und Montreal. Mit Wirksamkeit zum 26. März 2023 wird man Austin nur noch dreimal pro Woche ansteuern. Ab 2. Mai 2023 soll der Maschinentyp Boeing 787-9 anstatt Airbus A330-300 eingesetzt werden. Dallas/Fort Worth fährt man mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 auf sechs wöchentliche Umläufe zurück und bedient die Route künftig mit B787-9 statt Airbus A340-300. Nach Denver geht es zwischen 26. März 2023 und 30. April 2023 einmal täglich mit Airbus A340-300 statt A330-300. Mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2023 sollen Dreamliner eingesetzt werden. Detroit steuert man ab 26. März 2023 täglich mit B787-9 statt A330-300 an. Nach Montreal geht es ab 26. März 2023 mit Dreamliner statt A340-300. Ab diesem Tag bis vorerst 30. April 2023 wird Lufthansa nur viermal wöchentlich auf dieser Route fliegen.

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Air Europa Express fliegt mit Boeing 737-800 nach München

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa Express wird im Sommerflugplan 2023 die Boeing 737-800-Flotte ausbauen. Im Auftrag der Muttergesellschaft wird man einige Strecken bedienen. Unter anderem wird man Madrid-München fliegen. Derzeit ist vorgesehen, dass auf einigen Routen, die bereits im Portfolio von Air Europa Express sind, dieser Maschinentyp unregelmäßig zum Einsatz kommt. Auch wird man punktuell einige Umläufe für die Muttergesellschaft übernehmen. Ab Madrid sollen auf den Strecken nach Alghero, Alicante, Brüssel, Las Palmas, Malaga, Marrakesch, München, Paris-Orly, Teneriffa-Nord, Tunis und Valencia besonders häufig von Air Europa Express betriebene Boeing 737-800 zum Einsatz kommen.

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UK schafft Corona-Slot-Regeln ab

Das Vereinigte Königreich verlangt ab 26. März 2023 von Fluggesellschaften, dass diese ihre Start- und Landerechte tatsächlich nutzen. Bislang waren die so genannten Slot-Regeln aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt bzw. stark gelockert. Konkret bedeutet die Rückkehr zum üblichen Regelwerk, dass Carrier ihre Start- und Landerechte je Flugplanperiode zu 80 Prozent nutzen müssen. Andernfalls droht der Entzug. Im Sommerflugplan 2023 haben Airlines die Möglichkeit, dass sie bis zu fünf Prozent ihrer Slots ohne Konsequenzen zurückgeben. Damit will die britische Regierung sicherstellen, dass bei Personalmangel Kapazitäten vom Markt genommen werden. Die Rückgaben sollen durch den Regulator temporär neu vergeben werden. Der Umstand, dass aufgrund der Corona-Pandemie die Slot-Regeln durch die Europäische Union, das Vereinigte Königreich und andere Staaten stark aufgeweicht wurden, kritisierten Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizz Air wiederholt. Unter anderem warf man vor, dass diese nur dazu dienen sollen, um Konkurrenten vor Wettbewerb zu schützen. Anders sah man es seitens Konzernen wie Lufthansa. Man drohte gar damit, dass man Leerflüge durchführen müsse, um die Start- und Landerechte erhalten zu können.

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