Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Lübeck Air lässt Private Wings und Marathon AIrlines für sich fliegen

Statt auf eine von Air Alsie betriebene ATR72-500 setzt Lübeck Air nun auf einen Embraer 175 der griechischen Marathon Airlines sowie eine Dornier 328 von Private Wings. Das Turbopropflugzeug ist bereits seit einigen Wochen auf den Routen ab Lübeck im Einsatz. Die Ferienziele in Island, auf Menorca, Korsika und Sardinien sollen im Sommer 2023 mit Embraer 175 von Marathon Airlines bedient werden. „Die Wahl einer Embraer als perfektes Mittelstrecken-Fluggerät hat sich bereits im letzten Sommer bestens bewährt“, so Flughafen- und Lübeck Air Geschäftsführer Jürgen Friedel. „Unsere Fluggäste erhalten den gewohnten Lübeck Air Service, die Strecken sind über uns buchbar und weiterhin sind standard Hand- und Aufgabegepäck im Ticketpreis bereits enthalten.“ Der mit 88 Sitzplätzen bestuhlte Regionaljet wird von Mai bis Ende Oktober 2023 in Lübeck stationiert sein. Über eine mögliche Fortführung der Kooperation wurde noch nicht entscheiden. Anstatt der ATR72-500 von Air Alsie fliegt bereits seit einigen Wochen eine Dornier 328 von Private Wings auf den Strecken nach München, Bergen, Bern und Salzburg. Das soll auch so bleiben. Dazu Friedel: „Mit seinen 32 Sitzen ist die Dornier 328 der Private Wings sehr gut auf unseren etablierten Strecken einzusetzen – und der Fluggast spart Zeit, denn die Maschine fliegt schnell, erzeugt aber keinen Kondensstreifen, was wiederum der Umwelt zugutekommt“.

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Frankfurt: Eurowings Discover fliegt nach Savonlinna und Jonkoping

Die Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover wird im Hochsommer des Jahres 2023 ab Frankfurt am Main Charterflüge nach Jonkoping und Savonlinna bedienen. Diese sollen je einmal pro Woche mit Airbus A320 bedient werden. Nach Jonkoping geht es zwischen 29. Juni und 10. August 2023 jeweils am Verkehrstag Donnerstag. Auf Savonlinna nimmt man zwischen 17. August und 7. September 2023 ebenfalls an Donnerstagen Kurs. Es handelt sich um keine regulären Linienflüge, sondern um Charterverbindungen, die im Auftrag eines Tour Operators bedient werden.

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Zürich mit 2.081.649 Passagieren im März 2023

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im März 2023 von 2.081.649 Passagieren genutzt. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man um 58 Prozent zulegen. Den Wert des Jahres 2019 hat man zu 86 Prozent erreicht. Umgestiegen sind in Zürich 692.688 Reisende, was einem Anteil von 33 Prozent entspricht. Die Anzahl der Lokalfluggäste lag bei 1.383.805. Im März 2023 gab es im Vergleich mit dem Vorjahresmonat um 27. Prozent mehr Starts oder Landungen. Der Airport zählte 18.558 Flugbewegungen und hat damit 84 Prozent des Niveaus von 2019 erreicht. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 132 Fluggästen 13% über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10 Prozentpunkte auf 80% gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im März 35.510 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 14% gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit März 2019 wurde 16% weniger Fracht abgewickelt.

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Personalmangel: Boeing zahlt Mitarbeitern bis zu 10.000 U.S.-Dollar für erfolgreiche Empfehlungen

Auch der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing leidet unter akutem Personalmangel. Nun will man den eigenen Mitarbeitern für erfolgreiche Empfehlungen, die zu Neueinstellungen in jenen Bereichen, in denen man händeringend nach Verstärkung sucht, Prämien von bis zu 10.000 U.S.-Dollar bezahlen. Das Prinzip ist recht einfach: Je größer die Personalnot in der jeweiligen Abteilung und je qualifizierter die vermittelte Fachkraft ist, desto höher fällt bei Einstellung die Prämie für den firmeninternen Tippgeber aus. Beispielsweise soll es am Standort South Carolina, der auf Boeing 787 spezialisiert ist, für die erfolgreiche Empfehlung von „für erfahrene Lackierern und Innenausstattungsspezialisten“ stolze 5.000 U.S.-Dollar als Prämie geben. Das Unternehmen stellt Mitarbeiter ein, da es in naher Zukunft die Produktionsraten für seine Programme 737-Max, 777/777X und 787 erhöhen will. Einem Bericht von Leeham News zufolge bietet der Flugzeugbauer einen Empfehlungsbonus von bis zu 10.000 US-Dollar für seine derzeitigen Mitarbeiter in der Region Puget Sound im US-Bundesstaat Washington. In Puget Sound befinden sich viele der Produktionsstätten des Unternehmens, darunter die Montagelinien für die 737-Max oder 777/777X sowie die 767F und eine militärische Variante der 767, die KC-46A. Dass Unternehmen, die unter akutem Personalmangel leiden, auf Empfehlungen der eigenen Mitarbeiter setzen und diese im Erfolgsfall auch finanziell belohnen, ist mittlerweile keine Seltenheit mehr. Beispielsweise griff man auch bei Lufthansa auf dieses Mittel zurück. Immer wieder zeigt sich, dass die eigenen Beschäftigten im Freundes- und Bekanntenkreis bzw. der Familie durchaus geeignete Kandidaten haben, die sich einen Arbeitgeberwechsel vorstellen können.

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Loganair verlegt zwei Routen von Stansted nach Heathrow

Die schottische Regionalfluggesellschaft Loganair verlegt ab Mai 2023 zwei weitere Destinationen von London-Stansted zum Heathrow Airport. Betroffen sind die Flugziele City of Derry und Dundee, die bislang ab dem zuerst genannten Flughafen angeboten wurden. Ab 6. Mai 2023 wird Loganair bis zu 19 Umläufe pro Woche zwischen Heathrow und der City of Derry durchführen. Am 7. Mai 2023 folgt die Destination Dundee, die man elfmal wöchentlich mit dem größten Airport des Vereinigten Königreichs verbinden wird. Im Gegenzug werden die entsprechenden Flüge ab Stansted eingestellt.

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Norse Atlantic streicht Berlin-Fort Lauderdale

Die Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways hat die Strecke Berlin-Fort Lauderlade aus dem Winterflugplan 2023/24 gestrichen. Diese wird man künftig nicht mehr anbieten. In der Vorperiode hatte man diese Route kurzzeitig im Portfolio. Auch hatte man für einige Wochen das Ziel Los Angeles ab Berlin im Programm, jedoch wurde dieses nach nur kurzer Zeit gestrichen. Der Carrier unterhält in der deutschen Bundeshauptstadt keine Basis, so dass die Flugzeuge zumeist im Rahmen von W-Pattern eingesetzt werden.

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Nouvelair nimmt Tunis-Stockholm (Arlanda) auf

Die Billigfluggesellschaft Nouvelair nimmt im Juni 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Tunis und Stockholm-Arlanda auf. Diese soll überwiegend mit Maschinentyp Airbus A320. Der Erstflug soll am 19. Juni 2023 durchgeführt werden. Derzeit ist vorgesehen, dass das jeweils am Verkehrstag Montag geflogen werden soll. Der Hinflug hebt als BJ930 um 16 Uhr 00 Lokalzeit in Tunis ab und erreicht Stockholm-Arlanda gegen 20 Uhr 45. Zurück geht es als BJ 931 um 21 Uhr 35 Lokalzeit. Das Nouvelair-Flugzeug erreicht Tunis um 0 Uhr 25 am Folgetag.

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Kolumbien: Überladung verursachte Baum-Kollision einer B737F

Am 3. Feber 2022 ist eine von Aerosucre betriebene Boeing 737-200 kurz nach dem Start in Bogota gegen einen 14 Meter hohen Baum, der sich 239 Meter hinter dem Ende der Runway befand, geprallt. Dies verursachte den Ausfall des linken Triebwerks. Nun steht fest, dass das Frachtflugzeug überladen war und so erst gar nicht hätte starten dürfen. Aus dem Untersuchungsbericht der Zivilluftfahrtbehörde von Kolumbien geht hervor, dass der Zwischenfall vermeidbar gewesen wäre. Die Maschine war schlichtweg zu schwer beladen und das zulässige Höchstgewicht wurde überschritten. Trotz des Umstands, dass man einen Baum touchiert hat, gelang es der Cockpitcrew, dass der Schub wieder hergestellt werden konnte. Das Display warnte die Flugzeugführer dennoch vor zu hoher Temperatur in den Antrieben. Der Steigflug auf 2.500 Fuß konnte fortgesetzt werden ehe die Crew zur Notlandung in Bogota ansetzen konnte. Die Untersuchung der Zivilluftfahrtbehörde zeigt auch, dass der Vorfall beinahe in einer Katastrophe geendet wäre. Das fliegerische Können der beiden Piloten hat verhindert, dass die Maschine, deren missliche Lage zufällig von einer Türklingelkamera aufgezeichnet wurde, abgestürzt ist. Allerdings: Die Flugzeugführer haben mit dem Umstand, dass diese trotz offensichtlicher Überladung überhaupt zum Start angesetzt haben, einen schweren, beinahe fatalen Fehler begangen. Im Bericht ist als wahrscheinlichste Unfallursache zu lesen, dass die „späte Rotation, die durch extreme Bedingungen in Bezug auf das Gewicht des Flugzeugs und die Flughöhe verursacht wurde, die es dem Flugzeug nicht erlaubten, eine ausreichende Steigrate zu erreichen und mit einem höheren Flugzeuggewicht zu starten, als es die Leistungsberechnungen zuließen“. Ebenso wird mit dem

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Tailwind sagt Antalya-Flüge ab Memmingen, Karlsruhe und Friedrichshafen ab

Eigentlich wollte die türkische Tailwind Airlines zwischen 26. Mai und 11. Juni 2023 je dreimal pro Woche ab Memmingen, Karlsruhe/Baden-Baden und Friedrichshafen nach Antalaya fliegen. Daraus wird nichts, denn die Flüge wurden abgesagt. Der Carrier nannte für die Streichung keine nähere Begründung. Allerdings dürfte durchaus ein Zusammenhang mit dem Umstand, dass andere Anbieter ihre Antalya-Flüge aufgestockt haben und neue Player in den Markt eingetreten sind, bestehen. Es zeigt sich aber, dass ab der Main-Ruhr-Region sowie ab ostdeutschen Airports erheblich mehr Flüge in die türkische Küstenregion angeboten werden als ab Süddeutschland.

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Rwandair nimmt Kigali-Paris (CDG) auf

Die Fluggesellschaft Rwandair nimmt Ende Juni 2023 eine neue Flugverbindung zwischen Kigali und Paris-Charles de Gaulle auf. Diese soll dreimal pro Woche mit Airbus A330 bedient werden. Es handelt sich um so genannte Direktflüge, da auf dem Weg von Kigali nach Brüssel ein Zwischenstopp in Paris-Charles de Gaulle eingelegt wird, jedoch die Flugnummer gleich bleibt. Aus der Sicht von französischen Passieren geht es dann mit Zwischenlandung in Brüssel nach Kigali. Der Erstflug ist für den 27. Juni 2023 angekündigt. Geflogen werden soll mit Airbus A330-300.

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