Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Sanktionen: USA wollen Ersatzteilversorgung Russlands über die Türkei unterbinden

Obwohl die Türkei Mitglied der Nato ist, beteiligt man sich bislang nicht an den gegen Russland und Belarus gerichteten Sanktionen. Dies in den Vereinigten Staaten von Amerika zunehmend ein Dorn im Auge und betrifft auch die Luftfahrt. Konkret geht es darum, dass Washington erreichen will, dass die Türkei die Nutzung des Luftraums von Flugzeugen, die in den USA gefertigt wurden, untersagt. Weiters will man die Ersatzteilversorgung unterbinden, denn laut Biden-Administration sollen russische Carrier über die Türkei durchaus an Komponenten, die eigentlich den Sanktionen unterliegen, kommen. Für die Türkei wird es allerdings schwierig, denn die USA drohen mit drastischen Geldstrafen bzw. stellen auch die Route ins Fenster, dass künftig weder Flugzeuge noch Ersatzteile in den Bosporus-Staat geliefert werden könnten. Auf der anderen Seite ist die Türkei enorm stark vom Tourismus abhängig und konnte sich ungeachtet des Ukraine-Kriegs in der russischen Föderation als Billig-Destination positionieren. Im Sommer 2022 hat man den Fokus besonders stark auf russische Touristen gelegt. In vielen Fällen sind diese mit Maschinen des Herstellers Boeing nach Antalya und Co geflogen. Genau das ist den USA ein Dorn im Auge. Der Umstand, dass russische und weißrussische Maschinen weiterhin den türkischen Luftraum nutzen dürfen und obendrein Wartung und Ersatzteilversorgung erhalten, stört die USA ganz besonders. Man weist die türkische Regierung eindringlich daraufhin, dass bei weiterer Missachtung der Exportkontrolle drastische Strafen drohen könnten. Somit befindet der von Erdogan geleitete Nato-Staat in einer Zwickmühle zwischen Biden und Putin.

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Air Malta: 9H-NEE wird erster A320neo mit neuer Livery

In Kürze wird die Fluggesellschaft Air Malta eine neue Livery einführen. Das erste Flugzeug, das im neuen Design erscheinen wird, ist der Airbus A320neo mit der Seriennummer 11366. Der Neuzugang soll innerhalb der nächsten sechs bis neun Wochen ausgeliefert werden. Laut Mavio News soll dieser Airbus A320neo die Registrierung 9H-NEE erhalten. Im Vorjahr seitens Air Malta angekündigt, dass eine neue Livery eingeführt wird. Diese erinnert stark an eine vormalige, die man bereits in der Vergangenheit hatte. Es wird damit gerechnet, dass der Carrier rund um die Ankunft der ersten Maschine in neuem Farbenkleid ein Event veranstalten wird.

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Airbus A320 von Compagnie Africaine Aviation hat linkes Höhenruder verloren

Am 29. Jänner 2023 ereignete sich auf einem von Compagnie Africaine Aviation durchgeführten Inlandsflug von Mbuji Mayi nach Kinshasa N’Djili ein durchaus gefährlicher Zwischenfall. Kurz nach dem Start der 9S-ABM brach das linke Höhenruder ab und löste sich vom Flugzeug. Der Mittelstreckenjet war unter der Flugnummer BU415 innerhalb der Demokratischen Republik Kongo unterwegs. Die Maschine starte auf der Piste 34. Bis zu diesem Zeitpunkt verlief alles regulär, jedoch brach dann ein großer Teil des linken Höhenruders ab und flog von der 9S-ABM ab. Dies hatte zur Folge, dass der Airbus A320, betrieben von CAA, nur noch sehr eingeschränkt manövrierfähig war. Offiziellen Angaben nach konnten die Piloten keine Linkskurven, sondern nur noch Rechtskurven fliegen. Da die Situation äußerst unklar war, entschied sich der Kapitän dazu den Flug nach Kinshasa zunächst fortzusetzen und vor der Landung einen Tiefflug nahe dem Tower durchzuführen. Hintergrund: Er bat darum, dass Personen am Boden mittels Fernglas und anderen Hilfsmitteln den Airbus A320 genau beobachten und ihm berichten welchen Schaden das Flugzeug hat. In solchen Fällen kann es tatsächlich sinnvoller sein den Flug zunächst fortzusetzen, da beim Beibehalten der Flugrichtung das Risiko bedeutsam niedriger ist als wenn ohne Kenntnis des genauen Schadens Manöver unternommen werden. Nachdem die beiden Piloten die Informationen vom Boden erhalten hatten, wurde nach kurzer Beratung zwischen Co-Pilot und Kapitän entschieden, dass eine besonders vorsichtige Landung, die zuvor mir ausschließlichen Rechtskurven eingeleitet wird, absolviert wird. Dem Cockpitteam ist es gelungen die 9S-ABM sicher auf dem Flughafen Kinshasa N’Djili aufzusetzen. Das abgetrennte Teil des Höhenleitwerks

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Demonstrationen haben Flughafen Port-au-Prince erreicht

In Haiti ist es Ende der vergangenen Woche zu heftigen Protesten, die auch den Flughafen Port-au-Prince erreicht haben, gekommen. Zunächst stürmten die Demonstranten den Wohnsitz von Premierminister Ariel Henry ehe diese sich auf dem Weg zum Airport machten. Das Regierungsmitglied kehrte von einem Gipfeltreffen, das in Argentinien stattfand, zurück. Ziel der Demonstranten war es, dass Henry am Airport „abgefangen“ werden soll. Diese sind dabei in den Flughafen eingedrungen, jedoch soll es den Sicherheitskräften gelungen sein den Premierminister abzuschotten. Dennoch musste dieser mehrere Stunden ausharren, eher er eskortiert von Polizisten in seine Residenz gebracht werden konnte.

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Konsortium übernimmt 55,18 Prozent von Air Austral

Die französische Fluggesellschaft Air Austral wurde von einem Konsortium, das aus 27 privaten Investoren besteht, übernommen. Vergangene Woche gab das zuständige Gericht in Saint-Denis grünes Licht für die Transaktion. Bislang befand sich der Carrier zu 99 Prozent in den Händen von Sematra, einer halbstaatlichen Gesellschaft. Das Konsortium hat zunächst 55,18 Prozent übernommen, wobei die Option auf eine vollständige Übernahme besteht. „Air Austral ist gerettet. Das ist eine große Genugtuung und ein kollektiver Erfolg nach einem Jahr Arbeit“, sagte Normane Omarjee, dritte Vizepräsidentin des Regionalrats von La Réunion, gegenüber lokalen Medien. Der Umstrukturierungsplan wird von einem Beitrag dieser Investoren in Höhe von 30 Millionen Euro und von Sematra in Höhe von 25 Millionen Euro begleitet. 17,5 Millionen Euro wurden vom französischen Staat bereitgestellt, um Air Austral für die Schäden zu entschädigen, die das Unternehmen während der Coronavirus-Pandemie erlitten hat. 185 Millionen Euro Schulden wurden ebenfalls getilgt. Air Austral ist seit dem Jahr 1990 auf dem Markt und sitzt im französischen Überseegebiet La Réunion. Man ist auf die Verbindung mit benachbarten Inseln im Indischen Ozean sowie mit dem französischen Festland spezialisiert. Auch betreibt man einige Routen in Richtung Asien. Die Flotte besteht aus acht Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing.

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Eurowings feiert den 30er

Die Fluggesellschaft Eurowings feiert am 1. Feber 2023 das 30-jährige Bestandsjubiläum. Der Carrier ging am 1. Feber 1993 aus der Fusion der von Hans Rudolf Wöhrl gegründeten NFD und der von Reinhard Santer ins Leben gerufenen RFG hervor.Der Name „Eurowings“ stammte von einem Mitarbeiter, der einen Ideenwettbewerb für sich entschied und damals 500 Deutsche Mark erhielt. Das im Zuge der Gründung eingeführte Logo gestalteten Studierende der Nürnberger Kunstakademie. An den Start ging die Airline damals mit knapp 1.000 Mitarbeitern und Turbopropflugzeugen vom Typ ATR 72. Obwohl schon im Gründungsjahr 32 Ziele in elf Ländern angeflogen wurden, lag der Schwerpunkt auf innerdeutschen Verbindungen. Eine ganze Zeit musste Eurowings noch unter den Flugnummern von NFD und RFG fliegen, denn der von Eurowings benötigte Code war von der internationalen Luftfahrtorganisation IATA an eine Tochterfirma der in Papua-Neuguinea ansässigen „Janlyn PTE“ vergeben worden. Durch intensives Verhandeln gelang es schließlich, den EW-Code für die eigenen Flüge zu erhalten. Der erste Flug mit der Nummer EW733 führte 1994 von Nürnberg nach Paris. In den 90er Jahren übernahm Eurowings unter anderem Zubringerflüge für die niederländische KLM und war – zunächst als Konkurrentin der Lufthansa – zeitweise mit 13 Flugzeugen nach Amsterdam unterwegs. Das Jahr 2001 markiert einen Meilenstein in der Eurowings-Geschichte. Mit der Beteiligung der Lufthansa Group ändert sich die Unternehmensstrategie: Die Turboprop-Flugzeuge werden von CRJ-Düsenjets abgelöst und Eurowings führt Flüge im Verbund von Lufthansa Regional durch. Mit der Germanwings schickt Eurowings bereits ein Jahr später einen Billigflug-Pionier für Deutschland an den Start, der im Tandem mit

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Alaska-Tochter Horizon Air hat letzte de Havilland Dash 8-400 ausgeflottet

Die Alaska-Tochter Horizon Air hat Ende der vergangenen Woche den Maschinentyp de Havilland Dash 8-400 offiziell ausgeflottet. Die N421QX hatte am 26. Jänner 2023 ihren offiziellen letzten Flug. Der Regio-Carrier ist nun ein reiner Jet-Operator. Bereits vor einiger Zeit hat die Muttergesellschaft Alaska Air angekündigt, dass Horizon Air künftig keine Turbopropflugzeuge mehr betreiben wird. Dieser Schritt wurde am vergangenen Donnerstag vollzogen. Die N421QX wurde nach Portland überstellt. Nun betreibt das Unternehmen eine reine Embraer 175-Flotte, die fast ausschließlich für Alaska Air im Einsatz ist.

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Air Arabia Maroc nimmt Weeze-Fes auf

Ab Anfang März 2023 wird die Fluggesellschaft Air Arabia Maroc den deutschen Regionalflughafen Weeze regelmäßig ansteuern. Man nimmt eine Nonstopverbindung nach Fes auf. Vorerst einmal wöchentlich will man ab 2. März 2023 fliegen. Zwischen 23. Juni und 7. September 2023 sind zwei Umläufe pro Woche geplant. Danach soll wieder in ursprünglicher Frequenz geflogen werden.

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Teure Flugausfälle: Southwest muss 800 Millionen U.S.-Dollar abschreiben

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest musste das vierte Quartal 2022 mit einem Netto-Verlust in der Höhe von 220 Millionen U.S.-Dollar abschließen. Maßgebliche Ursache dafür ist, dass man zwischen Weihnachten und Neujahr massive Probleme im Flugbetrieb hatte und mehr als 16.700 Flüge streichen musste. Für Southwest Airlines waren die Unregelmäßigkeiten nicht gerade günstig, denn eigenen Angaben nach musste man etwa 800 Millionen U.S.-Dollar abschreiben. Etwa die Hälfte dieses Betrags (400 bis 425 Mio. USD) entfällt auf entgangene Einnahmen, der Rest auf die Erstattung von Reisekosten, den Wert der Punkte des Treueprogramms sowie auf Prämienzahlungen und Abfindungen für die Mitarbeiter. Dennoch hat die Pilotengewerkschaft der Fluggesellschaft, Southwest Airlines Pilots Association (SWAPA), angekündigt, dass sie ihre Mitglieder dazu aufrufen wird, am 1. Mai 2023 für einen Streik zu stimmen. Nach der Auszählung der Abstimmung Ende desselben Monats wird die SWAPA das weitere Vorgehen bezüglich ihres Arbeitskampfes festlegen. „Was die Betriebsunterbrechungen betrifft, so bedauere ich die Auswirkungen auf unsere Mitarbeiter und Kunden zutiefst. Wir haben rasch Maßnahmen ergriffen, um unsere betriebliche Widerstandsfähigkeit zu stärken, und sind dabei, die Ereignisse vom Dezember eingehend zu untersuchen“, erklärte Bob Jordan, Chief Executive Officer (CEO) von Southwest Airlines. Der Manager bekräftigte, dass der Vorstand der Fluggesellschaft einen Ausschuss zur Überprüfung der Betriebsabläufe eingerichtet hat, der die Fluggesellschaft dabei unterstützen soll, ihre Reaktion auf die Probleme zu überwachen.

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Freebird nimmt Paderborn-Djerba auf

Die maltesische Fluggesellschaft Freebird Europe nimmt im Sommerflugplan 2023 ab Paderborn/Lippstadt eine weitere Destination auf. Man wird künftig Djerba ansteuern. Die tunesische Stadt soll ab 30. August 2023 bedient werden. Aus vorliegenden Flugplandaten ist ersichtlich, dass die Bedienung am Verkehrstag Mittwoch erfolgen soll. Die Neuaufnahme ist vorerst für die Sommerperiode 2023 befristet.

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