Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Nürnberg vermietet Winterparkplätze für Oldtimer, Wohnmobile und Co

Traditionell sind in Europa in den Wintermonaten weniger Passagiere ab den Verkehrsflughäfen unterwegs. Das hat zur Folge, dass in den Parkhäusern bzw. auf den –plätzen durchaus gähnende Leere herrschen kann. Nürnberg bietet unter anderem Besitzern von Wohnmobilen an, dass sie ihre Fahrzeuge „einlagern“ können. Im Vorjahr kam der bayerische Flughafen auf die Idee, dass man die wegen der Coronapandemie nur spärlich genutzten Abstellflächen für Kraftfahrzeuge auch länger vermieten kann. So kam es dazu, dass man Besitzern von Wohnmobilen, Cabrios, Motorrädern und sonstigen Fahrzeugen, die nur über die Sommermonate genutzt werden, angeboten hat, dass diese zu einem stark vergünstigten Preis abgestellt werden können. Gerade im städtischen Raum können Parkflächen für saisonale Kraftfahrzeuge durchaus kräftig ins Geld gehen. Der Nürnberger Flughafen verlangt über den Winter von Haltern von Saisonfahrzeugen für einen Parkplatz auf dem P31 rund 50 Euro im Monat. Überdacht ist ebenfalls möglich: Das Parkhaus P4 soll zum gleichen Preis verfügbar sein. Das Angebot des Nürnberger Flughafens richtet sich in erster Linie an Halter von Kraftfahrzeugen, die für gewöhnlich nur in der warmen Jahreszeit genutzt werden. Die Mindestvertragsdauer beträgt daher fünf Monate. Interessenten können sich für Auskünfte und konkrete Angebote unter [email protected] oder 0049/9119371313 direkt an den Airport wenden.

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Kroatien: Subventionsverträge für Inlandsflüge mit neuerlicher Verspätung

In Kroatien verzögert sich die Vergabe der subventionierten Inlandsstrecken an Trade Air und Croatia Airlines abermals. Die Verträge hätten eigentlich im Juni 2022 in Kraft treten sollen, jedoch ist es zu zahlreichen Verzögerungen gekommen. Nun geht man von Mitte September 2022 aus. Die beiden Fluggesellschaften waren im Rahmen der Neuausschreibung die einzigen Bieter. Die Regierung verlängerte die Angebotsfrist, da man hoffte weitere Gebote zu bekommen. Dem war aber nicht so. Trade Air stellte mangels Subventionen die inländischen PSO-Strecken bereits Anfang Mai 2022 ein und verschob die Wiederaufnahme mehrmals. Vor Mitte September 2022 sollen diese nicht beflogen werden. Das kroatische Luftfahrtunternehmen führt die subventionierten Inlandsflüge nicht selbst durch, sondern beauftragt hierfür im Rahmen eines Wetlease-Vertrags einen Subunternehmer. Dem aktuellen Informationsstand soll künftig ein Turbopropflugzeug des Typs Saab 340 eingesetzt werden. Im Gegensatz zu Trade Air hat der Mitbewerber Croatia Airlines den Flugbetrieb auf den PSO-Routen nicht eingestellt, sondern bedient diese weiterhin auf eigene Rechnung. Aus dem Unternehmen ist aber zu hören, dass diese Inlandsflüge defizitär sind, weshalb man ein großes Interesse daran hat, dass die Subventionsverträge rasch zu einem Abschluss gebracht werden.

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Bundeswehr übernimmt zweiten Airbus A321LR

Die deutsche Bundeswehr hat den zweiten von Lufthansa Technik umgerüsteten Airbus A321LR übernommen. Dieser trägt die Registrierung 15+11 und wurde am Mittwoch von Hamburg nach Köln/Bonn überstellt. Im Juni 2022 hat die Luftwaffe mit der 15+10 den ersten A321LR bekommen. Die beiden Maschinen werden als Truppentransporter, aber auch für den parlamentarischen Flugbetrieb auf der Kurz-, Mittel-, und Langstrecke eingesetzt. Die Neuzugänge der Bundeswehr haben eine Kapazität für maximal 136 Passagiere. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf der Hamburger Lufthansa Technik Basis hatten alle Beteiligten das Flugzeug bereits am vergangenen Freitag offiziell verabschiedet. Dazu eingeladen war nicht nur das Projekt-Team von Lufthansa Technik, sondern unter anderem auch das involvierte Personal des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), der Wehrtechnischen Dienststelle 61 und der Luftwaffe, welches auch die 15+11 zuvor einem intensiven Test- und Abnahmeprogramm unterzogen hatte. Mit dessen Abschluss ist die erste Phase des Modifikations-Projekts nun beendet. Im kommenden Jahr werden beide A321LR dann allerdings nochmals zu Lufthansa Technik zurückkehren, um in der zweiten Projektphase auch für die sogenannte MedEvac-Rüstrolle modifiziert und zugelassen zu werden. Diese erweitert das Einsatzspektrum der Flugzeuge um Fähigkeiten zum qualifizierten Lufttransport von Verwundeten, Unfallverletzten und Kranken. In diesem Rahmen wird zukünftig in drei verschiedenen Konfigurationen der Transport von bis zu sechs Intensivpatienten oder von bis zu zwölf leicht- oder mittelschwer erkrankten/verletzten Patienten möglich sein. Dafür wird Lufthansa Technik insgesamt zwölf Einheiten und zwei Reserveeinheiten der Patiententransporteinheit Neuer Generation (PTE NG) an die Bundeswehr liefern. Diverse Vorarbeiten für den MedEvac-Einsatz, beispielsweise für die Sauerstoffversorgung

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Darlehen umgewandelt: IAG bei Air Europa eingestiegen

Die International Airlines Group, der unter anderem British Airways und Iberia angehören, ist bei Air Europa mit 20 Prozent eingestiegen. Ein Darlehen in der Höhe von 100 Millionen Euro wurde in Anteile an der spanischen Fluggesellschaft umgewandelt. Im März 2022 gaben Globalia und die IAG bekannt, dass der Luftfahrtkonzern ein Darlehen in der Höhe von 100 Millionen Euro gewährt. Dieses kann wahlweise zurückbezahlt oder aber in eine Beteiligung an Air Europa umgewandelt werden. Die IAG beabsichtigt in einem zweiten Anlauf den Carrier vollständig zu übernehmen. Aus einer von der IAG veröffentlichten Börsenmitteilung geht hervor: „Im Anschluss an die Ankündigung der International Airlines Group (IAG) vom 17. März 2022 im Zusammenhang mit dem Wandeldarlehen an Globalia gibt IAG bekannt, dass sie ihre Option ausgeübt hat, das unbesicherte Darlehen der Gruppe an Globalia in Höhe von 100 Millionen Euro mit einer Laufzeit von sieben Jahren gegen eine 20%ige Beteiligung an Air Europa einzutauschen“.

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Indien: Neu-Delhi führt Maskenpflicht wieder ein

Im indischen Neu-Delhi wurde zuletzt ein deutlicher Anstieg der Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Aus diesem Grund hat die Regierung angeordnet, dass die Maskenpflicht vorläufig wieder eingeführt wird. Personen, die sich nicht daran halten und erwischt werden, sollen mit umgerechnet sechs Euro zur Kasse gebeten werden. Laut lokalen Medienberichten soll die Bereitschaft zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz in Indien nur noch sehr gering sein. In den meisten Regionen ist diese vollständig abgeschafft. Da in Neu-Delhi zuletzt die Anzahl der Neuinfektionen wieder gestiegen ist, versucht die Regierung eine neuerliche Verpflichtung zum Bedecken von Mund und Nase durchzusetzen. In Innenräumen wie Einkaufszentren und auf Märkten sollen wieder Masken getragen werden. Seit dem Inkrafttreten der Anordnung soll sich in der Praxis laut indischen Medienberichten nur wenig geändert haben, denn angeblich soll die überwiegende Mehrheit auch weiterhin auf die Bedeckung von Mund und Nase verzichten. Laut Verordnung der Regierung könne Strafen von sechs Euro fällig werden.

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Halbjahreszahlen: Flughafen Wien AG konnte den Umsatz deutlich steigern

Der Flughafen Wien-Schwechat wurde im ersten Halbjahr 2022 von rund 11,8 Millionen Passagieren genutzt. Damit lag man um 35 Prozent unter dem Vergleichswert des Jahres 2019. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbesserte sich der Umsatz auf 294,7 Millionen Euro. Das Ergebnis wird mit 52,3 Millionen Euro ausgewiesen. Gegenüber dem aufgrund der Pandemie von einem niedrigen Verkehrsniveau geprägten ersten Halbjahr 2021 legten die Verkehrszahlen am Flughafen Wien im ersten Halbjahr 2022 deutlich zu: Von Jänner bis Juni 2022 stieg das Passagieraufkommen in der Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice auf insgesamt 11.772.582 Passagiere (+391,8%). Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere auf 9.237.544 (+369,7%). Die Zahl der Flugbewegungen stieg von Jänner bis Juni 2022 auf 81.017 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 52,8% auf 71,6 % (Vgl. H1/2019: 75,1%). Das Frachtaufkommen sank im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 123.900 Tonnen (Luftfracht und Trucking) (-0,7%). Der Flughafen Malta verzeichnete im ersten HJ/2022 einen Passagieranstieg auf 2.345.296 Reisende (+480,8%) Der Flughafen Kosice verzeichnete ein Passagierwachstum auf 189.742 Reisende (+>500%). Im H1/2022 erzielte die Flughafen-Wien-Gruppe einen Umsatz von € 294,7 Mio., was einem Anstieg um 129,2% entspricht. Das EBITDA erhöhte sich im Vorjahresvergleich auf € 143,1 Mio. und das EBIT stieg auf € 75,8 Mio. Das Nettoergebnis vor Minderheiten ist auf € 52,3 Mio. gestiegen. Die Nettoverschuldung verringerte sich auf € 55,8 Mio. (31.12.2021:€ 150,4 Mio.). Der Free-Cashflow beläuft sich auf minus € 24,0 Mio. (H1/2021: minus € 2,2 Mio.). Die Umsätze des Segments Airport stiegen

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Linz: Globe Air errichtet eigenen Wartungshangar

Die oberösterreichische Bedarfsfluggesellschaft Globe Air errichtet auf einem vom Flughafen Linz-Hörsching gepachteten Grund einen neuen Wartungshangar. Die Projektverantwortlichen gehen davon aus, dass im Frühjahr 2023 mit den Bauarbeiten begonnen wird. Die Wartungsanlage wird auf einer Grundstücksfläche von 3.250 Quadratmetern entstehen und befindet sich in der Nähe des ehemaligen Charterparkplatzes 2. Weiters entsteht ein Nebengebäude, in dem sich Werkstätten, Teilelager und Verwaltungsräumlichkeiten befinden werden. Neben der Herstellung des Rollweges und des Vorfelds werden vom Flughafen Linz diverse Zuleitungen für Fernwärme, Wasser, Abwasser, Strom sowie Datenleitungen beigestellt. „Vom eigenen Wartungshangar erwarte ich mir eine Optimierung unserer Instandhaltungsprozesse und verkürzte Standzeiten der Flotte im Zuge der laufenden Wartungen. Das Ziel dieser erheblichen Investition ist auch eine Reduktion der Kostensituation, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Globe-Air-Chef Bernhard Fragner. Flughafenchef Norbert Draskovits sagte: „Mit GlobeAir verbindet uns eine jahrelange, enge Zusammenarbeit. Für uns als Linz Airport ist es eine Auszeichnung, dass sich GlobeAir dafür entschieden hat, dieses Projekt an unserem Standort zu realisieren“.

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Schweiz verschärft Regeln für historisches Fluggerät

Im Nachgang des Absturzes der Ju-52, der sich bereits im Jahr 2018 ereignet hat, verschärft der Bundesrat die Vorschriften für historisches Fluggerät. Aufgrund einer Analyse des Bundesamts für Zivilluftfahrt wurde die Luftfahrtverordnung entsprechend geändert. Der Bundesrat hat gestützt darauf die Luftfahrverordnung angepasst: Künftig werden kommerzielle Flüge mit Personen und Gütern mit Luftfahrzeugen der Sonderkategorie «Historisch» nicht mehr zulässig sein. Nichtgewerbsmäßige Flüge sind für Vereinsmitglieder unter Einhaltung einer Karenzfrist von 30 Tagen weiterhin möglich. Außerdem gilt neu eine Beförderungsbeschränkung. Es dürfen maximal neun Personen in einem entsprechenden Flugzeug fliegen, davon höchstens sechs Passagiere. Damit werden Passagierflüge auf ein Maß begrenzt, welches in der allgemeinen, nicht gewerbsmäßigen Leichtaviatik üblich ist. Zum Schutz der Flugpassagiere muss der Pilot die Passagiere über die besondere Zulassung des entsprechenden Luftfahrzeugs informieren. Damit wird sichergestellt, dass sich Passagiere vor einem Flug entscheiden können, ob sie die damit zusammenhängenden Risiken eingehen wollen oder nicht. Die neuen Vorgaben für Flüge mit historischen Luftfahrzeugen sind mit jenen der anderen europäischen Länder vergleichbar. Sie treten am 1. Oktober 2022 in Kraft.

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Iraqi Airways sucht Wetlease-Gerät für mögliche Flüge in die EU

Die Fluggesellschaft Iraqi Airways will in die Europäische Union fliegen. Allerdings hat man das Problem, dass man auf der so genannten schwarzen Liste der EU-Kommission eingetragen ist und daher den Luftraum nicht nutzen darf. Das will man mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen umgehen. Derzeit ist Iraqi Airways auf der Suche nach entsprechendem Fluggerät, das man samt Personal anmieten möchte. Eine entsprechende Ausschreibung wurde vor wenigen Tagen veröffentlicht. Diese richtet sich an Betreiber, die das Recht haben uneingeschränkt Ziele in der Europäischen Union anzufliegen. Weiters will man keinen „Single-Aircraft-Operator“ und legt fest, dass die eingesetzten Maschinen nicht älter als 15 Jahre sein dürfen. Der in Bagdad ansässige Betreiber schlägt vor, dass europäische und außereuropäische Fluggesellschaften für die Flüge in Frage kommen, die von und nach Irak durchgeführt werden sollen. Iraqi Airways geht zunächst von einem Einjahresvertrag aus und rechnet mit durchschnittlich 150 Flugstunden pro Monat. In der Vergangenheit hat man beispielsweise von der slowakischen Air Explore Maschinen des Typs Boeing 737-800 angemietet.

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Malaysia-Airlines-Mutter bestellt 20 Airbus A330-900

Die Malaysia Aviation Group hat für ihre Tochtergesellschaft Malaysia Airlines insgesamt 20 Airbus A330-900 bestellt. Zehn Stück wird man direkt von Avolon leasen. Die übrigen Exemplare hat man beim Hersteller bestellt, jedoch gehen diese in ein Sale-and-Leaseback mit dem gleichen Lessor. „Der Erwerb der A330neo ist ein natürlicher Übergang von unserer derzeitigen A330ceo-Flotte. Die A330neo wird nicht nur die Flotte modernisieren und die Betriebseffizienz steigern, sondern auch die Umweltziele durch einen geringeren Treibstoffverbrauch pro Sitz erfüllen, wobei die Sicherheit und der Komfort der Passagiere im Mittelpunkt stehen“, so Konzernchef Izham Ismail. Die bestellten Langstreckenflugzeuge sollen ab dem dritten Quartal 2023 bis 2028 nach Kuala Lumpur ausgeliefert werden. Die Maschinen sollen mit 300 Sitzplätzen bestuhlt werden, jedoch machte die Airline noch keine konkreten Angaben darüber wie viele Plätze sich in der Economy- und der Business-Class befinden werden. Die Kabine wird jedenfalls in Zwei-Klassen-Konfiguration sein.

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