Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Malta: Airhub Airlines erlangt IOSA-Safety-Audit

Die maltesische Fluggesellschaft Airhub Airlines konnte das IATA Operational Safety Audit (IOSA) erlangen. Der Carrier geht davon aus, dass sich dadurch die Wettbewerbsposition signifikant verbessern wird, da zahlreiche potentielle Auftraggeber diese Zertifizierung als Grundvoraussetzung für eine Zusammenarbeit verlangen. Das IATA Operational Safety Audit (IOSA)-Programm ist ein international anerkanntes und akzeptiertes Bewertungssystem zur Beurteilung der betrieblichen Management- und Kontrollsysteme einer Fluggesellschaft. „Die IOSA-Zertifizierung ist ein Bekenntnis von Airhub Airlines zum Vertrauen unserer Partner und Stakeholder. Unsere oberste Priorität ist es, sichere Flüge zu gewährleisten und unseren Passagieren Komfort zu bieten; daher bestätigt die IOSA-Registrierung die Konformität unserer Sicherheitsabläufe“, so Haris Coloman, CEO und Accountable Manager bei Airhub Airlines. „Ich bin sehr stolz darauf, dass es unserem Unternehmen gelungen ist, dieses internationale Audit erfolgreich zu bestehen. Dies wäre nicht möglich gewesen ohne das Engagement der Mitarbeiter von Airhub Airlines, die sicherstellen, dass die internationalen Standards eingehalten werden.“ Airhub Airlines ist eine maltesische Fluggesellschaft, die sich auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert hat. Ein weiteres Standbein des Carriers sind Frachtflüge. Airhub Airlines ist Teil von Airhub Aviation, einer Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Malta und einer Geschäftsstelle in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate. Derzeit besteht die Flotte aus drei Airbus A340-300, zwei A320-200, einem A330-300 und einem A330-900. Das zuletzt genannte Flugzeug wird im Auftrag von Air Senegal betrieben.

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Änderung der Konzernstruktur: Volga-Dnepr will Auslandstöchter retten

Die russische Frachtfluggesellschaft Volga-Dnepr wird ihre Eigentümerschaft neu aufstellen. Der Gründer und Mehrheitseigentümer, Alexey Isaikin, befindet sich unter anderem im Vereinigten Königreich auf der Sanktionsliste. Dadurch bedingt haben die ausländischen Luftfahrtbetriebe erhebliche Probleme bekommen. Die deutsche Cargologic Germany musste im Frühjahr aufgrund von Sanktionen den Flugbetrieb temporär einstellen. Hierzu gab es eine explizite Weisung der deutschen Behörden, die dem Frachtflieger, der der Volga-Dnepr Group angehört, Flugverbot erteilt haben. In der Folge draus musste Insolvenz angemeldet werden. Der vorläufige Masseverwalter, Lucas Flöther, konnte keinen Käufer finden und so musste vor wenigen Tagen bekanntgegeben werden, dass Cargologic Germany abgewickelt und liquidiert wird. Die Zeitung Kommersant schreibt unter anderem, dass sich Alexey Isaikin, aus allen Managementpositionen in der Firmengruppe zurückgezogen habe. Die Kontrolle soll nun bei den anderen Managern liegen. Er selbst habe keine offizielle Funktion mehr. Den Quellen der Zeitung im Luftfahrtsektor zufolge dürfte dies den westlichen Unternehmen der Gruppe helfen, ihre Arbeit fortzusetzen, während Isaikin selbst, der die doppelte russische und zyprische Staatsbürgerschaft besitzt, sich seinen anderen Geschäften in Russland und im Ausland widmen kann. Er war bereits im Juni als Direktor der im Vereinigten Königreich eingetragenen Tochtergesellschaft von Volga-Dnepr Airlines, CargoLogicAir (UK) urückgetreten, nachdem gegen ihn Sanktionen verhängt worden waren. „Alexey Isaikin, der Gründer von Volga-Dnepr, hat nach 45 Jahren Tätigkeit in der Luftfahrtindustrie beschlossen, sich aus den Aktionären des Unternehmens zurückzuziehen und die Kontrolle an das Management zu übergeben, das über 32 Jahre einzigartige Kompetenz im internationalen Luftfrachtverkehr verfügt“, erklärt Volga-Dnepr in einer offiziellen Stellungnahme. Allerdings hat die Firmengruppe

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Comeback: Hainan Airlines ist zurück in Berlin

Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines führte am Freitag den Comeback-Flug zwischen Peking und Berlin durch. Ab sofort steht einmal pro Woche eine Flugverbindung zwischen den beiden Städten zur Verfügung. Während von der Volksrepublik China aus nonstop geflogen wird, muss beim Rückflug eine Zwischenlandung auf dem Flughafen Dalian Zhoushuizi eingelegt werden. Hintergrund für das Vorgehen sind die chinesischen Infektionsschutzauflagen. Die Durchführung der Flüge erfolgt im Regelfall mit Langstreckenmaschinen des Typs Airbus A330. Im Flugzeug stehen Reisenden 260 Sitze der Economy- und 32 Plätze der Business-Class zur Verfügung. Je nach Buchungsklasse bietet die Fluggesellschaft ihren Gästen die Nutzung der Priority-Lane und den Zugang zur Lounge Tempelhof am BER an. Vor der Corona-Pause hatte Hainan Airlines von September 2008 bis März 2020 Peking und den ehemaligen Flughafenstandort Berlin-Tegel verbunden. Mit der Wiederaufnahme der direkten Linienverbindungen nach Peking werden Reisen zwischen den beiden Hauptstädten deutlich erleichtert. Weiterhin gelten für die Einreise in die Volksrepublik China die Visapflicht und Auflagen zum Infektionsschutz.

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Edelweiss übernimmt weiteren Airbus A340 von Swiss

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss wird ab Juli 2023 ein weiteres Langstreckenflugzeug des Typs Airbus A340 einsetzen. Man wird die HB-JMC von der Konzernschwester Swiss übernehmen und damit die Teilflotte auf fünf Exemplare ausbauen. Laut Edelweiss Air finden derzeit die Planungsarbeiten für die Kabinenumbauten statt. Die HB-JMC soll in die Farben des Ferienfliegers umlackiert werden. Mit dem erstmaligen Einsatz ist ab Juli 2023 zu rechnen. „Ich freue mich, dass wir unsere Langstreckenflotte ab Sommer 2023 wieder ausbauen können. Mit dem zusätzlichen Airbus A340 werden wir der steigenden Nachfrage nach Flügen zu unseren Langstreckenferienzielen gerecht werden können“, so Firmenchef Bernd Bauer. Die Edelweiss-Flotte besteht derzeit aus vier Airbus A340 sowie zwölf A320, die auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt werden. Vormals hatte man auch A330, jedoch wurden diese an die deutsche Eurowings Discover abgegeben.

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Zehn Russen-Flugzeuge müssen in Deutschland verweilen

Auf deutschen Flughäfen sollen dem Beginn der Luftraumsperre für Maschinen, die in russischem Eigentum bzw. unter deren Kontrolle stehen, zehn Flugzeuge abgestellt sein. Das Ausfliegen ist aufgrund der Sanktionen nicht möglich. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland nennt diese Anzahl unter Berufung auf das Bundesverkehrsministerium. Kurzfristig wird sich auch nichts ändern, denn das Fluggerät darf aufgrund der Sanktionen nicht an einen anderen Ort gebracht werden. In Leipzig/Halle sollen drei Antonov An-124 betroffen sein. In Frankfurt-Hahn ist eine Boeing 747 betroffen. In Köln/Bonn warten ein Bombardier Challenger 300 und eine Boeing 737 auf bessere Zeiten. In Karlsruhe/Baden-Baden sind zwei Embraer Legacy 600, ein Bombardier Global Express XRS und eine Cessna 750 Citation X betroffen. Nicht berücksichtigt sind Leasingflugzeuge, die beispielsweise vormals von Aeroflot genutzt wurden.

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Deutschland: Billigflieger reduzierten das Winter-Angebot

Die Billigfluggesellschaften Ryanair, Wizz Air und Eurowings bereiten sich derzeit auf einen möglichen signifikanten Rückgang der Nachfrage vor. Betroffen sind zahlreiche Routen ab Deutschland, die künftig seltener bedient werden oder gar temporär komplett in eine Winterpause geschickt werden. Aus den bislang seitens der genannten Anbieter veröffentlichten Flugplandaten geht hervor, dass die verschiedensten Destinationen und Airports in Deutschland von den Kürzungen bzw. Streichungen betroffen sind. Eurowings setzt einige klassische Sommerstrecken ein wenig früher aus als ursprünglich geplant. Allerdings hat man für den Winterflugplan 2022/23 noch keine nennenswerten Kürzungen vorgenommen. Im Gegensatz dazu haben Ryanair und Wizz Air bereits erheblich Frequenzen und ganze Routen aus dem Winterflugplan 2022/23 genommen. Beim pinkfarbenen Anbieter zeigen sich im gesamten Streckennetz zum Teil erhebliche Reduktionen bzw. temporäre Winter-Einstellungen. Bemerkenswerterweise sind auch typische Visiting-friends-and-relatives-Ziele betroffen. Beim irischen Mitbewerber sind es eher touristische Destinationen. Eurowings führt Frequenzreduktionen weiter Der Konkurrenz Eurowings wird die Kürzungen, die man unter anderem aufgrund von Personalmangel auf den ab Köln/Bonn angebotenen Zielen nach Klagenfurt, Dublin und Budapest vorgenommen hat, entgegen vorheriger Flugplandaten bis zum Ende der Sommerperiode 2022 fortführen. Selbiges gilt für die ab Düsseldorf angebotenen Ziele Zagreb, Bukarest, Danzig, Bergamo und Belgrad. Ab Stuttgart-Echterdingen ist das Ziel Bilbao betroffen. Die Betriebspause auf der innerdeutschen Strecke nach Dresden wird auf unbestimmte Zeit verlängert. Von Hamburg aus fliegt Eurowings bereits vorzeitig nicht mehr nach Alicante. Göteborg wird ab 26. August 2022 bis vorerst Ende der laufenden Sommerperiode 2023 ausgesetzt. Selbiges gilt für Belgrad ab Stuttgart, jedoch wird diese Route erst am 12. September 2022

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Norwegian Cruise Line schafft die Impfpflicht ab

Die Norwegian Cruise Line Holdings hebt mit Wirksamkeit zum 3. September 2022 die bislang praktizierte Impfpflicht für Passagiere auf. Künftig ist ein negativer Coronatest, der zum Zeitpunkt des Ablegens maximal 72 Stunden alt sein darf, ausreichend. Personen über 12 Jahre, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, müssen keinen negativen Befund vorliegen. Die Bedingungen richten sich aber nach den lokalen Bestimmungen sowie nach jenen des Zielortes. Das hat zur Folge, dass es in Richtung Kanada, Griechenland und Bermuda Inseln zu einem abweichenden Protokoll kommt. Der Konzern, der unter den Marken Norwegian, Oceania und Regent aktiv ist, rät Reisenden, dass diese sich über die aktuellen Einreisebestimmungen informieren und entsprechend vorbereitet zur Einschiffung erscheinen. „Unsere lang erwartete Überarbeitung unserer Test- und Impfvorschriften bringt uns näher an den Rest der Gesellschaft heran, die gelernt hat, sich anzupassen und mit COVID-19 zu leben, und macht es für unsere treuen Gäste einfacher und leichter, mit unseren drei erstklassigen Marken zu reisen. Gesundheit und Sicherheit haben für uns oberste Priorität, und wir werden unser robustes SailSAFE-Programm auch weiterhin an die Entwicklung der öffentlichen Gesundheit anpassen“, so Frank Del Rio, Präsident und Chief Executive Officer von Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. „Die Lockerung der Protokolle in Verbindung mit der fortgesetzten Lockerung der Reisebeschränkungen und der Wiedereröffnung von Kreuzfahrten in mehr Häfen rund um den Globus sind sehr positiv für unser Geschäft, da sie Reibungsverluste reduzieren, den adressierbaren Kreuzfahrtmarkt erweitern, Abwechslung in die Reiserouten bringen und zusätzliche Katalysatoren auf dem Weg zur Erholung bieten.“ Die wichtigsten Änderungen ab 3.

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Angolas BER: Eröffnung des neuen Flughafens Luanda erneut verschoben

Die Eröffnung des neuen Flughafens Luanda wurde zum vierten Mal verschoben. Verkehrsminister Ricardo Viegas d’Abreu nannte nun „Ende 2023“ als neues Datum für die Inbetriebnahme des fünf Milliarden U.S.-Dollar schweren Projekts. Seit 13 Jahren baut ein Konsortium chinesischer Unternehmen am künftigen „Dr. Antonio Agostinho Neto Flughafen“. Die bisherige Geschichte entspricht einer Blaupause der Ereignisse, die es am Berlin-Brandenburg-Airport gab. Die Kosten sind aus dem Ruder gelaufen und werden von offizieller Seite mit fünf Milliarden U.S.-Dollar beziffert. Weiters sind gravierende Baumängel in diversen Bereichen aufgetreten, die dazu geführt haben, dass die Eröffnung bereits viermal verschoben werden musste. Der neue Flughafen Luanda (Angola) soll eine Kapazität von rund 15 Millionen Passagieren pro Jahr ausweisen. Damit ist das Neubauprojekt kleiner als der Berlin-Brandenburg-Airport, jedoch sind die Probleme während dem Bau absolut vergleichbar. Immerhin: Eine Start- und Landebahn ist bereits betriebsfähig, kann jedoch nicht genutzt werden, weil die Infrastruktur rundherum nicht einsatzbereit ist. Das Terminal soll schwere Baumängel in den verschiedensten Bereichen aufweisen. Die Behebung dieser soll weit über ein Jahr in Anspruch nehmen. Der künftige Airport soll den Namen „Dr. Antonio Agostinho Neto“. Die Benennung erfolgt zu Ehren des ersten Präsidenten Angolas. Derzeit wird die Flugverkehr über den bestehenden Aeroporto Internacional Quatro de Fevereiro abgewickelt. In Zukunft soll die überwiegende Mehrheit des Flugverkehrs den neuen Airport nutzen.

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Wetlease: Tuifly Netherlands holt sich Verstärkung von Fly2Sky

Die bulgarische Fluggesellschaft Fly2Sky fliegt im August 2022 mit einem Airbus A320 im Auftrag der niederländischen Tuifly. Die LZ-MDO wurde am 1. August 2022 von Oslo nach Amsterdam-Schiphol überstellt und ist seither im Wetlease-Einsatz. Das samt Besatzung angemietete Flugzeug kommt hauptsächlich auf Routen von den Niederlanden in Richtung Türkei, Spanien und Griechenland zum Einsatz. Der Wetlease-Vertrag ist vorerst auf das Kalendermonat August 2022 befristet. Es besteht jedoch die Option auf Verlängerung. Fly2Sky ist ein bulgarisches Luftfahrtunternehmen, dessen Flotte aus drei Airbus A320 und zwei A321 besteht. Zwei Einheiten des zuerstgenannten Typs fliegen derzeit im Auftrag von Norwegian Air Sweden und eines für Tuifly Netherlands. Die beiden größeren Maschinen sind für Transavia France und Aegean Airlines im Einsatz.

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Hongkong verkürzt die verpflichtende Hotel-Quarantäne

Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong vereinfacht ab Freitag, den 12. August 2022 die Quarantänebestimmungen. Ab diesem Termin wird die verpflichtende Absonderung in speziellen Hotel-Unterkünften auf drei Tage verkürzt. Derzeit verlangt die Sonderverwaltungszone, dass man sich sieben Tage lang in einem zugewiesenen Quarantänehotel aufhält. Dieses darf während der Absonderung nicht verlassen werden. Neu ist, dass man dieses bereits nach drei Tagen verlassen darf. Allerdings ist man dann die Corona-Überwachung nicht los, denn man darf sich zwar wahlweise zu Hause oder in einem selbstgewählten Beherbergungsbetrieb aufhalten, jedoch unterliegt man gewissen Einschränkungen. Hongkongs Chief Executive John Lee erklärte unter anderem, dass man sich nach dem Verlassen der Quarantäneunterkunft für weitere vier Tage unter so genannter „medizinischer Überwachung“ befindet. Man darf sich dann zwar einigermaßen frei bewegen, jedoch keine Orte betreten, an denen das Vorweisen des Impfpasses notwendig ist. Dazu zählen beispielsweise Fitnessstudios, Bars, Vergnügungs- und Einkaufszentren. Ebenso darf man an maskenfreien Aktivitäten nicht teilnehmen und bestimmte Sportzentren nicht betreten. Auch bleib der Zutritt zu Altersheimen verwehrt. Wenn man jedoch während des viertägigen Zeitraums täglich negativ getestet werden, darf man öffentliche Verkehrsmittel benutzen, zur Arbeit gehen und bestimmte Einkaufszentren oder öffentliche Märkte betreten.

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