Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Maribor: Neugründung Dunair geht mit Boeing 737-300 an den Start

Unter dem Namen Dunair geht in Slowenien ein neuer ACMI- und Charteranbieter an den Start. Das erste Flugzeug der Flotte soll eine Boeing 737-300, die die Registrierung S5-AEA tragen wird, werden. Die Neugründung will sich zunächst auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen konzentrieren. Die Aufnahme von Linienflügen auf eigene Rechnung ist dem aktuellen Stand der Dinge nach nicht vorgesehen. Firmensitz es jungen Anbieters, der noch auf die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wartet, ist Maribor. Der örtliche Airport soll auch als Homebase genutzt werden. Zu möglichen Erstkunden gibt man sich seitens Dunair bedeckt und verweist darauf, dass man dies zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen wird. Mavio News berichtet allerdings, dass man die Boeing 737-300 mit der Seriennummer 28673 übernommen hat. Dies Maschine war zuletzt in Gambia als C5-BDO registriert. Dunair soll mit dieser als S5-AEA künftig im Auftrag der sudanesischen Badr Airlines fliegen. Das slowenische Luftfahrtunternehmen wollte die Berichterstattung nicht kommentieren.

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Air India setzt künftig auf regionale Drehkreuze

Die Fluggesellschaft Air India befindet sich nach dem Verkauf an Tata Sons im Umbruch. Das Streckennetz soll umgekrempelte werden. Gleichzeitig kündigt Kommerzchefin Purnima Nerurkar an, dass sowohl international als auch im Inland wieder expandiert werden soll. Air India wurde Anfang dieses Jahres an Tata Sons verkauft. Zuvor gelang es der Regierung über mehrere Jahre hinweg nicht das defizitäre Unternehmen zu verkaufen. Der neue Eigentümer will Synergien mit anderen Fluggesellschaften, die man besitzt, erzeugen. Derzeit ist noch völlig offen welche Marken man aufgeben wird, jedoch wird es nicht Air India sein. Künftig will man sich regionaler aufstellen und an verschiedenen kleineren Airports in Indien Drehkreuze eröffnen. Diese werden unterschiedlich ausgerichtet sein. Manche werden sich auf den Inlandsverkehr konzentrieren, während es ab anderen auch internationale Flüge bis hin zu Langstreckenverbindungen geben wird. Der Haupthub soll weiterhin Delhi bleiben und die Managerin stellte auch in Aussicht, dass es hier weiteres Wachstum geben wird. Unter dem Dah von Tata Sons befindet sich derzeit die Fluggesellschaften Air India, Air India Express, Air Asia India und Vistara. Vorgesehen ist, dass die genannten Carrier näher zusammengeführt werden sollen. Die Eigentümer wollen auch die Anzahl der Marken reduzieren. Man deutete auch an, dass es künftig vermehrt zu Flügen mit Zwischenlandungen bzw. Umstiegen kommen könnte. Dazu sollen die regionalen Drehkreuze, die sich im Aufbau befinden, eine wichtige Arbeit leisten. Als wichtige Ziel- bzw. Quellmärkte im Ausland betrachtet man Nordamerika, Europa, den Nahen Osten, Afrika und Zentralasien. Man will den Verkehr in Richtung Nordamerika in den nächsten drei Jahren verdreifachen.

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Ita-Airways-Verkauf: Regierung fordert nachgebesserte Angebote ein

Die geschäftsführende italienische Regierung will den Verkauf von Ita Airways noch vor den Neuwahlen über die Bühne bringen. Man forderte nun die bisherigen Bieter auf ihre Angebote nachzubessern, da man die bisherigen Gebote als unzureichend eingestuft hat. Bislang wurde das Konsortium MSC/Lufthansa als jenes mit den besten Chancen gehandelt. Allerdings wollen sich Certares/Air France-KLM/Delta den italienischen Carrier nicht wegschnappen lassen. Erst kürzlich ist man mit einem nachgebesserten Angebot an das zuständige Ministerium herangetreten. Dies hat offenbar bewirkt, dass die Regierung sämtliche Bieter dazu aufgefordert hat zügig nachgebesserte Offerte einzureichen. Der Gewinner soll nach Ablauf der Frist innerhalb von zehn Tagen bekanntgeben werden, so Finanzminister Daniele Franco während einer Pressekonferenz. „Keiner der beiden für die ITA eingegangenen Vorschläge entspricht vollständig den Anforderungen des Ministerpräsidentenamtes. Aus diesem Grund werden sie in kürzester Zeit, innerhalb weniger Tage, aufgefordert, weitere Vorschläge zu formulieren und in kürzester Zeit zu antworten“, so das Regierungsmitglied. „Die Ziele der Operation sind die Maximierung des Wertes, der im Besitz des Staates sein wird, aber auch eine Reihe anderer Ziele, von der Governance über die industrielle Struktur bis hin zur Nutzung und Größe der Hubs. Es geht darum, eine Gesamtbewertung vorzunehmen“. Der geschäftsführende Regierungschef, Mario Draghi, stellte wiederholt klar, dass er den Verkauf von Ita Airways über die Bühne bringen will und nicht der Nachfolgeregierung überlassen will. Daher hat die Thematik nun wieder an Fahrt gewonnen. Kurz zuvor äußerte sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr dahingehend, dass die Geduld des von ihm geleiteten Konzerns „nicht unendlich“ sein soll. Sollte das Konsortium MSC/Lufthansa

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Condor erhöht die Gehälter für alle Mitarbeiter

Die Ferienfluggesellschaft Condor erhöht die Gehälter der Belegschaft um rund neun Prozent. Tarifverhandlungen sind allerdings keine angestanden. Seitens der Gewerkschaften UFO, Verdi und Vereinigung Cockpit wird das Vorgehen positiv bewertet. Mit den drei genannten Arbeitnehmervertretungen wurden fast unbemerkt von der Öffentlichkeit neue Bezüge für das Personal ausverhandelt. Diese sollen der aktuellen Inflation Rechnung tragen und je nach Job zwischen sieben und neun Prozent mehr Lohn bringen. Betroffen sind laut einer Condor-Sprecherin sämtliche rund 4.000 Mitarbeiter des deutschen Ferienfliegers. Diese Gehaltserhöhung soll insbesondere die Wertschätzung des Unternehmens für das Engagement und den Einsatz der Condorianerinnen und Condorianer in diesem herausfordernden Sommer und den vergangenen Monaten zum Ausdruck bringen“, so eine Condor-Sprecherin. Seitens der Gewerkschaften wird auch vermutet, dass es sich um einen strategischen Schachzug der Geschäftsleitung handeln könnte, denn beim Mitbewerber Lufthansa würden sich die Verhandlungen um Lohnerhöhungen in vielen Berufsgruppen wesentlich komplizierter gestalten. Bei Condor wäre dies anders gewesen, denn die Initiative wäre von der Firmenleitung selbst ausgegangen.

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Indien: Akasa Air hat offiziellen Erstflug durchgeführt

Die neue indische Billigfluggesellschaft Akasa Air führte am Sonntag unter der Flugnummer QP1101 den kommerziellen Erstflug durch. Dieser führte von Mumbai (BOM) nach Ahmedabad (AMD). Das Takeoff erfolgte mit 25 Minuten Verspätung, jedoch landete der Premierenflug überpünktlich. Aus indischer Sicht war das Ereignis durchaus bedeutsam, denn erstmals seit rund acht Jahren erhob sich wieder eine Neugründung in die Luft. Eingesetzt wurde die Boeing 737-Max-8 mit der Registrierung VT-YAA. „Dies ist ein äußerst glücklicher Anlass. Davon haben wir lange geträumt, und es ist großartig zu sehen, dass dieses Ereignis nun tatsächlich eintritt. Wir haben diese Fluggesellschaft schon lange auf einem Stück Papier, in unseren Herzen und in unseren Köpfen, und es ist einfach wunderbar, dass wir dies nun in die Tat umsetzen können und hoffentlich sehr zufriedene Kunden haben“, so Firmenchef Vinay Dube im Zuge des Erstflug-Events. Der junge Carrier will das Streckennetz sukzessive ausbauen. Zunächst beschränkt man sich auf Ziele im Inland bzw. in den Nachbarstaaten. Das Rückgrat der Flotte wird die Boeing 737 Max sein. Die erste Einheit, die VT-YAA, hat man formell im Juni 2022 übernommen und mit dieser Maschine auch die Zulassungsflüge, die zum Erhalt von AOC und Betriebsgenehmigung geführt haben, absolviert.

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Vereinigung Cockpit kündigt Tuifly-Manteltarifvertrag auf

Die Geschäftsleitung der Ferienfluggesellschaft Tuifly und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit liegen sich schon länger in den Haaren. Nun kündigten die Arbeitnehmervertreter den so genannten Manteltarifvertrag auf und werfen dem Management vor, dass dieses wiederholt gegen eine so genannte Protokollnotiz verstoßen habe. Im Zuge der Corona-Pandemie entschied sich die Konzernführung der Tui AG zur dauerhaften Verkleinerung der Flotte von Tuifly Deutschland. Diese wurde fast halbiert. Auch das Langstreckenprojekt, das ab Düsseldorf geplant war, wurde noch vor dem Erstflug abgeblasen. Im Zuge der Verkleinerung des Carriers wurden zahlreiche Stellen abgebaut, jedoch erklärte ein Gericht dies in einigen Fällen für unzulässig. In einem Schreiben, über das das deutsche Fachportal Airliners.de berichtet, wirft die Pilotengewerkschaft dem Tuifly-Management zahlreiche Verstöße vor. Beispielsweise behauptet man, dass Informationspflichten bzw. Abläufe bei der Wiedereinstellung von gekündigten Piloten nicht eingehalten worden wären. Die Vereinigung Cockpit habe dies mehrfach „eingemahnt“, jedoch ohne Erfolg. Die Folge daraus: Man macht von einem Sonderkündigungsrecht, das im Manteltarifvertrag enthalten ist Gebrauch und kündigt diesen auf. Die betroffene Fluggesellschaft will sich inhaltlich noch nicht äußern. Man verweist darauf, dass man das Schreiben derzeit analysiere und intern über das weitere Vorgehen berät. Daher gilt es abzuwarten, ob die Geschäftsleitung von Tuifly die Kündigung akzeptiert oder aber die für solche Fälle vorgesehenen juristischen Rechtsmittel einlegen wird.

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Embraer gewährt Video-Einblick in neues Turbopropflugzeug

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat ein neues Video, das einen Vorgeschmack auf das sich in Entwicklung befindliche Turbopropmuster bieten soll, ins Internet gestellt. Dieses Projekt genießt bereits großes Interesse, da es sich um eine völlige Neuentwicklung handelt, mit der die Brasilianer den Markt aufmischen wollen. Im zivilen Bereich machte Embraer mit der Einstellung der Produktion des langjährigen Kassenschlagers Emb-120 Brasilia eine längere Turboprop-Pause. Man mauserte sich mit der E-Jet-Reihe zum Marktführer im Bereich Regionaljets. Das einzige nennenswerte Konkurrenzmuster, das derzeit erhältlich ist, ist die A220-Reihe von Airbus. Der langjährige Erzrivale Bombardier wurde zwischenzeitlich zerschlagen und ist in verschiedenen Konzernen aufgegangen. Embraer setzt große Hoffnungen in die Neuentwicklung, denn diese soll mit besonders niedrigem Treibstoffverbrauch punkten. Die Propeller will man ungewöhnlich im Bereich des Hecks anbringen und so für weniger Lärm und Vibrationen in der Kabine handelt. Es handelt sich aber um Zug- und nicht um Druckpropeller. Ohne viel Aufhebens arbeitet Embraer derzeit mit mehreren Triebwerksherstellern zusammen, um das effektivste Triebwerk für die TPNG zu finden. Wie bei fast allen Aspekten des Projekts behält Embraer Einzelheiten für sich, sagte aber, dass die Entscheidung über das Triebwerk noch in diesem Jahr fallen soll. Im März wurden die Windkanaltests der Prototyp-Propellorsysteme abgeschlossen, und in diesem Jahr sollen die kompletten Windkanaltests durchgeführt werden. Parallel dazu wird der Business Case entwickelt, und es werden Gespräche mit verschiedenen Fluggesellschaften geführt, um einen Erstkunden zu finden. Der Gesamtplan sieht vor, dass diese vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen werden und eine Entscheidung über den Start des TPNG Anfang bis Mitte

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Kreuzfahrten: Princess Cruises legt umfangreiches Programm auf

Die U.S.-amerikanische Reederei Princess Cruises legt in der Saison 2023/2024 das bislang umfangreichste Kreuzfahrtprogramm ab Häfen der Vereinigten Staaten von Amerika auf. Man bietet insgesamt 214 auf 47 Routen an. Diese führen überwiegend in Richtung Karibik, Westküste, Mexiko, Pazifikraum und Mittelamerika. Die Dienstleistungen werden seitens Princess Cruises ab sieben U.S.-amerikanischen Häfen angeboten. Das Highlight stellt eine 32-tägige Ausfahrt ab Los Angeles auf die Fidschi Inseln dar. Zwischenstationen werden unter anderem auf Hawaii, Französisch Polynesien und Samoa eingelegt. Einer weitere Besonderheit ist die Ausfahrt des Neubauschiffs Discovery Princess am 8. April 2024: Im Zuge einer zehntägigen Fahrt, die von/nach Los Angeles entlang der Küste von Mexiko durchgeführt werden soll, wird man eine totale Sonnenfinsternis erleben können. In Richtung Karibik wird die Reederei mit sieben Schiffen 18 Routen bedienen. Im Angebot sind klassische Strecken unter anderem ab Fort Lauderdale. Dabei handelt es sich unter anderem um St. Kitts, Guadeloupe, Barbados, Grenada und Curacao.

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Lufthansa will Flugbetrieb „weitgehend stabilisiert“ haben

Lufthansa-Vorstandsmitglied Christina Foerster ist der Ansicht, dass der Konzern den Tiefpunkt durchschritten habe und den Flugbetrieb „weitgehend stabilisiert“ habe. Auf momentan lange Wartezeiten an den Hotlines will man mit Neueinstellungen reagieren. Foerster sagte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe aber auch, dass mit einer kurzfristigen Entspannung nicht zu rechnen ist. Es würde weiterhin zu Flugstreichungen kommen, wobei man primär im innerdeutschen Verkehr den Rotstift ansetzt. Der Grund soll sein, dass es zumeist mehrere Verbindungen pro Tag gibt, auf die im Bedarfsfall umgebucht werden kann. Mit einer deutlichen Verbesserung rechnet die Managerin nicht vor dem Beginn des Winterflugplans 2022/23. Derzeit würden an den deutschen Flughäfen rund 500 Verwaltungsmitarbeiter von Lufthansa aushelfen. Grund dafür ist, dass es in den verschiedensten Bereichen beim Bodenpersonal viel zu wenige Mitarbeiter gibt. Davon sind auch die Callcenter betroffen, denn Fluggäste beklagen sich über zum Teil enorm lange Wartezeiten. Laut Foerster soll der Personalstand in den für die Lufthansa Group tätigen Callcentern noch heuer verdreifacht werden. Erst kürzlich brachte ein von der Gewerkschaft Verdi organisierter Warnstreik den Flugbetrieb der Kranich-Airline fast vollständig zum Erliegen. Auch Konzerntöchter und Kundenairlines waren in Frankfurt am Main und München betroffen, da die Passage-Bodenabfertigung nur äußerst eingeschränkt bis gar nicht zur Verfügung stand. Lufthansa will noch heuer und im kommenden Jahr jeweils rund 5.000 Mitarbeiter einstellen. Dem gegenüber steht, dass man sich im Zuge der Coronapandemie von 30.000 Beschäftigten getrennt hat.

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Basel: Air Algérie nimmt Constantine und Algier auf

Die Fluggesellschaft Air Algérie plant den Flughafen Basel-Mulhouse ab Anfang November 2022 mit Constantine und Algier zu verbinden. Dabei soll auch punktuell der mittlerweile selten gewordene Flugzeugtyp Boeing 737-600 eingesetzt werden. Ab 1. November 2022 will der algerische Carrier dreimal wöchentlich zwischen Constantine und Basel fliegen. Die Verbindung soll an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient werden. Als Fluggerät kommen laut Air Algérie sowohl Boeing 737-600 als auch -800 zum Einsatz. Zunächst will man diese Route im Winterflugplan 2022/23 fliegen, kann sich bei entsprechender Nachfrage aber vorstellen, dass man ganzjährig fliegt. Einen Tag später nimmt Air Algérie eine Nonstopverbindung zwischen Algier und Basel auf. Diese soll einmal pro Woche bedient werden. Die Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 sollen jeweils am Verkehrstag Mittwoch zwischen den beiden Städten fliegen. Bei entsprechendem Erfolg will man die Frequenzen aufstocken.

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