Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Personalmangel bereitet IAG trotz Quartalsgewinn Sorgen

Die International Airlines Group, der unter anderem British Airways, Iberia, Aer Lingus und Vueling angehören, verzeichnete im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Gewinn in der Höhe von 133 Millionen Euro. Damit ist man nach längerer „Durststrecke“ in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Umsatz lag bei 5,9 Milliarden Euro. Befördert wurden im zweiten Quartal des Jahres 2022 rund 25,6 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man sich damit in etwa um das Fünffache steigern. Die International Airlines Group gibt für das Gesamtjahr eine zurückhaltende Prognose ab. Hintergrund ist der akute Personalmangel an diversen europäischen Flughäfen, insbesondere London-Heathrow. Dies hat zur Folge, dass British Airways nur etwa 75 Prozent des Vorkrisenniveaus anbieten kann. Gruppenweit liegt man momentan bei 80 Prozent und rechnet damit, dass es gegen Jahresende etwa 85 Prozent sein werden. Im zweiten Quartal des Jahres 2021 schrieb die IAG einen Verlust von rund einer Milliarde Euro.

weiterlesen »

Pakistan International Airlines will Langstreckenflotte erneuern

Die Fluggesellschaft Pakistan International Airlines plant im ersten Quartal 2023 zumindest drei Langstreckenflugzeuge anzuschaffen. Dabei hat man die Muster Airbus A330 bzw. Boeing 787 ins Auge gefasst. Auf Details hat man sich noch nicht festgelegt. Der Carrier wird in den nächsten Wochen eine offizielle Ausschreibung herausgeben. In dieser sollen dann nähere Einzelheiten zu den von PIA gewünschten Spezifikationen genannt werden, so ein Firmensprecher auf Anfrage. Noch heuer sollen zwei weitere Airbus A320ceo zur Flotte stoßen. Auch wird man die Kabinen von insgesamt fünf Flugzeugen erneuern. Derzeit darf Pakistan International Airlines nicht in die Europäische Union fliegen. Hintergrund ist der Skandal rund um Pilotenlizenzen. Aus diesem Grund hat man einen Airbus A330-200 von Jordan Aviation im Wetlease. Die Langstreckenmaschine kommt überwiegend zu EU-Zielen zum Einsatz. PIA sorgte vor wenigen Wochen für Aufsehen, denn Luftfahrtminister Khawaja Saad Rafiq war mit der Kabine einer Boeing 777-200, die in Richtung Toronto zum Einsatz gekommen war, unzufrieden. Er wies die Airline explizit an, dass der Passagierraum der beiden auf dieser Route eingesetzten B777 umgehend aufgefrischt werden muss.

weiterlesen »

Helsinki: Finnair nimmt Guangzhou auf

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird am 6. September 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Helsinki und dem chinesischen Guangzhou aufnehmen. Die Route soll zunächst einmal wöchentlich bedient werden. Der Carrier plant ab der finnischen Hauptstadt jeweils an Dienstagen zu fliegen. Die Rückflüge ab Guangzhou sollen jeweils an Donnerstagen durchgeführt werden. Als Fluggerät sind Langstreckenmaschinen des Typs Airbus A350 angekündigt. Aufgrund des Umstands, dass EU-Carrier den Luftraum der Russischen Föderation nicht nutzen dürfen, muss Finnair erhebliche Umwege fliegen. „Wir freuen uns darauf, nach Guangzhou zurückzukehren und unser Angebot für den chinesischen Markt schrittweise zu erweitern“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. Die Fluggesellschaft fliegt außerdem einmal pro Woche nach Shanghai. Für die Wintersaison 2022/23 verfügt Finnair über ein Streckennetz mit rund 70 europäischen Zielen. Der Guangzhou-Flug bietet Anschluss an eine Reihe europäischer Finnair-Destinationen, wobei die von den chinesischen Behörden geforderte Umsteigeprüfung am Flughafen Helsinki für den Flug nach Guangzhou verfügbar ist.

weiterlesen »

Thailand: Aeroflot reaktiviert Phuket-Flüge Ende Oktober 2022

Ab Ende Oktober 2022 will die russische Fluggesellschaft Aeroflot wieder zwischen Moskau und Phuket fliegen. In Thailand hofft man auf einen großen Touristenansturm und bestätigte, dass die Wiederaufnahme der Flüge geplant ist. Im Nachgang des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine wurden die Thailand-Flugverbindungen russischer Carrier eingestellt. Dies hängt auch damit zusammen, dass man die zumindest nicht unberechtigte Sorge hatte, dass die Konfiszierung von nicht zurückgegebenen Leasingflugzeugen drohen könnte. Aeroflot und andere Anbieter bauen derzeit in kleinem Umfang das Streckennetz wieder auf. Man fliegt fast ausschließlich in Länder, die seitens der Regierung als so genannte „freundliche Staaten“ eingestuft sind. Aeroflot hat bereits mit dem Verkauf von Flugscheinen auf der zur Reaktivierung anstehenden Strecke nach Phuket begonnen. Zubringer werden ab zahlreichen russischen Airports angeboten. Der „Erstflug“ ist für den 30. Oktober 2022 angekündigt. Die Tourismusbehörde von Thailand bestätigte, dass man seitens des Carriers die definitive Zusage erhalten habe, dass reaktiviert werden soll.

weiterlesen »

Alaska Airlines flottet sämtliche A320 bis Jahresende 2022 aus

Die Fluggesellschaft Alaska Airlines wird im vierten Quartal die 29 verbliebenen Airbus A320-200 ausflotten. Damit beschleunigt man den schon vor einiger Zeit kommunizierten Vorgang deutlich. Chief Financial Officer Shane Tackett kündigte dies während der jüngsten Konferenz anlässlich der Quartalszahlen an. Die Alaska Air Group will auch jene 32 de Havilland Dash 8-400, die von Horizon Air betrieben werden, im Laufe des ersten Quartals 2023 aus dem Verkehr ziehen. Jene zehn Airbus A321neo, die von Alaska Air betrieben werden, sollen die Flotte bis Ende 2023 verlassen. Die Maschinen der A320-Reihe sind im Jahr 2008 durch die Übernahme von Virgin America dazu gestoßen. Es handelt sich ausnahmslos um Leasingflugzeuge. Langfristig will man sich im Segment der Kurz- und Mittelstreckenflüge auf zwei Baureihen konzentrieren: Die Regio-Tochter Horizon Air soll mit Embraer 175 fliegen und Alaska Airlines soll sich auf Boeing 737 konzentrieren.

weiterlesen »

Helsinki: Sichuan Airlines hat Chengdu reaktiviert

Die chinesische Fluggesellschaft Sichuan Airlines hat am Freitag Nonstopflüge zwischen Chengdu und Helsinki reaktiviert. Vorerst wird diese Route einmal pro Woche bedient. Derzeit ist vorgesehen, dass jeweils an Freitagen mit Langstreckenjets des Typs Airbus A330 geflogen wird.  „Wir freuen uns sehr über die Rückkehr von Sichuan Airlines an den Flughafen Helsinki. Die Wiedereröffnung der Strecke ist ein wichtiger Schritt zur Erholung des chinesischen Flugverkehrs von der COVID-19-Pandemie“, so Petri Vuori, Senior Vice President bei Finavia. Derzeit gibt es drei Fluggesellschaften, die Ziele in der Volksrepublik China ab Helsinki anbieten. Dabei handelt es sich um Finnair und Juneyao Airlines, die jeweils Shanghai ansteuern sowie neu um Sichuan Airlines mit Chengdu. Die beiden chinesischen Carrier haben gegenüber Finnair den Wettbewerbsvorteil, dass diese den Luftraum der Russischen Föderation nutzen dürfen. Vor dem kriegerischen Überfall der Russischen Föderation gegen die Ukraine war Finnair stark im Verkehr zwischen Europa und Asien. Die gegenseitigen Luftraumsperren führen dazu, dass man enorme Umwege führen muss. Aufgrund der geografischen Lage ist das für das Oneworld-Mitglied besonders nachteilig. Deshalb hat Finnair zahlreiche Asien-Langstreckenziele temporär ausgesetzt.

weiterlesen »

Air France kündigt tägliche Flüge nach New York-Newark an

Im Winterflugplan 2022/23 bietet Air France zusätzlich zu bestehenden Verbindung nach New York-JFK auch tägliche Nonstopflüge nach Newark an. Diese werden ab dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle durchgeführt. Ab 12. Dezember 2022 will Air France eine tägliche Verbindung zwischen Paris-CDG und New York-Newark anbieten. Als Fluggerät sind Langstreckenmaschinen des Typs Boeing 777-200 geplant. Newark ist nach JFK der zweitgrößte Airport in der Metropolregion. Laut Air France werden die eingesetzten Boeing 777-200 mit 280 Sitzen bestuhlt sein. Davon befinden sich 40 in der Business-, 24 in der Premium-Economy- und 216 in der Economy-Class. Die neue Flugverbindung hat keinen Einfluss auf die bestehende Strecke nach New York-JFK, sondern wird zusätzlich angeboten.

weiterlesen »

Spanien: Iberia will im Winter 2022/23 das Vorkrisenniveau erreichen

Das spanische IAG-Konzernmitglied Iberia geht davon aus, dass man im Winterflugplan 2022/23 den Flugbetrieb wieder auf das Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, hochfahren wird. Besonders stark will man im Inlandsverkehr innerhalb Spaniens das Angebot erhöhen. Mit Rio de Janeiro und Caracas sollen die letzten beiden Langstreckenziele, die noch nicht reaktiviert wurden, wiederaufgenommen werden. Beide Strecken sollen ab November 2022 jeweils dreimal wöchentlich bedient werden. Aufstockungen sind unter anderem in Richtung Havanna, El Salvador, Quito und Guayaquil geplant. Auf der Langstrecke wird man im Winter 2022/23 Mexiko am Häufigsten ansteuern. Die Flüge nach Bogotá und Buenos Aires werden in der bevorstehenden Saison zweimal täglich, jedoch zusammengelegt angesteuert. Täglich soll es unter anderem nach Santiago de Chile, Lima und Sao Paulo gehen. San José soll auf sieben wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Montevideo und Panama werden den ganzen Winter über sechs wöchentliche Flüge und Puerto Rico vier Flüge haben. In den USA ist die wichtigste Neuheit die Verlängerung der Operation mit Dallas, die Iberia ursprünglich für diesen Sommer und bis zum 29. Oktober 2022 gestartet hatte. Auf dieser Strecke hat Iberia den Betrieb mit Airbus A330 eingeführt, der es seinen Kunden ermöglicht, alle Produkte zu genießen: Business-Kabine, Premium Economy und Economy. Darüber hinaus wächst Iberia in mehreren Zielen in den USA im Vergleich zum letzten Winter, als die Beschränkungen für Reisen aus Europa erst im vergangenen November aufgehoben wurden. In Miami wird es von 10 auf 14 wöchentliche Frequenzen gehen – zwei tägliche Flüge – und in New York von 10

weiterlesen »

Urabstimmung: Lufthansa-Piloten stimmen für Streikmaßnahmen

Die der Vereinigung Cockpit angehörigen Piloten von Lufthansa und Lufthansa Cargo haben sich in einer Urabstimmung mehrheitlich für Streikmaßnahmen ausgesprochen. Die Gewerkschaft betont, dass Arbeitsniederlegungen noch nicht fix sind. Vielmehr ist die VC der Ansicht, dass die Mitglieder ein deutliches Signal der Unterstützung der Ziele der Konzerntarifkommission gesetzt hätten. Bei einer Wahlbeteiligung von 93,2 % (DLH) bzw. 95,7 (Lufthansa Cargo) stimmten 97,6% (DLH) bzw. 99,3% (Lufthansa Cargo) für die Unterstützung der Tarifkommission. Das erforderliche Quorum wurde damit deutlich überschritten. Bei den Forderungen der Piloten geht es schwerpunktmäßig um einen Ausgleich des Reallohnverlustes. Ein weiterer zentraler Punkt der Forderungen an den Arbeitgeber ist die Angleichung der Vergütungssystematik im Personalkörper bei gleichzeitiger Steigerung der Attraktivität der unteren Lohnstufen. „Wir brauchen jetzt eine moderne und faire international konkurrenzfähige Vergütungsstruktur in allen Berufsgruppen“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC. „Auch im Interesse unserer Passagiere bedarf es jetzt eines ernstzunehmenden Lösungswillens seitens Lufthansa, um gemeinsam kreative Lösungsräume im Interesse des Unternehmens und seiner Mitarbeitenden zu schaffen“.

weiterlesen »

Jetblue statt Frontier: Spirit wechselt die „Braut“

Die geplante „Elefantenhochzeit“ zwischen den U.S.-amerikanischen Billigfliegern Frontier und Spirit Airlines ist vom Tisch. Die Vereinbarung zwischen den beiden Carriern wurde einvernehmlich aufgehoben. Die Lowcoster hatten geplant miteinander zu fusionieren. Entstehen sollte eine große Billigfluggesellschaft. Allerdings funkte der Mitbewerber Jetblue rasch dazwischen und versuchte die Gunst der Aktionäre von Spirit für sich zu gewinnen. Anfangs war man damit wenig erfolgreich, denn Frontier und Spirit haben an den Fusionsplänen festgehalten. Nun ist alles anders, denn Spirit will mit Jetblue Gespräche aufnehmen. Der Zusammenschluss mit Frontier ist vom Tisch. Die Initiative ist laut offiziellen Erklärungen von Spirit ausgegangen. In einer Erklärung zeigt sich das zuerst genannte Luftfahrtunternehmen enttäuscht, dass sich der Mitbewerber zur Absage der Fusionspläne entschlossen hat. Gleichzeitig hebt man die gute Zusammenarbeit, die man während der Verhandlungen hatte, positiv hervor. Für die Aktionäre von Spirit dürfte das Gegenangebot von Jetblue finanziell attraktiver gewesen sein. Am Donnerstag wurde offiziell kommuniziert, dass eine formelle Übernahmevereinbarung unterschrieben wurde. Geboten werden rund 3,8 Millionen U.S.-Dollar in bar. Es ist anzunehmen, dass sich dieser Betrag erhöhen wird, denn viele Teilhaber dürften darauf spekulieren, dass Jetblue nochmals nachbessern wird. Daher ist momentan nicht absehbar wie lange sich die Übernahme hinziehen wird. Damit winkt den Aktionären deutlich mehr Geld, denn von Frontier hätte es 2,9 Milliarden U.S.-Dollar sowie Aktien gegeben. Zunächst hat die Geschäftsleitung von Spirit am ursprünglichen Plan festgehalten, da man eine Übernahme durch Jetblue für kartellrechtlich bedenklich gehalten haben. Allerdings hat man nicht die Rechnung mit den Eigentümern, also den Aktionären gemacht, denn diese haben

weiterlesen »