Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Heathrow: Virgin Atlantic beansprucht zusätzliche Slots

Am Flughafen London-Heathrow will Virgin Atlantic zusätzliche Slots organisieren, um weitere Strecken aufnehmen zu können. Dabei soll es sich primär um Ziele in den Vereinigten Staaten von Amerika handeln. Man will die britische Hauptstadt mit weiteren Delta-Drehkreuzen verbinden. Auch hat man Indien ins Auge gefasst, denn hier hat man erst kürzlich mit IndiGo ein Codeshare-Abkommen unterschrieben. Virgin Atlantic hat vor wenigen Wochen angekündigt, dass man dem Luftfahrtbündnis Skyteam beitreten will. Gegenüber Bloomberg sagte Geschäftsführer Shai Weiss auch, dass man sich zunächst auf Heathrow konzentrieren wird. Ein Comeback in Gatwick ist aber nicht vom Tisch, jedoch sieht er derzeit keine Möglichkeit dies vor dem Jahr 2024 umzusetzen. Dies ist insbesondere deswegen von Bedeutung, weil man den zweitgrößten Airport auch als Backup betrachtet – für den Fall, dass man die in LHR gewünschten Start- und Landerechte nicht bekommt.

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Keflavik: Play nimmt Hamburg und Stockholm auf

Die Billigfluggesellschaft Play nimmt im Sommerflugplan 2023 zwei weitere Kurzstrecken ab Keflavik auf: Hamburg und Stockholm-Arlanda. In die schwedische Hauptstadt geht es erstmals am 31. März 2023. Die Flüge sollen jeweils Montags, Mittwochs, Freitags und Sonntags durchgeführt werden. Die deutsche Destination wird am 16. Mai 2023 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag angesteuert.

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Malta: Challenge Airlines MT hat AOC und OL erhalten

Die maltesische Neugründung Challenge Airlines MT ist nun offiziell eine Fluggesellschaft. Die Zivilluftfahrtbehörde der Republik Malta hat dem Unternehmen AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Der Flugbetrieb soll mit zunächst zwei Frachtflugzeugen des Typs Boeing 767-300ER aufgenommen werden. Diese werden im belgischen Lüttich stationiert. Die Neugründung ist ein Ableger der Challenge Group. Challenge Airlines MT wird regelmäßige Flüge zwischen Lüttich, Tel Aviv (TLV), Sharjah (SHJ), New York (JFK) und Mumbai (BOM) durchführen. Weitere Fluggesellschaften des Konzerns sind in Israel und Belgien angesiedelt.

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Danish Air Transport kündigt 39 Mitarbeiter

Die Fluggesellschaft Danish Air Transport, die im Außenauftritt seit einiger Zeit als DAT firmiert, reduziert den Personalstand um 39 Mitarbeiter. Der Carrier trennt sich von den Beschäftigten, da man aufgrund steigender Kosten und Kohlenstoffdioxid-Bepreisung die Aussichten für das kommende Jahr nicht gut einschätzt. Derzeit hat Danish Air Transport rund 600 Mitarbeiter, mit denen eine Flotte von 18 Maschinen betrieben wird. Man ist sowohl als Regionalfluggesellschaft auf eigene Rechnung tätig als auch bietet man ACMI- und Charterdienstleistungen an. Lokale Medien berichten, dass sich das Unternehmen von vorerst 39 Mitarbeitern trennen wird, da mit weniger Aufkommen rechnet. Dies führt man auf stark steigende Ausgaben für Treibstoff und die zunehmende Bepreisung von Kohlenstoffdioxid-Emissionen zurück. Derzeit sind die möglichen Auswirkungen auf die Flotte und den eigenwirtschaftlichen Flugplan noch offen. In Deutschland ist DAT beispielsweise zwischen Berlin und Saarbrücken tätig.

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Flightright kritisiert mangelnde Erreichbarkeit von Airlines

Bereits seit einigen Jahren wird die Erreichbarkeit von Fluggesellschaften, besonders bei Unregelmäßigkeiten und Entschädigungsansprüchen, schleichend immer komplizierter. Enorm lange Wartezeiten in Hotlines sind keine Seltenheit. Schriftliche Anfragen werden manchmal überhaupt nicht beantwortet. Manche Anbieter neben es auch mit deutschen Gesetzen nicht sonderlich genau, denn Deutschland schreibt vor, dass im Impressum eine E-Mail-Adresse enthalten sein muss, unter der das Unternehmen erreichbar ist. Daran halten sich aber nicht alle Fluggesellschaften, weshalb die Verbraucherzentralen gegen mehrere Anbieter vorgehen. Auch wenn eine Mail-Adresse genannt ist, heißt das noch lange nicht, dass man auch eine rasche Antwort auf die Anfrage bekommt. Der Fluggastrechtedienstleister Flightright hat die Homepages einiger Anbieter genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurde festgestellt, dass einige Carrier per E-Mail überhaupt nicht erreichbar sind. Gerne werden auch so genannte Chat-Bots vorgespannt, die Passagiere eher verärgern als zur Lösung beizutragen. „Dass viele Airlines im digitalen Zeitalter immer noch schwer auf dem elektronischen Weg zu erreichen sind, ist für Flugreisende inakzeptabel. Die Angabe einer E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme ist für alle Airlines laut Telemediengesetz verpflichtend. Wenn dann weder an Flughäfen noch auch auf anderen Kommunikationswegen Personal zu erreichen ist, ist der Frust der Flugreisenden mehr als berechtigt. Davon waren in diesem Chaos-Sommer besonders Flugreisende der Lufthansa-Group betroffen. Wir fordern daher schon länger, dass viele Airlines Flugreisenden einen einfacheren, elektronischen Kommunikationszugang gewährleisten müssen“, so Claudia Brosche, Fluggastrechtsexpertin bei Flightright. Erreichbarkeit von Airlines auf einen Blick: Airline E-Mail Telefon Kontaktformular Chat Lufthansa nur im Impressum nur im Impressum Ja Ja Eurowings (Discover) nur im Impressum Ja Ja Nein

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Passagierzahlen: Saarbrücken übertrifft Vorkrisenaufkommen

Der deutsche Flughafen Saarbrücken zählte im Sommer 2022 rund 264.000 Passagiere und damit um rund 14 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Der Airport zeigt sich mit der Entwicklung „sehr zufrieden“. Zwischen Januar und Oktober 2022 wären die Ziele Kreta, Fuerteventura und Antalya besonders stark gefragt gewesen. An die türkische Riviera sind mit den beiden Fluggesellschaften SunExpress und Corendon rund 81.000 gut 30.000 oder rund 56 Prozent mehr Fluggäste als vor drei Jahren gereist. Fast genauso hoch war mit rund 47 Prozent die Steigerungsrate nach Kreta, wohin rund 22.000 Passagiere flogen. Auf ähnlichem Niveau wie im letzten Jahr vor der Pandemie lagen die Fluggastzahlen nach Mallorca, wohin rund 110.000 und damit rund 4.000 oder vier Prozent weniger Menschen reisten als 2019. Bereits jetzt steht für die kommende Sommersaison fest, dass SmartLynx im Auftrag der Tui Deutschland wieder die gleichen Ziele mit der gleichen Frequenz bedienen wird wie in diesem Sommer: Mallorca, die griechischen Inseln Kreta, Kos und Rhodos sowie die kanarischen Inseln Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa. SunExpress wird nicht nur die Zahl der Flüge nach Antalya auf bis zu sieben Flüge pro Woche erhöhen und das Ziel ganzjährig anfliegen, sondern hat mit der Metropole Izmir ein neues Ziel angekündigt, das auch bereits gebucht werden kann. Ab dem 26. Mai 2023 soll es zunächst einmal, dann ab 25. Juni zweimal wöchentlich an die türkische Ägäis gehen.

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Frankfurt: Condor hat Johannesburg-Flüge aufgenommen

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat am Freitag eine Verbindung zwischen Frankfurt am Main und Johannesburg aufgenommen. Der Premierenflug hatte die Flugnummer DE2288. Diese Route wird nun an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient. Die Flugdauer beträgt rund elf Stunden. Mit der neuen Destination im Winterflugplan erweitert Condor das Südafrika-Portfolio. Auch das Ziel Kapstadt wird wieder angeflogen, mit Direktverbindungen dienstags, donnerstags und samstags. Die Flugdauer beträgt circa zwölf Stunden.

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Bulgarien bestellt acht weitere Lockheed Martin F-16

Die bulgarische Regierung hat den Ankauf von weiteren Kampfjets des Typs Lockheed Martin F-16 beschlossen. Das Parlament erteilte am Freitag, den 4. November 2022, die für die Transaktion notwendige Zustimmung. Damit stockt man eine bestehende Order auf, denn bereits vor drei Jahren hat man acht Maschinen dieses Typs bestellt. Diese sollen dem aktuellen Stand der Dinge nach ab etwa 2025 an das bulgarische Militär ausgeliefert werden. Für den Ankauf von acht weiteren F-16 haben 162 Abgeordnete gestimmt. 49 Parlamentsmitglieder haben ihre Zustimmung verweigert. Bulgarien will den zusätzlichen Kampfjets die noch aus Sowjetzeiten stammenden MiG-29 ersetzen und gleichzeitig die Luftraumüberwachung verbessern. Derzeit ist man auch auf die Unterstützung von anderen Nato-Mitgliedern angewiesen. Die Aufstockung der F-16-Order steht auch unter dem Eindruck des von Russland angezettelten Krieges in der Ukraine.

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Cargo Air stattet Linz bunten Frachterbesuch ab

Im Auftrag der Deutsche Post-DHL-Tochter European Air Transport Leipzig hatte der Flughafen Linz am 4. November 2022 ein durchaus kunterbuntes Frachtflugzeug zu Gast. Die bulgarische Cargo Air steuerte den oberösterreichischen Airport mit einem Umbaufrachter des Typs Boeing 737-800 an. Dieser trägt noch immer die Grundlivery der einstigen Comair-Marke Kulula. Dort war die Maschine zuvor als Passagierflugzeug im Einsatz. Vor dem Einsatz bei Cargo Air wurde der 24,4 Jahre alte Mittelstreckenjet in einen Vollfrachter konvertiert. Beim Lack hat man aber gespart, denn sowohl die Triebwerke als auch das Leitwerk zeigen weiterhin das „K“ des vormaligen Betreibers. Comair war eine südafrikanische Fluggesellschaft, die unter zwei Marken aktiv war. Einerseits nutzte man als Franchisenehmer das British-Airway-Brand und andererseits war man als Kulula auch als Billigflieger aktiv. Das Unternehmen musste vor einiger Zeit Konkurs anmelden und befindet sich derzeit in Liquidation. Die heutige LZ-CGB ist im Vorjahr als Vollfrachter zur Flotte von Cargo Air gestoßen. Die gegenständliche Maschine trägt die Seriennummer 28374 und wurde ursprünglich an Transavia ausgeliefert. Nach Eigentümerwechseln befindet sich diese Boeing 737-800 im Besitz von Alterna Capital Partners, die die Maschine als Umbaufrachter an die bulgarische Cargo Air verleast hat. Der Flughafen Linz schreibt auf Social Media übrigens: „Ein bunter Vogel im herbstlichen Grau! Wenn das nicht international ist: Im Auftrag von DHL pendelt derzeit die bulgarische Cargoair mit einer ehemaligen Passagiermaschine der südafrikanischen KULULA Airline zwischen Linz und Leipzig“.

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Island: Play erstmals in den schwarzen Zahlen

Der Billigflieger Play konnte erstmals in der Firmengeschichte einen Gewinn verkünden. Im dritten Quartal des Jahres 2022 hat man ein Ebit in der Höhe von 1,3 Millionen Euro geschrieben. Der Umsatz lag bei rund 59,9 Millionen Euro und damit doppelt so hoch wie in Q2/2022. Man beförderte zuletzt etwa 310.000 Passagiere. Der jüngste Quartalsgewinn ist zwar nicht sonderlich hoch, jedoch ist Play eine noch recht junge Fluggesellschaft. Eigenen Angaben nach hat man von der hohen Nachfrage im Transatlantikverkehr profitiert. Diese soll sprunghaft um 84 Prozent angestiegen sein. Zuletzt bestand die Flotte aus sechs Maschinen. „Dies war das erste Quartal, in dem wir unseren transatlantischen Betrieb vollständig aufgenommen haben. Da die meisten unserer Zielorte ganz neu in unser Netz aufgenommen wurden, war die Marke Play  auf diesen Märkten weitgehend unbekannt. Ich bin der Meinung, dass es für ein so junges Unternehmen eine beachtliche Leistung ist, unter diesen Umständen einen operativen Gewinn (EBIT) zu erwirtschaften, und dass dies nicht als selbstverständlich angesehen werden kann“, so Firmenchef Birgir Jónsson.

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