Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Salzburg: Flughafen-Gastronomie erscheint in neuem Glanz

Am Salzburger Flughafen nutzte der langjährige Gastrobetreiber Lagardère Travel Retail die aufgrund der Coronapandemie immer wieder aufkommensschwachen Zeiten, um die gastronomischen Betriebe auf den neuesten Stand zu bringen. Nachdem die ehemalige, jahrzehntelang am Flughafen beheimatete Trafik in diesem Jahr geschlossen wurde, wurde das Geschäftslokal umgebaut und seit wenigen Wochen können abreisende Passagiere im neuen und modernen Relay-Shop österreischische und internationale Tageszeitungen, Bücher, elektronische Artikel, Tabakwaren, Reisebedarf, Getränke und kleine Snacks und vieles mehr kaufen. Angeschlossen an den Relay-Shop, der 7 Tage die Woche geöffnet hat, findet sich zudem auch ein Café, das So!Coffee . „Mit treuen Partnern wie Lagardère Travel Retail haben wir in den letzten Monaten überlegt, wie deutliche Verbesserungen für unsere Besucher generiert werden können. Umgesetzt wurden diese Pläne in drei Bereichen – dem neuen Relay Shop in der Flughafenhalle, dem erweiterten Marktcafé im Abflugbereich und dem Restaurant „Wolfgang“ auf der Dachterrasse. Mein herzlicher Dank gilt unserem Partner Lagardère, der sich nicht nur ganz klar zum Standort Flughafen Salzburg bekannt hat, sondern auch bereit war, mit uns gemeinsam in die Zukunft zu investieren. Zusätzlich zu diesen Umbauten im Gastronomiebereich konnten wir in den vergangenen Monaten eine Vergrößerung der Kontrollstraßen und eine Modernisierung der automatischen Check-In Automaten realisieren“, so Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer. Auch nach den Sicherheitskontrollen hat sich für abfliegende Passagiere viel verändert. Das Marktcafé im Wartebereich vor den Gates wurde deutlich vergrößert und neu gestaltet. Den Passagieren steht nun mehr Raum zur Verfügung. „Das ehemalige landseitige große Cafe im öffentlichen Bereich neben dem Reisebüro wurde jetzt das Marktcafé

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Karlsruhe/Baden-Baden freut sich auf umfangreichen Winterflugplan 2022/23

Die Billigfluggesellschaft Ryanair beabsichtigt im Winterflugplan 2022/23 das Angebot ab dem deutschen Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden auszubauen. Unter anderem wird man Agadir und Bergamo ins Programm aufnehmen. Die Stadt an der Atlantik-Küste Marokkos soll jeweils am Verkehrstag Freitag angesteuert werden. Nach Bergamo geht es an Freitagen und Sonntagen. Sofia will Ryanair wieder an Dienstagen und Sonntagen anbieten. Gleichzeitig stockt Ryanair die Anzahl der Flüge ins spanische Alicante auf vier pro Woche auf. Barcelona-Girona wird im Winter nun dreimal pro Woche bedient. Laut Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden werden im Winterflugplan 2022/23 Ryanair, Wizz Air und Corendon ihre Dienstleistungen anbieten. Insgesamt wird des dem aktuellen Planungsstand nach 31 Destinationen in 16 Staaten geben. Die meisten Sitzplätze werden in Richtung Spanien verkauft. Mit Gran Canaria, Teneriffa (beides Ryanair) und Fuerteventura (Corendon Airlines) ist auch das Kanaren-Trio wieder im Flugplan. „Ein so umfangreicher Winterflugplan mit vielen verschiedenen attraktiven Zielen ist für unsere Kunden und den Standort gleichermaßen von Vorteil. Wir freuen uns daher schon heute auf die vielen Flüge im kommenden Winter“, erklärt FKB-Geschäftsführer Uwe Kotzan.

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Frau kassiert nach Masken-Randale 2.350 Euro Geldstrafe

Eine 41-jährige Frau, die sich im Vorjahr während einem Flug von Mexiko nach Deutschland weigerte einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wurde vom Amtsgericht Frankfurt zu einer Geldstrafe von 2.350 Euro verurteilt. Zu ihrem Prozess war die Passagierin aber nicht erschienen. Die Maschine befand sich im April des Vorjahres auf dem Weg von Mexiko nach München. Während dem Flug weigerte sich die Dame einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Damals riskierte man den Rauswurf aus der Maschine. Der Kapitän entschied sich außerplanmäßig in Frankfurt am Main zwischenzulanden, um dort die Passagierin der Exekutive zu übergeben. Das Strafmaß nach oben getrieben hat nicht der Umstand, dass sie keine Maske getragen hat, sondern dass sie massiven Widerstand gegen die Bundespolizei geleistet hat. Die Frau soll sich geweigert haben das Flugzeug zu verlassen und dabei auch gegen Beamte der Exekutive handgreiflich geworden sein. Diese konnten die Frau jedoch abführen. Der Flug wurde anschließend fortgesetzt. Es handelte sich um ein so genanntes Mandatsverfahren. Das bedeutet, dass die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl zugestellt hat und gegen diesen wurde Einspruch erhoben. Dann kommt es zu einer Gerichtsverhandlung. Da die Frau jedoch nicht zu ihrem Prozess erschienen ist, bestätigte das Amtsgericht den Strafbefehl in Abwesenheit. Verhängt wurde eine Geldstrafe in der Höhe von 90 Tagessätzen, insgesamt 2.350 Euro. Etwaige Schadenersatzansprüche der Fluggesellschaft sind nicht berücksichtigt, da diese auf dem Zivilrechtsweg eingeklagt werden müssen.

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Bremer Feuerwehr trainiert auf größter mobiler Brandsimulationsanlage

Der Flughafen Bremen setzt seit Mitte Juli 2022 eine mobile Brandsimulationsanlage ein, die der Flugzeuggrößenklasse Airbus A320/Boeing 737 nachempfunden ist. Laut Airport soll es sich um das größte Übungsobjekt dieser Art der Welt handeln. Das Trainingsgerät besteht aus zehn Containern, hat 20 Meter Spannweite, ist 38 Meter lang, acht Meter hoch und es kann von beiden Seiten beübt werden und simuliert 28 verschiedene und sehr realistische Feuerszenarien: vom Triebwerksbrand über die Gepäckfächer bis hin zum Cockpit. Ein verbautes Soundsystem hilft für eine noch realistischere Darstellung und mit dem Kamerasystem können Übungen dokumentiert werden. Der neue Simulator ist ein Gemeinschaftsprojekt der Flughäfen Stuttgart, Hannover und Bremen. Insgesamt vier Jahre hat die Planungsphase und Bauzeit in Anspruch genommen. Seit Mitte Juli ist die Anlage am Bremen Airport aufgebaut und wird von der Flughafenfeuerwehr beübt. „Sicherheit hat im Luftverkehr immer oberste Priorität“, sagt Michael Wiecker, Leiter der Flughafenfeuerwehr. „Deshalb freuen wir uns, dass wir nun an einer eigenen Simulationsanlage beteiligt sind, die uns jedes Jahr für mehrere Monate zu Übungszwecken zur Verfügung steht. Damit fällt das aufwändige Mieten einer externen Anlage weg.“ Die internationale Luftfahrtorganisation ICAO schreibt weltweit vor, dass Flughäfen einmal im Jahr eine „heiße Löschübung“ trainieren müssen. „Deshalb benötigen wir eine solche Anlage und auch, um damit möglichst realistische Szenarien nachzustellen, wie sie die Flughafenfeuerwehr in Flugzeugen vorfinden könnte. Ein Training mit realem Feuer in einer wirklichkeitsnahen Umgebung schult weitaus mehr als jeder Theorielehrgang.“ Die Anschaffungskosten für die Brandsimulationsanlage betrugen rund 2 Millionen Euro, diese werden über ein Mietmodell von allen

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Köln/Bonn hatte 1,6 Millionen Passagiere in den Sommerferien 2022

Der Flughafen Köln/Bonn ist seit dem Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen wiederholt wegen enorm langer Wartezeiten vor der Sicherheitskontrolle in die Schlagzeilen geraten. Der Airport wurde während der sechswöchigen Schulferien von rund 1,6 Millionen Passagieren genutzt. Damit hat man in etwa 80 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat legte Köln/Bonn um rund 55 Prozent zu. Spitzentag war mit knapp 40.000 Passagieren der 31. Juli. 2022. In selbigem Monat hatte der Flughafen wieder mehr als eine Million Passagiere – erstmal seit Oktober 2019. In Spitzenzeiten erreichte das Verkehrsaufkommen das Vorkrisenniveau. Die beliebtesten Reiseziele in den Ferien waren Antalya, Palma de Mallorca und Istanbul. „Wir freuen uns über die positive Verkehrsentwicklung, bedauern aber sehr, dass der Flughafenbetrieb nicht so war, wie wir uns das wünschen und unsere Gäste das erwarten dürfen“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Es ist positiv, dass diese Situation mittlerweile deutlich verbessert werden konnte und sich die Wartezeiten vor der Passagierkontrolle wieder spürbar reduziert haben.“ Luftsicherheitskontrollen sind eine hoheitliche Aufgabe und werden in Köln/Bonn von der Bundespolizei durchgeführt, die dafür einen privaten Dienstleister einsetzt. Der Flughafen ist an den Kontrollen nicht aktiv beteiligt, steht aber im ständigen Austausch mit den Prozessverantwortlichen und ergreift zur weiteren Unterstützung eigene Schritte und stimmt diese auch mit der Bundespolizei ab. So wurde ein zusätzlicher Dienstleister eingesetzt, die Reisenden zu führen und auf die Kontrollen vorzubereiten. Zahlreiche Hinweise im Terminal dienen der Information und Wegeführung. Dazu versorgt der Flughafen Passagiere bei längeren Wartezeiten mit Wasser

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Ursprünglich für Smartavia bestimmt: Aer Lingus hat Airbus A320neo übernommen

Das irische IAG-Konzernmitglied Aer Lingus hat Anfang dieses Monats den ersten Airbus A320neo, der ursprünglich für eine russische Airline bestimmt war, offiziell übernommen. Der Mittelstreckenjet trägt die Registrierung EI-NSB. Aufgrund der Sanktionen, die unter anderem seitens der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten von Amerika aufgrund des Einmarsches in die Ukraine gegen die Russische Föderation ausgesprochen wurden, ist Smartavia nicht in der Lage die über Leasinggeber bestellten Maschinen des Typs Airbus A320neo zu übernehmen. Die International Airlines Group konnte sich für die Tochtergesellschaft Aer Lingus mindestens vier Exemplare, die ursprünglich für Smartavia bestimmt waren, sichern. Die erste Einheit befindet sich im Eigentum des Leasinggebers CDB Aviation und wurde kürzlich in Ostrava in die Farben von Aer Lingus umlackiert. Zwischenzeitlich wurde die Maschine ins irische Shannon überstellt. Der Termin für den kommerziellen Erstflug der EI-NSB steht noch nicht fest. Derzeit werden noch umfangreiche Wartungs- und Vorbereitungsarbeiten im konzerneigenen Technikbetrieb vorgenommen. Die übrigen „Ex-Smartavia“-Flugzeuge sollen innerhalb der nächsten Monate an Aer Lingus übergeben werden. Zusätzlich hat man sich zwei weitere Maschinen dieses Typs gesichert. Vor einigen Wochen hat Aviation.Direct das Kurzstreckenprodukt von Aer Lingus genauer unter die Lupe genommen. Der entsprechende Bericht findet sich unter diesem Link.

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Catania: Airbus A321neo von Wizz Air UK erleidet Hagelschaden

Am 8. August 2022 erlitt Wizz-Air-UK-Flug W9 5793 im Landeanflug auf den Flughafen Catania einen kostspieligen Sachschaden. Die Maschine wurde von schwerem Hagelschlag getroffen. Dabei trafen die Eiskörner auch die Bugspitze, die dadurch beschädigt und verformt wurde. Der Airbus A321neo mit der Registrierung G-WUKP befand sich auf dem Weg von London-Gatwick nach Catania. Während dem Anflug auf Piste 08 durchflog das rund ein Jahr alte Flugzeug einen Bereich, in dem schwerer Hagelschlag herrschte. An Bord befanden sich offiziellen Angaben nach rund 200 Personen. In der Region wurden Gewitter gemeldet, die mit starken Windböen und Hagel einhergingen. Die G-WUKP konnte sicher landen und sowohl Passagiere als auch die Crew konnten den Mittelstreckenjet normal verlassen. Das Ausmaß der Beschädigung wurde erst bei einem routinemäßigen Rundgang vom Kapitän entdeckt. Dieser entschied dann, dass der Rückflug nach London-Gatwick aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt wird und forderte technische Unterstützung an. Techniker haben den Airbus A321neo dann umfangreich untersucht. Nach etwa 16,5 Stunden Stand- und Reparaturzeit erfolgte die Freigabe und die G-WUKP wurde wieder in den Liniendienst gestellt. Eine Gefährdung für die Passagiere bestand zu keinem Zeitpunkt, jedoch ist der Sachschaden für Wizz Air UK eine kostspielige Angelegenheit.

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Berlin: Landesarbeitsgericht kassiert zahlreiche Easyjet-Kündigungen

Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat am Standort Berlin-Brandenburg bereits vor der Ankündigung, dass die Basis deutlich verkleinert werden soll, in zwei Wellen viele Mitarbeiter gekündigt. Das zuständige Landesarbeitsgericht kippte nun jene Kündigungen, die während der Pandemie ausgesprochen wurden. Aus rechtlichen Gründen können die Klagen der Mitarbeiter nicht als „Sammelverfahren“ geführt werden, sondern werden einzeln verhandelt. In zahlreichen Fällen kippte das Landesarbeitsgericht die während der zweiten Welle ausgesprochenen Kündigungen. Das Gericht teilte unter anderem mit, dass man der Ansicht ist, dass deutlich mehr Stellen abgebaut wurden als dies rechnerisch für die reduzierte Anzahl der am BER stationierten Verkehrsflugzeuge notwendig gewesen wäre. Das Landesarbeitsgericht dürfte mit dieser Begründung wohl nicht weit von der Realität entfernt liegen, denn Easyjet musste bereits vor dem Beginn der Sommerferien viele Flüge wegen Personalmangel streichen. Es herrschten zeitweise chaotische Zustände am Airport, denn obwohl der Carrier vorsorgliche Kürzungen vorgenommen hatte, musste man dennoch an den Abflugtagen viele weitere Verbindungen streichen. Der Sommerflugplan 2022 wurde in mehreren Schritten stark gekürzt. Easyjet baute am Standort Berlin-Brandenburg seit dem Beginn der Corona-Pandemie rund 450 Arbeitsplätze ab. Die erste Kündigungswelle wurde bereits im Jahr 2020 vollzogen. Von weiteren 103 Mitarbeitern trennte man sich im Frühjahr und Sommer 2021. Die aktuellen Verfahren betreffen den zuletzt genannten Zeitraum. Das Unternehmen sprach laut Mitteilung des Landesarbeitsgerichts so genannte betriebsbedingte Kündigungen aus. In zahlreichen Fällen wurden diese gekippt. Die am Flughafen Berlin-Brandenburg stationierte Flotte wurde in mehreren Schritten von 34 auf derzeit 18 Maschinen verkleinert. Die Präsenz an diesem Airport will man im Herbst noch weiter

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Sommerferien 2022: Erfurt verzeichnet deutlichen Passagierzuwachs

Der Flughafen Erfurt-Weimar wurde seit dem Beginn der lokalen Sommerferien von 62.371 Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man die Anzahl der Fluggäste verdreifachen. Derzeit werden unter anderem Ferienflüge nach Antalya, Mallorca, Kreta, Rhodos, Bulgarien und Hurghada. Laut Flughafen Erfurt ist das türkische Ziel besonders stark nachgefragt. Derzeit bieten verschiedene Reiseveranstalter und drei Fluggesellschaften ihre Dienstleistungen in Richtung Antalya an. Neben den regelmäßigen Flügen haben die Reiseveranstalter Sonderreisen zu ausgewählten Zielen ins Programm genommen und setzen damit farbige Punkte im Flugplan von Erfurt in alle Himmelsrichtungen. Hier werden z.B. im September Montenegro, die Kanalinseln Jersey und Guernsey, Sardinien, Bologna und Kroatien angeflogen, im Oktober Palermo und nochmals Kroatien. Die Sonderreisen ab Erfurt-Weimar werden von den Reiseveranstaltern Vianova, Thüringer reisen und Mundo angeboten. „Nach zwei schwierigen Jahren in Folge der Corona-Pandemie geht es am Flughafen nun auch im touristischen Geschäft wieder kräftig bergauf. Da wir in der Krise unsere Flughafenmannschaft zusammengehalten und anderweitig beschäftigt haben, können wir nun unseren Fluggästen und Partnern einen reibungslosen Flughafenbetrieb anbieten“, so Flughafenchef Gerd Stöwer, der damit rechnet, dass sich die Nutzung des von ihm geleiteten Airports weiter steigern wird. Mit Antalya, Gran Canaria und Hurghada sind bereits jetzt die ersten beliebten Ziele in der kalten Jahreszeit im Angebot und zur Buchung freigeschaltet. Ergänzend bietet der Weimarer Reiseveranstalter Vianova im Winter spezielle Reisen nach Rom, Lappland und zum Polarkreis vom Flughafen Erfurt an.

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Australien: Alliance Airlines hat letzte Fokker 50 verkauft

Die australische Fluggesellschaft Alliance Airlines hat die letzten verbliebenen Turbopropflugzeuge des Typs Fokker 50 ausgeflottet und verkauft. Die Transaktion brachte dem Carrier rund 3,2 Millionen U.S.-Dollar ein. Damit ist Alliance Airlines ein reiner Jet-Operator geworden. Dieses Luftfahrtunternehmen betreibt die weltweit größte Fokker 70/100-Flotte. Zahlreiche Maschinen, die vormals bei Austrian Airlines bzw. Helvetic Airways im Einsatz waren, wurden nach Downunder verkauft. Zuletzt wurden die Fokker 50 nur noch im so genannten Fly-in-Fly-Out-Charter eingesetzt. Die kürzlich durchgeführte Sanierung der Start- und Landebahn von Olympic Dam hat es der Fluggesellschaft jedoch ermöglicht, die F50 durch Jets zu ersetzen, die vom Kunden bevorzugt werden. „Das Unternehmen hat eine Überprüfung der Fokker 50-Flotte abgeschlossen, die auch die Nutzung der Turboprop-Flugzeuge für bestehende und potenzielle Kunden umfasste. Die überwältigende Mehrheit dieser Kunden bevorzugte für ihre Charterflüge Düsenflugzeuge. Außerdem wurden die alternativen kürzeren Strecken mit geringerem Passagieraufkommen als nicht zum Kerngeschäft der Alliance gehörend angesehen“, so Alliance Airlines in einer Medienerklärung. Derzeit befindet sich die Qantas Group mitten im Übernahmeverfahren. Der australische Marktführer beabsichtigt die Regionalfluggesellschaft zu kaufen. Die Verträge wurden bereits unterschrieben, jedoch steht die formelle Freigabe durch die Wettbewerbsbehörde noch aus. Mit dem Closing des Deals wird noch dieses Jahr gerechnet. Alliance Airlines teilte mit, dass der Erlös aus dem Verkauf, der alle Ersatzteile und Triebwerke umfasst, im ersten Quartal 2023 verbucht werden soll. Der Käufer wurde nicht genannt. Im Jahr 2022 wird die Fluggesellschaft eine nicht zahlungswirksame Abschreibung in Höhe von etwa 8,4 Millionen U.S-Dollar im Zusammenhang mit der Ausmusterung des Maschinentyps vornehmen. Derzeit

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