Amely Mizzi

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Amely Mizzi

A400M: Airbus testet Löschausrüstung erfolgreich

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat in Spanien erfolgreich eine austauschbare Feuerlöschausrüstung für das militärische Muster A400M getestet. Die Versuche fanden bei Tageslicht auf einer Höhe von rund 150 Fuß statt. Weiters umfassten diese niedrige Fluggeschwindigkeiten bis zu 125 Knoten und Abwürfe von bis zu 20 Tonnen Wasser aus dem aktuellen Tank in weniger als zehn Sekunden. Ziel der Kampagne war es, die Wasserabwurfmenge und -zeit sowie die Fähigkeit der A400M für diese neue Rolle zu validieren. Der Prototyp wurde in enger Zusammenarbeit mit dem spanischen Luftwaffengeschwader 43, den europäischen Brandschutzbehörden und dem spanischen Ministerium für Ökologischen Wandel und Demografie (MITECO) entwickelt und getestet. „Die Entwicklung der Feuerlöschausrüstung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Bemühungen, mit unserem Handeln und unseren Produkten zu einer nachhaltigeren und sicheren Welt beizutragen. Wir sind überzeugt, dass die A400M eine entscheidende Rolle im Kampf gegen die immer größer werdende Bedrohung durch Waldbrände spielen und zum Schutz von Umwelt und Infrastruktur beitragen kann“, sagte Michael Schöllhorn, CEO von Airbus Defence and Space. Bei der Airbus-Feuerlöschlösung für die A400M handelt es sich um ein sogenanntes Roll-on/Roll-off-Kit (RORO), das keine Änderungen am Flugzeug erfordert und sich daher in jeder A400M einsetzen lässt. Das Wasser befindet sich in einem festen Tank im Laderaum und wird von zwei voneinander unabhängigen Türen zurückgehalten. Diese sind mit zwei Flutrohren verbunden, sodass das Wasser bei Aktivierung der Ableitung durch zwei Abschnitte am Ende der Rampe ausgestoßen wird. Mit der neuen RORO-Lösung können Einsatzkräfte schnell auf unvorhergesehene Brände reagieren und das Flugzeug danach wieder für andere

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Athen: Griechische Regierung rechnet mit 5,7 Millionen ankommenden Passagieren

Griechenlands Tourismusminister Vassilis Kikilias rechnet damit, dass in der zweiten Jahreshälfte 2022 rund 5,7 Millionen Reisende am Flughafen Athen landen werden. So seine Prognose eintreten sollte, ist mit einem neuen Monatsrekord für September 2022 zu rechnen. „In der zweiten Jahreshälfte 2022 werden schätzungsweise 5,7 Millionen Reisende auf dem Luftweg nach Athen kommen“, sagte Kikilias in einem Interview mit dem Fernsehsender SKAI. Gleichzeitig betonte das Regierungsmitglied, dass die Priorität auf den Einnahmen liege und nicht auf der Quantität. Ziel sei es, die Staatskasse aufzubessern, um die Einnahmen an die durchschnittliche griechische Familie und an Berufstätige weiterzugeben, und zwar im Rahmen der Bemühungen, weniger bekannte lokale Gemeinschaften zu stärken. „Die bisherigen Daten zeigen, dass diese Ziele erreicht werden, ebenso wie die Verlängerung der Tourismussaison“, sagte er und fügte hinzu, dass die diesjährige Saison voraussichtlich bis Dezember dauern wird. „Der Tourismus macht 25 Prozent des BIP des Landes aus und ist die Haupteinnahmequelle. Es versteht sich von selbst, dass die Regierung in Schnellprojekte investieren wird, um im kommenden Jahr ein neues Tourismusmodell mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Tourismusentwicklung auf den Weg zu bringen“, so der griechische Minister. Bislang wurden in den ersten fünf Monaten des Jahres auf den griechischen Flughäfen insgesamt 14 Millionen Passagiere abgefertigt, was einem Anstieg von 377,7 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2021 entspricht und nach Angaben der griechischen Zivilluftfahrtbehörde (HCAA) 86 Prozent des Niveaus vor der Covid-Pandemie erreicht hat. Die griechischen Behörden gehen davon aus, dass die Touristenankünfte bis Ende des Jahres das Rekordjahr 2019 erreichen oder sogar

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Nach Zypern und Georgien: Arkia nimmt internationale Flüge ab Eilat auf

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat der israelische Flughafen Eilat keine regelmäßigen internationalen Flüge mehr. Das soll sich bereits im August 2022 ändern, denn Nonstop-Flüge nach Larnaka und Batumi sollen aufgenommen werden. Während vor der Krise ausschließlich nicht-israelische Carrier im regelmäßigen internationalen Verkehr von/nach Eilat-Ramon tätig waren, nimmt nun Arkia zwei Strecken auf. Es handelt sich auch in anderer Hinsicht um eine Premiere, denn grenzüberschreitend wurde dieser Airport bislang nur in der kalten Jahreszeit angeflogen. Arkia will Larnaka und Batumi ab August 2022 mehrmals wöchentlich ansteuern. Gleichzeitig hofft man seitens der Flughafens und der Stadtverwaltung von Eilat, dass im Winterflugplan 2022/23 insbesondere europäische Lowcost-Carrier zurückkehren könnten. In der Vergangenheit hatte man deren Aktivitäten stark subventioniert.

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Urlauberansturm: Memmingen sieht sich gut vorbereitet

Im Hinblick auf die Sommerferien, die in den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg starten, sieht sich der Flughafen Memmingen gut aufgestellt. Man rechnet mit einem großen Andrang, jedoch geht man nicht davon aus, dass das Chaos ausbrechen wird. „Unsere Mannschaft ist fit und gut aufgestellt für den Ferienstart und den Verlauf danach“, erläutert Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. So habe man in den letzten Wochen und Monaten kontinuierlich neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt und werde das auch weiterhin tun. „Und wenn es eng kommt, helfen alle engagiert zusammen.“ Da der Flughafen Memmingen die Zahlen der Vor-Corona-Zeit bereits überschritten und schon am letzten Sonntag die Marke von einer Million Passagiere erreicht hat, sei eine vermehrte Nachfrage längst Alltag. Aktuell liegt die Passagierzahl im Juli mit rund elf Prozent über dem Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Für die anstehenden Sommerferien rechne man mit rund 310.000 Fluggästen und 900 Starts und 900 Landungen. 2019 waren es 275.417 Passagiere. Kam es in den letzten Wochen zu Verspätungen oder in seltenen Fällen zu Flugstreichungen, so lag dies laut Schütz meist an der Überlastung anderer Flughäfen sowie des Luftraums. Aber auch der Passagier selbst, darauf verweisen Marcel Schütz und seine Kollegen, könne etwas zur schnelleren Abfertigung beitragen. Zum einen sollte man weiter mindestens zwei Stunden vor Abflug am Airport sein. Da die Passagiere in der Regel online eingecheckt haben und über eine Bordkarte verfügen, müssen nur jene mit Gepäck zur Aufgabe an die Check-in Schalter. „Auch wer beim Handgepäck richtig packt, spart später Zeit bei der Sicherheitskontrolle“, erläutert

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Quartalszahlen: Embraer konnte 32 Flugzeuge ausliefern

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer konnte im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres insgesamt 32 Maschinen ausliefern. Erst kürzlich konnte man während der Farnborogh Air Show größere Neuaufträge bekanntgeben. Bei den Auslieferungen, die in den vergangenen drei Monaten erfolgt sind, handelt es sich um 21 Businessjets sowie elf Verkehrsflugzeuge. Laut Erklärung von Embraer wurden acht E176 und drei E195-E2 an Fluggesellschaften übergeben. Seit Jahresanfang konnten die Brasilianer 46 Maschinen ausliefern. Dabei handelte es sich um 12 E175 und fünf E195-E2 sowie um 29 Businessjets. Während der Farnborough Air Show konnte Embraer unter anderem verkünden, dass Porter zahlreiche E2-Jets bestellt hat. Diese sollen in den nächsten Jahren ausgeliefert werden.

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Barcelona: Vueling-Kapitän soll bei Evakuierung vor allen Passagieren das Flugzeug verlassen haben

Die spanische Fluggesellschaft Vueling steht derzeit im Kreuzfeuer der Kritik, denn nach einem Vorfall, der sich unmittelbar vor dem Start ereignet hat, soll der Kapitän die Maschine als erster fluchtartig verlassen haben. Vor dem Start von Vueling-Flug VY8754 wollen Passagiere während der Startvorbereitungen einen lauten Knall wahrgenommen haben. Anschließend habe es stark nach Rauch gerochen und die Kabine soll sich mit Rauch zu füllen begonnen haben. Der Vorfall ereignete sich auf dem Flughafen Barcelona am vergangenen Donnerstag. Gegenüber britischen Medien äußerten Fluggäste, dass aus dem hinteren Bereich der Kabine Rauch gekommen sein soll. Die Flugbegleiter sollen zunächst gesagt haben, dass man angeschnallt sitzen bleiben soll. Die Beleuchtung fiel anschließend aus, jedoch funktionierte die Notbeleuchtung. Eine Flugbegleiterin entschied sich dann dazu die vordere Tür zu öffnen und die Evakuierung einzuleiten. Der Kapitän soll kurz darauf aus dem Cockpit gekommen sein und entgegen der üblichen Gepflogenheiten als erste Person überhaupt den Mittelstreckenjet verlassen haben. Augenzeugen behaupten, dass nach und nach auch die restliche Crew – mit Ausnahme einer Flugbegleiterin – die Maschine verlassen haben soll. Die Dame habe sich alleine an Bord um die Evakuierung gekümmert. Das betroffene Flugzeug, die EC-MVO, wurde anschließend umfangreich von Technikern untersucht. Ein etwaiger Defekt, den das Unternehmen nicht kommentieren wollte, wurde behoben. Der Flug nach Birmingham startete dann drei Stunden später mit einer anderen Besatzung. Die IAG-Tochter wollte die Vorwürfe der Passagiere bezüglich der Behauptungen rund um die Evakuierung nicht kommentieren.

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Japan: Zipair serviert Mahlzeiten mit Pulver aus Grillen

Die japanische Billigfluggesellschaft Zipair bietet ab sofort auch Mahlzeiten mit Insektenpulver an. Diese sind im Rahmen von Pre-Order-Meals erhältlich. Dabei handelt es sich um anderen um Zweifleckgrillen, die in manchen Teilen von Asien als Delikatesse gelten. Für Europäer sind Mahlzeiten, die Insekten enthalten, durchaus ungewöhnlich. In Asien hingegen zählen manche Arten zur regulären Speisekarte. Manche gelten gar als Delikatesse. Zipair bietet nun auch Mahlzeiten, die aus Insektenpulver zubereitet wurden bzw. mit diesem bestreut sind, an. Interessanterweise bewirbt der Billigflieger die beiden neuen Grillenmahlzeiten mit Umweltschutz. Dabei argumentiert man unter anderem mit dem hohen Nährwert und dem Verzicht auf konventionelle Massentierhaltung. Die beiden Gerichte, die gemahlenes Grillenpulver (oder Grylluspulver) enthalten, sind der Chili-Burger mit Tomate und die Pasta Pescatore. Laut Zipair ist das Gryllus-Pulver in den Brötchen, dem Patty und der würzigen Tomatensoße des Burgers enthalten. Bei der Pasta-Option werden Weichschalenkrebse, Tintenfisch und Muscheln in einer Tomatensoße mit Gryllus-Pulver gekocht.

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Air Serbia nimmt Belgrad-Tianjin auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia soll im Oktober 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Belgrad und Tianjin (China) aufnehmen. Dies kündigte Serbiens Präsident Aleksandar Vučić an. Erst kürzlich hat Hainan Airlines Flüge zwischen Peking und Belgrad aufgenommen. Der genaue Termin für den Erstflug auf der angekündigten Air-Serbia-Strecke steht noch nicht fest. Hintergrund ist auch, dass die Regierungen von China und Serbien noch die formellen Genehmigungen erteilen müssen. Derzeit verhandeln die beiden Staaten auch über ein Freihandelsabkommen, das bis Jahresende 2022 unter Dach und Fach sein soll. Air Serbia plant den Einsatz ihres Airbus A330-200 auf dieser Strecke. Air Serbia ist eine der wenigen europäischen Fluggesellschaften, die den russischen Luftraum nutzen dürfen. Außerdem fliegt Air Serbia nach wie vor Moskau und St. Petersburg an.

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Wizz Air hat Airbus Nummer 160 übernommen

Ende der vergangenen Woche hat die Billigfluggesellschaft Wizz Air den Airbus-Jet Nummer 160 in Betrieb genommen. Der A321neo ist auf dem Henri Coanda in Bukarest in Bukarest stationiert. Derzeit wartet der Carrier noch auf 414 weitere Einheiten der A320neo-Reihe. „Wir freuen uns, dass die Flotte von Wizz Air nun 160 Flugzeuge erreicht hat und wir unseren 59. Airbus A321neo mit 239 Sitzen in Betrieb nehmen können – das effizienteste und umweltfreundlichste Single-Aisle-Flugzeug, das derzeit fliegt.  Mit weiteren 300 Flugzeugen dieses Typs sind wir auf dem besten Weg, bis zum Jahr 2030 eine Airline-Gruppe mit 500 Flugzeugen zu werden, wobei die Effizienz der A321neo unser ohnehin schon starkes Nachhaltigkeitskonzept noch zusätzlich unterstützt.  Da wir unser Streckennetz in den kommenden Jahren mit einer der jüngsten Flotten aller Fluggesellschaften weiter ausbauen werden, werden mehr Kunden als je zuvor in der Lage sein, mit den modernsten und effizientesten Airbus A321neos der Wizz Air-Flotte umweltfreundlich zu fliegen“, so Owain Jones, Entwicklungsleiter bei Wizz Air. Der Billigflieger, der über Ableger im Vereinigten Königreich, Abu Dhabi und demnächst auch auf Malta und in Saudi-Arabien verfügt, will die Konzernflotte bis zum Ende des Jahrzehnts auf zumindest 500 Flugzeuge ausbauen. Eine Übersicht wo Wizz Air wie viele Flugzeuge stationiert hat findet sich in diesem Artikel.

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B777-8F: Cargolux bleibt Boeing treu

Die Frachtfluggesellschaft Cargolux wird auch weiterhin ein reiner Boeing-Operator bleiben. Man beabsichtigt die in die Jahre kommenden B747-400F durch B777-8F zu ersetzen. Dem Konkurrenzmuster Airbus A350F hat man eine Absage erteilt. In Zukunft wird die Flotte aus den Maschinentypen Boeing 747-8F und 777-8F bestehen. Im Rahmen der Farnborough Air Show wurde mitgeteilt, dass die in die Jahre kommenden 747-400F ab 2027 durch 777-8F ersetzt werden. Momentan wurde lediglich eine Absichtserklärung unterschrieben. Die genaue Stückzahl der zu bestellenden 777-Frachter wurde noch nicht festgelegt. Der Hersteller und Cargolux wollen in den nächsten Monaten über die Anzahl und die Liefertermine verhandeln. Derzeit hat man 14 B747-8 und 16 B747-400F in der Flotte.

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