Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Serbia nimmt Belgrad-Tianjin im Dezember 2022 auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird am 9. Dezember 2022 die schon länger angekündigten China-Flüge ab Belgrad aufnehmen. Diese sollen vorerst einmal wöchentlich mit Langstreckenmaschinen des Typs Airbus A330-200 bedient werden. In Belgrad hebt man am Verkehrstag Mittwoch als JU702 gegen 14 Uhr 10 ab. Das chinesische Tianjin erreicht man um 7 Uhr 00 am Folge Tag. Der Rückflug JU703 hebt an Sonntagen um 10 Uhr 30 Lokalzeit ab und erreicht die serbische Hauptstadt um 15 Uhr 20.

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Erfurt rechnet mit 140.000 Passagieren

Der Flughafen Erfurt hatte zwischen März und Ende Oktober 2022 rund 119.900 Passagiere. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um 93 Prozent zulegen. Die meisten Fluggäste hatte man mit 25.400 Reisenden im Oktober 2022. Das aufkommensstärkste Reiseziel der Thüringer war Antalya an der türkischen Riviera, gefolgt von Palma de Mallorca auf den Balearen und Heraklion auf Kreta. Neun Fluggesellschaften (Corendon Airlines, Corendon Europe, AlbaStar, Tailwind, Freebird, smartlynx, Sundair, European Air Charter und Croatia Airlines) bedienten im Sommerflugplan acht Ziele. Diese waren Antalya, Gran Canaria, Burgas, Rhodos, Heraklion, Palma de Mallorca, Fuerteventura und Hurghada. Darüber hinaus gab es Sonderflüge nach Sizilien, Bologna, Sardinien, Montenegro, Ungarn, Kroatien und in Großbritannien Cornwell sowie die Kanalinseln. Für das gesamte Jahr 2022 prognostiziert der Flughafenbetreiber nun eine Fluggastzahl von etwa 140.000 Passagieren. Dies entspricht erneut einem kräftigen Wachstum von ca. 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2021. Bereits im Vorjahr waren die Fluggastzahlen um über 160 Prozent gewachsen.

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Salzburg hatte 323.723 Passagiere im dritten Quartal 2022

Der Salzburger Flughafen zählte im dritten Quartal 2022 insgesamt 323.723 Passagiere. Die Monate Juli, August und September gelten traditionell als besonders reisestark. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte der zweitgrößte Airport Österreichs erheblich zulegen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres haben 958.120 Reisende den Salzburger Flughafen genutzt. Durchgeführt wurden in dieser Zeitspanne rund 9.362 kommerzielle Flüge. Davon sind 3.008 auf das dritte Quartal 2022 entfallen. Im Regelfall ist in Salzburg das Wintergeschäft wesentlich stärker, da dieser Airport von vielen Wintersportlern als Landeplatz genutzt wird. Gegenüber 2021 konnte man im ersten Quartal 2022 zwar deutlich zulegen, jedoch lag man erheblich unter dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Für die Wintersaison 2022/23 hat man in Salzburg durchaus große Erwartungen, denn viele Charter sind bereits angemeldet. Salzburg-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 924 51 % 99.233 64 % August 992 78 % 113.561 92 % Juli 1.092 123 % 110.929 167 % Juni    935 642 %   99 721 919 % Mai    860 7.067 %   83 452 17.694 % April    751 3.029 %   72 832 7.069 % März   1 346 7.378 %   144 388 31.986 % Februar   1 260 5.150 %   139 093 30.138 % Jänner   1 202 3.063 %   94 911 9.420 % Gesamt: 9.362   958.120   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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A220-Order: Croatia Airlines unterschreibt Absichtserklärung

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines hat bei Airbus eine offizielle Absichtserklärung über den Erwerb von sechs A220 unterschrieben. Diese soll in den nächsten Wochen in einen formellen Kaufvertrag weiterentwickelt werden. Weder Airbus noch die Fluggesellschaft haben sich dazu geäußert, ob es sich um die 100er- oder die 300er-Variante handelt. Aus Kreisen von Croatia Airlines ist zu hören, dass es sich um je drei Stück handeln soll und sich die Airline auch Optionen auf weitere Exemplare sichern wird. Die ersten sechs Exemplare sind aber keine „echte“ Neubestellung. In der Vergangenheit hat Croatia Airlines eine Order, die man ursprünglich für A319 abgegeben hat, in A320neo umgewandelt. Nun will man diese in A220 konvertieren. Die Fluggesellschaft beabsichtigt die Flotte komplett auf die Regionaljets von Airbus Canada umzustellen. Die Umstellung wird ab der Erstauslieferung in einem Zeitraum von vier Jahren über die Bühne gehen. Es ist anzunehmen, dass die A220-Order zu einem späteren Zeitpunkt aufgestockt wird.

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Ita Airways: Italiens Regierung klopft wieder bei MSC/Lufthansa an

Die neue italienische Regierung hat die Exklusivität der Verhandlungen mit Certares/Air France-KLM/Delta über die Teilprivatisierung von Ita Airways aufgehoben. Premierministerin Meloni will nun, dass auch mit MSC/Lufthansa verhandelt wird. Die Vorgängerregierung hatte dem Konsortium rund um Certares den Zuschlag erteilt. Dazu wurde für die Ausverhandlung des Kaufvertrags eine so genannte Exklusivität eingeräumt. Da seit dem 31. August 2022 kein Durchbruch erzielt werden konnte, hat das italienische Finanzministerium diese wieder aufgehoben. Das bedeutet nicht, dass damit der Verkauf endgültig geplatzt ist, sondern dass MSC/Lufthansa sowie Indigo Partners Verhandlungen aufnehmen können. Quasi eine zweite Chance. Vor den Wahlen machte Meloni Andeutungen, dass sie sich vorstellen kann den Verkauf von Ita Airways gänzlich zu stoppen. Nun deutete die Politikerin an, dass sie auf Gespräche mit MSC/Lufthansa drängt. Diese Wendung kommt durchaus überraschend, denn dieses Bieterkonsortium will dem Staat deutlich weniger Einfluss gewähren als Certares und seine Partner. Auch Indigo Partners wittert nun eine „zweite Chance“ und soll in den Startlöchern stehen die italienische Regierung von sich zu überzeugen. Unterschiedliche Ansichten innerhalb der Regierung Lufthansa und MSC hatten angeboten gemeinsam 80 Prozent zu erwerben. Der Anteil der Kranich-Airline wäre mit 20 Prozent recht niedrig gewesen. Das Certares-Konsortium wollte sich mit einem geringeren Anteil sowie Vetorechten für den Staat zufriedengeben. Seitens MSC/Lufthansa ist man weiterhin der Ansicht, dass nur eine „echte Privatisierung“ Sinn macht. Ein Sprecher erklärte, dass man weiterhin interessiert ist und daher die Situation beobachte. Dennoch ist die Situation verzwickt, denn innerhalb der Regierungskoalition, die von Giorgia Meloni angeführt wird, gibt es in

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Ryanair baut Israel-Präsenz wieder aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair rechnet damit, dass die Nachfrage in Israel im Winterflugplan 2022/23 sehr hoch sein wird. Man wird rund 200 Flüge pro Woche in dieses Land anbieten. Dabei steuert man die Flughäfen Eilat-Ramon und Tel Aviv an. Der Lowcoster wird 25 Israel-Strecken anbieten. Davon führen vier zum Airport, der sich nahe dem Roten Meer befindet. Die anderen nutzen den wesentlich größeren Flughafen Tel Aviv. In Eilat war der Carrier bereits in der Vergangenheit tätig, jedoch wurden sämtliche Flüge aufgrund der Corona-Pandemie temporär eingestellt. Auch der Konkurrent Wizz Air gab kürzlich bekannt, dass man den Ramon-Airport wieder ansteuern wird. Unter anderem bietet man ab Wien-Schwechat Flüge an. „Seit dem Start in Israel hat Ryanair seine Präsenz in Israel kontinuierlich und zuverlässig ausgebaut, den Tourismusmarkt des Landes diversifiziert sowie den ganzjährigen Verkehr und die Verbindungen aus ganz Europa gefördert. Zu Beginn der ersten Wintersaison nach dem Covid ist Ryanair hocherfreut, seinen bisher umfangreichsten Flugplan nach Israel anzukündigen, der den Aufschwung des israelischen Passagierverkehrs und des Inbound-Tourismus beschleunigen wird – einschließlich der spannenden Aufnahme von Eilat in das wachsende Ryanair-Netz von über 225 Flughäfen“, so Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson. Israels Tourismusminister Yoel Razvozov erklärte unter anderem: „Die Ausweitung der Flüge spielt eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Ziele, die ich mir für den israelischen Tourismus gesetzt habe: 10 Millionen Touristen pro Jahr bis 2030, und Ryanair ist ein großartiger Partner bei der Arbeit an diesem Ziel. Die vielen Touristen, die aufgrund dieses Rekordflugplans nach Israel kommen werden, werden einen großen Beitrag zur

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Oktober 2022: Flyr hatte 186.600 Passagiere

Der norwegische Billigflieger Flyr beförderte im Oktober 2022 rund 186.600 Passagiere. Die Auslastung wird seitens des Unternehmens mit 87 Prozent angegeben. Pünktlich waren 85 Prozent der Flüge. Während der Wintermonate 2022/23 schränkt man den Flugbetrieb stark ein. Zahlreiche Strecken werden temporär eingestellt. Der Carrier will mit dieser radikalen Maßnahme den Cashburn deutlich verringern. Man will maximal fünf bis sechs Flugzeuge einsetzen. Bedient werden die Ziele unter anderem die Ziele Alicante, Malaga, Las Palmas, Barcelona, Rom, Paris, Nizza, Berlin und Brüssel. Im Oktober 2022 hatte Flyr elf Maschinen im Einsatz.

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Hifly Malta erneut mit A340-300 in der Antarktis

Die maltesische Fluggesellschaft Hifly Malta hat am 2. November 2022 neuerlich einen Sonderflug zwischen Kapstadt und der sich in der Antarktis befindlichen Wolf’s Fang Runway durchgeführt. Eingesetzt wurde der Airbus A340-300 mit der Registrierung 9H-TQZ. Pro Richtung benötigte der Langstreckenjet rund fünf Stunden. In der Vergangenheit führte Hifly Malta bereits weiderholt derartige Flüge durch. Befördert werden Wissenschaftler, die in Forschungsstationen auf dem frostigen Kontinent arbeiten. Weiters werden auch Nahrungsmittel und Ausrüstungsgegenstände im Frachtraum mitgeführt. Hifly führte die jüngsten Antarktis-Flüge unter den Flugnummer 3L801/3L802 durch. Die Typenerstlandung führte der maltesische Carrier vor rund einem Jahr durch. Danach war man mehrfach vor Ort. Auch Smartwings – mit Boeing 737-Max – und Icelandair sind schon in die Antarktis geflogen.

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Indien: Altlasten behindern Jet-Airways-Neustart

Der Neustart der ehemaligen Etihad-Airways-Beteiligung Jet Airways ist bis dato entgegen anderslautender Ankündigungen noch nicht erfolgt. Als regelrechter Hemmschuh erweisen sich Altlasten wie beispielsweise unbezahlte Löhne. Die Schulden resultieren von der „alten“ Jet Airways, die von einem Konsortium rund um Jalan-Kalrock aus der Insolvenz herausgekauft wurde. Allerdings scheint sich die Lösung dieser Altlasten deutlich komplizierter zu gestalten als von den handelnden Personen angenommen. Die Folge daraus ist, dass der Comeback-Flug schon wiederholt verschoben werden musste. Man hat zwar AOC und Betriebsgenehmigung seit einigen Monaten zurück, aber den Flugbetrieb konnte man bislang nicht reaktivieren. Nun ist völlig unklar, ob dies überhaupt noch in diesem Jahr gelingen wird. „Für die Wiederbelebung und den Neustart einer Fluggesellschaft gibt es in Indien keinen Präzedenzfall. Es dauert zwar etwas länger, als wir ursprünglich gehofft hatten, aber wir nähern uns dem Ziel. Es ist ein komplexer Prozess, und wir wollen nicht überstürzt handeln und es später bereuen“, so ein Firmensprecher. Das Unternehmen wurde von einer lokalen Behörde explizit angewiesen, dass man vor einem eventuellen Neustart die Problematik rund um noch ausstehende Löhne regeln muss. Dies gestaltet sich aber durchaus kompliziert, da Unterlagen fehlen. Es bleibt daher abzuwarten wie lange Jet Airways benötigt, um diesen Hemmschuh aus der Welt zu schaffen.

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Düsseldorf mit 120 Zielen im Winterflugplan 2022/23

In der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 bieten insgesamt fliegen insgesamt 46 Fluggesellschaften ab Düsseldorf zu 120 Zielen in 41 Ländern. Die eine oder andere neue Destination ist ebenfalls enthalten. „Wir freuen uns, dass viele neue oder wieder aktivierte Strecken aus dem Sommer auch außerhalb der Hauptsaison fortgeführt werden“, erklärt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH. „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Flugpläne unserer Airline-Partner weitgehend stabil bleiben und auch attraktive Streckenpremieren enthalten. Der Aufwärtstrend am Düsseldorfer Airport geht weiter, und unsere Passagiere, ob Geschäftsreisende oder Urlauber, können sich auf ein vielfältiges Angebot mit tollen neuen Zielen freuen.“ Besonders viele Destinationen werden in Spanien angesteuert. Die ab Düsseldorf tätigen Fluggesellschaften steuern insgesamt 14 Destinationen in diesem Land an. In Richtung Italien hat man neun Ziele im Portfolio. Häufig geht es aber auch auf die Kanaren: So fliegen Condor, Corendon Europe, TUIfly und Eurowings beispielsweise insgesamt jeweils über 20-mal wöchentlich nach Gran Canaria oder Teneriffa. Viele Flüge gibt es auch in Richtung Türkei. Diese werden beispielsweise von Turkish Airlines, Corendon, SunExpress und Pegasus durchgeführt. In Ägypten werden Klassiker wie Hurghada, Marsa Alam und Sharm El Shaik angesteuert. Neu im Programm ist Luxor, das von Tuifly bedient wird. Ebenso fliegt der Carrier zusätzlich zu den bisherigen Flügen nach Sal und Boa Vista auch nach Dakar. Eurowings bietet unter anderem die nordischen Ziele Lulea, Kittilä und Kiruna an. Rovaniemi und Keflavik hat man ebenfalls im Programm. Auch auf der Langstrecke ist Bewegung. Der langjährige Partner des Düsseldorfer Airport Emirates stockt die

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