Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Zürich: Swiss lädt erste Air-Baltic-Wetlease-Strecken

Im Winterflugplan 2022/23 wird Swiss sechs von Air Baltic betriebene Airbus A220-300 im europäischen Streckennetz einsetzen. Die lokalen Gewerkschaften sind mit diesem Deal nicht zufrieden und laufen dagegen regelrecht Sturm. Nun sind die ersten Strecken, auf denen die Letten für die Lufthansa-Tochter fliegen werden, bekannt. Derzeit ist Air Baltic unter anderem für Eurowings, Eurowings Discover und SAS im ACMI-Einsatz. Gleichzeitig sind Ersatzteile für den Maschinentyp A220-300 Mangelware, so dass dies zum kuriosen Umstand führt, dass man im eigenen Streckennetz mehrere Wetlease-Flugzeuge im Einsatz hat. Beispielsweise fliegen Cyprus Airways und Carpatair für das Luftfahrtunternehmen mit Sitz im lettischen Riga. Für Swiss wird man ab 30. Oktober 2022 bis zu sechs A220-300 betreiben. Dagegen protestieren mehrere schweizerische Gewerkschaften. Aus vorliegenden Flugplandaten gehen die ersten Routen, auf denen Air-Baltic-Fluggerät zum Einsatz kommen wird, hervor. Dabei handelt es sich um die nachstehend aufgezählten Strecken ab Zürich-Kloten: Brüssel Belgrad Bukarest Kopenhagen Düsseldorf Frankfurt Hamburg Oslo Prag Paris-Charles de Gaulle Rom-Fiumicino Tallinn Warschau-Chopin

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Flughafen Wien startet kostenlosen VIP-Service für AmEx-Centurion-Karteninhaber

Der Flughafen Wien-Schwechat und American Express Österreich ermöglichen Inhabern der Centurion-Kreditkarten die kostenfreie Nutzung der vom Airport angebotenen VIP-Services. Das Angebot beschränkt sich jedoch auf in der Alpenrepublik ausgestellte Karten. Das Centurion-Programm von American Express gilt als besonders exklusives Kreditkartenangebot, das man laut Amex nur auf Einladung nach einem nicht näher definierten jährlichen Mindestumsatz erhält. Ganz billig ist die Jahresgebühr übrigens auch nicht, jedoch dürfte diese für Personen, die den jährlichen Mindestumsatz erreichen von untergeordneter Bedeutung sein. Der Kreditkartenanbieter und der größte Airport Österreichs haben eine neue Kooperation vereinbart, die derzeit nur Inhabern von Centurion-Karten, die von American Express Österreich ausgegeben wurden, vorbehalten ist. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass beispielsweise Inhaber dieser Karten aus anderen Amex-Ländern den kostenfreien VIP-Service nicht in Anspruch nehmen können. „Ob Urlaub oder Business-Trip – endlich ist Reisen wieder uneingeschränkt möglich. Wir freuen uns sehr, unseren Centurion Mitgliedern dank der Partnerschaft mit dem Flughafen Wien ein exklusives Leistungs-Paket anbieten zu können, das den Aufenthalt am Airport zum Erlebnis macht und dabei unsere heute wertvollste Ressource schont: Zeit“, so Anita Pruckner, Country Manager American Express Österreich. Konkret können Centurion-Inhaber das VIP-Terminal samt aller Annehmlichkeiten und Services ohne Aufpreis in Anspruch nehmen. Dort können auch Ausreise- und Zollformalitäten, Sicherheitskontrolle, Limousinen-Boarding und so weiter in Anspruch genommen werden. Amex-Österreich-Kunden müssen ihren VIP-Service vorab über die so genannte Concierge-Hotline von American Express Österreich buchen. Es gibt allerdings einen Haken, der das Angebot für Vielflieger eher unattraktiv macht. Das Kooperationsangebot kann maximal viermal pro Jahr genutzt werden. Man darf eine Begleitperson

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D-ANNE: Ex-Indigo-A320 stößt zu Leav-Aviation-Flotte

Die deutsche Fluggesellschaft Leav Aviation nimmt in Kürze einen weiteren Airbus A320 in Betrieb. Dieser wird die Registrierung D-ANNE tragen und ab der Homebase Köln/Bonn für ACMI- und Charteraufträge in Europa eingesetzt werden. Derzeit besteht die Flotte der jungen Airline aus einem Airbus A320, der die Registrierung D-ANDI trägt. Der Neuzugang wird von SMBC geleast und ist derzeit 11,8 Jahre alt. Ursprünglich wurde die Maschine mit der Seriennummer 4481 an die Billigfluggesellschaft Indigo ausgeliefert. Der kommerzielle Erstflug mit der D-ANNE einige Tage nach der Überstellung und formellen Abnahme durchgeführt werden. In Köln/Bonn ist die Maschine am Dienstag kurz nach 16 Uhr 00 eingetroffen. Zuvor wurden Arbeiten in Ostrava vorgenommen. Leav Aviation ist eine deutsche Fluggesellschaft, die sich auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert hat. Das junge Unternehmen hat erst heuer AOC und Betriebsgenehmigung durch das Luftfahrtbundesamt überreicht bekommen. Derzeit ist man ausschließlich im Charter im Einsatz bzw. führt Wetlease-Aufträge für andere Airlines durch.

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Leipzig: Pegasus stockt Antalya-Flüge auf

Die türkische Ferienfluggesellschaft Pegasus Airlines rechnet mit einer starken Antalya-Nachfrage im Sommer 2023 ab Leipzig/Halle. Aus diesem Grund wird man die Frequenzen mit Wirksamkeit 1. April 2023 deutlich anheben. Derzeit besteht die Flotte des Lowcosters aus neun A320, 46 A320neo, 19 A321neo und 19 Boeing 737-800. Der Carrier bietet zahlreiche Routen zwischen europäischen Staaten und der Türkei an. Beispielsweise hat man auch den Flughafen Leipzig/Halle im Streckennetz. Momentan bietet Pegasus Airlines drei wöchentliche Umläufe nach Antalya an. Mit Wirksamkeit zum 1. April 2023 will man die Verbindung auf sieben Rotationen pro Woche aufstocken. Damit will man tägliche Flüge in die türkische Küstenstadt anbieten.

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Lufthansa übernimmt in Kürze ersten Dreamliner

Nach langer Zwangspause darf Boeing seit einigen Tagen wieder Langstreckenflugzeuge des Typs B787 ausliefern. Das hat auch Auswirkungen auf Lufthansa, denn man rechnet damit, dass die künftige D-ABPA „Berlin“ noch im August 2022 übernommen werden kann. Ursprünglich hätte dieser Dreamliner an Hainan Airlines bzw. Vistara gehen sollen. Beide Carrier wollten das Langstreckenflugzeug dann doch nicht, so dass sich Lufthansa diesen „Whitetail“ sichern konnte. Aufgrund des von der FAA verfügten Lieferstopps musste der Kranich-Konzern aber wesentlich länger als gedacht auf die Auslieferung der ersten B787-9 warten. Vor dem kommerziellen Ersteinsatz soll noch die jüngste Lufthansa-Kabine eingebaut werden. Bereits vor einiger Zeit hat Lufthansa angekündigt, dass der erste Boeing-787-9-Flug nach Toronto durchgeführt werden soll. Einen exakten Termin für den kommerziellen Erstflug gibt es noch nicht. Vorab sollen zu Trainingszwecken einige Inlandsflüge sowie innerhalb Europas mit Dreamliner bedient werden.

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Pakistan: Zwei Airbus A320 haarscharf einer Katastrophe entgangen

Auf dem pakistanischen Flughanfen Jinnah ist es am Samstag, den 20. August 2022, zu einem Beinahe-Zusammenstoß zweiter Verkehrsflugzeuge gekommen. Eine Maschine der Pakistan International Airlines befand sich im Anflug auf eine Piste, aber der bereits ein Airbus A320 von Air Sial auf die Startfreigabe wartete. Flug PF123, durchgeführt mit dem A320 mit der Registrierung AP-BOA, wartete auf Runway 25L auf die Startfreigabe. Zeitgleich befand sich Flug PK351, durchgeführt mit dem A320 mit dem Luftfahrtkennzeichen AP-BLW, im Endanflug auf diese Piste. Die Maschine von Air Sial begann mit dem Rollen zu einem Zeitpunkt, zu dem das PIA-Flugzeug weniger als einen Kilometer entfernt war. Zu einem Unfall ist es glücklicherweise nicht gekommen. Um 13 Uhr 14 Lokalzeit setzte der Airbus A320 von Pakistan International Airlines auf der Start- und Landebahn auf. Nur eine Minute später hob das baugleiche Flugzeug von Air Sial ab. Dieses hatte vom Tower die ausdrückliche Startfreigabe erhalten gehabt. In Pakistan geht man davon aus, dass es sich um einen Fehler der Flugsicherung handelt. Allerdings wehrt sich das Center Karatschi dagegen. Man behauptet, dass die PIA-Maschine angewiesen worden wäre, dass der Landeanflug abgebrochen werden soll, jedoch der Kapitän den Funkspruch ignoriert haben soll. Die pakistanische Zivilluftfahrtbehörde (PCAA) hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Sie erklärte, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und das Verhalten korrigiert wird, damit solche Vorfälle seltener vorkommen.

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Berlin will Termine für die Sicherheitskontrolle vergeben

Bei Flugreisen kann man mittlerweile viele Dinge vorbestellen bzw. reservieren. Künftig kann man sich am Berlin-Brandenburg Airport auch einen Slot für das Passieren der Sicherheitskontrolle sichern. Vorerst soll dies kostenfrei möglich sein. Die Coronapandemie brachte es mit sich, dass man mittlerweile für viele Dinge eine Terminvereinbarung benötigt. So kann man sich in naher Zukunft auch am Flughafen Berlin-Brandenburg einen Zeitpunkt für das Passieren der Sicherheitskontrolle vereinbaren. Dies soll über ein Online-Tool ermöglicht werden. Sinn und Zweck ist, dass die Warteschlangen in den Terminals reduziert werden sollen. Dass es einige Zeit dauern wird bis sich eine solche Neuerung bei den Passagieren herumspricht, ist auch den Verantwortlichen am BER klar. Daher wird es auch keine Verpflichtung zur Terminreservierung geben. Es ist davon auszugehen, dass es getrennte Linien gibt: Jene für Personen mit Termin und eben welche für Reisende ohne Termin. In Deutschland ist der BER der erste und vorerst einzige Flughafen, der ein Slot-System für die Sicherheitskontrolle einführt. Details will man erst in den nächsten Tagen vorstellen, jedoch betont man, dass die Buchung von Siko-Terminen freiwillig und kostenlos sein wird. Es ist anzunehmen, dass der eine oder andere Flughafen den Projektverlauf in Berlin genau beobachten wird, denn die Vergabe von Siko-Terminen könnte auch eine künftige Einnahmequelle sein. Es ist also nicht auszuschließen, dass es schon bald Nachahmer geben wird, die gegen eine Gebühr „Skip the line“ ermöglichen könnten.

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Qantas-Gutscheinaktion ging nach hinten los: Homepage abgestürzt und Hotline überlastet

Eigentlich wollte sich Qantas bei Vielfliegern aus Australien und Neuseeland mit einem Gutschein über 50 Australische Dollar für Ausfälle und Verspätungen der letzten Monate entschuldigen. Die Aktion ging aber regelrecht nach hinten los, denn nach kurzer Zeit ist die Website des Oneworld-Mitglieds kollabiert. In einer Videobotschaft entschuldigte sich Firmenchef Alan Joyce für den unzuverlässigen Flugbetrieb der letzten Monate. Dabei räumte er unter anderem ein, dass es häufig zu Verspätungen, Ausfällen und verlorenen Gepäckstücken gekommen ist. Gleichzeitig gelobte der Manager Besserung und versprach Vielfliegern ab dem Silberstatus die Verlängerung ihrer Karten um ein Jahr sowie einen Gutschein über 50 Australische Dollar. Der Voucher wurde aber nicht automatisch per E-Mail verschickt, sondern musste über eine spezielle Landingpage von Qantas angefordert werden. Der Server hinter der Homepage der größten Fluggesellschaft Australiens war offenbar nicht leistungsstark genug, denn nach kurzer Zeit war die komplette Website der Airline nicht mehr erreichbar. Nichts ging mehr und die Behebung des EDV-Crashs nahm so einiges an Zeit in Anspruch. Das „Entschuldigungsangebot“ richtet sich ausschließlich an Vielflieger ab dem Silberstatus mit Wohnsitz in Australien oder Neuseeland. Der Gutschein, der in Form eines Rabattcodes ausgegeben werden soll, ist laut Qantas lediglich auf Strecken ab den beiden Staaten einlösbar. Der Code sollte über den Login bzw. eine spezielle Landingpage gegen Eingabe der Vielfliegernummer ausgestellt und per E-Mail zugestellt werden. Homepage abgestürzt, Hotline überlastet Offensichtlich hat das Management nicht damit gerechnet, dass unmittelbar nach der Freischaltung des „Codegenerators“ der Ansturm so groß war, dass der Server im Hintergrund in die Knie gegangen

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SkyUp Malta will im Transatlantikverkehr mitmischen

Die sich in Gründung befindliche Fluggesellschaft SkyUp Malta profitiert derzeit stark von der unklaren Zukunft von Air Malta, denn zahlreiche Führungskräfte des Flagcarriers heuern bei der Neugründung an. Mittlerweile steht auch fest welche Maschine zuerst auf dem künftigen maltesischen AOC registriert wird. Es handelt sich die momentane UR-SQM. Diese Boeing 737-800 wurde erst im August 2022 auf die bestehende ukrainische Fluggesellschaft registriert. Das geleaste Flugzeug wurde ursprünglich an Flydubai ausgeliefert und ist knapp über elf Jahre alt. In den nächsten Wochen soll die UR-SQM ins maltesische Luftfahrtregister auf SkyUp Malta umgemeldet werden. Derzeit ist noch nicht absehbar wann die Zivilluftfahrtbehörde dem Startup AOC und Betriebsgenehmigung erteilen wird. Seitens des Unternehmens geht man davon aus, dass man Ende November oder Anfang Dezember 2022 den Erstflug durchführen kann. Auch Transatlantik-Flüge geplant Zunächst wird man sich auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisieren. Ab Sommerflugplan 2023 will man auch auf eigene Rechnung Linienflüge anbieten. Selbst die Aufnahme von Langstreckenflügen auf Transatlantik-Strecken sieht der Businessplan von SkyUp Malta vor. Man macht aber keine näheren Angaben zum Maschinentyp bzw. zu konkreten Routen. Das Long-Haul-Projekt soll dem aktuellen Informationstand nach frühestens in 2024 starten, da man sich im kommenden Jahr auf den Aufbau des Kurz- und Mittelstreckennetzes ab EU-Flughäfen sowie auf die Vertiefung von ACMI- und Charteraufträgen konzentrieren möchte. Als Zeitrahmen für die TATL-Aktivitäten schwebt den Verantwortlichen derzeit „spätestens in drei Jahren“ vor. Im Sommer 2023 will SkyUp Malta mit 19 Maschinen der Boeing 737-Reihe in der Luft sein. Teilweise geht dies zu Lasten des

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Geschäftsreisen: Eurowings weitet Angebot um 30 Prozent aus

Die Fluggesellschaft Eurowings verzeichnet eigenen Angaben nach eine steigende Nachfrage nach Geschäftsreisen. Aus diesem Grund weitet man ab September 2022 das Angebot auf Routen, die typischerweise von Geschäftsreisenden genutzt werden, um etwa 30 Prozent aus. Laut Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof befinde man sich noch vom Vorkrisenaufkommen entfernt, jedoch verzeichne man eine „fortschreitende Normalisierung in diesem Segment“. Dies würden die Buchungszahlen, die man für den Herbst 2022 an Land ziehen konnte, deutlich zeigen, so der Manager. Auch behauptet der Carrier in einer Medienaussendung, dass man die Prozesse am Boden und in der Luft stabilisiert habe. Eigenen Angaben nach will man einen Spitzenwert von 99 Prozent Zuverlässigkeit erreicht haben. Allerdings nennt die Lufthansa-Tochter keine näheren Details worauf diese Aussage basiert. Nachstehend werden die Ausweitungen ab den einzelnen Airports dargestellt. Düsseldorf: Von ihrem größten Standort Düsseldorf aus bedient Eurowings mehr als 30 klassische Geschäftsreiseziele in rund zehn Ländern. Im Rahmen der Programmausweitung werden insbesondere die stark nachgefragten Verbindungen nach Berlin, Zürich und Mailand mit bis zu 10.000 zusätzlich angebotenen Sitzen aufgestockt. Darüber hinaus bietet Eurowings zweimal täglich Verbindungen mit attraktiven Tagesrandzeiten auf den Strecken nach Stockholm, Prag, Dresden, Birmingham, Genf, Lyon und Salzburg. Weitere Geschäftsreiseziele ab Düsseldorf sind Athen, Belgrad, Bologna, Budapest, Danzig, Hamburg, Kopenhagen, Krakau, Rom, Göteburg, Graz, London, Lissabon, Linz, Manchester, Marseille, Newcastle und Wien. Insgesamt können Passagiere bei Eurowings unter mehr als 100 Direktverbindungen ab der NRW-Landeshauptstadt wählen. Köln/Bonn: Ab Köln/Bonn stockt Eurowings insbesondere die Kapazität auf der stark nachgefragten Verbindung nach Berlin auf: So werden für September mehr als 6000

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