Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Eriwan: FlyArna kündigt Moskau-Flüge an

Die junge Billigfluggesellschaft FlyArna kündigt die Aufnahme von Nonstopflügen zwischen den Hauptstädten von Armenien und Russland an. In Moskau wird man den Flughafen Domodedovo ansteuern. Der Erstflug ist für den 23. September 2022 angekündigt. Die Durchführung der Flüge soll mit Maschinen des Typs Airbus A320 erfolgen. Derzeit ist geplant, dass bis zu zwei Umläufe pro Tag bedient werden sollen. FlyArna ist eine junge Fluggesellschaft, die in Kooperation mit der Air Arabia Group in die Luft gebracht wurde. Der zuletzt genannte Konzern ist mit 49 Prozent beteiligt. Die Mehrheit befindet sich in den Händen eines armenischen Staatsfonds. Die Flotte besteht momentan aus einem Airbus A320. Dieser trägt die Registrierung EK-YRA. Der Flugplan auf einen Blick: G6403 EVN0700 – 0950DME 320 16 G6403 EVN0800 – 1050DME 320 x16 G6407 EVN1730 – 2020DME 320 D G6404 DME1040 – 1525EVN 320 16 G6404 DME1140 – 1625EVN 320 x16 G6408 DME2110 – 0155+1EVN 320 D

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Virgin Australia bestellt vier weitere Boeing 737 Max 8

Die Fluggesellschaft Virgin Australia hat vier zusätzliche Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Max 8 bestellt. Unter Berücksichtigung einer Order, die man im April 2022 getätigt hat, erhöht sich das Volumen auf acht Exemplare. Die erste B737-Max-8 soll im Februar 2023 an Virgin Australia übergeben werden. Der Carrier last die Maschinen mit 170 Sitzplätzen bestuhlen. Davon befinden sich 162 in der Economy-Class und acht in der Business-Class. Virgin Australia hat außerdem 25 Boeing 737 Max 10 bestellt, deren Auslieferung Mitte 2023 beginnen soll. In diesen größeren Flugzeugen werden insgesamt 204 Passagiere Platz finden – acht in der Business Class und 196 in der Economy Class.

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Prag: CSA mit nur zwei Winterzielen

Die tschechische Fluggesellschaft CSA plant im Winterflugplan 2022/23 lediglich zwei Destinationen anzubieten. Dabei handelt es sich um Paris-Charles de Gaulle und Hurghada. Beide Ziele sollen mit Airbus A320 bedient werden. Dieses Luftfahrtunternehmen bekam die Corona-Pandemie besonders hart zu spüren, denn man musste Insolvenz anmelden. Das Skyteam-Mitglied ist mittlerweile keine Tochter von Smartwings, sondern eine Schwestergesellschaft. Der Neustart verläuft jedoch eher schleppend, denn auch in der aktuellen Sommerflugplanperiode 2022 bedient man ab Prag nur zwei Destinationen. Dem aktuellen Informationsstand nach soll sich daran auch im Winter 2022/23 nicht viel ändern, denn derzeit plant CSA lediglich nach Paris-Charles de Gaulle (fünf Umläufe pro Woche) und Hurghada (bis zu sechsmal wöchentlich) zu fliegen. Andere Destinationen bietet man in Kooperation mit Air France, also verbunden mit einem Umstieg in Paris, an. Grundsätzlich will CSA das Streckennetz ab Prag wieder ausbauen, jedoch macht man noch keine näheren Angaben zu möglichen Zielen. Vor Ort ist man einem starken Wettbewerb durch die Ryanair-Tochter Buzz, Eurowings und die Konzernschwester Smartwings ausgesetzt.

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Zukunft der Air Malta: Regierung redet um den heißen Brei herum

Die Zukunft der maltesischen Fluggesellschaft Air Malta hängt momentan an einem seidenen Faden und ist unklar. Führende Politiker wie Premierminister Robert Abela wollen sich nicht auf konkrete Aussagen festnageln lassen. Air Malta ist seit vielen Jahren defizitär und wurde wiederholt mit Hilfe staatlicher Finanzspritzen in der Luft gehalten. Nach der letzten Subvention legte die EU-Kommission fest, dass über einen längeren Zeitraum hinweg kein Staatsgeld überwiesen werden darf. Die maltesische Regierung vermutet, dass man für die Coronahilfen kein grünes Licht aus Brüssel bekommen wird. Daher steht im Raum, dass man nach dem Vorbild Alitalia/Ita Airways einen harten Schnitt macht. Bei Umsetzung dieses Szenarios würde Air Malta mit Ende der Sommerflugplanperiode 2022 den Flugbetrieb einstellen und die ebenfalls staatliche Malta MedAir würde übernehmen. Das zuletzt genannte Unternehmen hat erheblich weniger Personal und auch deutlich niedrigere Löhne. Interessanterweise dementiert die Medienstelle von Air Malta, dass es irgendwelche Schließungspläne geben soll. In der Politik wird aber mehr oder weniger offen davon gesprochen, dass ein Neuanfang gewagt werden muss. Allerdings sind offensichtlich zu viele Informationen an die Öffentlichkeit gekommen, denn zahlreiche Führungskräfte, aber auch Piloten und Flugbegleiter, haben zwischenzeitlich Air Malta verlassen und beispielsweise beim Startup SkyUp Malta angeheuert. Diese „Massenflucht“ wird mittlerweile zum Problem, denn nach und nach stellt sich in vielen Bereichen der Air Malta akuter Personalmangel ein. Dabei will das Unternehmen, das offensichtlich einen äußerst aufgeblasenen Verwaltungsapparat hat, viele Beschäftigte loswerden. Die Regierung plant diese in Behörden und Ämtern weiter zu beschäftigten und zwar bei gleichbleibenden Gehältern. Das ist in vielen Fällen

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Miat Mongolian Airlines fliegt mit Boeing 737-Max-8 für Tunisair

Die Fluggesellschaft Tunisair hat eine von Miat Mongolian Airlines betriebene Boeing 737 Max 8 ins Wetlease genommen. Es handelt sich um das einzige Exemplar dieses Typs, das derzeit Bestandteil der Flotte des Auftragnehmers ist. Die Maschine wurde innerhalb von zwei Tagen von Ulaanbaatar nach Tunis überstellt und fliegt mittlerweile im Auftrag von Tunisair. Dieser Carrier hat bereits einen Airbus A320 von Heston Airlines im Wetlease. Die angemietete Boeing 737 Max 8 trägt die Registrierung EI-MNG und fliegt seit 19. August 2022 im Auftrag von Tunisair. Das gegenständliche Verkehrsflugzeug wurde im Jänner 2019 werksneu an Miat ausgeliefert, jedoch kam es seither nur sehr selten zum Einsatz. Dieser Umstand hängt auch mit dem weltweiten Flugverbot, das für diesem Maschinentyp zwischenzeitlich aufgehoben wurde, zusammen. Derzeit plant man nicht mit Boeing 737 Max 8 auf eigene Rechnung zu fliegen. Um dennoch Geld verdienen zu können, positionierte man das Flugzeug auf dem ACMI- und Chartermarkt.

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Royal Caribbean schafft Impfpflicht weitgehend ab

Die Reederei Royal Caribbean passt ihr Corona-Protokoll erneut an und hebt fast alle Auflagen, die momentan praktiziert werden, mit Wirksamkeit zum 5. September 2022 auf. Primär hat dies zur Folge, dass man auch wieder ungeimpfte Fahrgäste an Bord nimmt. Personen, die bei der Einschiffung keine vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen können oder wollen, müssen einen negativen Coronatest vorlegen. Akzeptiert werden auch die Ergebnisse von Selbsttests. Geimpfte benötigen für Reisen bis maximal neun Tagen keinen Test. Allerdings müssen sich sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte bei Reisen, die mindestens zehn Tage dauern, vor der Einschiffung testen lassen. Das Ergebnis darf nicht älter als drei Tage sein. Die Reederei akzeptiert auch Ergebnisse von Selbsttests. Ausgenommen von der Test- bzw. Impfpflicht sind Kinder bis maximal fünf Jahre Lebensalter. Royal Caribbean weist in einer Erklärung ausdrücklich darauf hin, dass es bei Kreuzfahrten, die von/nach Australien, Bermuda, Kanada oder Singapur führen, eine Sonderregelung gibt. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben der zuvor genannten Länder darf man ausschließlich Geimpfte an Bord lassen. Für Kinder kann es Ausnahmen geben, jedoch sollten diese rechtzeitig vor der Einschiffung geprüft werden, da sich die Reederei eigenen Angaben nach an die staatlichen Anordnungen halten muss.

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Lufthansa-Tochter Delvag stellt Online-Drohnenversicherungen ein

Delvag, der konzerneigene Versicherer der Lufthansa Group, steigt aus dem Online-Vertrieb von Drohnenversicherungen aus. Das Unternehmen teilte mit, dass man die Produkte aus „strategischen Gründen“ per 31. August 2022 einstellen wird. Konkret bedeutet das, dass man ab diesem Termin keine neuen Halter-Haftpflichtversicherungen bei der Delvag abschließen kann. Bislang richtete sich das Angebot sowohl an gewerbliche als auch an private Operators. Künftig will man gewerbliche Drohnenbetreiber nur noch auf explizite Nachfrage nach Einzelfallprüfung versichern. Bislang hatte man einen recht unkomplizierten Onlinevertrieb, so dass unbemanntes Fluggerät, sofern es die Versicherungsbedingungen erfüllt hat, mit wenigen Mausklicks versichert werden konnte. Für Inhaber von Polizzen ändert sich vorerst noch nichts, denn die Delvag will diese bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit erfüllen. Allerdings kommt es dann zu so genannten Ablaufkündigungen, denn die Lufthansa-Tochter wird bestehende Versicherungsverträge nicht mehr über den ursprünglich vereinbarten Zeitraum hinaus fortführen. Bestehende Kunden müssen sich also mittelfristig um eine neue Assekuranz bemühen.

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Personalmangel: British Airways dünnt den Winterflugplan 2022/23 aus

Das IAG-Konzernmitglied British Airways dünnt den Winterflugplan 2022/23 aus. Im Zeitraum zwischen Ende Oktober 2022 und Ende März 2023 wurden rund 1.000 Flüge auf der Kurz- und Mittelstrecke aus dem Verkauf genommen. Die überwiegende Mehrheit der Kürzungen betrifft das Angebot ab London-Heathrow. Ab Gatwick sollen zwar auch Flüge betroffen sein, jedoch deutlich weniger. Im Oktober 2022 sollen insgesamt 629 Verbindungen entfallen. Diese sollen in erster Linie auf das europäische Angebot entfallen, jedoch kommt es laut British Airways punktuell auch zu Kürzungen auf der Langstrecke. Das Unternehmen erklärte unter anderem, dass man mit Hilfe der Streichungen die Häufigkeit von Verspätungen und Ausfällen reduzieren will. Sowohl British Airways als auch die Dienstleister an den Flughäfen Heathrow und Gatwick leiden unter akutem Personalmangel. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der größte Airport des Vereinigten Königreichs die tägliche Passagier-Obergrenze abermals verlängert hat. British Airways betont allerdings, dass die Urlaubsflüge, die während der Herbstferien traditionell stark nachgefragt sind, von den jüngsten Streichungen nicht betroffen sein sollen. Man geht davon aus, dass man aufgrund des Umstands, dass man die Flugplananpassungen frühzeitig vornimmt, für alle Betroffenen Ersatzbeförderungen anbieten kann.

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Künftiger Air-Belgium-Frachter wird in Luqa lackiert

Die Fluggesellschaft Air Belgium wird in Kürze einen Umbaufrachter des Typs Airbus A330-200F übernehmen. Die Maschine wurde ursprünglich im Jahr 2007 an Etihad Airways ausgeliefert. Derzeit wird das Langstreckenflugzeug bei Aviation Cosmetics Malta auf den Ersteinsatz vorbereitet. Derzeit trägt die von Altavair geleaste Maschine die temporäre Registrierung OE-LAL. Dabei ist das Flugzeug nicht mit einem A340, der vormals bei Austrian Airlines dieses Luftfahrtkennzeichen getragen hatte, zu verwechseln. Es besteht kein Zusammenhang und die Registrierung wurde schlichtweg erneut vergeben. Gegenständlicher Airbus A330-200F trägt die Seriennummer 832 und ist derzeit rund 15,3 Jahre alt. Auf dem Flughafen Luqa wird das Frachtflugzeug in die von Air Belgium gewünschten Farben umlackiert. Derzeit trägt der Jet überhaupt keine Livery, sondern wartet auf Malta auf den Termin im Paintshop.

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S-Bahn macht Probleme: Flughafen Stuttgart bekommt temporären Expressbus

Passagiere, die den Stuttgarter Flughafen mit der S-Bahn erreichen wollen, sind momentan aufgrund einer Baustelle mit vielen Verspätungen und Ausfällen konfrontiert. Laut Deutscher Bahn besteht das Problem darin, dass die Kurvenradien auf der Ausweichstrecke eng sind und die Räder der Garnituren unerwartet stark abnutzen. Nun will man mit einem Shuttlebus das Problem zwischenlösen. Dazu richtet man einen Schienenersatzverkehr zwischen Hauptbahnhof und Vaihingen ein. Zwischen 4 Uhr 30 und 1 Uhr 00 sollen auch Nonstop-Busse verkehren. Damit Passagiere frühe Abflüge erreichen können stellt man an den Verkehrstagen Montag bis Freitag einen Nonstopbus (SEV 3) zum Flughafen Stuttgart als Ersatzverkehr zur Verfügung. Dieser fährt jeweils um 4 Uhr 50 nahe dem Hauptbahnhof ab und soll den Airport gegen 5 Uhr 18 erreichen. Derzeit ist nicht vorgesehen, dass weitere Kurse geführt werden sollen, jedoch gänzlich wollen dies die Verantwortlichen aufgrund der Baustellensituation nicht ausschließen.

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