Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Swiftair baut Tochter-Airline auf Malta auf

Die spanische Fluggesellschaft Swiftair steht unmittelbar vor der Gründung eines Ablegers mit Sitz auf Malta. Das Unternehmen hat bereits die entsprechende Absicht bekundet. Derzeit verfügt man über Flugbetriebe in Spanien, Griechenland, Schweden und im Vereinigten Königreich. In den letzten Jahren haben zahlreiche Fluggesellschaften Töchter auf den maltesischen Inseln gegründet. Beispielsweise verfügt Ryanair mit Malta Air und Lauda Europe gleich über zwei Ableger. Titan Airways, Corendon Europe und Freebird Europe sind weitere Beispiele. Im Aufbau befinden sich momentan Eurowings Europe, Wizz Air Malta und SkyUp Malta. Laut Mavio News soll Swiftair bereits ein Büro auf Malta eingerichtet haben und zahlreiche Schlüsselkräfte eingestellt haben. Es soll sich dabei auch um Fachkräfte handeln, die den staatlichen Carrier Air Malta aufgrund der unklaren Zukunft verlassen haben. Dieser Umstand führt generell dazu, dass es Neugründungen derzeit recht einfach haben an lokales Fachpersonal zu kommen. Davon profitieren auch SkyUp Malta, Eurowings Europe und Wizz Air Malta. Das Medium berichtet weiters, dass der neue Swiftair-Ableger zunächst mit Frachtflugzeugen des Herstellers ATR an den Start gehen will. Zur genauen Anzahl liegen jedoch noch keine verifizierten Informationen vor. Der Start von Swiftair Malta könnte im Laufe des nächsten Jahres erfolgen.

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Winterflugplan 2022/23: Condor lädt erste A330neo-Strecken

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Winterflugplan 2022/23 erstmals werksneue Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-900 im planmäßigen Linienflugbetrieb einsetzen. Dieses Muster ersetzt schrittweise die in die Jahre gekommenen Boeing 767. Condor erneuert in zwei Schritten die Flotte. Im ersten Schritt ersetzt man den Maschinentyp Boeing 767 durch werksneue Airbus A330neo. Auch die temporär genutzten A330 wird das Unternehmen wieder abgeben. In der zweiten Phase flottet der Carrier A320neo und A321neo ein. Im Gegenzug werden Boeing 757 und ältere A320 die Flotte verlassen. Erste Einblicke in die A330neo-Kabine finden sich in diesem Artikel. Aus vorliegenden Flugplandaten gehen jene Routen hervor, die dem heutigen Informationsstand nach mit Airbus A330neo bedient werden sollen. Da kurzfristige Flugzeugwechsel jederzeit möglich sind und bis zum Beginn des Winterflugplans 2022/23 noch einige Wochen vergehen, können Änderungen nicht ausgeschlossen werden. Personen, die unbedingt mit diesem Muster fliegen wollen, sollten sich daher vor einer möglichen Buchung direkt bei Condor informieren. Derzeit ist vorgesehen, dass der Ferienflieger ab Frankfurt am Main den Maschinentyp Airbus A330-900 auf folgenden Routen einsetzen wird: Cancun, Kapstadt, Tobago via Grenada, Male, Mauritius, Santo Domingo via Puerta Plata, Punta Cana, Seattle und Mombasa via Sansibar. Zu beachten ist auch, dass nicht auf allen Frequenzen mit Airbus A330-900 geflogen werden soll. Interessierte sollten daher bei der Buchung genau auf das angegebene Fluggerät achten und gegebenenfalls mit Condor Rücksprache halten.

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Malta: Regierung will auch Malta MedAir dicht machen

Noch vor wenigen Tagen sah es ganz danach aus als könnte die Fluggesellschaft Malta MedAir ab Winterflugplan 2022/23 der neue Flagcarrier der Republk Malta werden. Nun ist ein weiterer Plan der Regierung durchgesickert: Dieser sieht vor, dass sowohl Air Malta als auch Malta MedAir geschlossen und liquidiert werden könnten. Die Nachrichtenplattform „The Shift“ berichtet unter Berufung auf nicht näher genannte Personen des maltesischen Finanzministeriums, dass Finanzminister Clyde Caruana planen soll, dass sowohl Air Malta als auch Malta MedAir geschlossen und liquidiert werden sollen. Als Ersatz will man eine völlig neue staatliche Fluggesellschaft an den Start bringen. Diese soll noch in diesem Jahr den Erstflug absolvieren. Malta MedAir gehört ebenfalls dem Staat und wurde vor einigen Jahren gegründet, um als ACMI-Provider für Air Malta die Kosten reduzieren zu können. Lokale Gewerkschaften haben sich von Anfang an gegen das Projekt, das als „Lohndumpingbude“ bezeichnet wurde, gestemmt. Mittlerweile gibt es keine Verbindungen zwischen den beiden Staatscarriern. Auf dem AOC der Malta MedAir sollte das mittlerweile fallengelassene A321XLR-Langstreckenprojekt umgesetzt werden. Derzeit ist dieser Carrier ausschließlich in den Segmenten ACMI und Charter tätig. Immer wieder bietet man kurzzeitig Linienflüge auf eigene Rechnung an. Der ursprüngliche Plan, der an die Öffentlichkeit geraten ist, sah vor, dass Air Malta mit Ende der Sommerflugplanperiode 2022/23 geschlossen wird. Malta MedAir sollte dann die profitablen Linienstrecken übernehmen und die Nachfolge als Flagcarrier antreten. Immerhin ist der Staat Eigentümer beider Fluggesellschaften. Allerdings will Finanzminister Clyde Caruana noch weitergehen und strebt einen völligen Neustart der staatlichen Luftfahrt der Republik Malta an. Die

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Play kündigt Washington und eng bestuhlten A321neo an

Der isländische Billigflieger Play will ab Ende April 2023 ein weiteres Ziel in den Vereinigten Staaten von Amerika ins Streckennetz aufnehmen. Es handelt sich dabei um Washington (Dulles), das man täglich ansteuern will. Der Erstflug soll am 26. März 2023 durchgeführt werden. Play beabsichtigt auf der neuen Route primär Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo einzusetzen. Die Flüge zwischen Keflavik und Washington (Dulles) sollen täglich angeboten werden. Ab Februar 2023 will Play auch Airbus A321neo, die mit 214 Sitzen bestuhlt sind, zum Einsatz bringen. Bislang verfügt dieser Maschinentyp beim isländischen Lowcoster über eine Kapazität für 194 Personen. Das enger bestuhlte Modell soll ab 1. Februar 2023 schrittweise auf folgenden Routen ab Keflavik fliegen: Baltimore, Boston, Kopenhagen, Las Palmas, Liverpool, London-Stansted, Paris-Charles de Gaulle und Teneriffa Süd.

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Mit Airbus A330: Iran Air nimmt Kurs auf München

Ab Ende September 2022 beabsichtigt die Fluggesellschaft Iran Air vorerst zweimal wöchentlich den zweitgrößten Flughafen Deutschlands, München, mit Teheran zu verbinden. Als Fluggerät sind Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-200 vorgesehen. Der Erstflug soll am 25. September 2022 durchgeführt werden. Iran Air plant diese Route an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag zu bedienen. Es handelt sich um die vierte Destination, die dieser Carrier in der Bundesrepublik Deutschland anbietet. Flug IR737 soll den Flughafen Teheran (Imam Khomeini) um 9 Uhr 10 Lokalzeit verlassen. Die Landung des Airbus A330-200 in München ist für 12 Uhr 50 Ortszeit angekündigt. Der Rückflug soll die bayerische Landeshauptstadt jeweils um 14 Uhr 20 verlassen und die Hauptstadt des Irans um 20 Uhr 45 Lokalzeit erreichen.

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Palma: Mann klaute 200 Kofferkulis und verschebelte sie im Internet

Auf der spanischen Insel Mallorca wurde ein Mann verhaftet, dem ungewöhnliche Diebstähle vorgeworfen haben. Über einen längeren Zeitraum hinweg soll er rund 200 Kofferkulis am Flughafen Palma de Mallorca gestohlen haben. Es hat schon einige Zeit gedauert bis dem spanischen Betreiber Aena überhaupt aufgefallen ist, dass zahlreiche Gepäckwagen wie vom Erdboden verschwunden sind. Im Juli 2022 beschwerten sich ein paar Passagiere, dass keine bzw. zu wenige Kulis verfügbar waren. Also gab es die Anweisung, dass eine Inventur gemacht wird und dabei fiel auf, dass 200 Stück fehlen. Im Anschluss erstattete der Flughafen Palma de Mallorca eine Diebstahlsanzeige gegen unbekannt. Die Nationalpolizei hatte es aber nicht sonderlich schwer den mutmaßlichen Verursacher zu finden, denn unter anderem auf einschlägigen Online-Plattformen bot er die Gepäckwagen zum Kauf an. Laut Exekutive soll er durch das Verscherbeln der gestohlenen Ware rund 1.000 Euro verdient haben. Gegenüber der Polizei soll der Verdächtigte gesagt haben, dass er über mehrere Monate hinweg hie und da mal einzelne Kofferkulis „mitgehen“ habe lassen. Diese habe er einfach in den Kofferraum seines Autos eingeladen und zu sich nach Hause gebracht. Welches Strafmaß dem mutmaßlichen Dieb blüht, ist unklar. Allerdings dürfte es für ihn schwierig werden ab Palma de Mallorca zu fliegen, denn Aena hat einen formellen Antrag gestellt, dass der Mann im Falle einer Verurteilung ein Betretungsverbot für das Areal des Airports kassieren soll. Da es sich um einen Teil der öffentlichen Infrastruktur handelt ist die Zustimmung des zuständigen Gerichts notwendig. Ein „einfaches Hausverbot“ wäre nicht ausreichend.

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Wegen hoher Nachfrage: Fraport-TAV will Flughafen Antalya stark ausbauen

Der Flughafen Antalya soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden, denn die Betreibergesellschaft rechnet mit einer stark steigenden Nachfrage. Dabei spielt auch eine Rolle, dass zahlreiche russische Reiseveranstalter diesen Airport für Umstiege in Drittländer nutzen wollen. Bedingt durch die Sanktionen, die unter anderem die Vereinigten Staaten von Amerika und die Europäische Union im Nachgang des kriegerischen Überfalls auf die Ukraine gegen die Russische Föderation ausgesprochen haben, ist es auch zu gegenseitigen Luftraumsperren gekommen. Klassische Flugrouten und Umsteigeorte sind weggefallen. Die Türkei hat sich den Sanktionen nicht angeschlossen und deren Carrier profitieren durchaus stark davon, dass Russen mit einem Umstieg quasi die ganze Welt erreichen können. Der Flugverkehr zwischen der Russischen Föderation und Antalya wurde im Sommer 2022 stark ausgebaut. Künftig wollen einige Reiseveranstalter den türkischen Airport als eine Art Minihub nutzen, um Umstiege ermöglichen zu können. Die Überlegung dahinter: Zwischen Russland und der Türkei chartert man offiziell selbst das Flugzeug und zwischen der Türkei und dem Urlaubsort kommt ein türkischer „Partner“ zum Einsatz, der die Maschine des Weiterfluges chartert. Mit dieser Konstruktion will man bestehende Sanktionen umgehen und verhindern, dass das beauftragte Fluggerät mitunter komplizierte Umwege fliegen muss. Nachfrage stark gestiegen Betrieben wird der Flughafen Antalya von einem Gemeinschaftsunternehmen, das den Konzernen TAV und Fraport gehört. Die geplante Erweiterung ist aber nicht explizit für das Geschäft mit Russen vorgesehen, sondern auch aus anderen Gründen notwendig. Aufgrund des Umstands, dass sich die Türkei als besonders billiger Urlaubsort positioniert hat, ist heuer die Nachfrage stärker denn je. Viele Billigfluggesellschaften, darunter Corendon,

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Sundair-Schwester Fly Air41 sucht Flugbegleiter

Die Sundair-Konzernschwester Fly Air41 Airways befindet sich derzeit in Kroatien auf der Suche nach zusätzlichem Kabinenpersonal. Der Carrier beabsichtigt 20 zusätzliche Flugbegleiter einzustellen. Fly Air41 Airways ging im August des Vorjahres an den Start und ist auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Primär fliegt man im Auftrag der deutschen Konzernschwester Sundair ab diversen Airports in Deutschland. Derzeit besteht die Flotte aus vier Maschinen. Dabei handelt es sich um die A320 mit den Registrierungen 9A-IRM und 9A-SHO sowie die A319 mit den Luftfahrtkennzeichen 9A-BER und 9A-ZAG. Die Aufstockung der Flotte ist beabsichtigt. Unter anderem aus diesem Grund hat man Stellen für insgesamt 20 Flugbegleiter, die momentan unter anderem in Kroatien gesucht werden, ausgeschrieben.

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Amman: Royal Jordanian reaktiviert Moskau-Flüge

Das Oneworld-Mitglied Royal Jordanian Airlines plant ab Ende Oktober 2022 wieder zwischen Amman und Moskau-Domodedowo zu fliegen. Derzeit ist geplant, dass Maschinen der Typen Airbus A319 und A320 zum Einsatz kommen sollen. Zunächst soll dreimal wöchentlich zwischen den beiden Städten geflogen werden. Mit A319 will man an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag fliegen. Der Airbus A320 soll jeweils an Freitagen eingesetzt werden, geht aus den veröffentlichten Flugplandaten hervor. Der Comeback-Flug ist für den 30. Oktober 2022 angekündigt. Ursprünglich wollte Royal Jordanian Airlines bereits ab 4. Oktober 2022 zwischen Amman und Moskau fliegen. Zunächst waren zwei wöchentliche Verbindungen mit Embraer 175 geplant. Davon hat man Abstand genommen und will per 30. Oktober 2022 dreimal wöchentlich mit den größeren Mittelstreckenjets aus dem Hause Airbus fliegen.

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Barcelona: Norwegian will Basis im Sommer 2023 reaktivieren

Die Billigfluggesellschaft Norwegian will die vor einiger Zeit geschlossene Basis Barcelona reaktivieren. Unter anderem in diesem Zusammenhang sollen rund 800 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Vor dem Insolvenzverfahren, in das sich der Carrier nach dem Beginn der Corona-Pandemie aufgrund eines über Jahre hinweg angehäuften Schuldenberges flüchten musste, hatte man in der spanischen Stadt auch Langstreckenflugzeuge stationiert. Man musste sich radikal verkleinern und trennte sich konzernweit von über 7.000 Mitarbeitern. Die Flotte wurde auf sieben Boeing 737-800, die zunächst überwiegend innerhalb Norwegens im Einsatz waren. Mittlerweile befindet sich Norwegian Air Shuttle wieder auf Expansionskurs. Nach und nach hat man einige Bases, die im Zuge des Insolvenzverfahrens geschlossen wurde, wieder in Betrieb genommen. Diese befinden sich überwiegend im skandinavischen Raum, jedoch auch in Malaga und Alicante. Bis Sommer 2023 will man die Flotte auf 85 Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 aufstocken. Barcelona soll zunächst als saisonale Basis geführt werden. Vor Ort will man im Sommerflugplan 2022 zwei Boeing 737-800 stationieren. Mit diesen beiden Flugzeugen will man primär Ziele in den skandinavischen Staaten anfliegen. In Spanien will man 300 zusätzliche Piloten und 500 Flugbegleiter einstellen.

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