Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Klagenfurt: Lilihill begrüßt Einigung mit Stadt und Land Kärnten

Am Flughafen Klagenfurt konnte im Rahmen einer Verhandlungsrunde, an der Vertreter von Lilihill, Stadt Klagenfurt und Land Kärnten teilgenommen haben, ein Kompromiss erzielt werden. Mit diesem sollen die seit einiger Zeit öffentlich ausgetragenen Streitigkeiten beigelegt werden. Die Einigung beinhaltet auch, dass die umstrittene Verpachtung von Flughafengrundstücken an Lilihill-Konzernschwestern nicht vollzogen wird. Damit sollte auch die Klage, die von Gesellschafter KBV eingebracht wurde, hinfällig sein. Der private Mehrheitseigentümer vertritt in einer Medienmitteilung die Ansicht, dass man den Minderheitsgesellschaftern entgegengekommen ist. Ein „Zehn-Punkte-Übereinkommen für die Zukunft des Flughafens Klagenfurt“ wurde erstellt. Die Details sollen im Rahmen weiterer Gespräche bis zum 30. September 2022 finalisiert werden. „Lilihill wird sich auf Punkt und Beistrich an die Vereinbarungen halten und setzt dies auch bei allen Verhandlungspartnern voraus. Die Zeit von Blockaden, taktischen und medialen Spielchen muss endgültig der Vergangenheit angehören und ein neues Kapitel professioneller Zusammenarbeit und konstruktiven Miteinanders aufgeschlagen werden“, so die Unternehmensgruppe rund um Franz Orasch in einer Medienerklärung. „Im 10-Punkte-Übereinkommen ist klar festgelegt, wie und in welche Richtung sich der Airport Klagenfurt entwickeln wird. Darin finden sich etwa das Angebot einer internationalen Hub-Anbindung, die verpflichtende Modernisierung und Erweiterung des Flughafens sowie die Vergabe von Baurechten zur Realisierung der Aviation City und somit für klar definierte Projektzwecke. Der zuletzt vieldiskutierte Pachtvertrag wird nach Vorlage der finalen Vereinbarungen Zug um Zug aufgelöst, wodurch auch die zuletzt dagegen eingebrachte Klage gegenstandslos wird. Lilihill erachtet das Gesprächsergebnis mit Stadt Klagenfurt und Land Kärnten als echte Wende im Interesse des Flughafens, der Stadt Klagenfurt und des Wirtschaftsstandortes

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Airpower: ÖAMTC rechnet mit Parkplatzmangel

Im österreichischen Zeltweg geht heuer wieder die Luftfahrtschau Airpower über die Bühne. Die Veranstalter rechnen mit äußerst hohem Interesse. In diesem Jahr hat man beispielsweise mit einem militärischen Muster aus China auch den einen oder anderen „Exoten“ zu bieten. Da der Veranstaltungsort in der Steiermark mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur mühsam erreichbar ist, rechnet der ÖAMTC damit, dass viele Besucher mit dem eigenen Auto anreisen werden. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass zeitgleich starker Rückreiseverkehr stattfindet, weil in Teilen Österreichs, Deutschlands und der Niederlande die Sommerferien 2022 enden, könnte es hinsichtlich der Airpower auf den Straßen eng werden. Hauptbelastet wird nach der Einschätzung des ÖAMTC im Reiseverkehr auch an diesem Wochenende wieder die Achse Karawankentunnel – Villach – Salzburg – München sein. Staus sind hier auf der A11 vor dem Karawankentunnel, der Tauern Autobahn (A10) abschnittsweise im Bereich Flachau – Werfen und beim Autobahndreieck Salzburg und der West Autobahn (A1) vor dem Walserberg sowie in Bayern abschnittsweise auf der A8 zwischen Salzburg und München zu erwarten. Wegen der Airpower in Zeltweg ist am Freitag und Samstag auch auf der Murtal Schnellstraße (S36) mit Verzögerungen zu rechnen. In Oberösterreich kann es vor Baustellen auf der A9 bei St. Pankraz und der A8 bei Ort im Innkreis sowie wegen Kontrollen vor der Grenze bei Suben Wartezeiten geben. Durch das Ende der Ferien in Ostösterreich ist auch in Niederösterreich auf den Hauptverbindungen Richtung Wien wie West Autobahn (A1), Südautobahn (A2) und Ost Autobahn (A4) abschnittsweise mit Kolonnen und Verzögerungen zu rechnen. Wartezeiten wird es immer

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Keflavik: Play schiebt A321LR/XLR-Projekt auf die lange Bank

Die isländische Billigfluggesellschaft Play kann sich vorstellen in Zukunft auch mit A321LR/A321XLR zu fliegen. Allerdings hat man kurzfristige Pläne zur EInflottung zurückgestellt. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte das Muster laut Firmenchef Birgir Jónsson aber interessant werden. „Es ist ein sehr, sehr interessantes Flugzeug, weil es den Vorteil eines Großraumflugzeugs bietet. Man hat die Reichweite, aber das Kostenprofil ist völlig anders. Es könnte also tatsächlich perfekt für unser Geschäftsmodell sein“, so Jónsson gegenüber dem englischsprachigen Portal Simple Flying. Die ursprüngliche Planung sah vor, dass heuer ein Airbus A321LR eingeflottet wird. Dieser sollte zwischen Keflavik und Orlando eingesetzt werden. Allerdings hat man das Vorhaben unter Verweis auf die momentan hohen Treibstoffpreise auf die lange Bank geschoben. Stattdessen flottete man einen Airbus A320neo, der ursprünglich für die russische Smartavia bestimmt war, ein. Dennoch sind sowohl die Einflottung von A321LR/XLR sowie die Aufnahme der Orlando-Verbindung nicht endgültig vom Tisch. Aus der Sicht von Play hat man dies lediglich auf unbestimmte Zeit verschoben. Jónsson betont gegenüber Simple Flying, dass man „keine fixen Pläne“ hat „A321LR oder gar A321XLR eingeflotten“. Er fügte hinzu: „Wir beobachten die Entwicklung sehr genau, denn die geografische Lage Islands insbesondere, wenn man die XLR in Betracht zieht, kann einige sehr interessante Möglichkeiten eröffnen“. Man will sich erst um das Jahr 2025 mit der LR/XLR-Thematik befassen und dann die entsprechenden Entscheidungen treffen. Bis dahin soll die Flotte auf 15 Airbus A320neo/A321neo erweitert werden. Diese Anzahl von Flugzeugen hält man für die so genannte kritische Größe, ob von/nach Keflavik gewinnbringend operieren zu können.

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Wien: Wizz Air schickt Catania und Kukes in die Winterpause

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird die Destination Catania in der bevorstehenden Winterflugplanperiode 2022/23 nicht ab Wien-Schwechat anbieten. In der Vergangenheit wurde dieses Ziel, abgesehen von coronabedingten Pausen, ganzjährig angeboten. Eingestellt wird die Nonstopverbindung zwischen Wien und Sizilien aber nicht. Wizz Air will die Strecke mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 reaktivieren. Dies hat zur Folge, dass dem aktuellen Stand der Dinge nach zwischen am 25. Oktober 2022 der letzte Flug vor der „Winterpause“ durchgeführt wird. Die Wiederaufnahme ist für den 27. März 2023 angekündigt. Ähnlich verhält es sich bei der albanischen Destination Kukes. Diese war ursprünglich als ganzjährige Route angekündigt, jedoch wird Wizz Air diese im Winterflugplan 2022/23 nicht bedienen. Der vorerst letzte Flug ist am 27. Oktober 2022 geplant. Die Wiederaufnahme soll am 30. März 2023 erfolgen. Auf beiden Strecken sollen die Frequenzen im Sommerflugplan 2022/23 unverändert bleiben.

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Südrussland: Zivilluftfahrtbehörde gibt Korridor nach Sotschi und in die Türkei frei

Russlands Fluggesellschaften haben darauf gedrängt, dass die seit dem Einmarsch in die Ukraine praktizierte Luftraumsperre über Südrussland zumindest teilweise aufgehoben wird. Anfang der Woche fand ein Treffen mit der Luftfahrtbehörde statt. Diese hat dem Ansinnen nachgegeben. Bislang mussten russische Carrier Südrussland zum Teil großräumig über den kasachischen Luftraum umfliegen, um nach Sotschi und in die Türkei zu gelangen. Die Zivilluftfahrtbehörde der Russischen Föderation hat nun spezielle Korridore freigegeben, die den Fluggesellschaften ermöglichen soll, dass die Türkei sowie die Metropole am Schwarzen Meer schneller erreicht werden kann. Je nach Destination soll sich die Flugzeit um bis zu 30 Minuten verkürzen. Für die russischen Carrier bedeutet das große finanzielle Einsparungen, denn es wird pro Flug weniger Kerosin verbrannt. Der offene Korridor ist etwa zehn Kilometer breit und für bis zu 15 zivile Maschinen pro Stunde freigegeben. Die zehn geschlossenen Flughäfen in der Region bleiben aber weiterhin für zivile Zwecke geschlossen. Davon ausgenommen ist Sotschi, das von der Aeroflot Group als Mini-Hub genutzt wird.

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Eurowings: Vereinigung-Cockpit-Mitglieder stimmen für Streiks

Auch bei Eurowings erhöht die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit den Druck auf die Geschäftsführung, denn in der Urabstimmung entschieden sich 97,7 Prozent der Mitglieder für mögliche Streiks. Laut VC sollen 90 Prozent der für Eurowings fliegenden Mitglieder an der Abstimmung teilgenommen haben. Das erforderliche Quorum wurde damit deutlich überschritten. Bei den Forderungen der Flugzeugführer geht es schwerpunktmäßig um die dringend benötigte Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter was z.B. die maximal Flugdienstzeit sowie Ruhezeiten angeht. „Wir wollen Arbeitszeiten, die ein Mindestmaß an Planbarkeit für eine Familienleben ermöglichen. Wir sehen in bei Eurowings wie in allen Flugbetrieben das immer stärkere Hochfahren der Arbeitsbelastung an das gerade noch zulässige Maximum. Das Maximum muss aber als solches gesehen werden, nicht den dauerhaften fliegerischen Alltag darstellen. Hinzu kommt, dass sich viele Pilotinnen und Piloten am Anfang ihrer fliegerischen Laufbahn befinden, gleichzeitig aber in der Lebensphase von Familiengründung und Kindern stehen. Den Ruf nach planbaren Arbeitszeiten vernehmen wir in diesem Flugbetrieb daher besonders stark. Um es deutlich zu sagen: Das Ergebnis der Urabstimmung ist kein Streikbeschluss! Es ist das verschärfte Signal, quasi die gelbe Karte an Eurowings. Es reicht nicht, am Verhandlungstisch zu sitzen – man muss auch Lösungswillen mitbringen“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC.

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Georgien: Wizz Air verlegt temporär von Kutaisi nach Tiflis

Aufgrund von Wartungs- und Sanierungsarbeiten kann der georgische Flughafen Kutaisi zwischen 10. und 24. Oktober 2022 nicht angesteuert werden. Der Billigflieger Wizz Air bietet zahlreiche Strecken zu diesem Airport an. Temporär werden die Fluggesellschaften der Wizz Air Group in die Hauptstadt Tiflis ausweichen. Derzeit ist vorgesehen, dass sämtliche Kutaisi-Routen zwischen 10. und 24. Oktober 2022 von/nach Tiflis angeboten werden. Anschließend sollen diese wieder nach Kutaisi verlagert werden. Betroffen sind die Routen ab folgenden Städten: Athen, Barcelona, Berlin, Budapest, Dortmund, Danzig, Kattowitz, Krakau, Larnaka, Memmingen, Mailand-Malpensa, Paris-Beauvais, Prag, Piga, Rom-Fiumicino, Tallin, Thessaloniki, Wien, Vilnius, Warschau-Chopin, Wroclaw und Abu Dhabi.

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Air Baltic nimmt wieder Kurs auf Salzburg

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic wird im Winterflugplan 2022/23 wieder Nonstop-Flüge zwischen Riga und Salzburg anbieten. Diese richten sich primär an Wintersportler, die ihren Urlaub im Einzugsgebiet des zweitgrößten Flughafens Österreichs verbringen wollen. Bereits seit vielen Jahren bietet Air Baltic während der Wintermonate Flüge zwischen den beiden Städten an. Aufgrund der Corona-Pandemie sind diese in den letzten beiden Winterperioden teilweise vollständig zum Erliegen gekommen. Ein weiteres Ziel, das sich primär an Wintersportler richtet, ist Verona. Auch dieses bietet Air Baltic im Winter 2022/23 ab Riga an. Derzeit ist vorgesehen, dass die Salzburg-Flüge ab 17. Dezember 2022 durchgeführt werden sollen. Als Maschinentyp sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A220-300 eingesetzt werden. Die Durchführung soll jeweils am Verkehrstag Samstag erfolgen. Vorerst ist die saisonale Route bis 18. März 2023 befristet. Je nach Nachfrage und Schneelage besteht die Option auf Verlängerung.

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Lufthansa kommt nicht zum Zug: Ita Airways geht an Certares/Delta/Air France-KLM

Die italienische Regierung will Ita Airways nicht an das die Reederei MSC und Lufthansa verkaufen, sondern an das Konsortium Certares/Delta/Air France-KLM. Das Finanzministerium erklärte am Mittwoch, dass nun exklusive Verhandlungen aufgenommen werden. In den letzten Monaten wurden MSC und Lufthansa von diversen Medien, aber auch von einigen italienischen Gewerkschaften als gewünschter Käufer gehandelt. Auch die Geschäftsführung von Ita Airways machte keinen Hehl daraus, dass man von Lufthansa „geschluckt“ werden möchte. Allerdings fand das Angebot beim italienischen Finanzministerium keinen Anklang. Für Delta und Air France-KLM geht es um wesentlich mehr als „nur“ die Übernahme des Alitalia-Nachfolgers. Es geht um den möglichen Verlust eines wichtigen Skyteam-Mitglieds an die konkurrierende Star-Alliance. Diese würde den italienischen Markt nahezu vollständig verlieren, denn einen alternativen Partner für Anschlüsse bzw. Feeder gibt es nicht. Das wusste man auch in Frankfurt am Main sehr genau, weshalb man als Junior-Partner der Reederei MSC mitgeboten hat. Für die italienische Regierung dürfte aber ausschlaggebend gewesen sein, dass jenes Konsortium, dem der Zuschlag erteilt wurde, sich mit weniger Anteilen zufrieden gibt und der Staatsführung ein doch sehr weitgehendes Mitspracherecht einräumen will. Genau das scheint den Politikern zu schmecken, denn es ist ein offenes Geheimnis, dass ein erheblicher Teil der Misere der Alitalia auch auf das Konto politischer Einmischung geht. Das Finanzministerium erklärte weiters, dass das Angebot von Certares und seiner Partner deutlich mehr den Anforderungen, die man im Rahmen der Ausschreibung gestellt hat, entspricht. Man tritt nun in exklusive Verhandlungen und schließt am Ende dieser im Optimalfall einen Kaufvertrag ab. Die Regierung

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Bremen: Alba Star und Sundair legen zusätzliche Palma-Flüge auf

Der norddeutsche Flughafen Bremen ist eigenen Angaben nach gut durch die Sommerreisewelle gekommen. In den letzten Wochen soll die Situation in den Terminals trotz hoher Nachfrage weitgehend ruhig gewesen sein. Sundair und Alba Star legen im September 2022 Sonderflüge nach Palma de Mallorca auf. Während der Bremer Sommerferien 2022 zählte der Airport rund 220.000 Passagiere, die auf 2.602 Verbindungen unterwegs waren. Im direkten Vergleich mit den Werten, die man im Sommer 2019 erzielen konnte, entspricht dies in etwa 73 Prozent des damaligen Aufkommens. „Wir am Bremer Flughafen sind wirklich gut durch die Sommerferien gekommen“, resümiert Flughafen-Geschäftsführer Marc Cezanne die vergangenen Wochen. „Unsere Tipps für einen reibungslosen Start in den Urlaub wurden von vielen Reisenden beherzigt und die Lage in den Terminals war zu jeder Zeit ruhig und überschaubar. Mein besonderer Dank gilt unseren vielen fleißigen Kolleginnen und Kollegen am Bremen Airport, die in den Ferienwochen wieder ihr Bestes gegeben haben, um allen Passagieren einen guten Start ab Bremen in ihren Urlaub zu ermöglichen. Alle Beteiligten haben großartig zusammengearbeitet und den Bremer Flughafen am Laufen gehalten.“ Im September 2022 legen Alba Star und Sundair zusätzliche Flüge zwischen Bremen und Palma de Mallorca auf. Jene der spanischen Fluggesellschaft sollen am 10., 17. und 24. September 2022 durchgeführt werden. Buchbar sind diese über diverse Reiseveranstalter. Der deutsche Mitbewerber wird ebenfalls zusätzliche Palma-Flüge anbieten. Im Winterflugplan 2022/23 plant Sundair ab Bremen unter anderem nach Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa Süd, Beirut und Hurghada zu fliegen.

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