Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Griechenland: Randalierender Trunkenbold nach Easyjet-Flug in Haft

Am Freitag, den 2. September 2022 musste Easyjet-Flug U28935, durchgeführt mit dem Airbus A320neo mit der Registrierung G-UZHV außerplanmäßig in Thessaloniki zwischenlanden. An Bord soll ein 22-jähriger Brite mit mehreren Passagieren und Besatzungsmitgliedern in einen Streit geraten sein. Der Man soll betrunken gewesen sein und musste sich in Griechenland vor einem Untersuchungsrichter verantworten. Dieses hat die Untersuchungshaft angeordnet. Dem Unruly PAX wird vorgeworfen, dass er die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung gefährdet haben soll. Die weitere Vorgehensweise der strafrechtlichen Verfolgung ist noch unklar, jedoch ist mit einer Anklage durch die Staatsanwaltschaft zu rechnen. Flug U28935 befand sich auf dem Weg von London-Gatwick nach Paphos. Der Mann dürfte eine größere Menge Alkohol konsumiert haben, denn rund um seinen Sitz wurden zahlreiche leere Flaschen gefunden. Er geriet mit der Besatzung und anderen Passagieren in einen heftigen Streit. Der Kapitän entschied sich dann für eine außerplanmäßige Landung, um den Störenfried entfernen zu lassen. Daraus resultiert auch eine mehrstündige Verspätung des Fluges von Paphos nach Gatwick. Easyjet erklärte dazu unter anderem: „Die Kabinenbesatzung von easyJet ist darin geschult, alle Situationen einzuschätzen und schnell und angemessen zu handeln, um sicherzustellen, dass die Sicherheit des Fluges und der anderen Passagiere zu keiner Zeit gefährdet ist. Auch wenn solche Vorfälle selten sind, nehmen wir sie sehr ernst und tolerieren kein missbräuchliches oder bedrohliches Verhalten gegenüber unserem Personal. Die Sicherheit und das Wohlergehen von Fluggästen und Besatzung haben für uns immer höchste Priorität“.

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Niceair nimmt Kurs auf Berlin und Edinburgh

Niceair beabsichtigt noch dieses Jahr temporäre Nonstopflüge ab Akureyri (Island) nach Edinburgh und Berlin aufzulegen. Diese sollen mit Airbus A319 von Hifly Malta durchgeführt werden. Vorerst handelt es sich formell um einzelne Charterflüge. In die deutsche Bundeshauptstadt sind vorerst zwei Charterflüge geplant. Diese sollen am 10. November 2022 und am 1. Dezember 2022 jeweils unter der Flugnummer HFM241 durchgeführt werden. Die Rückflüge sind für den 13. November 2022 und den 4. Dezember 2022 als HFM242 angekündigt. Nach Edinburgh soll es am 20. Oktober 2022 und am 17. November 2022 als HFM231 gehen. Die Rückflüge sind als HFM232 jeweils am 23. Oktober 2022 und am 20. November 2022 geplant. Es handelt sich – analog zu Berlin – vorerst um einzelne Charterflüge. Niceair ist eine so genannte virtuelle Fluggesellschaft, die über keine eigenen Zertifikate verfügt. Als Vertriebsgesellschaft hat man Hi Fly Malta mit der operativen Durchführung der Flüge beauftragt. Die UK-Flüge erwiesen sich als Flop, denn die Verantwortlichen hatten nicht berücksichtigt, dass es aufgrund des Austritts des Vereinigten Königreich aus der EU zu tiefgehenden Änderungen im Bereich der Verkehrsrechte gekommen ist.

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České dráhy und Regiojet vor scharfem Wettbewerb zwischen Brno und Flughafen Wien

Erst vor wenigen Wochen hat der private Eisenbahnbetreiber Zugverbindungen ohne Umstieg zwischen Flughafen Wien und Brno aufgenommen. Diese wurden am 1. September 2022 vorläufig eingestellt. Als Ersatz bietet man Zubringer der Österreichischen Bundesbahnen sowie Fernbusse an. Regiojet bot seit Juni 2022 täglich mehrere Züge zwischen dem tschechischen Brno und dem Flughafen Wien-Schwechat an. Die Besonderheit war, dass man nicht umsteigen musste. Bereits zuvor hatte man Fernbusse, jedoch liegt der Fokus in Sachen der Anbindung von Brünn an den Flughafen Wien durchaus auf der Schiene. Bereits im Zuge der Aufnahme der Direktzüge ist Regiojet auch eine Kooperation mit den ÖBB eingegangen. Diese ermöglicht die kombinierte Nutzung von Zügen beider Eisenbahngesellschaften. Für Regiojet-Kunden bedeutet das konkret, dass zwischen Wien Hauptbahnhof und Flughafen Wien-Schwechat vice versa auf bestimmten Verbindungen auf die Railjet-Züge der Staatsbahn umgestiegen werden kann. Diese Kooperation wird fortgeführt, jedoch werden die Garnituren des tschechischen Anbieters vorläufig nicht mehr bis zum Airport geführt. Seitens Regiojet ist von einem „Probebetrieb“ zum Wiener Flughafen die Rede. Der Fahrplan war aufgrund der Trassenzuweisung zum Teil konfus. Die Zusammenarbeit mit den ÖBB sollte mehr Möglichkeiten eröffnen, jedoch ist bei Buchung dieser Verbindungen dann ein Umstieg am Wiener Hauptbahnhof notwendig. Genau diesen sollten die Direktzüge aber ausmerzen. Regiojet bietet weiterhin Fernbusverbindungen ab dem Wiener Flughafen ins tschechische Brno an. Vom Tisch sind die Regiojet-Züge zum Flughafen Wien-Schwechat aber nicht. Mit dem großen Fahrplanwechsel, der europaweit im Dezember 2022 über die Bühne gehen wird, will man wieder Bahnverbindungen ohne Umstieg zwischen Brünn und Flughafen Wien vice versa

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Oman verweigert Israels Fluggesellschaften auch weiterhin Überflüge

Das Vorhaben Israels die Flugrouten unter anderem nach Asien mittels Überflug über die arabische Halbinsel zu verkürzen stößt auf Widerstand des Omans. Im Gegensatz zu Bahrain, Saudi-Arabien und anderen Staaten verweigert man auch weiterhin Überflüge. Über Jahrzehnte hinweg haben nahezu alle arabischen Länder israelischen Airlines die Nutzung ihrer Lufträume verweigert. Nach und nach ist deutliche Entspannung eingekehrt, denn beispielsweise die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Saudi-Arabien gestatten mittlerweile Überflüge. Der Oman allerdings nicht. In israelischen Medien wird spekuliert, dass der mit Israel verfeindete Iran massiven Druck auf das Sultanat ausgeübt haben könnte. Dieser soll sich dem Druck gebeugt haben und damit die Normalisierung der diplomatischen Beziehungen vorerst verhindert haben. Damit ist vorerst die Möglichkeit die Flugrouten möglichst geradlinig zu gestalten auf Eis. Konkret wird sich das auf die (geplanten) El-Al-Flüge nach Indien, Thailand, Australien und einige asiatische Staaten aus. Diese müssen auch weiterhin Umwege nehmen. Bislang wurde damit gerechnet, dass das Luftfahrtabkommen mit dem Oman nur noch reine Formsache ist, denn mit Saudi-Arabien konnte man sich einigen. Dabei bleibt es jedoch nicht.

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Globista: Funke Mediengruppe bringt Online-Reisebüro nach Österreich

In Österreich tritt mit Globista ein neuer Player im Bereich Online-Vermittlung von Pauschalreisen ein. Hinter der Marke steht die deutsche Funke Mediengruppe, die seit 2018 mit der Funke One GmbH in Deutschland in diesem Segment aktiv ist. Als Kooperationspartner in Österreich fungiert die Tageszeitung Kurier, an der man beteiligt ist. Die ersten Reisetermine beginnen im September 2022. Zunächst handelt es sich um einen Markteintritt auf Probe, denn man will die Resonanz in Österreich zu einem späteren Zeitpunkt evaluieren und dann entscheiden, ob man weiter ausbauen wird. Dass eigentlich branchenfremde Firmen in die Web-Vermittlung von Pauschalreisen einsteigen oder aber zumindest ihren Namen dafür nutzen lassen, ist keine Neuigkeit. Beispielsweise bietet Rewe schon seit vielen Jahren unter den Marken Billa Reisen und Penny Reisen ein solches Angebot an. Die Konkurrenten Lidl und Hofer haben vergleichbare Produkte auf dem Markt. Auch kooperieren immer wieder Tageszeitungen mit Reiseveranstaltern.

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Düsseldorf: Schauinsland-Reisen legt Luxor-Charter auf

Der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen bietet im Winterflugplan 2022/23 Charterflüge nach Luxor an. Diese werden ab Düsseldorf angeboten und von der deutschen Ferienfluggesellschaft Tuifly Deutschland durchgeführt. Hintergrund ist auch, dass ab 3. November 2022 Kreuzfahrten mit der Nile Excellence ab Luxor angeboten werden. Schauinsland-Reisen bietet in diesem Zusammenhang Pauschalreise mit Schiffssegmenten an. Man nimmt das genannte Schiff in der Wintersaison 2022/23 exklusiv unter Vertrag. Die Charterflüge sollen jeweils an Donnerstagen durchgeführt werden. An diesen Tagen legt auch jeweils das Kreuzfahrtschiff in Luxor ab. Der Tour Operator bietet verschiedene Pakete an. Der Rückflug ist auch ab anderen Airports, beispielsweise Marsa Alam möglich.

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Ab 31. März 2023: Israel bannt vierstrahlige Flugzeuge

Aus Umweltschutzgründen will Israels Flughafenbehörde ab 31. März 2023 den Betrieb von vierstrahligen Verkehrsflugzeugen nicht mehr gestatten. Der Bann soll für sämtliche Flüge von/nach Israel gelten, wobei Überflüge nicht betroffen sein sollen. Das Amt begründet den Schritt in erster Linie mit Umwelt- und Lärmschutzüberlegungen. Gänzlich ausgeschlossen wird der Betrieb von Vierstrahlern aber nicht sein, denn Operators können Sondergenehmigungen beantragen. Auch sollen Notlandungen generell vom Bann ausgenommen sein. Die Israel Airports Authority machte keine näheren Angaben zu den Kriterien nach denen Ausnahmebewilligungen erteilt werden. Es ist aber anzunehmen, dass Regierungsmaschinen sowie dringende Frachtflüge diese erhalten können. Im Passagierbereich gibt es derzeit keine Verbindungen, die mit Vierstrahlern bedient werden. In der Vergangenheit verfügte El Al über Boeing 747. Die letzte Einheit hat die Flotte kurz vor dem Beginn der Corona-Pandemie verlassen. Ausländische Carrier setzten momentan nur Fluggerät mit zwei Triebwerken ein. „Der Anstieg des Passagier- und Flugzeugverkehrs am Ben-Gurion-Flughafen ist eine ökologische Herausforderung. Ich habe die Absicht, die Flughafenbehörde und den Ben-Gurion-Flughafen nicht nur im Bereich der Digitalisierung, sondern auch in Bezug auf Umwelt und Nachhaltigkeit in der Welt der Luftfahrt anzuführen. Der Stopp der Landung von viermotorigen Flugzeugen am Ben-Gurion-Flughafen ist ein Schritt und der erste Schritt eines umfassenderen Plans, der derzeit ausgearbeitet wird“, so Hagai Topolansky, Generaldirektor der IAA.

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Steuern und Gebühren: Ryanair will Bases in Athen und Brüssel schließen

Die Billigfluggesellschaft Ryanair befindet sich derzeit mit den Flughäfen Athen und Brüssel im Clinch um Flughafengebühren. Die Basis am griechischen Hauptstadt-Airport wird man zumindest über den Winter 2022/23 schließen. In Belgien droht man mit dem Rückzug aus Brüssel und der Verkleinerung von Charleroi. Aus der Sicht von Ryanair soll sich der Umstand, dass zahlreiche Flughäfen in Griechenland von Fraport betrieben werden, negativ auf die Gebührenstruktur auswirken. Man bezeichnet Fraport Greece gar als „deutschen Flughafenmonopolisten“. Die generelle Gebührenstruktur in diesem Land soll „dysfunktional“ sein. In Athen ist Fraport allerdings nicht der Betreiber des Flughafens. „Der Flughafen Athen ist ein Paradebeispiel dafür, dass die griechische Regierung und die deutschen Eigentümer von Hochpreisflughäfen es nicht schaffen, den Menschen und der Wirtschaft Griechenlands zu helfen“, so Ryanair-Chef Eddie Wilson. Dem Management des Billigfliegers stößt auf, dass die griechischen Flughäfen keine Anreize bieten würden in der Wintersaison den Flugverkehr anzukurbeln. Bezogen auf Athen kritisiert man, dass so verhindert werde, dass sich die Hauptstadt zu einem attraktiven Ganzjahresziel entwickeln könne. „Bedauerlicherweise für die griechischen Bürger hat die Entscheidung, die meisten griechischen Flughäfen an teure deutsche Betreiber zu verkaufen, verheerende Auswirkungen auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, da diese ausländischen Flughafenbetreiber die griechische Wirtschaft im Würgegriff haben, indem sie die Touristenströme und Geschäftsverbindungen einschränken und kein Interesse daran haben, die Preise zu senken, um den Verkehr anzukurbeln“, sagte Wilson. Besonders sauer stößt Ryanair eine neue Gebühr in der Höhe von 12 Euro auf. Diese bezeichnet der Konzern als „Strafsteuer für die Entwicklung des Flughafens“. Die Regierung habe zuvor

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OE-FGR: Österreichischer Businessjet unter mysteriösen Umständen in die Ostsee gestürzt

Der im österreichischen Luftfahrtregister als OE-FGR eingetragene Businessjet des Typs Cessna 551 der deutschen GG Rent GmbH ist unter mysteriösen Umständen in der Ostsee abgestürzt. Zuvor flog die Maschine quer durch Europa ohne auf Funksprüche zu reagieren. Das gegenständliche Flugzeug ist seitens der österreichischen Behörden für so genannte Single-Pilot-Operation zugelassen. Das bedeutet konkret, dass nur ein Pilot im Cockpit sein muss. Die OE-FGR hat laut Radaraufzeichnungen von Flightradar24 den spanischen Flughafen Jerez am Sonntag gegen 12 Uhr 56 (UTC) verlassen. Zunächst sah es nach einem regulären Flug aus. Über die Anzahl der Personen, die sich an Bord befunden haben, gibt es derzeit unterschiedliche Angaben. Laut „Bildzeitung“ soll es sich um ein Ehepaar mit ihrer Tochter sowie den Flugzeugführer gehandelt haben. Das Ziel des Bedarfsfluges war das deutsche Köln. Allerdings landete die OE-FGR nicht auf diesem Airport, sondern flog schnurstracks weiter Richtung Skandinavien. Der Businessjet stürzte etwa 15 Minuten vor 20 Uhr 00 in die Ostsee. Sofort wurden Suchmannschaften losgeschickt und es wurde auch ein Ölfilm gefunden. Auch ein Fährschiff änderte den Kurs, um gegebenenfalls Überlebende retten zu können. Derzeit gibt es aber keine Hinweise darauf, dass es solche gibt. Noch gibt es keine gesicherten Informationen, jedoch zahlreiche Indizien dafür, dass die Insassen bereits vor den Absturz tot waren oder aber zumindest bewusstlos. Die Flugsicherung von Frankreich hatte den Kontakt zur Maschine verloren. Zuvor gab es einen Funkspruch, in dem der Kapitän von Problemen mit dem Kabinendruck berichtete. Alle weiteren Anfragen der ATC wurden nicht mehr beantwortet, jedoch setzte die OE-FGR

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Air Europa least zehn Boeing 737-Max-8 und fünf B787-9

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird ihre Flotte zwischen 2024 und 2026 um insgesamt 15 Flugzeuge, die man über den Leasinggeber AerCap beziehen wird, erweitert. Es handelt sich um fünf Boeing 787-9 und zehn B737-Max-8. Die Auslieferungen sollen gegen Jahresanfang 2024 starten und im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen werden. Gleichzeitig betont man, dass man der erste Operator sein wird, der Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 auf einem spanischen AOC registrieren wird. „Air Europa ist ein langjähriger Freund und geschätzter Kunde von AerCap.  Wir freuen uns, mit dieser für die Fluggesellschaft wegweisenden Transaktion unser Vertrauen in das Unternehmen und das Managementteam von Air Europa zu bekräftigen und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrem Flottenmodernisierungsprogramm“, so AerCap-CCO Peter Anderson. Air-Europa-Geschäftsführer Richard Clark sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: „Wir freuen uns sehr über diese Vereinbarung mit AerCap, mit der wir eine lange und erfolgreiche Beziehung pflegen. Sie bekräftigt unsere Strategie, die Flotte auf die modernsten, effizientesten und nachhaltigsten Modelle der Branche auszurichten. Einmal mehr sind wir Pioniere. So wie wir das erste spanische Unternehmen waren, das den Boeing 787 Dreamliner in seine Flotte aufgenommen hat, tun wir jetzt dasselbe, indem wir die neue Boeing 737 Max in unsere Flotte aufnehmen“.

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